Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
leere
ruhelos
durchsuche ich die räume
warte auf wiederkehr
des schmerzes
nicht liebe verbindet mich
mit ihm
dem letzten
der nicht von mir wich
dem ich vertraut
nun hat auch er
mich verlassen
und rauhfasern
verlacht mich
die tapete
Postfach sein
alle gehen
tag für tag
an mir vorbei
verstopfen mich
mit spam
kauf
wenn du kannst
mein ruf
hier bin ich
bleibt unerhört
mancher schaut
als sei ich
sein lange nicht
geputzter spiegel und
spuckt und rubbelt
mich blanker zu bekommen
als flaschenpostflasche
geheimnisgefüllt
öffnete mich derselbe
mit freudiger erwartung
gerade zuckt er
abschließend
abwertend
alles nur
müll drin
die botschaft
vernahm ich wohl
allein
der glaube
fehlt
ich hoffe
das kind wird
noch geboren
in dessen namen
kein gewehr geweih-
nachtet wird
bis dahin
meine hand
denen die sagen
du sollst nicht töten
es nicht tun
und andere
nicht tun lassen
meinen sack
fülle ich
mit kalaschnikows
geladen mit
frieden
Allen Lesern, Freunden, Lyrikern, Lyrikfreunden, ... allen Menschen ein friedliches Weihnachtsfest...
Freunde dieser Weihnachtsbotschaft klicken auch hier...
aus mir heraus.
Dann mustere ich
die kriegsfernen Kohorten,
die in meine Hülle
gesperrt sind.
Mit dieser Hülle also
setzt du
mich gleich:
Mit dem Bruder,
mit der Schwester,
mit dem Kind,
mit dem unreifen Greis
oder mit dem Fremden.
Einer von denen
trat dir als erstes entgegen,
doch nicht ich!
Da klebe ich mir besser
einen Zettel zur
Entschuldigung
auf die Stirn:
Gerade bin ich
einer der anderen.
Dein mein Ich
kommt später wieder.
Liest du gerade
Auch nur
ein verirrter Wolf
ohne seine Steppe?
Sind die Buchstaben
so klein?
Ich heule kurz auf.
Mein Rudel
heult Ja zurück.
Dann steige ich wieder hinein
in mich.