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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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13. Juli 2014 7 13 /07 /Juli /2014 07:23

 

Sonntagmittag, halb zwölf Uhr,
die ganze Welt, sie brennt
und ich stehe hier mal wieder nur.
Genug vom Scheiße aufwühlen,
genug vom Zweifel zu klagen,
genug vom sich Scheiße fühlen,
genug vom ewigen nichts wagen.

Sonntagmittag, halb zwölf Uhr,
stehe ich nun vor einer Wand,
im Raume Möbel und Bilder pur
erbaut auf dem, was ich empfand.
Gestern Mittag, fünf vor zwölf,
lag ich genau an selber Stelle,
Haus und Wand war’n abgebrannt,
es rollte auf mich letzte Welle.

Vor mir Stand noch aus Ebenholz,
ein Schrank, der bloß verstaubte,
darin versteckt mein ganzer Stolz,
den ich mir auszumalen erlaubte.
In ihm standen einzelne Bücher,
mit einzelnen Marken Poesie,
keinen Willen, keine Staubtücher,
ein letzter Blick? So gut wie.

Ein letzter Blick, der noch drang,
der Traumruine Rest entlang,
ein letzer Funke, doch er sprang
über. Ein letztes Wort erklang,
ich rappelte mich nochmal auf,
Stein für Stein für Stein ein
Wiederaufbau nahm seinen Lauf,
Klang für Klang reihte sich ein.
Auferstanden baute ich auf.

Nun stehe ich hier, vor dieser Wand,
es hängen Bilder, manche schief,
in meinem Heim, ein Gedankenland,
wo ein Herz pocht, das schon schlief.
Es fehlt ein bisschen, dort ein Stück,
doch unter Dach und einer Wand,
habe ich nun hier mein Heim zurück,
in dem zur Faust wird meine Hand.

Ich höre Bomben in tobenden Kriegen
einschlagen, den Mensch besessen,
höre Menschen schreien, links liegen,
die man im Lärm einfach vergessen.
Es hilft kein flehen, klagen, beten,
es wird Zeit seinen Weg zu finden.
Tür nach draußen endlich einzutreten,
um sich, fünf vor zwölf, einzubinden.

 

 

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