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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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6. Dezember 2012 4 06 /12 /Dezember /2012 18:09

 

Zeit

Öl

in vielen Kannen.

 

Du schüttest sie

von einer kleinen

in eine größere.

Du siehst den Strahl.

Du wunderst dich,

warum deine

kleine Kanne

nicht leer,

die größere

nicht voll wird.

 

Ist dir nicht aufgefallen,

dass auch die größere

sich über eine

noch größere

und immer so weiter

gebeugt hält?

 

Aus der größten,

die du nicht siehst,

tropft Öl nach

in die deine.

 

Irgendwann

war es

vielleicht

golden und klar.

Inzwischen

ist es

schwarz und tranig,,

zu faul,

sich aus den vielen Kannen

immer neu

zu lösen.

 

Ich sehe einen Menschen

am Rande der Kannenwelt

dümmlich grinsen.

Die Flamme aus seinem Feuerzeug

tanzt herbstbunt

in sauerstoffiger Luft.

Bald wird sie sich

am alten Öle

neu sättigen.

 

Der Mensch,

der grinsende,

denkt noch,

dann begänne für ihn

eine neue Zeit.

 

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Kommentare

B
Weißt du Slov, manchmal, wenn man es nicht besser wüsste. Dann könnte man fast glauben, dass IHR, also du und er. Auf eine perfide Art und Weise ein verdammt gutes Team bildet.<br /> <br /> Mir hat sich schon vor langer Zeit die Frage aufgedrängt, warum du, wenn du der eigentliche "Gegenspieler" bist, trotzdem und immer wieder so konsequent mitspielst.<br /> Anstatt einfach auszusteigen. Nicht im Sinne von aufhören.<br /> <br /> Im Grunde beschreibt dieses Bild ja nichts Anderes als ein Hamsterrad, mit dem Unterschied, dass es für den in diesem "Kannenrad" keine Lösung gibt, dass das für ihn kein Ende hat.<br /> Denn einfach aufhören ist als Option genauso hinfällig.<br /> <br /> Also, was tun? Sicher nicht dümmlich grinsen. Denn leider ist es, wie du selber bemerkst. Echt kein bisschen lustig.<br /> <br /> Peace
Antworten
B
Jane, ist klar. Mal angenommen, du müsstest der Person das einfach mal so ins Gesicht sagen, wer auch immer es sein mag, um den es hier geht.<br /> <br /> Kannst du? Willst du? Er kann bestimmt damit umgehen, wenn es ihm geht wie ich. Ich persönlich wundere mich über nichts mehr.<br /> Und dümmlich Grinsen. Naja.<br /> <br /> Was ist also dein Rat? Es einfach sein lassen? Es so machen wie du?<br /> Würde mich einfach mal interessieren.<br /> Denn im Grunde genommen ist es ja einfach nur zwecklos. Ein Kampf gegen Windmühlen.<br /> <br /> Ich frage dich doch nur: Wie konnte es zu dieser Überzeugung kommen, die du hier zum Ausdruck bringst?<br /> <br /> Nichts weiter, und tut mir auch echt Leid, gefragt zu haben. Und auch nochmal Entschuldigung dafür, dass ich dich als Vorbild betrachtet habe.<br /> <br /> Weißt du, als ich mich mit Thomas neulich darüber unterhalten habe, wie es sich verhält.<br /> Lieber arm und überzeugt und zur Not halt alleine? Oder reich und bejubelt und am Ende der ärmste von allen, weil man sich verkauft hat, das verkauft hat, worum es eigentlich ging. Ganz am<br /> Anfang.<br /> Ich sagte, ich würde ersteres vorziehen. Er fragt "warum"?<br /> <br /> Ich sagte, weil ich die Art bewundere, wie du bist.<br /> <br /> Er sagt: "Slov ist ein Denker, brotlose Kunst. Verloren in unserer Gesellschaft".<br /> <br /> Ich sagte: "Das ist aber kein Armutszeugnis für ihn. Sondern für unsere Gesellschaft."<br /> <br /> Schon Scheiße irgendwie. Aber doch ein hübsches Bild.<br /> <br /> Diese beißende Ironie im "Moloch"-GdT-Intro. Auch eine Art von Ergänzung, wenn man mal das Vorgespräch berücksichtigt.<br /> <br /> Was wirklich merkwürdig ist. Kaum kommt es zu diesem Punkt. An dem es ist, wie ich nicht gedacht habe, dass es so kommen könnte. Sind sie wieder zur Stelle.<br /> Und wenn es so ist, wie du sagst. Dann nehme ich das nächste Angebot lieber an.<br /> Das hier tut nämlich echt weh. Dümmlich grinsend...<br /> <br /> ...<br /> ...<br /> ...<br /> <br /> Peace
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