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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

2. September 2012 7 02 /09 /September /2012 06:34

Mit jedem Tag der anbricht
entgleitet
mir die Realität
rollend
wie ein Garnknäuel in der Nacht
hastig versuche ich
den spinnigen Faden zu greifen
und doch witscht er
durch meine Hände.

Während die Dinge
ihre Namen verlieren
irre ich blind
durch den Garten
tanzend wie ein Kind
unter den ersten Strahlen
einer goldenen Oktobersonne.

Wenn alle Namen schwinden
wird aus der Welt
die weiße Wildnis
in der meine Träume einst rankten
und der letzte Name
den der Wind davon trägt
wird mein eigener sein.

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2. September 2012 7 02 /09 /September /2012 05:21

 

 

Als kleiner Nachklang zum Weltfriedenstag - und sei es nur als testweiser Hinweis, dass der Kriegserfahrungen eigentlich genug sein müssten: "1618". Zumindest bei mir gibt es liebeshungrige "empfängnis" ...

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1. September 2012 6 01 /09 /September /2012 06:00

Im letzten Jahr stand die große internationale Friedenslesung auf dem Tagesprogramm - ein "Event", das in Hellersdorf zweijährig stattfindet. Die technischen Probleme haften dieser Reihe noch immer an. Immerhin: Jetzt gibt es die Anthologie der besten Beiträge in den Kategorien Lyrik und Prosa. Wie aber sah an diesem Tag vor einem Jahr die Ankündigung der Gedichte des Tages aus?

"Ich möchte meinen Beitrag ... leisten ... mein Gedicht zum Weltfriedenstag" schrieb mir Brunhild Hauschild. Wenn doch die Hauschilds schnell mehr würden! Wir brauchten Jeden für den "Frieden" ...

An Stelle von "ausdauer" hätte auch "unbelehrbar" stehen können, klar ... aber wäre damit nicht schon alles gesagt?

Ganz vergessen habe ich natürlich nicht, dass heute der Weltfriedenstag ist. Aus diesem Anlass stellte ich 2008 Gebet  vor.

 

Inzwischen gibt es ein neues Friedensblog und hier eineFriedenskategorie und und und ... deutsche Panzer, mit denen Saudis demokratische Bewegungen in ihren Nachbarstaaten niederschlagen wollen, und deutsche Panzer, die Indonesien für seinen wenig beachteten Krieg im eigenen Land einsetzen will und ... so viel, wo Engagement gefordert ist ...

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31. August 2012 5 31 /08 /August /2012 05:54

 

Zwischendurch ignoriere ich einfach, dass die CITA de la Poesia läuft und präsentiere, als wenn nichts wäre, Angebote aus der Kategorie "beinahe Liebe:

"nach-ruf mit verzerrtem echo"

 

"jugendliebe"

 

 

 

.

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30. August 2012 4 30 /08 /August /2012 18:39



Sie schmiegen sich eng aneinander,

noch längst nicht zum Abschied bereit,

voll Furcht auf das Morgen, denn Gestern

und Heut' war'n Geschenke der Zeit.



Der Blick sucht im Auge des Andren

nach Antwort. Die Frage heißt: Wann?

Sie ahnen, es ist jene Frage,

die keiner beantworten kann …



Kein hektisches Treiben am Bahnsteig,

kein Rufen, kein Laut stört ihr Sein.

Die Welt ringsumher ist verschwunden.

Es gibt nur sie beide allein.



Erbarmungslos wandern die Zeiger.

Ihr Ticken erstickt jedes Wort.

Ein Kuss noch … Gehauchtes Versprechen.

Und dann ist sie fort ...

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30. August 2012 4 30 /08 /August /2012 08:03

In einem schicken Puppenhaus
putzt sich ein Mädelchen heraus
wie die Prinzessin Lillifee
und seine Mama auch, herrje!

Derweil der Papa konzentriert
in seinen neuen Laptop stiert.
Der Highscore beim Computerspiel
ist Papas höchstes Lebensziel.

Dann radeln sie in ein Café,
bestellen Milch und Bubbletee
und Donuts, dick mit Zuckerguss,
und Himbeereis mit Schokokuss.

Dann fahrn sie auf dem Gehsteig rum
und nieten alle Leute um
und scheuchen Tauben. Oh, wie fein
kann ein Familiensonntag sein!

