Nicht mehr rufen! Leise, leise...
Stört mich nicht auf meiner Reise
in die Nacht!
Nicht mehr halten! Lasst mich ziehen!
Spüre meinen Geist entfliehen
sacht, ganz sacht.
Nein, ihr könnt mich nicht begleiten,
wenn in längst vergang'ne Zeiten
heim ich kehr'.
Nicht mehr weinen! Nicht mehr trauern!
Ich durchbrech' des Geistes Mauern
nimmermehr.
Nicht mehr rufen! Leise, leise....
Stört mich nicht...
(Gunda Jaron)
von Slov
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wir alle
sind inseln
felsen im ozean
manchmal
reiten sirenen
auf unserem
sonnigen punkt
dann kuschelt sich
strandgut
an unsere
grindige haut
bevor die flut
alles fortspült
später
nennen wir es
liebe
(Slov ant Gali)
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Liebe
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Ich gebe mich der Trauer hin.
Ich zweifle an des Lebens Sinn.
Was kann ich da nur machen?
Lachen.
Dauerstress und Depression
sind des Aufstehns karger Lohn.
Was wir dagegen machen?
Zusammen gehn und lachen.
Eine geldverseuchte Welt,
wo jeder jedem Beine stellt.
Wie bändigt man den Drachen?
Mit Lachen!
Noch ist im Topf die Blume grün
und morgen fängt sie an zu blühn.
Wenn ich nur häng´ an schlimmen Sachen,
dann führ mich weg zum Liebe machen
als Beispiel nur … zum Lachen.
PS: Als Reaktion geschrieben auf die Beschwerde, doch einmal wieder etwas Freundlicheres zu präsentieren. Ob denn das zu viel verlangt sei. Wie diese Reime beweisen; Es ist es nicht. Aber nur
gaaanz selten...)
(Slov ant Gali)
von Slov
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Glück?
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der blumentopf
auf dem schreibtisch
hypnotisiert die handkante
komm
ein hieb
mach den bukowski
sag dem leben
es würgt
während
letzte nachrichten
meine magenwände
in zahntaschen stülpen
zittert die blutende zunge
auf frei liegendem nerv
hoffe ich
auf harmonie
(Slov ant Gali)
von Slov
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Aktuelles
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Zusammen wollte unser Lied nicht klingen,
Da haben wir getrennt Musik gemacht,
Getrennt wir unsre Sehnsuchtswege gingen
Und einsam jeder sich sein Lied erdacht.
Du gehst mit deiner Geige stille Wege –
Ich wandre mit der Flöte durch das Land,
Durchstreife Berg und Kluft und schwanke Stege
Und seh dich ferne winken mit der Hand.
Wir finden manchmal uns am Wegesrand
Und teilen unser Brot und unsern Wein,
Doch ist dein Herz mir nicht mehr zugewandt,
Und traurig scheiden wir im Morgenschein.
Sigrid Fuchs-Mattmüller
„Liebe denkt in süßen Tönen“ Czernik Verlag
von Slov
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Drachen bin ich,
Drachen
aus verloren gegangener Zeit.
Immer ein Kopf säuft Wasser,
ein andrer Feuer speit.
Wird ein Haupt abgeschlagen,
wachsen zwei neue wieder nach.
So strecke ich die Hälse
und bleibe zaudernd stehen,
an Seen,
tausendfach.
Welch Kopf du auch mir strichest,
grad der war meist verkehrt
mal hast du meine Flammen,
mal ich dein Nass entbehrt.
Ach, bade dich doch endlich
voll Lust
in meinem Blut,
aber bitte blattfrei nackt;
für dich
wird es dann gut
(Slov ant Gali in 

von Slov
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Liebe
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neben den mülltonnen
der fremde
streichelt den tag
den ihn vergreisenden
auf seiner violine
ein räudiger hund
jault ohne ton
vom wolf sein
ein freund zählt
geld im hut
abendrot dampft
aus der krempe
pack das orchester
aufs feld
wo die frische saat
erst ergrünt
babajaga gewährt
den wunsch
nach einem kleinen mädchen
auf dem schoß
weiter papa
bitte lösch nicht
das hexenfeuer
nichts auf der erde
als wasser
und musik
im baumhaus gespielt
zweta zwinkert zurück
luftschifftraum
zugluft
flötet
auf traumlos
leerer flasche
(Slov ant Gali)
von Slov
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Besinnliches
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