Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog

Über Dieses Blog

  • : Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste
  • Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste
  • : jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
  • Kontakt

Profil

  • Slov
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

geprüft & gespeichert

[?]

Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

germanist   marbach

  Germanistik im Netz - Virtuelle Fachbibliothek Germanistik  

Suchen

Verzeichnisse

frisch gebloggt Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen 
BlogverzeichnisBlog
LinkARENA - Web 2.0 Social Bookmarking Service
Deutsches Blog Verzeichnis
Blog Top Liste - by TopBlogs.deBlogverzeichnis
Add to Technorati FavoritesBlog Button
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.deblog-o-rama.de
Listiger BloganzeigerBloggeramt.de

 

Blogvisor - Toplist für Blogs und Blogverzeichnisse
Blogkatalog
Listinus Toplisten

Listinus Toplisten     

Listinus Toplisten

  Blogverzeichnis Blog Search

Google PageRank Check GdG

 

Lesungen

13. Februar 2010 6 13 /02 /Februar /2010 10:39
 

 

Geschlossene Anstalt

 

Atme tief durch

Die sich versammelnde Düsterkeit

der über jedes Zimmer

wachenden Lichter

verwelkt.

Ans Bett gebundene Menschen

sehen sich um und jammern

Ein anderer nutzloser Tag

voll vergeudeter Energie

Ein einsamer Mann schreit nach Liebe

und alle hören weg

Eine neue Mutter erholt sich nicht

und säugt doch ihren Sohn

Die Senioren umschlingen sich

und wünschen sie wären jung


Kaltherzige Kugel

Dass die Nacht herrscht

entferne die Farben

von unserem Gesicht

Rot ist grau und

gelb weiß

Und alles ist

ein Trugbild

das morgen verschwindet

Diesen Post teilen

Repost0

Kommentare

G
<br /> Leugnen? Njein, eigentlich nicht. Genau dieses unterschwellige GEfühl des "hier stimmt irgendwas nicht" ließ mich ja fragen: "WARUM sollen die Farben entfernt werden?" ... wenn im Gegenzug dazu am<br /> Ende sie wieder auftauchen sollen? (Okay, den Zeitpunkt der Aufforderung zum Ergrauen habe ich tatsächlich nicht so beachtet.)Also ehrlich ... bin froh, dass ich das Gedicht nicht hätte in der<br /> Schule interpretieren müssen ;o))<br /> <br /> <br />
Antworten
S
<br /> Hast du den Schrei gehört? "Oh, Sch...!"<br /> Da habe ich beim Lesen immer schon das "Sie" weg gehabt (und mich über deinen Kommi gewundert), aber glücklicherweise musste ich nachdenken, warum hier bei einer "eindeutigen Aussage" "Wer..."<br /> fragt.<br /> Jetzt ist das korrigiert.<br /> <br /> Der Schluss ist im Prinzip richtig interpretiert mit dem positiven Schwänzchen ...<br /> Allerdings leugnest du, liebe Gunda, das untergeschobene Paradoxon: Das Ich fordert ja im Augenblick des Gedichts erst den Farbfilm auf, grau zu werden (also ehrlich)<br /> lg<br /> Slov<br /> <br /> <br />
Antworten
G
<br /> Hm ... Ich bin zwiegespalten, Slov, und zwar was die Bilder angeht. Vllt durchschaue ich aber auch einfach nicht jedes einzelne. Verwelkende Düsterkeit? Würde für mich im Gegenzug aufblühendes<br /> Licht bedeuten ...<br /> <br /> Ans Bett gebundene Menschen<br /> <br /> sehen Sie sich um und jammern<br /> <br /> Da deine Verse immer dann mit einem Großbuchstaben beginnen, wenn einem neuen Bild Raum gegeben wird, habe ich hier ein Fragezeichen auf der Stirn, weil mir der Zusammenhang zwischen diesen beiden<br /> VErsen nicht klar wird. WER sieht sich um und jammert? Ich - als mit dem "Sie" Angesprochener? Oder die ans Bett Gebundenen? Wenn mit dem "Sie" der Leser gemeint ist, warum dann im ersten Vers die<br /> Anrede an die zweite Person singular? Oder soll es bedeuten: ICH (also das LyrIch) atme tief durch?<br /> <br /> Die anderen Bilder in Str. 1 erschließen sich gut.<br /> <br /> Zu Strophe zwei: Warum die Aufforderung an die kaltherzige Kugel, Farben zu entfernen? Damit man das Elend nicht mehr sieht?<br /> <br /> Was den letzten Satz von STr. 2 angeht, muss ich frei interpretieren: Alles ist Trugbild, das morgen verschwindet, weil jede Nacht ein Ende hat? Das Grau wieder den Farben weichen wird? Das wäre<br /> dann aber ein Hoffnungsschimmer am Ende dieses trostlosen Szenarios. Ist das so gemeint? Schwer vorstellbar ...<br /> <br /> Gespannt auf deine Erklärung (wenn du sie mir denn geben magst).<br /> <br /> Lieben Gruß<br /> Gunda<br /> <br /> <br />
Antworten

Lesetipps

Satirisch-Heiteres:
Wolfgang Reuter
"High-matt-Land"
Rolf Stemmle     
"Der Mensch im Tier"

Petros´ Netz-Lyrik