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  • : Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste
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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

31. Dezember 2008 3 31 /12 /Dezember /2008 06:51

 


Irgendwie

haben wir ihn verpasst,

unseren Anschlusszug ...


Bequem war er,

der Pendelverkehr

mit Zuverlässigkeitsgarantie.

Hin und her fuhren wir,

in aller Freundschaft,

jahrelang,

ganz selbstverständlich.


Selten gab es Probleme auf der Strecke.

Dann ging wohl mal jeder eigene Umwege,

aber irgendwann war der Schaden

wieder behoben

und wir nutzten sie weiter,

die eingefahrenen Gleise.

Zufrieden und glücklich.


Doch plötzlich war sie da,

die Fahrplanänderung.

Und wir hatten sie nicht bemerkt.


Meine Damen und Herren,

der Zug endet hier.

Sie haben Anschluss in Richtung Liebe

auf Gleis 13.

Bitte Beeilung,

der Express startet in Kürze..


Kein hinderliches Gepäck,

keine Stolperfallen auf dem Weg,

kein Gedränge auf den Treppenstufen ...


Und trotzdem haben wir ihn verpasst,

unseren Anschlusszug ...

Irgendwie.


Zögernd sehen wir uns an,

zuerst betroffen,

ratlos,

dann lächelnd,

erkennend.


Komm,

sagst du und streckst mir deine Hand entgegen,

gehen wir zu Fuß.

