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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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24. Juni 2008 2 24 /06 /Juni /2008 06:11


was wolln unsre jungs nur an reizen verstecken

wenn so locker behost fast die knie sie bedecken

und die mädchen tun sich scheinbar schrecklich genieren

obwohl jeder doch weiß wo sie schön sich rasieren

 

wenn du mitmachst beate werd ich anderes machen

solln sie gucken und staunen oder heimlich auch lachen

komm wir wollen da oben uns das kleine bedecken

und was jeder hat hinten in die sonne raus strecken

 

wenn die äpfel dann reif so in eins zwei drei jahren

geh´n auch wir oben ohne und die welt wird erfahren

ein bikini aus haut damit machen wir faxen

und wir finden es toll denn bald sind wir erwachsen

 

(Slov ant `Gali)

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Kommentare

S
Urlaub mit Annika<br /> (Sollte der Titel ironisch sein? Sachlich ist er irgendwie nicht...)<br /> <br /> „Ich brauche unbedingt ein paar neue Bikinis. Guck mal! Hammer, ne?“ Mit leuchtenden Augen präsentierte Annika mir zwei Seiten eines Hochglanz-Modeprospektes.<br /> <br /> „Doch, ja, voll Hammer“, bestätigte ich lakonisch, mich frech der Ausdrucksweise meiner 16-jährigen Tochter bedienend. <br /> (Hinweis 1: „frech“ ist daneben, überhaupt ist der Nebensatz überflüssig)<br /> <br /> „Besonders der Preis. 80,- Euro für ein paar Quadratzentimeter Stoff und Bändchen – absolut angemessen. Wofür brauchst du die überhaupt?“<br /> (Hätt ich ausgerechnet, so 5 Euro pro qcm)<br /> <br /> „Mama, ihr habt gesagt...“<br /> <br /> „Ja, ja, schon gut...“ Nur zu gut erinnerte ich mich an die Diskussion im Vorfeld unserer Urlaubsplanung. Seit Jahren hatten wir unsere Ferien auf einem riesigen FKK-Campingplatz im Süden (Europas) verbracht, aber seit dem Einsetzen der Pubertät war unsere Tochter dafür nur noch schwer zu begeistern gewesen. Und dieses Jahr hatte sie endgültig gestreikt.<br /> (Hä? Ich denke Bikini?, oder letztes Jahr?)<br /> <br /> „Ich fahre nur noch mit, wenn ich einen Badeanzug tragen darf.“<br /> <br /> „Warum nicht gleich einen Pelzmantel?“ hatte mein Mann gebrummelt, es ansonsten aber meinem mütterlichen Fingerspitzengefühl überlassen, dafür zu sorgen, dass der gemeinsame Familienurlaub wie geplant stattfinden konnte. Denn beim Urlaub hörte das sonst so harmonische Verhältnis und gegenseitige „Um-den-Finger-wickeln“ von Vater und einziger Tochter auf. Dem Kind zu Liebe drei Wochen lang mit nasser Badehose am Strand liegen und eine Unterkühlung der primären unteren Geschlechtsmerkmale riskieren? (Beileibe nicht) ..<br /> <br /> Auf tagelanges Rumgemaule war dann schließlich eine konstruktive Diskussion erfolgt mit dem Ergebnis: FKK – ja, Badeanzug – nein, Bikinihöschen – erlaubt. Und nun mussten es mindestens zwei sein. Grün und rosa – im letzten Jahr der Renner schlechthin – waren jetzt absolut out. Braun und lila waren angesagt – und möglichst schlicht, um das Augenmerk nicht vom Bauchnabelpiercing und den Glitzerohrringen abzulenken. Warum sind die schlichten – und zugegeben geschmackvollen – Stücke nur immer die teuersten? (wenn die Farben, dann Hinweis auf Beratungsbefugnis)<br /> <br /> Trotz der Winzigkeiten an BHs, Höschen, Tops und Röhrenjeans, die den Hauptbestandteil der töchterlichen Urlaubskleidung bildeten (Regenjacke? - Es regnet nicht. Jogginganzug? - Uncool. Sportschuhe? - Ich will ja nicht laufen.) war ihre Tasche die umfangreichste der ganzen Familie, weil so lebenswichtige Dinge wie MP3-Player, Handy, Schminkkästchen, Spiegel, Schmuckschatulle, ca. 5 verschiedene Gürtel samt passender Täschchen und Sandaletten in mindestens vier Farben nicht fehlen durften. Vom CD-Player für nächtliche Strandfeten ganz zu schweigen.