Man trifft auf dem Prenzlauer Berg
so manchen nervtötenden Zwerg,
mal einen, mal zwei Meter groß.
Du liebe Zeit, was wird das bloß?

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30. August 2012 4 30 /08 /August /2012 06:12

Morgen beginnt für mich die Cita de la Poesia. Die spanischen Gäste sind inzwschen in Berlin angekommen und "akklimatisieren" sich. Für die Außenversanstaltungen ist Regen angedroht. Das meiste ist aber drinnen: Im "cum laude" der Humboldt-Universität unter den Linden und in der Begegnungsstätte für ausländische Mitbürger in Hohenschönhausen. Diesmal wage ich mir, "Nach der Geldzeit" zu Diskussion zu stellen, und ich hoffe, dass Jose Pablo Quevedo eine ansprechende spanische Version auf die Reihe bekommt ...

Mein zweiter Beitrag steht noch nicht fest. Vielleicht ist es "An Johannes R." ... sozusagen als Anknüpfung an den gemeinsamen Besuch des Becher-Grabes auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof ... 

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29. August 2012 3 29 /08 /August /2012 18:30

Kiek ma da, kiek ma an,
tjibtn Dichta, dea heeßt gun,
wenn dea dichtet, isset fun.
Leute, watn jroßa Mann!

Dea is schlau, dea is frech,
dea is Schau! Ick schmeeß ma wech,
les ick eenen Limerick
von Mensch Meiers Missjeschick.

Nu is gun uffm Trott
jradewegs zum lieben Jott.
Ooch wenn gun gloobt, et jibt kein,
krichta dochn Heiljenschein.

Kiek ma ruff, kiek ma an,
sitzt da nich dea olle gun
uff ner Wolke dick und fett?
Schmeeß ma runta, det Sonett!

In memoriam Günter Mehlhorn

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29. August 2012 3 29 /08 /August /2012 06:46

Ist es möglich, dass Sebastian Deya "Apokalyptika (worst case 2017)"  schrieb, ohne vom Tod von Neil Armstrong gehört zu haben? Sicher ist das möglich, denn auf den ersten Blick hat das eine mit dem anderen wenig zu tun. Aber im entscheidenden Augenblick war das Wort da - auch wenn dem Text insgesamt etwas Straffung gut getan hätte ...

Ob er mir verzeihen kann, wenn ich sein Gedicht mit meinem Sokrates-Text in einen Tag sperre: "fast geschafft"?

 

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28. August 2012 2 28 /08 /August /2012 08:16

Soeben
war die Welt noch bunt
ein Kaleidoskop
was ich zu fassen versuchte
wie ein Kind
unbekümmert auf dem Fußboden spielend
doch die Farben
wollten mir nicht halten
der Regen hat mich ausgewaschen
und doch kein Gold gefunden

all die Lichter sind weitergezogen
in eine andere Stadt
nichts haben sie hinterlassen
als verbrannte Erde

ich kann meinen
sauren Schweiß riechen
den metallischen Geschmack des Versagens
auf den Lippen

ich bin mir wieder
auf den Leim gegangen
vertraute meinem Schatten
dem ich die Hand gab
wie dem Bonbononkel

über den Acker geschleift
schreiend
und diesmal
hat mich die verdammte Sau

Dreck fressen lassen.

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28. August 2012 2 28 /08 /August /2012 06:32

Es gibt verschiedene Methoden, ein wirksames Gedicht zu bauen. Eine ist, ein Klischee zu nutzen, es am Grat entlangbalancieren zu lassen ... und dann das nach Klischee zu Erwartende umzukehren, die scheinbar aufgebaute (z. B. süßliche) Stimmung zu brechen. Eine Meisterin dieser Methode ist sicherGunda Jaron. Mit "Wir im Meer" liefert sie ein weiteres Beispiel. Die Gefahr der Methode: Der Kenner erwartet nach einer Weile stets die unerwartete Wendung am Schluss ...

Mit welchem Alt-Bonbon könnte das eine hier runde Sache werden? Ich schlage "liebe ist quatsch" vor ... das Motto ist natürlich von bitterem Ernst ...

