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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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28. September 2014 7 28 /09 /September /2014 13:08

Ganz egal,

wie einleuchtend mir
all die Worte
erscheinen wollen,
in denen ich Nacht
für Nacht
auf der Suche
umher irre,
am Ende stehe ich
vor Augen,
die dahinter stecken,
anstatt über ihnen
zu leuchten,
ich stehe vor ihnen,
wie vor dem Nachthimmel
in den ich manchmal
hinein sehe und mir eine
Sternschnuppe wünsche.

Ganz egal, in welches
dieser Kinderzimmer
ich blicke,
es ist einsam,
an dem Ort,
wo einst unsere
Träume lebten
findet sich nur noch
ihre Kreidezeichnung
auf dem Boden,
der Rest ist
auf der Suche
nach den Tätern
scheinbar ausgeflogen
und die Luft riecht
verbraucht und trocken
von der Heizung,
die man wohl
aus Angst
vor dem Winter
bis zum Anschlag
überdrehte

und ganz egal, in welche der
hochtechnisierten Ruinen ich
versuche einzusteigen,
die Kälte empfängt mich
an der Pforte,
spätestens, wenn ich gehe
und ist bereit
für ihren Einzug,
den Moment,
wenn endgültig alle Ein -
und
Ausgänge vernagelt sind

und so endet bisher
jede Suche
nach meinem Herz
mit meinem Ohr
irgendwo
auf einem Teppich
und in der Frage,
wo mich dieses
immer leiser werdende
Klopfen darunter
hinführt.

 

 

 

 

 

Immer, wenn ich
meine Augen schließe
und an dich denke
sehe ich deinen
flackernden Schatten
vor mir an der Wand,
sehe ich dich
vor dem Kamin sitzen,
wie du dich
an dem Funken wärmst,
den du brennen lässt,
um ihn dir
zu bewahren
vor ihren kalten Augen,
die hinter dir
im Dunkeln liegen,
die dir dieses Gefühl
mitgaben,
weil sie es selber
längst nicht mehr
sehen können.

Ich sehe dich vor
diesem Feuer sitzend
langsam einschlafen,
ich höre in den
Flammen
noch die geplatzten
Träume knistern,
ich sehe dich davor
mit diesem Buch
in deinen Händen,
das du dir schützend
vor das Herz hälst
und das umfangreicher wird
mit jedem neuen Kapitel,
das es in dir aufschlägt

und ich würde gerne
schreien,
um dich zu warnen,
denn das Licht
um uns herum,
es scheint mir
immer finsterer
zu werden

und ich würde gerne
schreien,
um dich zu warnen
vor der Nacht,
wenn sich all ihre
erkalteten Blicke
doch wieder
versammeln werden,
um all die Bücher
aufgetürmt
in ihrer Mitte
brennen zu lassen

und ich würde gerne
schreien,
doch die Wände
zwischen uns
sie werden
immer massiver,
oftmals verstehe ich
darin selbst
mein eigenes Wort
nicht mehr,

dabei würde ich so gerne
schreien,
denn das Buch
vor deinem Herzen,
es wird immer
dicker,
ich würde so gerne
schreien,
bevor es endgültig
unleserlich wird.

Ich würde so gerne
schreien,
denn ich kann
nicht mehr.

 

Schweigen.

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