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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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11. Juni 2008 3 11 /06 /Juni /2008 05:17

Der Philosoph kann es nicht fassen:
Xanthippe will ihn glatt verlassen.
Er lächelt nach dem Abschied stumm;
Da dreht das Weib sich zögernd um.

Die Arme wedeln unentwegt.
„Ich“, sagt sie, „habs mir überlegt.
Vielleicht ists besser, dass ich bliebe
nach so viel Jahren voller Liebe.“

Was packt den Sokrates der Schreck.
Die ganze schöne Hoffnung weg.
Nur schüchtern wendet er noch ein,
hofft kaum noch auf das Einsamsein:

„Du möchtest lieber mich behalten
trotz meiner Runzeln, Macken, Falten?
Dich mit mir streiten, dann und wann,
obwohl ich oft nicht richtig kann?

Du möchtest mich für alles haben,
dich an mir weich wie knorrig laben.
Hast, was du tatst, mir längst vergeben?
Willst du denn ewig an mir kleben?

… dir widersprechen?! ... Nie im Leben!“


(Slov ant Gali)

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Kommentare

H
Wirklich ein wunderbares Gedicht!
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G
Na gut *grins*.<br /> Ich hatte nur für Sokrates gehofft. Weißt ja, positiv...
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S
Also bitte!<br /> Kann man eine Zeile "Willst weiter liebend an mir kleben?" (!!!) wirklich anders als ironisch verstehen?!<br /> Eigentlich hat Sok... ja nun wirklich den Glauben an X. Liebe verloren...
Antworten
G
...womit du natürlich den Charakter der vorletzten Zeile total verändert hast...<br /> Durch das jetzt fehlende "Liebe/liebend" ist auch der unterschwellig vorhanden gewesene Hoffnungsschimmer auf eine Dennoch-Fortsetzung verschwunden...
Antworten
G
guten Morgen, Slov, <br /> ... na, inhaltlich lasse ich das mal unkommentiert, Sokrates sollte schließlich wissen, was er tut.<br /> <br /> Zum Formalen: 1A bis auf die drittletzte Zeile. Die sprengt die Metrik und verdoppelt den "geben"-Reim. Ich hätte diese Zeile ganz weggelassen, vermute aber, dass sie für den Autor eine Art Schlüssel-Zeile ist. Man könnte sie also metrisch etwas umformen (Hast mir, was du mir tat'st, vergeben), zumindest aber die vorletzte Zeile vom Reim her ändern. (Vllt: Willst weiter liebend mich um(sch)weben ... oder ... Willst weiter liebend an mir kleben ....) Gut, der erste Vorschlag ist dir wahrscheinlich zu schmalzig, der zweite zu salopp, aber es wären Möglichkeiten.<br /> <br /> Das letzte Fragezeichen hinter "Leben" ist gewollt?<br /> ansonsten - wie gesagt - inhaltlich und metrisch klasse. lg g.
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