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27. August 2012 1 27 /08 /August /2012 13:36

du willst das wochenende nutzen
zum staubvernichten und zum putzen
nach besen mob und duftsubstanz
erstrahlt dein heim in neuem glanz

doch dann
welch ekelvoller schreck
ist all die frische-freude weg
die ecke links der kellertür
bereitet blanken horror dir  

ein spinnennetz von dieser wand
umwindet plötzlich deine hand
wie hast du das nur zugelassen
dass dirs geschah hineinzufassen

ins zeichen düsterer gemäuer
für hexenhäuser ungeheuer
die treppe knarrt
oh wies dir graut 
auf deinem rücken gänsehaut

du weißt

gleich wird ein mord geschehen
kannst diese tat vor augen sehen
mit einem schuss desinfektion
erteilst du deine putzlektion

es störte deine reinlichkeit
der spinne wohngemeinlichkeit
dabei hing dieses tier am leben
wollt einzig fliegen netze weben

du nutztest chlorostickphosphat
für die sterile saubertat 
mir bleibt die spinne nur im sinn
vielleicht weil ich ne hexe bin?

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27. August 2012 1 27 /08 /August /2012 06:02

Für Liebesgedichte bin ich sicher nicht Spezialist. Gunda Jaron hat da auch ihre Eigenart: Es guckt meist ein alles wieder kippendes Aber um die letzte Ecke. Ob das auch in der "Luftpost" steckt?

Vorsorglich biete ich ihr also ein "duett am morgen" als Antwort ... oder lieber nicht?

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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 14:20

 

 

Wenn wir bei wenig Wärmegraden,

in dichten Nebelschwaden

baden,

ist´s Herbst.

 

Wenn jeder Vogel, der noch singt,

so krächzend wie ne Krähe klingt,

ist´s Herbst.


Sind abgegrünte Trauerweiden

die einzigen, die´s nicht vermeiden,

sich uferseitig zu entkleiden, 

ist´s Herbst.

 

Wenn Sonnenlicht uns müde winkt,

dass bald es wieder Frühling bringt,

ist´s Herbst.

 

Wir gehn durch dichte Nebelschwaden,

mit Sommerfreuden vollgeladen,

nach Haus in Badewannen baden...

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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 14:18

 

 

Ist es dieselbe

Sonne,

die noch vor

gefühlten hundert Stunden

auf der Haut brannte?

Ein Hauch von

weißem Stoff

schützte vor Strahlenschmerz und

störte wie eine unabgestreifte Überhaut.

 

Jetzt lugen Lichtreste

hinter kühlen Wolken hervor.

Bald wird der nächste

ferne Stern

keine Kältekristalle

besiegen können.

Frierend freie Hautstücke

bieten noch Schmelzwärme.

 

Angst packt mich.

Nicht lange,

dann verwandelt sich

als Bräune in der Haut

verfangener Sonnenschein

in Flecken

nahen Endes.

 

Wo bist du,

Frühling?

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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 14:11

 

 

Tropfnass, wie ich am Strande liege

vom Sonnenroste knusprig braun,

wo ich den Eindruck von den Andern kriege,

die wären ewig urlaubsblühend anzuschaun,

vermag ich an die Kühle kaum zu glauben,

die unvermeidlich bald der Westwind bringt,

und an die Ernte der gereiften Trauben,

bei der man herbstbesessen Lieder singt,

und dass der Kleckerburg am Strand

der Schneemann folgt im Aktgewand.

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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 14:09

 

 

der eine sieht die blätter an
und nennt sie golden schön
der andre sieht im herbste so
den frost am tore stehn

den einen freuts: dem bettelkind
wird vieles noch gegeben
der andre wirft die frage auf
was führt es für ein leben 

man kann in allem schlechtes sehn
so wie des guten keim
und vieles ist zwar zu verstehn
doch muss es anders sein

der herbst der wird zum winter bald
und hat doch schöne tage
ein bettelkind das muss nicht sein
das stellt die welt in frage

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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 14:06



bunte farbenpracht
herbstgold wird verschenkt
dunkler wird die nacht
sommer wird versenkt

im baumstamm steht noch saft
bis hin ins greise laub
das hat noch lebenskraft
das oben ist schon taub

bald fallen alle ab
beginnen zu vermodern
gehn ein ins erdengrab
bis frühlingsfeuer lodern

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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 14:02

 

 

Der Herbststurm liebt die Baumnatur

in absoluter Nacktkultur.

