Wednesday, 25. april 2012
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06:26
Nach langer Pause wieder ein lyrischer Kommunikationsversuch. Das Motto stellt Sebastian Deya mit "Auflösungserscheinungen". Das stellt dann Slov ant
Gali mit "Auflösungserscheinungen?!" in Frage ... obwohl die einfachste Gegenfrage natürlich wäre, woher die
Auflösung denn wirklich kommt ...
von Slov
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Tuesday, 24. april 2012
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13:40
Schlendernd laufe ich durch unser Land
schaue so gern´ auf diese grüne Wand
wenn die Sonne rot vergeht am Horizont
thront vom weißen Berg die Lichterfront
umgeben von Hügeln, neben mir der Fluss
die Natur wirkt auf mich in einem Guss
der warme Wind weht mir durch´s Haar
ein Flecken Erde, so einzigartig,
wunderbar
wo beim Laufen noch die Kiesel knirschen
ein Stück weiter noch die Jäger pirschen
in den Lungen nur die frische Luft
und in der Nase dieser Blumenduft
könnt´ so ewig ziellos
weiterlaufen
fernab von Läden, von Käufern und aufen
Doch ins Dunkel hüllt sich´s Paradies
und ein Tal, es wandelt zum Verlies
in dem junge Menschen ihre Leben
bevor sie´s jemals lebten geben
voll von Crystal Meth und Kokain
sieht man Bauernkinder Bahnen zieh´n
an diesem Ort, wo ich ins Leben geboren
habe ich jeden einzneln Freund verloren
so lauf´ ich weiter durch die Nacht
bis ich sie einsam wieder durchgedacht
doch wo auch harte Jungs fast täglich
weinen
wird bald Sonne wieder´s Grün bescheinen
dann mit ihren ersten, warmen Strahlen
wieder Hoffnung in die Landschaft malen
so erkenne ich es immer, selbst ganz
allein´
am Ende möcht´ ich hier begraben sein
an diesem Ort, wo ich oft ich selbst nicht mehr
bin
immer wieder zieht´s mich zu ihm hin
Blicke gerne herab, mein Tal der Schmerzen
verzeih´ mir, dass ich´s selten nur
erwähne
meine Heimat, trag´ dich so tief im
Herzen
und lieb´ dich selbst für jede Träne
von Slov
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veröffentlicht in: Sebastian Deya
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Tuesday, 24. april 2012
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06:44
Es ist wohl logisch, dass wenn es "Kurzgedichte (2)" gibt, es auch "Kurzgedichte
(1)" geben muss. Ja, auch ein solches Angebot für Vampirfreunde stammt von Gunda Jaron.
Dagegen halte ich ein Gedicht auf der zur Jags erhobenen Faust hin, das "vogel frei" die
Fans edler Vögel provoziert ...
von Slov
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Monday, 23. april 2012
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13:51
Weil ich
mannbar
nicht im Sitzen
pinkle und
doch nicht immer
treffe,
begegne ich den Bäumen,
vor denen ich
schon gestanden habe,
mit Ehrfurcht,
denn sie treiben
wunderschöne Blüten.
Geld
bekomme ich dafür,
diese Blüten
zu entfernen.
von Slov
-
veröffentlicht in: Roger Suffo
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Monday, 23. april 2012
1
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11:57
Für die galaktische Amöbe
namens Mensch
ist diese eine Erde
der fest sitzende
Raumanzug.
Irgendwo erlaubt er
Schläuche, aus denen
das Trinken kommt,
und Schläuche,
in die das Getrunkene kommt,
dass nicht Schweiß wurde,
und Anlagen, in denen
das Getrunkene
das Trinken wird,
und mit dem Essen ist es
ebenso.
Diese Amöbe aber
vertreibt ihre Zeit damit,
aus dem,
was nicht erst Bukowski
Scheiße nannte,
Geld zu machen
und es fressen zu wollen,
bis ein amöbenfreier
Raumanzug
durchs All schwebt,
sinnlos lebensfroh
noch ein paar Milliarden Jahre
erwärmt vom Mutterschiff
namens Sonne.
von Slov
-
veröffentlicht in: test
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Monday, 23. april 2012
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06:12
Das hat ja nun gedauert. Unbegreiflicherweise ist die Vampir-Welle bisher spurlos an den "Gedichten des Tages" vorbeigeschwappt. Endlich habe ich in einer
Begleitkommunikation wohl Gunda Jaron Anstöße zum die Menschheit zutiefst (be)rührenden Thema der Liebe unter / mit Vampiren etwas zu Halse
Gehendes zu schreiben: "Kurzgedicht 2".
Nun ist es schwer, zum Folgenden einen Übergang zu finden. Vielleicht wäre die "Gemeinsamkeit" mit dem Heiteren das Motiv des "Untoten". Mehr Anknüpfungspunkte zu
"Auf
Siegmunds Couch" gibt es aber wirklich nicht ...
von Slov
-
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Sunday, 22. april 2012
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20:44
Durch Ferien
auf dem Titan
würde ich
berühmt und
all das hier
los werden
für einen langen Trip.
Aber wie soll ich
frisch gezapftes
Pils in den Raumanzug
leiten
und dem Titan
würde eine Klimaerwärmung
auch
ganz gut tun.
So lebe ich
weiter zwischen der
Kälte
der Menschen neben mir,
vereise langsam
in der Atmosphäre
des sich masturbierend
vermehrenden Geldes
und frage nicht mehr,
ob es mich nicht schon
längst
verdaut hat.
von Slov
-
veröffentlicht in: test
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