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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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31. Dezember 2008 3 31 /12 /Dezember /2008 06:40


Nicht die Gründe finde ich in mir,

Für was ich tue,

Find‘ ich in mir die Gründe nicht.


Acheron. Es riecht des Fährmanns Barke.


Wir sind die Toten in der Erde,

Verwitwete Genossen.


Es saß nur da.

Und in den Mond gezwungen,

Erschien ein stilles Wörterpaar

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Kommentare

S
Der weitere Dialog:<br /> Ach Gott, ja, ich danke Dir für die bestärkenden Worte. Sehr! Es freut mich, dass Dir die Gespräche gefallen haben. Und dass Du sie etwas Vollkommenes nennst - Schmelz!!! Am Ende lauthals lach, dann denk: Sauerei! Aber ich glaube, ich hätte die leichte Bösigkeit (die ja keine war, weil relativiert durch einen guten Vorschlag, wie das mit dem Wartezimmer auf der zweiten Ebene gmeint war. Gute Idee!) ertragen können. Wenn auch saufrech auf der ersten Eebene, war es doch zugleich richtig witzig. Zu Deinen Anmerkungen in concreto: "und hat sich eingerichtet" das "er" ist, jetzt kommt's: elliptisch. Ha! Ich gebe zu, dass der letzte Satz, in dem das Bezugswort "der Feind" steht, ziemlich weit entfernt ist, und muss mir von daher schon den Vorwurf gefallen lassen, einen ungrammtischen Satz geschrieben zu haben, was ich sagen will: Das Subjekt ist vom Autor, ähem, nicht vergessen worden, nein der Kerl hat es so gewollt. Ebenso "für was andere denken". Er klingt wohl schauerlich, dieser umgangsprachliche Kauf-dich-mal-ne-Tüte-Deutsch-Satz. Aber ein in gewisser Weise verzeifeltes Sprechen, ergeht sich, behaupte ich mal, oft in in umgangssprachlichen Wendungen. Außerdem kommen darin meine möglicherweise unzulänglichen Bemühungen zum Ausdruck, Umgangssprache als das natürliche Sprechen lyrisch zu ästhetisieren. Ich gebe zu, das war jetzt arg klug geschwätzt und klingt nach Immunisierung. Aber das sind wirklich die Gründe, aus denen ich das so gemacht habe, wie Du es vorgefunden hast. Was sagst Du? lg Volker <br /> Commentaire n° 2 posté par Volker Brauer avant-hier à 17h20 <br /> Tja, was sage ich? Im Prinzip das Gleiche wie in meinem KOmmi. Die Sache mit dem umgangssprachlichen "für was andere denken"... na ja, damit könnte ich mich grammatikalisch notfalls anfreunden, aber bei dem "und hat sich eingerichtet"... ich weiß nicht... Im Prinzip ist ja gegen Umgangssprachliches (oder auch Elliptisches) in einem Gedicht nichts einzuwenden, sofern auch der Rest des Gedichtest stilistisch damit übereinstimmt, aber in deinen beiden Gesprächen 2+3 empfinde ich die Willkür des Autors als Stilbruch. "Saufrech", bin ich, ja? Oh, oh, das musste ich mir heute schon einmal (sinngemäß) anhören ... Gelobe Besserung ;-) lg Gunda <br /> Commentaire n° 3 posté par gunda hier à 15h44 <br /> Nichts für ungut, liebe Gunda. Saufrech war anerkennend gemeint. Ich musste wirklich so sehr darüber lachen. Über das Wartezimmer. Also bessere Dich bitte nicht, Dein K und der Spruch waren perfekt. lg Volker P.S: Deinem K des Stilbruchs wage ich entgegen zu halten, dass umgangssprachliche Ausreißer nur in einem weitgehend sauberen (also hochdeutschen) Sprechen so richtig hervorstechen. Aber wenn Du findest, dass ich damit die Wirkung, ein emotionales Beben zu signalisieren, nicht erziele, dann mach' ich mir Gedanken darüber, wie ich das sonst erreichen kannn. Ich häng' halt so sehr an diesem Ansatz. Und mir ist sehr an einer Auseinandersetzung mit Dir darüber gelegen. lg Volker <br /> Commentaire n° 4 posté par Volker Brauer hier à 16h30