<br /> <br /> Fröhlich machten wir uns auf den Weg in freudiger Erwartung eines großartigen Urlaubs, denn dass wir viele Leute wieder treffen würden, mit denen wir schon im vergangenen Jahr eine Mordsgaudi gehabt hatten, wussten wir – Internet sei Dank – schon seit langem. Nicht nur wir – auch Annika hatte sich natürlich per ICQ mit ihren Urlaubsbekanntschaften kurzgeschlossen und sich „ganz fest“ für diesen Sommer verabredet. Seltsamerweise waren von den ca. 50 Leuten etwa 80 % männlichen Geschlechts. (Seltsamerweise????? Passt nicht zum sonstigen Elternbild)<br /> <br /> Mit der ganzen Routine unserer 20-jährigen Campingerfahrung hatten wir gerade den Wohnwagen samt Zubehör in der richtigen Position „verankert“, Annikas Zelt aufgebaut, uns für die kommenden drei Wochen von einem Großteil unserer Tageskleidung verabschiedet und uns urlaubsselig vor uns hingrinsend mit einem Glas Wein in die Liebestühle (!!!) gefläzt, als auch schon der erste Jüngling unsere Parzelle enterte (A. unzutreffend) . <br /> <br /> Breite Schultern, haarlose Jungmännerbrust, Knopf im rechten Ohr – und mit Badehose bekleidet.<br /> Nein, nicht etwa eine der Marke „körpernah und schwimmtauglich“, wie mein Mann sie seit hundert Jahren trug, sondern das Modell „let him swing“. Knapp über der Schamgrenze beginnend, dafür aber bis zu den Knien reichend und – erstaunlich – bunt gemustert.<br /> <br /> „Hi, is die Anni da?“<br /> <br /> Dass „Hi“ soviel bedeutete wie „Guten Tag, mein Name ist X. Erinnern Sie sich noch an mich vom letzten Jahr?“ war uns klar. Dass der junge Mann aber ungestraft „Anni“ sagen durfte, etwas wofür der Vater besagter Anni mit drei Tagen Nicht-Beachtung gestraft worden wäre, erstaunte uns nun doch ein wenig.<br /> <br /> Kein Protest – im Gegenteil: Spitze Schreie des Entzückens wurden ausgestoßen, Küsschen links, Küsschen rechts verteilt – und damit verabschiedete sich unsere Tochter für die nächsten drei Wochen mental von uns. (von wem sonst) Gut, das Catering durften wir auch weiterhin übernehmen und auch für den Nachschub an Getränken und Taschengeld sorgen, aber um ein tägliches Beschäftigungsprogramm brauchten wir uns, bitte, bitte, nicht mehr zu kümmern. Noch eine letzte elterliche Erinnerung, sich hin und wieder mal sehen zu lassen, und weg war sie. Auch ganz nett, so ein Urlaub zu zweit<br /> <br /> Keine fünfzehn Minuten später – der nächste jugendliche Flirtanwärter. (Anwärter reicht) Coole Sonnenbrille à la Lagerfeld, etwas schmaler gebaut als Jüngling Nr. 1, aber durchaus auch Mutters Geschmack, und – ebenfalls bekleidet mit einer Badehose Marke „Großraum“. Weiße Blumen auf blauem Grund? Nur mit Mühe konnte ich mir ein Grinsen verkneifen.<br /> <br /> „Hi, is die Nicki da?“ Übersetzt: „Hallo, mein Name ist.... etc.“<br /> <br /> Nicki? Aber hallo!<br /> <br /> „Äh, ja, also die ist gerade mit X. zum Strand.“<br /> <br /> „Ach so, ja, dann weiß ich schon wo ich die finde. Danke.“ Sprach's und entschwand um der buntgemusterten Badebüx (grrrrr) Konkurrenz zu machen.<br /> <br /> Ich war kaum über die nächsten drei Seiten meines Buches hinaus(gekommen), da…<br /> <br /> „Hallo.“ Oh, neue Variante.<br /> <br /> „Kennen Sie mich noch?“<br /> <br /> „Na klar, hallo Z. Nett dich zu sehen.“<br /> <br /> „Na, hatten Sie eine gute Reise?