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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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23. September 2015 3 23 /09 /September /2015 07:12

Sebastian Deya: könig alex voll von pfosten der 1. (und das letzte)

.

Es war einmal ein Blaublutbaron,
von Kopf bis Fuße hässlich
regierte er von seinem Thron
nur brutal und grässlich.

.

Gesaugt durch einen Schlauch,
lief das Mark vom Erdenkuchen
direkt in seinen fetten Bauch,
wonach die Menschen seither suchen.

.

Und Lawinen hat er los getreten
und was fühlte er sich prächtig!
Wenn sie frierend war’n am Beten,
ja dann, ja dann, da war er mächtig!

.

Bis bei Nacht im Menschenwimmern
unter’m vollen Mond,
ein Gerücht aufkam, das in den Zimmern
gleicher Eier nun ein andres wohnt.

.

Es sollte sich aus Lebensketten,
weil es geboren wurde frei,
sprengen und suchen, was sie hätten
wären diese Fesseln entzwei.

.

Da sprang der Fürst in die Rüstung
und steckte fest! Die dicke Sau!
So schrie er eben von der Brüstung,
ja… äh.. töten… so!…so!… genau!…

.

Was quälten sie das arme Kind!
Da verließ den Adel das Niveau,
er kramte vor sein Szepter geschwind,
doch: Keine Seele? Keine Libido!

.

War’s halt nichts mit Onanie!
Das Kind, bewaffnet mit nem Knüppel,
das erfeute ihn genug, und wie,
wenn’s davon schlich, wie ein Krüppel

.

und wieder kam es dann als Narr.
Sie spotteten, spuckten, lachten,
strahlend stand wer gottgleich da
und dachte sich, wie toll sie’s machten.

.

Eines Tages kam der Jung als Ritter,
nie verließ ihn je der Mut,
im Auftrag fern geliebter Dritter
verlor er dabei so viel Blut,

.

da nahm der König ihn zur Hand
und versuchte ihn nochmal zu reiben!
Doch kalt wie vor ihm diese Wand,
musste er halt schlaff bleiben.

.

Nacht.„Ans Fenster? Ein Gewitter!“
Oben ohne und in Jogginghose,
erschien ihm ein Gedankensplitter
und es kroch der grandiose

.

König in sein Bett.
Mit den Beinen angewinkelt,
dacht er im Himmlbett, er hätt,
sich vor Angst glatt eingepinkelt.

.

Er schickte einen armen Tor,
der sein Dieneräffchen auch,
zum Türbewachen einfach vor,
in die Schnauze! In den Bauch!

.

Zack! Und weg vom Fenster!
Gegen das Schwert der Garnison
und allerhand Gespenster,
gegen Spott und blanken Hohn,

.

runter! Rauf! Rauf! Runter!
Vom Fuße an der Treppen!
Einmal schrie er noch laut munter:
„Ich werde mich zu dir schleppen“,

.

bis plötzlich das Bild verschwommen.
Der fette Herrscher grinste dämlich.
Der Junge, der war umgekommen!
Das wusst er! Klar! Und nämlich!

.

Wie stolz er da vor ihm stand,
die Brust, sie wollt nur raus gehen,
plötzlich sah er in der toten Hand
auf einem Zettel „Arschloch!“ stehen:

.

„Könnte Hässlichkeit nur schnell rennen,
dein Arsch, er schafft es nicht,
vom Startplatz aus je los zu rennen,
während dein Face Rekorde bricht!“

.

Aus dem Sarg ertönt ein Lachen
und das fette, alte Wrack
sah man durch’s Seeleneise krachen.
Er sank dahin wie’n nasser Sack.

.

So ging der junge Mann, fast neu geboren,
vorbei an erblassten, finstren Minen
und dacht: Naja! Vielleicht verloren!
.Doch noch immer fett am grienen!

.

.

(Orthografie original)

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