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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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4. Juni 2014 3 04 /06 /Juni /2014 10:41

Die ganze Welt, sie kämpft im Krieg,
entfernt sich Tag für Tag vom Sieg,
als würden Menschen in die eine gehen -
die Erde sich in eine andere drehen.
Warum stoppt niemand das Schießen,
wie wird aus Wissen Blutvergießen?
Was kommt von den Finanzexperten?
Schulden, die stets größer werden!
Wie setzt man sich für Arme ein?
Und lässt die Armut größer sein?
Was macht man aus der Information?
Missverständnis! Blanker Hohn!

Das erste Stück zur Wahrheitstür,
es liegt im Grund „wofür?“ -
denn nur im Kampf für das Leben
kann es echte Sieger geben.
Nur in ihm liegt Chance zur Wende -
nicht im steten Kampf gegen das Ende.
Siehst du ihn denn noch irgendwo?
In belebten Gassen, diesen Po?
Seine Schönheit aus der Ferne?
Rennst du grinsend gegen die Laterne?
Das sich danach macht richtig breit,
siehst du sie neben dir im Abendkleid?

In Hingabe und Leidenschaft
findet der Mensch eine Kraft,
jenseits von krampfendem Kapieren,
beim Loslassen, darin verlieren,
weil er spürt in heißem Triebe,
weil er fühlt in wahrer Liebe,
deshalb sagt das Kind in dir:
Deswegen sind wir hier!
Und setzen wir uns Lebensziele
müsst’s statt „ob“ lauten: Möglichst viele! -
Auf die Frage nach dem eigenem Kind -
weil sie lebendiges aus beidem sind!

Wie kann es sein, das noch Mächtige lachen?
Wo wir wissen, was aus Macht sie machen?
Wie sind wir gegen das Kapital,
verrechnen uns doch Zahl um Zahl,
wie könnte dich der Wandel freuen -
willst du die Neuordnung vorab bereuen?
Es ist die Angst, aus deinem Häuschen,
die zurück geht bis auf „Knusper-Knäuschen“;
in dunklen Gassen, im Rücken, im Nacken,
ein kalter Schauer – ein lautloses Packen,
es ist die Angst, die wir wohl nähren,
seit wir auf Erden verderblich bewähren,

es ist die Angst, sie kommt dir grimm-ig,
es ist die Angst, sie macht unstimmig.
Ins Bewusste die Gedanken tragen,
die zu unterbewussten, stillen Fragen,
uns ins Gedächtnis als Antwort kommen,
das ist Denken! Doch genommen
haben sie dir diese Angst noch nicht! Warum?
Grund siehst du keinen, drehst du dich um,
doch in der Gasse, im dunkelsten Wald,
schauert’s immer weiter kalt!
Es bleibt die Angst, tappt man im Dunkeln,
vor Fremdem, Schrecken, Lauern, Munkeln,

es bleibt die Angst, die man verdrängt,
während man doch an der Frage hängt.
Sie durchfließt uns, wie ein nasser Fluch,
begann schon früh im Märchenbuch,
weil das Kinde sich zum Held,
vor allem auch den Tod behält -
Jahrhunderte sterben, töten, umbringen,
können durch diese Tür tief eindringen.
Die Antwort sollte „sicher!“ heißen -
es bleibt ein Bellen und sich beißen.
Es ist die Angst, die viel zu früh formt,
was Erwachsenen Gedanken normt,

die wir mitgeben
und ausleben,
schütten wir Leid und Übel
in überlaufende Gedankenkübel.
So findet man durch Teufel Gott,
so findet man zum Hohn den Spott,
so findet man statt neuem Ufer alte Bucht!
So findet man keine Wege! So findet man Flucht!
Wir versuchen Angst uns zu begründen
und drehen uns im Kreis. Wir stünden
nicht schlecht mit Mutter Erden -
wenn wir losließen, um loszuwerden.

Findest du lückenlos die Wahrheit in dir
endet sie dort, nicht bloß hier,
vor der selbst gesetzten Todesfront -
wo läge gedanklich unser Horizont?
Wir gingen ohne Angst zur Tür,
hin zur Freiheit, wenn wir wüssten wofür -
es wären Schwerter nicht bloß Messer!
Die Welt würde neu! Nicht bloß besser!
Lässt du sie den Flug selber buchen,
statt sie zu normen im ständigen Suchen -
gibst du ihnen vor, was sie zu finden,
dazu Vertrauen, dann überwinden

Worte diese Denkräume -
bis in die Welt, von der ich träume!
Wie sehnen sich die blauen Strippen,
in meinem Gesicht nach weichen Lippen -
die Hände, die sich falten,
nach Händen, die mich halten?
Wie liebten wir doch unser Bett,
wenn ich diese eine Angst noch hätt?
Wer du auch bist: Wird Wahrheit uns trennen,
die ab heute für mich lautet: Rennen! -
Und wirst du sie nie vermissen, unsere Zeit,
dann Schatz, zum Abschied: Es tut mir so leid.

 

 

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