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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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11. Mai 2014 7 11 /05 /Mai /2014 15:26


Ja, eine von denen, die
an die Lieder glaubten, die war ich.
Das Leben lieben, die Liebe.

Die Lieder sind verklungen. Kaum
erinnere ich mich noch an sie, ein paar Takte nur.
Wir, die Sängerinnen
der Liebe, singen nicht mehr, wir werden
verlästert und betrauert wie jene Leute
aus der Höhle des Platon, die
zum ersten Mal das Licht, die Sonne,
entdeckten.

In stillen Nächten, manchmal,
summt es in mir, und irritiert glaube ich,
die Zeit sei zurückgekommen,
jene Zeit, in der wir die Lieder sangen,
Lieder der Liebe, des Lebens.

Um mich zu vergewissern,
dass ich dem fruchtlosen Erinnern
aufgesessen bin, schalte ich mit desillusionierter
Geste einfach das Radio an.  

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Kommentare

Basti 06/13/2014 20:15

Ja, ich weiß es auch nicht. Aber ich habe nicht mehr das Gefühl, das es hier wirklich noch darum geht, woran mal alle geglaubt haben.
Oder ob wir uns nur noch im Kreis drehen, bis einer zu Boden geht den man dann als Verantwortlichen dafür benennen kann.

Und machen wir uns nichts vor, wer das sein wird, das steht bereits fest. Mein ganzes Leben schon versuche ich Fehler abzustellen, die ich nicht habe, ich will und kann das einfach nicht mehr.
Die letzten Wochen habe ich für nichts anderes mehr gelebt. An Arbeit gerannt, damit meine Oma mit nem Lächeln stirbt, nur weil ich Idiot doch tatsächlich geglaubt habe, sie lieb zu haben
reichte.
Nicht. Ich hab's einfach nicht kapiert. Jetzt ist es wohl zu spät. Sie steh neben mir und redet mit sich selbst, über mich, in was für Worten. Oder mit mir. Dabei habe ich ihr nie irgend etwas
getan, im Gegenteil, wie gesagt. Ich habe eben nur immer geglaubt, irgendwann wird sie mich verstehen. Nicht. Dabei isses sicher nicht meine Schuld, das sie ihren gesamten Lebensabend damit
verbringt, jeden Pfennig zu sparen für ihren Tod, jeden Cent zehnmal umdrehen. Statt sich mit den zehntausenden am Konto die Welt anzugucken. Also suche ich mir ne Arbeitsstelle, das Geld für mich
war mir dabei so scheißegal. Ich bin immer prima so über die Runden gekommen.
Und, wenn ich Heim komme, dann bin ich damit beschäftigt anderen zu erklären, das es nicht richtig ist, wenn man mich dafür dumm nennt.
ICH HABE DREI STUNDEN GESCHLAFEN, die ganze letzte Woche und versuche noch mich zu entschuldigen, das ich mich dafür nicht dumm nennen lassen will.
Ich funktioniere wie ne Maschine. Nebenbei sehe ich noch alle über die Wupper gehen, die mir mal als Freunde lieb und teuer waren, und fühle mich auch da noch verantwortlich, wenn ichs nicht
schaffe, irgendwas zu retten.

Dabei hab ichs oft genug geschafft die letzten Jahre. Selbstmitleid? Kenn ich nicht. In jedes brennende Haus rein, ohne Rücksicht auf Verluste.
Um mich dann noch dafür zu entschuldigen, dass ich lichterloh in Flammen stehe.

Ich find's ganz gut so, wie ich bin. Irgendwie. Schon immer. Weil ich noch nie jemandem weh getan habe, nie gehasst, ich war nie neidisch oder gierig.
Und das wird auch so bleiben. Obwohl man wohl trotzdem nicht aufhören wird, genau das vorzuwerfen.
Das ganze Leben ist ne verdammte Gosse, in der ich irgendwie das Gefühl habe, um's Leben betteln zu müssen.
Um zu verschenken, was man mir spendablerweise in den leeren Gitarrenkoffer wirft. Die Gitarre ist längst verkauft inzwischen.

Und ich habe trotzdem noch dran geglaubt, die ganze Zeit. Ich könnt noch ewig weiterschreiben, aber ich will niemanden mit meinen lächerlichen Problemchen belästigen.
Ich werde schon damit zurecht kommen, irgendwie glaube ich immernoch dran, das sich hier irgendwas ändern kann, wenn wir wieder dran glauben könnten.
Ich würde alles, alles, alles tun. Aber ich kann mich nicht an einer Schuld tot schleppen, die ich eigntlich gar nicht zu tragen habe.
Ich habe das Gefühl, schon seit ich ein kleines Kind bin, als wollte man einen Dämon aus mir treiben.
Von dem ich weiß, das er nicht in mir steckt. Ich bin nicht perfekt, um Gottes Willen, alles andere als das.
Ich glaube, du hast dich gegen den Virus, den du Leben nennst, mit dem Glauben geimpft, wie alle anderen auch, irgendwann, unterbewusst. Mit dem Glauben, dass menschliche Wesen sei vom Grund her
krank. Was verständlich ist. Dieses Leben kann einem ne Scheißangst machen.
So isses aber nicht, glaube ich. Die können einfach nicht anders. Weil andere hier Gott spielen. Eine Lawine loszutreten ist dabei keine Kunst. Sie aufzuhalten schon.