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S
Hi, Volker, den langen interpretatorischen Kommentar, den ich zu deinen drei Schattengesprächen im Kopf und schon halb in der Tastatur hatte, habe ich wieder gelöscht. Im Grunde hätte er nur mit anderen Worten wiederholt, was du so treffend formuliert hast. Dennoch muss ich natürlich einen K. dazu loswerden: Ich musste fast ein bisschen grinsen beim Lesen der Gespräche des LyrIchs mit seinem Schatten, weil ich mich – zumindest bei Gespräch 2 und 3 – dabei erwischte, heftig mit dem Kopf zu nicken. Irgendwie kam mir das alles so furchtbar bekannt vor ... Ich treibe mich ja schon seit einiger Zeit in div. Lyrikforen herum und konnte dabei feststellen, dass die Themen, die sich dort in den Gedichten der Autoren widerspiegeln, sehr stark altersgebunden sind und entsprechend je nach Altersklasse variieren. Die Kommunikation zwischen LI und Schatten ist absolut typisch für die Uhu-Generation: Angefangen von der metaphorischen Gleichsetzung der eigenen Lebenssituation mit dem Tagesablauf (Stand der Sonne) und/oder den Jahreszeiten, über das Philosophieren über die Vergänglichkeit, die Überlegungen zum Sein, Vergehen und Wieder-Werden (oder auch nicht), bis hin zu den Fragen nach dem Sinn des Lebens und den Zweifeln an der Existenz eines höheren Wesen (Gibt es eines? Und wenn ja, warum? Und warum lässt es zu, dass ... ?) etc. Also, wie gesagt, in Gesprächen 2 und 3 konnte ich mich – mit leichten Abweichungen – sehr gut selbst wiederfinden. Für eine Identifikation mit dem LI im Fieber-Gespräch fehlt mir wohl der Hang zur Melancholie oder ich bin einfach zu positiv eingestellt, um mir ein Gespräch mit meinem Schatten am Fluss des Todes vorzustellen (Grins: Ich bin ja noch nicht ganz 50 ...) Zusammengefasst: Deine drei Gedichte gefallen mir gut, am besten das Gebet, das von einer schonungslosen Offenheit sich selbst gegenüber ist. Die Formulierungen sind gleichzeitig poetisch und scharfsichtig. Wenn ich überhaupt etwas bemängeln wollte, dann sind es ein paar formale Kleinigkeiten. Bspw.in 3 hätte ich nicht geschrieben „Kein Platz da für was andere denken“, sondern „Kein Platz da für das, was andere denken“ oder „Kein Platz für das, was andere denken.“ Und in 2 fehlt m.E. das Wörtchen „er“ : Und er (der Feind) hat sich eingerichtet ... So, Schluss jetzt, will nix Vollkommenes zerreden. Ist doch wieder ein halber Roman geworden, mein Kommi. LG Gunda Ach so, ohne ein PS läuft bei mir meistens nix. Um mal ein bisschen zu frozzeln: Ich hätte eine Idee für eine Fortsetzung eures Blindenhund-Projektes: „Mit Blindenhund durchs Wartezimmer“. Neihein, das ist jetzt keineswegs gehässig gemeint und auf die Zunahme von Zipperlein „im Alter“ gemünzt. Vielmehr will ich das Wartezimmer hier als metaphorischen Raum verstanden wissen, als „Durchgangsstation“, in der man sich Gedanken macht über Gott und die Welt und in der man Gespräche führt – wie oft in realen Wartezimmern ja auch – notfalls auch mit seinem Schatten. <br /> (Gunda)
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