Wird sattes Grün erst gelb, dann bunter,

reist er das Blätterkleid herunter.

Er wütet mit den Tannenmadeln,

weil die noch immer voller Nadeln:

 

Auch Erlen lassen alles fallen

bevor Novembernebel wallen.

Bald überdecke ich euch weiß,

doch euer Grün macht mich ganz heiß.

Ich bringe euch die kalte Welt,

vor der, was grün, in Starre fällt.

 

Wir sinds, die stolz dir widerstehen,

die grüne Wege weiter gehen.

Es kennt das Mütterchen Natur

nicht einen Trutz für Kälte nur.

Klar wirst du es nicht unterlassen,

uns unters Nadelkleid zu fassen.

Doch selbst der Mensch erfreut sich kaum

an splitternacktem Weihnachtsbaum.

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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 11:09

 

 

Nachdem er ihr

sechs Jahre lang

Dinge geschenkt

die sie aufhob

für die Diplomatie

bei Freunden und Verwandten,

scheiterte

ihre Ehe

weil er zum ersten Mal

geschenkt

was sie sich

lautstark gewünscht

Vergeblich wiederholte er,

er habe ihren

so oft wiederholten Wunsch

nicht vergessen.

Mir reicht,

dich zu haben,

habe sie gesagt,

also schenke mir

nichts.

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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 10:50

 

Als einst der Traum gekeimt,

alles sich auf Lust gereimt,

wollten wir so vieles geben

fürs gemeinsam gelebte Leben,

stand ein kleines Gedicht

dir und mir im Gesicht,

nur wir merken es nicht.

 

Unsre Liebe ist ergraut

aller Sekt ist verdaut,

und die peinlichsten Possen

haben andre genossen,

doch dem Scherbengericht

fehlt bei uns das Gewicht,

wir bedichten uns nicht.

 

Bald ist alles vorbei

und wir geben uns frei

so als wärs einerlei,

doch ein furchiges Feld

bleibt, gemeinsam bestellt

und nicht Glitzer und Geld

stand im Kern unsrer Welt.

 

Könn´ noch immer nicht dichten

unsre schönen Geschichten,

die das Leben uns bot

trotz der Mühsal, trotz Not.

Doch wir konnten sie leben

unser Bestes uns geben,

denn ... wir liebten uns eben ...

 

 

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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 06:42

Ich wage es. Ich schlage innerhalb der "beinahe liebe"-Gedichte zwei vor, die ich besonders mag. Zwei optimistische Slovs ... was ja fast ein Widerspruch in sich ist ... wo heute Sonntag ist ...

"neuer tag"

"unter fröschen"

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25. August 2012 6 25 /08 /August /2012 11:19

 

uferseits

die morsche Bank

weint

Vergangenem nach

 

Ich widme ihr

die Wärme

meiner durchgesessenen Hose

und vergesse

vorübergehend

die Macht

von Splittern

 

Warum nur

ließ ich

dich

zu mir

setzen?

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25. August 2012 6 25 /08 /August /2012 11:11

Marion ist eine Nette
sagen auch die Ärzte
alle Operationen gut überstanden
doch die Fäden bleiben drin
damit sie tanzen kann.

Nach Moselgelagen
mit Weinbrüdern
sind die Mundwinkel
frisch gestärkt
zum herbstlichen Gartenfest
in der abhörsicherne Laube
wo Onkel Josef
und Supermario, der muntere Racker
Champagner ordernd
und Rebhühner schmatzend
bereits die Bedingungen
zur
bedingungslosen Kapitulation einer Nation
vor den Banken
aufbereitet haben.

Mit dem Kalkül
einer schwäbischen Hausfrau
achtet sie darauf
dass die Goldmänner
ihr ein Dessert lassen
mehr ist nicht geblieben
vom Fürstenmahl.

Später
da wird sie die Papiere
den Winkern
der Volkskammer geben.

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25. August 2012 6 25 /08 /August /2012 06:10

Das Stichwort gibt diesmal Sebastian Deya vor: "Großes Kino". Während er aber die Bühne Welt vor Augen hat, stürzt mein "angebot" dann auf die profan-schmalzige Liebesebene ab ...

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