Artikel teilen! Gunda Jaron: Vom Ent/Be/Ab/Ver/Ge und stehen ...: Ich steh vorm Spiegel, grinse breit, es steht mir gut, das neue Kleid. Ein schöner ...
Ich steh vorm Spiegel, grinse breit,
es steht mir gut, das neue Kleid.
Ein schöner Abend steht bevor;
ein wenig steht das linke Ohr
vom Kopfe ab, mir ist's egal,
da steh ich drüber, allemal.
Doch Schreck und Graus! Des Fönes Werk:
Die Haare stehen mir zu Berg,
ich binde sie mir rasch zum Zopf.
Oh Himmel, wo steht mir der Kopf?
Und was entsteht da rechts am Kinn?
Nach Pickeln steht mir nicht der Sinn!
Ich will, wenn wir uns heute seh'n,
vor deinem prüfend Blick besteh'n!
So steh ich tausend Ängste aus ...
"Um zwanzig Uhr am Hofbräuhaus",
steht im Kalender groß notiert.
Jetzt muss ich flitzen, weil's pressiert:
Ein Blick zur Uhr, der Zeiger steht
schon auf halb acht, die Zeit vergeht,
ich stehe mächtig unter Strom.
(Und "These" ist kein Palindrom,
es ist ein „stehen“-Anagramm)*
Wo stecken Lippenstift und Kamm?
Ich komme pünktlich, spät bist du,
gesteh dir fünf Minuten zu,
sonst kommt es teuer dich zu steh'n.
Nun bist du da (es waren zehn ...)
Du lächelst ... Himmel, steh mir bei.
Und ich gestehe frank und frei:
„Ich steh auf dich,
Verstehst du mich?
Will dir nicht länger widersteh'n ...“
Du flüsterst leise: „Lass uns geh'n,
denn mir steht's auch –
am Bauch ...“