“ Wie jetzt? Kein: Ist die Anni/Nicki/Annika da? Eindeutig der Schwiegersohnfavorit. (In Anbetracht des Schlusses nimmt dies etwas ungewollt vorweg…)<br /> <br /> „Ja, vielen Dank, Z. Wann seid ihr angekommen?“ Mal sehen, wie lange Badehose Nummer drei den Smalltalk aushalten würde. Ach so, erwähnte ich es schon? Gleicher Schnitt, dieses Mal aber gelbe Wellen auf blauem Grund und die Silhouette eines Delfins an exponierter Stelle. (So ausgedrückt, muss das bedeuten, der D. streckt sich an des Gliedes Stelle nach oben!)<br /> <br /> „Vorgestern. Ähm, ach ja, Anka ist wohl schon am Strand?“ Anka? Na, mich wunderte inzwischen gar nichts mehr. Zustimmendes Nicken.<br /> <br /> „Wenn das so weitergeht, sollten wir uns vielleicht so einen Automaten anschaffen, wie er in manchen Supermärkten an der Fleischtheke (Fleischtheke für die Tochter ist unanständig. Grins. Übrigens eine Leistung, wenn sie den vielen sich schon o.o. präsentiert) steht: Nummer ziehen und hinten anstellen“, frozzelte mein Mann und grinste mich an. (warum grinst er dich an? Streichen!)<br /> <br /> Es blieb natürlich nicht bei den drei Badehosenträgern, nach einigen Tagen schälte sich aber der Gelbgewellte mit dem Delfin (wie wäre nur Delfin?) als Favorit aus der Masse heraus – und blieb es bis zum Ende des Urlaubs.<br /> <br /> Und was soll ich dem geneigten Leser sagen? (Streichen!) <br /> Ich finde diese Badehosenmode der jungen Männer Klasse: Versuchen Sie mal, am FKK-Strand ihre Tochter ausfindig zu machen. Na? Gar nicht so einfach, was? Ist aber überhaupt kein Problem, wenn Sie unter all den hautfarbenen Sandaalern nur nach einer Riesenbadehose mit gelben Wellen auf blauem Grund und einem Delfin an exponierter Stelle Ausschau halten müssen ...
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S
Da muss ich noch etwas nachdenken. Auf jeden Fall im Wesentlichen gelungen, da dem Gegenstand angemessen erzählt.<br /> Ich frage mich allerdings, wie modern ihr seid, wenn ihr a) Liebestühle habt und die b) auch noch mit in den Urlaub nehmt.<br /> Bei der Pointe habe ich Probleme mit dem Delfin. Wie weit sieht man den?
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G
Dein Gedicht hat mich gestern verfolgt und - ich muss es gestehen - inspiriert, mich an meiner ersten Kurzgeschichte zu versuchen. War natürlich ein absoluter Fehlschlag: Wenn ich erstmal anfange zu schreiben... Also ist eine Erzählung draus geworden. Würde mich freuen, wenn du dir mal irgendwann die Zeit nehmen könntest, sie dir anzuschauen (in der LE oder bei Schreibart unter dem Stichwort "Kurzgeschichte". Titel: Badehosenurlaub mit Annika.). Deine Meinung zur stilistischen Umsetzung wäre mir wichtig. LG G.
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S
Dies ist ein Test, was sich veröffentlichen lässt. Beiträge neu oder Änderungen an alten jedenfalls nicht
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S
...und ich dachte, diese Mischung gäbe es nur auf den liberalen nachDDR-FKK-Stränden, wo Vereine nicht üblich waren, sondern jeder fast überall so wie er wollte ...<br /> Unsicher war ich nur, ob ich den konkreten Fall, also dass sich zwei pubertäre Mädchen in Bikini-Oberteilen ihren Hintern sonnten, als "Gegenstand" eines heiteren Gedichts nehmen darf. Ich konnte sie ja schlecht fragen, ob sie mit dieser Form der Verewigung einverstanden sind (lach).<br /> Dann bin ich natürlich jetzt gespannt, ob du mit dem Ende von "Kori ado Ko" "einverstanden bist bzw. ob du noch Einwände hast, die ich in eine super aktuelle Fassung an Cenarius einanrbeiten sollte...
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