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Kommentare

S
... Irgendwie bekommen wir schon einen "Anschluss" hin...<br /> lg<br /> Slov
Antworten
G
*laut*lach* ... gerade die drei von dir genannten Gedichte haben nun, was die Inspiration dazu angeht, so überhaupt nichts Gemeinsames, lieber Volker, auch wenn es dir vllt so scheint. Zumindest Sein/Dein fällt da völlig raus. Ich muss allerdings zugeben, dass mir selbst der Zusammenhang zwischen Effigy und Dunkelgrau (das mit dem Fuß im Nacken) noch gar nicht aufgefallen war. Sie stammen aus absolut unterschiedlichen "Schaffensphasen". Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto reizvoller erscheint mir die Idee, dem LyrDu aus "Dunkelgrau" mal eine Behandlung à la Effigy zukommen zu lassen *grins*. Ich wusste gar nicht, dass Effigy hier beim GdT noch vertreten ist, unter meinem Namen finde ich es nicht. Wahrscheinlich unter "andere Gäste". Nein, ich werde dich nicht um einen Kommentar zu einem bestimmten Gedicht bitten, würde mich aber freuen, wenn du dir bei Gelegenheit mal wieder eines rauspickst, zu dem du selbst gerne etwas loswerden möchtest (darf gerne auch Kritik sein, Volker). Die Schwierigkeit ist nur immer, dass ich nicht vom System darüber informiert werde, wenn zu einem meiner GEdichte ein KOmmentar eingeht. Da müsste Slov mal wieder den Vermittler spielen, S L O V ????<br /> <br /> Meinen Kommentar zu deinen Schattengesprächen habe ich gerade fertig, ich werde ihn unter "Schiss" platzieren.<br /> <br /> lg<br /> Gunda
Antworten
V
Natürlich gibt es auch andere Gedichte (Effigy z.B. oder der Fuß im Nacken oder das Wechselspiel von SEIN und DEIN, da arbeitest Du im Grunde genommen ja immer ein und dasselbe Thema ab ... ;))von Dir, dir mir gefallen. Wenn Du gern zu einem bestimmten einen K hättest, leg' es mir ans Herz. <br /> lg <br /> Volker
Antworten
G
Hi, Volker,<br /> der Einfachheit halber habe ich mir deinen Kommi mal auszugsweise kopiert, so dass ich direkten Bezug auf deine Fragen nehmen kann. Zunächst mal: Danke, dass du dich überhaupt mit diesen Zeilen auseinandergesetzt hast, sie gehören ja – nach meinem eigenen Gefühl - nicht gerade zu meinen Glanzlichtern und ich hatte eigentlich erwartet, dass Slov ein bisschen daran herumknurren würde ... Aber im Einzelnen:<br /> <br /> Warum "eigene Umwege" und nicht "eigene Wege"?<br /> Tja ... jetzt, wo du danach fragst, frage ich mich das auch *g *. Mein Hintergrundgedanke dabei war wohl, dass der „direkte Weg“ der des Pendelverkehrs war, jeder andere Weg also ein Umweg sein müsste. Aber im Prinzip hast du Recht.<br /> <br /> "Sie haben Anschluss in Richtung Liebe" Das ist also auch das Ziel der Reise gewesen von Anfang an, wenn es denn überhaupt eine Reise war? Aber es war ja bloß von verlässlichem Pendelverkehr die Rede. Da stell ich mir einen täglichen Weg zur Arbeit und wieder nach Hause vor, keine Reise. Was genau hat sich eigentlich gegenüber der Ausgangssituaiton verändert? Der Fahrplan. Und weil das so ist, muss auch plötzlich ein anderer Zug genommen werden. Ein Expresszug! Und trotz reibungslosen Gleiswechsels wird er verpasst, dieser Zug. Warum das? <br /> <br /> Ja, genau das ist die Frage, Volker. Warum das? <br /> Erwartest du jetzt von mir eigentlich eine Antwort auf die diversen oberen Fragezeichen, oder willst du damit lediglich die Gedankengänge klar machen, die dir durch den Kopf gingen??? Dennoch, ich versuche mal, deine Fragen wenigstens ansatzweise zu beantworten:<br /> Nein, die Liebe war nie das Ziel der Reise. Dieses neue Ziel hat sich erst ergeben, als der Pendelverkehr auf Grund der Fahrplanänderung plötzlich eingestellt wurde. Und wer weiß schon immer den Grund für eine plötzliche Fahrplanänderung, nicht mal Mehrdorn, schätze ich.;-)) Sind es nicht häufig ganz überraschende Einschnitte, die zu einer plötzlichen Änderung der Situation führen? In diesem Fall vllt eine Berührung, ein Blick, ein Lachen – irgendetwas, das plötzlich anders ist als vorher. Tausendmal berührt ... um es mal mit Klaus Lage zu sagen.<br /> <br /> Und ansonsten hast du haargenau erfasst, was ich ausdrücken wollte.<br /> Nein, an eine sexuelle Beziehung habe ich eben gerade nicht gedacht (ebenso wenig wie an gesellschaftspolitische Einflüsse), sondern an eine enge Freundschaft, in der es plötzlich zu prickeln anfängt. Und weil es so plötzlich prickelt, meint das LyrWir (grins: DEN Ausdruck habe ich nun noch nie so gehört), diesem neuen Gefühl ganz schnell Raum und Ziel geben zu müssen ... bis es merkt, dass das nicht der richtige Weg ist. Und wenn dann trotz des reibungslosen Gleiswechsels der Anschluss verpasst wird, kann das eigentlich nur bedeuten, dass LDu und LIch BEWUSST langsam gegangen sind, weil sie – jeder für sich – Angst vor der plötzlichen Richtungsänderung hatten ...<br /> <br /> Die letzte Strophe entstand übrigens ganz spontan. Die Ursprungsfassung war: Komm, sagst du und streckst mir deine Hand entgegen, gehen wir zurück ... Wenn ich mir den letzten Satz deines Ks ansehe, hast du das wohl auch ganz intuitiv erfasst.<br /> Lg<br /> gunda<br /> <br /> PS: „Grammatikalisches Säbelrasseln“ ist übrigens ganz nach meinem Geschmack, frag mal Slov ;-)))
Antworten
V
Hallo, Gunda.<br /> Vielen Dank für Führung und Erklärung. Und entschulgige bitte das grammatikalische Säbelrasseln.<br /> Und jetzt zu "Anschluss verpasst"<br /> Warum "eigene Umwege" und nicht "eigene Wege"?<br /> "Sie haben Anschluss in Richtung Liebe" Das ist also auch das Ziel der Reise gewesen von Anfang an, wenn es denn überhaupt eine Reise war? Aber es war ja bloß von verlässlichem Pendelverkehr die Rede. Da stell ich mir einen täglichen Weg zur Arbeit und wieder nach Hause vor, keine Reise. Was genau hat sich eigentlich gegenüber der Ausgangssituaiton verändert? Der Fahrplan. Und weil das so ist, muss auch plötzlich ein anderer Zug genommen werden. Ein Expresszug! Und trotz reibungslosen Gleiswechsels wird er verpasst, dieser Zug. Warum das? <br /> Aber das macht auch alles gar nichts; denn LyrIch und LyrDu gehen einfach zu Fuß weiter,<br /> nach Liebe. Gut, der Weg ist das Ziel. Wozu die ganze Aufregung? <br /> Eben! Nicht wahr?!<br /> Erst Pendelverkehr (hast Du dabei auch an eine sexuelle Bedeutung gedacht?) mit Zuverlässigkeitsgarantie im jahrelangen Hin und Her in aller Freundschaft, und die Beteiligten waren zufrieden und glücklich. <br /> Aber auf wen geht jetzt die plötzliche Fahrplanänderung zurück, die von dem Lyr-Wir gar nicht bemerkt wurde. Bei diesem Wir hatte ich zunächst noch ein gesamtgesellschaftliches Wir vor Augen, das sich mit dem veränderten Fahrplan auf einmal nach ganz anderen Dingen zu richten hat, politisch, staatsmäßig. <br /> Aber jetzt ist "Liebe" das erklärte Reiseziel und zum Ende des Gedichts entpuppt sich das Wir als ein Du und ein Ich. <br /> Und die verpassen - zum Glück möchte ich sagen -<br /> den Zug nach Liebe. Denn das verlässliche Hin und Her im Pendelverkehr, das hatte was, war garantiert zuverlässig, machte glücklich und zufrieden. Da lass diesen Expresszug ruhig fahren, auch wenn er nach Liebe zu fahren verspricht. Und was wäre damit gewonnen?<br /> Egal! Aber nehmen wir mal an, wir wollen wirklich dahin (es gäbe ja auch noch Autos, Schiffe, Flugzeuge, selbst Fahrräder und ...) zu Fuß, das geht doch auch und ist vielleicht auch die viel gemäßere Form. Leute, wenn ihr die Liebe wollt, forciert es nicht, lasst sie in aller Freundschaft im Pendelverkehr mit Zuverlässigkeitsgarantie wachsen, sie wird sich dann schon ergeben. Und wenn nicht, lernt zu schätzen, was ihr habt. Auch damit lässt sich durchaus zufrieden und glücklich leben. <br /> Was sagst Du?<br /> lg <br /> Volker
Antworten

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