Nur könnte man in dem, was sich schon mehrfach behandelt fühlte wie ein fehlgeschlagenes Experiment. Was sich gegen den (heimlichen) Gang zur Schlachtbank irgendwie versucht zu wehren, versuchen
muss zu wehren. Nicht die Methodik, wie man dem Mensch den Menschen austreibt, erkennen.
Sondern die Tatsache, das es keine gute und schlechten Seelen gibt, nur welche die sprechen, und welche die schweigen.
Ich habe als Kind sooft geträumt, ich bin im Krieg. Und immer war ich der einzige, der keine Waffe hatte. Kein Spruch. Als hätte irgendwas in mir das heute schon erahnt.

Und doch hat sich das Kind durchgesetzt und ist losgewatschelt so lange bis es Menschen getroffen hat. Die es verstehen, wo sich die Seele aussprechen kann.
Und? Statt zu erziehen wird drauf geschossen, von der anderen Seite der Grenze.
Weil die jeweils eine die andere in mir sieht, sehen will. Und lieber abschafft, als sie zu verstehen.
Aber Krieg macht eben krank. Aber in mir steckt nichts böses. Kein Hass. Keine Gier. Kein Größenwahn. Nicht mal das Gefühl, sich rächen zu müssen, obwohl ihr um mich rum alles kurz und klein
geschossen habt.
Und ich werde das Gefühl nicht los, dass du auf mich zielst und feuerst, während du mit mir sprichst. Auch um das eigene, schlechte Gewissen mitzuerlegen.
Und ich bleib hier auch ganz locker stehen, bis es endlich einer geschafft hat, zu treffen, weil das vielleicht sogar genauso kommen musste.
Und, wenn du mal in die Augen zielen würdest, statt dazwischen. Dann würdest du darin vielleicht unsere Lösung erkennen.
Aus irgend einem Grund glaub ich jedenfalls dran. Ohne noch irgendwas übrig zu habe. Außer Liebe. Und Kraft. Und Traurigkeit. Und irgendwo bestimmt auch noch Klugheit, wer weiß, was da noch alles
drin steckt. IN UNS.
Und ich hab keine Ahnung, was passiert, wenn die Zeit erstmal ist. Und ich hier alleine sein sollte. Wenn die Falschen mich in die Finger kriegen, wird das Ende unbequem. Dabei sind die Typen die
absoluten Lutscher. Bäh. Sowas widerliches. Und das sind die eigentlichen Kranken.
Die noch mit drauf feuern.
Vielleicht red ich hier nen Riesenunsinn. Aber ich werd dich nicht verraten. Nie. Und für nichts. Egal, was kommt.
Aber irgendwas müssen wir ändern, sonst wird das hier bitter. Wie's ausgeht, wer weiß das schon, aber wir könnten es ja wenigstens bis zum Ende probieren.
Und wir glauben an dich. Eigentlich. Und zwar alle. Egal, was sie sagen, ich weiß ganz genau, wieviel Liebe und Glauben in euch steckt.
Nur solltest du aufhören Gott zu spielen. Und Menschlichkeit an den Tag legen. Das ist alles.
Wie gesagt, vielleicht red ich hier Käse. Aber irgendwie. Kann ich nicht dran glauben, auch wenn ich eigentlich nichts weiß.
Aber ich sterbe lieber mit meinem Herz, als ohne Leben zu müssen.

https://www.youtube.com/watch?v=CsgaFKwUA6g

Ansonsten. Sag nur bitte am Ende nicht, es würde dir Leid tun um mich. Das kann ich dir nicht glauben.

Slov 06/13/2014 12:18

Ich weiß nicht, was ich für ein Problem bin (den Liedtext versteh ich akustisch nicht). Ich bin ein Mensch mit vielen Fehlern und reagiere, wie ichs verstehe. Das kann ich nur andern auch nur
zubilligen. Das Risiko ist immer, dass man aneinander vorbeiredet. Da muss man sich eben manchmal zurückblasen.
verunsichert
Slov

Basti 06/13/2014 12:12

Ich wills nochmal extra dazu sagen: Es macht mir einfach Angst, das es uns scheinbar nicht möglich ist, jemandem etwas zu geben, wenn er etwas braucht.
Ich hab ja euren Dialog schon länger verfolgt, ich hab immer das Gefühl, ihr redet aneinander vorbei.
Und ich hab das Gefühl gerade, das sich das auch nicht mehr ändern wird.
Und ich dachte bisher, das MUSS irgendwie gehen, wenn man an einem Strang zieht...

Basti 06/13/2014 10:36

Ich weiß gerade gar nichts mehr...

Basti 06/13/2014 10:21

Und ich hab echt noch bis eben fest an dich geglaubt-Trotzdem.
Irgendwie hoffe ich eher, das du's nicht gemerkt hast. Naja, und wenn doch. Dann guck ich da lieber nicht genauer hin. Aber du hast da was böses im Gesicht, glaube ich ;)

Alter... Naja. Ich trau mich gar nicht senden zu drücken...

https://www.youtube.com/watch?v=_tMHunXWQRw

Mach, was DU willst. Ich habe nie irgend nem Menschen auf der Welt irgendwas getan. Aber wenn ich den Weg weiter mitgehe, dann gehe ich ein.
Ich hab echt son bisschen Angst vor dir gerade, wenn ich ehrlich bin.

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