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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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26. Februar 2014 3 26 /02 /Februar /2014 07:37

 

Hörst du nicht? Selbst in neuen Worten
erklingt uns nicht die ganze Klarheit.
Siehst du nicht? Selbst an neuen Orten
findet sich nicht unsre ganze Wahrheit.
Hörst du nicht? Selbst die eine Hand,
die im Dunkel hier dich fest noch hält;
siehst du nicht? Bewandert totes Land,
an dessen Ende sie mit dir fällt.
Siehst du nicht? Es ist dunkelste Nacht.
Warum? Hörst du es und siehst es nicht,
es ist das Dunkel, das uns finster macht,
siehst du es nicht? Was uns fehlt, ist Licht!

Hörst du im Dunkel die Ketten poltern?
In Ketten liegen schwitzend Schmerzen,
die die Nachtruh mit Klängen foltern -
tanzend auf dem Grunde meines Herzens.
Siehst du, wie schwarz das Kleid umhüllt,
vom Fuss bis hoch unter die Augen?
Siehst du ein Fass voll Glut gefüllt
allein dort stehen? Doch dran glauben?
Sieh ihn die Hand reichen, den Blinden,
der im Dunkeln dich stehen sieht.
Wirst ihn ewig suchen, immer finden -
spürst du? Wie er in die Tiefe zieht?

Siehst du sie dort, die weiten Welten,
die in seinen Augen zeugen von Ferne?
Siehe dort in den Himmelszelten
hell erleuchtet entfernte Sterne!
Hör die Welt, die zwischen uns liegt,
Noten in den brachen Acker pflanzt,
hör den Geist! Der durch die Nacht fliegt,
kannst du’s spüren? Wie er in mir tanzt?
Hörst du weinend meine Tränen fallen?
Tropfend vor mir in blutige Pfützen -
hör des Tropfens Echo schallen!
Sieh, wie sie beim Weinen nützen!

Kannst du die warmen Hände spüren,
gehauchte Küsse im warmen Wind?
Kannst du’s fühlen? Ich werd dich führen
an den Ort, wo wir die Ersten sind.
Kannst du’s spüren? In uns wird’s heller,
spürst du? Spürst du? Wie nah wir uns sind?
Kannst du’s fühlen? Wir werden schneller!
Dann komm! Dann komm mir nahe, mein Kind!
Siehst du sie dort im Schatten sitzen?
Dann schrei! Dann schrei! Es soll erschallen,
dem spitzelnd Auge glasig blitzen,
von mir und dir! Zum Rest! Und allen!

Es soll warm! Warmer Regen fallen,
auf Körper, die brennend sich erhitzen,
im Gegenwinde in die Ferne hallen
wie Frischluft durch die Nebel schwitzen!
Spürst du es? Etwas liegt in der Luft,
siehst du es? Wie sie sich erheben?
Riechst du? In der Luft liegt Morgenduft.
Hörst du? Wie sie sich neu erleben?
Dann schrei! Dann schrei! Dann schrei’s heraus,
die Erde! Lebt! Lebe! Lass uns leben!
Ich klatsch! Ich klatsch! Ich klatsch Applaus,
die Erde bebt! Bebe! Lass uns beben!

 

Siehst du ihn? Den Menschen, wie er rennt
über Tote, Leid, Blut, Gift und Nöte.
Siehst du den Planeten, wie er brennt?
Siehst du am Himmel die Morgenröte?
Dann sieh mich meinen Berg besteigen.
Es war nicht Sinn, dass wir uns finden!
Siehst du zum Horizont mich zeigen,
ist es Zeit für mich! Zu verschwinden.
Vergiss mich nur nie! Weine und sieh:
die Dinge nehmen tanzend ihren Lauf!
Was zum Leben fehlte, war Melodie -
mit dem Lied geht die Morgensonne auf!

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