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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

5. Februar 2008 2 05 /02 /Februar /2008 08:08

Lied vom schwarzen Schaf

 
Wir sind in unsre Zeit als Schaf hineingeboren
in eine Herde lammig blökend lieb.
Der Hunde Bellen klingt vertraut in unsren Ohren.
Und richtig scheint, wie uns der Schäfer trieb.
Es ist ein schwarzes Schaf, das dagegen spricht:
Oder nicht?


Wir sind so dankbar glücklich für die grünen Wiesen,
die wir bekauen, bis kein Halm mehr steht;
wir sind gehorsam, wenn die Hörner bliesen,
dass es für uns nun abwärts geht.
Es ist ein schwarzes Schaf das dagegen spricht:
Oder nicht?


 Ein Schaf, das denkt an keine Widerrede,
ob es gerechterweis´ geschoren wird,
es findet kluge Schafe ziemlich blede,
womit, aus Schäfers Sicht, es auch nicht irrt.
Es ist ein schwarzes Schaf das dagegen spricht:
Oder nicht?
 
Doch sei es, dass wir Menschen wären,
dass wir uns trotzdem schafisch gar nicht wehren,
dass unser Denken frisst ein geldner Bammel
und wir uns geben wie ne Herde Hammel?
Da fehlt das schwarze Schaf, das dagegen spricht:
Oder nicht?













 

 


  



 

   

 

 

 

 

 

 

 











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Kommentare

F
<br /> Ich weiß, dass ich ne Fliege war,<br /> vor dieses Lebens Start.<br /> Mir duftete viel Mist sogar,<br /> das war so meine Art.<br /> Als Mensch bin ich fast ebenso -<br /> doch bin ich heiter, dumm und froh...<br /> lg<br /> frosch<br /> <br /> <br />
Antworten
F
<br /> Also mir ist dieser Siggi einfach sympatisch. Angemoste Liebe gefällt mir als Bild und jemand, der sich Illusionen erhält auch. Fast tierisch das Gedicht.<br /> lg<br /> frosch<br /> <br /> <br />
Antworten
G
Zu "Voices A + B"<br /> Aaalso ... Da ich ja ein Formfetichist bin, sollte mir eigentlich die gereimte Version eher zusagen, und sie tut es im Prinzip auch, denn Version A ist mir persönlich ein bisschen zu überladen mit Wortgewalt. (Wobei ich das Bild des "Whiskyfasses" und der "geschwärzten Stimme" hervorragend finde). <br /> Wenn ich sage "im Prinzip", dann deshalb, weil mir in der Version B die Metrik zu uneinheitlich ist. In Strophe 2 und 3 ließe sich das mit wenigen Kniffen erledigen.<br /> Aber Strophe 1 ...???<br /> "Tonkamarilla"?<br /> Reim dich oder ich schlag dich?<br /> Ich glaube, hier hältst du dich zu sehr an dem Bild fest, das du in Version A erschaffen hast...<br /> Sorry, aber so richtig überzeugt mich dieses Gedicht in der Gänze nicht.<br /> Lieben Gruß<br /> gunda
Antworten
S
Herrlich! Ich hätte nicht zu hoffen gewagt, dich, Wolfgang, damit aus deiner selbst auferlegten Funkstille zu holen.<br /> Ich sehe in Kombination mit Gundas Vorbehalt nur eine Lösung...(s.o.)<br /> lg<br /> Slov
Antworten
G
zu „Vor dem Sprung“<br /> hm, im Gegensatz zu deinem anderen heutigen Gedicht vermag mich dieses Werk formal nicht richtig zu überzeugen. Ich störe mich an der eigenwilligen Reimstruktur der dritten Strophe, habe aber den Verdacht, dass sich der Autor genau dabei etwas Bestimmtes gedacht hat, wie wohl auch beim Kursivdruck der zwei Zeilen.<br /> <br /> Zum Inhalt:<br /> Bis auf den Besen (etwas, das Müll aus der Vergangenheit hinfortfegen soll? Sonst wüsste ich diese Metapher nicht zu deuten) finde ich das Lied/Gedicht absolut okay, wenngleich ich für mich persönlich nicht nachvollziehen könnte, warum man ein Du dazu auffordert, zu treten/schlagen und gleichzeitig dazu, Hoffnung und Kraft zu schenken? Dieser Widerspruch unterstreicht aber sehr gut die Zerrissenheit und Verzweiflung, in der sich das LI zu befinden scheint, wenn ich denn das Gedicht richtig interpretiere.<br /> <br /> LG<br /> Gunda<br /> <br /> Was Wolfgangs Kommentar betrifft, muss ich zugeben, dass ich an den gleichen Stellen gestutzt habe und in einem Prosatext hätte ich auch das "trete" garantiert bemängelt. Hier würde ich es aber - wenngleich nach heutiger Grammatik nicht korrekt - als dichterische, weil metrisch erforderliche Freiheit akzeptieren können.
Antworten

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