dein abschied
schwängerte mich mit
traurig schönen melodien
unglücklich darüber
bin ich nicht
aber
im zehnten monat
komm wieder(Slov ant Gali)
dein abschied
schwängerte mich mit
traurig schönen melodien
unglücklich darüber
bin ich nicht
aber
im zehnten monat
komm wiedergegen den wind
so muss ich leben
was soll ich es preisen
oder beweisen
so bin ich eben
brauchst du eine hand
hör auf sie zu falten
und gib mir die chance
dich festzuhalten
wie soll ichs wissen
wenn du nicht fragst
die verborgenen wünsche
mir nicht offen sagst
diese eine nacht
ist verletzten gemacht
in ihrem schmerz
also komm bitte komm
und brich mir das herz
(Slov ant Gali)
wenn ich dir wieder begegne
wie viele tode
wirst du gestorben sein
und wie viel mal
wieder geboren
als dein DU nummer n
und andere haben
dir den klaps
auf den nackten gegeben
damit du ja ja schriest
zu etwas was du
erst danach sehen solltest
ich
bin natürlich
derselbe geblieben
weil ich nur gleich einer schlange
juckende häute abstreifte
doch dein blick fragt
wie viele tode
ich wohl gestorben sei
und wie viel mal
wieder geboren …
jedes mal
wenn ich in
eine neue welt
hinaus getrieben war
war da ein helfer
der mich wehrlosen
beklatschte
bis ich schrie
warum kann ich nicht
in deine welt
mit lederhosen kommen?
ich schriee freiwillig
ich will
und hätte
nicht mehr
diesen schmerz
(Slov ant Gali)
PS: Bei den Blogbetreibern hat sich Over-Blog als Server schon entschuldigt. Wer also vormittags vergeblich versucht hat, ein neues Gedicht zu entdecken, dem gebe ich diese Entschuldigung weiter.
Es war nichts als ein technisches Problem...
so grau war der frosch
und um ihn herum
strahlend schöne grüne
und er suchte morast
als versteck für sich
und des sängers verborgene bühne
so blind war die fröschin
und er sang so schön
quak
und die mücken sie tanzten
und zu end war der tag
als sie rief
ich seh deine farben
wahre farben
ungelogen
deshalb lieb ich dich
so schön wie du bist
du gleichst dem regenbogen
der mich
oh ich hoff
jeden tag begrüßt
also hat er ihr mücken
in schmackhaften stücken
auf die zärtliche zunge geküsst
und als kaulquappen schwammen
da konnten sie sehen
es gibt nicht nur grüne frösche am teich
und das ist so leicht zu verstehen
(Slov ant Gali)
Der Philosoph kann es nicht fassen:
Xanthippe will ihn glatt verlassen.
Er lächelt nach dem Abschied stumm;
Da dreht das Weib sich zögernd um.
Die Arme wedeln unentwegt.
„Ich“, sagt sie, „habs mir überlegt.
Vielleicht ists besser, dass ich bliebe
nach so viel Jahren voller Liebe.“
Was packt den Sokrates der Schreck.
Die ganze schöne Hoffnung weg.
Nur schüchtern wendet er noch ein,
hofft kaum noch auf das Einsamsein:
„Du möchtest lieber mich behalten
trotz meiner Runzeln, Macken, Falten?
Dich mit mir streiten, dann und wann,
obwohl ich oft nicht richtig kann?
Du möchtest mich für alles haben,
dich an mir weich wie knorrig laben.
Hast, was du tatst, mir längst vergeben?
Willst du denn ewig an mir kleben?
… dir widersprechen?! ... Nie im Leben!“
noch immer möcht´ manchmal ich reimen auf rosen
rechtzeitig stopp ich
das geht in die hosen
ich lausche so gerne himmlischen klängen
der flöte des pan mit schmelzgesängen
krampfhaft beschwör ich dein früh´res gesicht
doch schöne reime erweckt mir das nicht
wann habe ich nur den glauben verloren
bin innerlich glühend zitternd erfroren
heut ist mein ohr schon längst nicht mehr offen
für melodisches träumen und schluchzendes hoffen
noch fehlt mir das wort
das wort für nie
kommt es spanisch mir vor oder cheerokee
doch klingt mir der laut schon nicht mehr so fremd
ein herz taut nicht auf ohne flecken aufs hemd
nachdem ich des frustes genug abgelassen
wird endlich es zeit, den tag anzufassen