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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

3. August 2014 7 03 /08 /August /2014 11:25

 

 

Es fliegt die Rose in den Ring,
der Welt das Lied zu bringen,
los! Tanze los und schwing,
die Hüften zu dem Singen.

Zu tanzen, fang zu tanzen an,
durch Vorgärten, Gartenzwerge,
tanze durch die Landschaft dann,
von See zu See, Berg zu Berge.

Siehst du sie hoch oben an,
wie sie unsre Fackeln halten,
tanze mit, die mich halten kann,
im Laut wird sich Donner entfalten.

Von außen her schießen Wellen,
die innen auf das Wort knallen,
um wieder zurück zu schnellen,
die Worte sollen so erschallen,

doch von Bühnen klingen nicht,
von unten nur nach oben dann,
steigt das Wort, das nicht bricht,
weil der Verstand es halten kann.

So lange bis die Erde bebt,
wird das letzte Lied erklingen,
bis Mutter Erde wieder lebt,
dieser Welt den Tanz bringen.

 

Stadtmenschen, Pomeranzen,
das es alle auf die Strassen zieh,
muss alles singen, alles tanzen,
zur neuen Morgenmelodie.

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3. August 2014 7 03 /08 /August /2014 11:24

 

immer wieder gern
trampelt sehnsucht in den längst
verlassenen pfad

 

 

 

 

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3. August 2014 7 03 /08 /August /2014 07:56

Der Gedanke an Krieg ist heute so nahe liegend wie lange nicht mehr - und die Aufschreie dagegen so leise wie selten. Da kann man nach Gründen fragen wie in "immer wieder", da kann man versuchen, das unvermeidliche schlimme Ende heraufzubeschwören. Also erst einmal die "Auflösung meiner gestrigen Andeutung zu Sebastian Deya für die, die sie nicht verstanden haben: Schleicher hieß einer jener Reichskanzler, die dem Hitlerfaschismus unmittelbar vorausgingen und die die nachfolgende Katastrophe erst praktisch ermöglichte.

Dieser Bedrohung, diesem Vorgefühl widmet sich Sebastian Deya auch in "kennst du das land?" - Richtig: Einem Rext im Sinne Erich Kästners ...

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1. August 2014 5 01 /08 /August /2014 11:20

Zwischen den heutigen Gedichten besteht durchaus ein gewisser inhaltlicher Zusammenhang.

Beginnen wir mit dem etwas heiteren: "Gewissen-Anlage".

Bei Sebastian Deyas Gedicht hoffe ich, dass jeder die Botschaft, die er schon in der Überschrift untergebracht hat, beachtet: "wenn man sich um den umbruch schleichert" ...

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31. Juli 2014 4 31 /07 /Juli /2014 18:38

 

Wie kommt man zur Nettiquette,
ohne zu nettiquittieren,
wie wird Oppurtuner opportun
ohne zu oppurtunieren?
Es erscheinen heute, wie Etikette,
Worte, die kein Wort verlieren,
über ihr wieso, weshalb und warum. Nun
sind sie eben da. Und Zieren.

 

Wenn Verben es nicht beschreiben,
wie man wohin gegangen,
bleibt in den Köpfen nur ein Zustand
in ihm das Denken gefangen.
Es bleibt in Erinnerung kein Treiben,
wenn Gefühle die Spur verlieren,
das Verb war das Wort, das zurück fand,
ohne mit Amnesie zu infizieren.

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31. Juli 2014 4 31 /07 /Juli /2014 18:37

 

Die Liebe ist ein Schlachtfeld
der gebrochenen Herzen,
die Menschen zielen entstellt
im Anschlag von Schmerzen,

einfach viel zu oft ins Leere.
Von Tränen bleiben Worte,
die erlegt vom Lärmgewehre
zurück bleiben als Orte,

an denen keiner Tote zählt.
Versickern mal dort, mal hier.
Vom Lärm ins Grab gequält,
kein Schrei: Hier waren wir!

Eingedeckt mit Stacheldraht,
führt nichts zur letzten Stätte,
nicht mal ein Trampelpfad,
der Hoffnung ließ, man rette

die Worte vor dem Vergessen.
Will man sie nicht verstehen
und im Klagen, wie besessen
begraben, bis sie auferstehen?

 

Wird die Sonne bald versinken,
kommen Gräber Schaufeln holen,
die Löcher leben. Wir ertrinken
in Tränen, deren Sinn gestohlen.

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31. Juli 2014 4 31 /07 /Juli /2014 18:35

 

ICH bin perfekt, was ich auch tu,

hab Recht, was ich auch sag.

Das wird der Grund sein, dass wir zu-

einander passen, ich und du,

und dass man uns so mag.

 

DU bist dank Scharfblick und Genie

stets gerngesehner Gast,

weil du zu jeder Theorie

und jedem Fakt mit Garantie

was beizutragen hast.

 

WIR wissen viel, von allem was,

und dankbar nimmt man's an.

Wir raten gern, auch ohne dass

man bitten muss ohn Unterlass.

 

Man hilft ja, wo man kann ...

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31. Juli 2014 4 31 /07 /Juli /2014 18:34

 

 

von eisigen Klauen umklammerte Kehle

der Brustkorb umwunden von bleiernem Band

nur fahrig befolgen die Finger Befehle

und schaurige Szenen ersinnt der Verstand

 

im quälenden Kreisel des Denkens gefangen

im Hoffen und Warten wächst hilflose Wut

zum Nichtstun verdammt bleiben Beten und Bangen

doch dann kommt dein Anruf – und alles ist gut

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31. Juli 2014 4 31 /07 /Juli /2014 07:38

 

 

auch gegen den strom
schwimmt man nur solang bis es
den bach runter geht  

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31. Juli 2014 4 31 /07 /Juli /2014 07:36

 

Es sollen rote Drachen steigen,
hier, im deutschen Gegenwind,
um für Menschlichkeit Flagge zu zeigen,
ganz egal, woher sie gleich sind.

Es sollen rote Drachen steigen,
hier, wo braune Luft noch steht,
um für Menschlichkeit Flagge zu zeigen,
so lange, bis der Wind sich dreht.

Es sollen rote Drachen steigen,
hier, wo man zu gerne schießt,
um für Menschlichkeit Flagge zu zeigen,
für alle, deren Blut schon fließt.

Es sollen rote Drachen steigen,
hier, wo die Kanonen blüh’n,
um für Menschlichkeit Flagge zu zeigen,
für Orte, wo Kanonen glüh’n.

Es sollen rote Drachen steigen,
hier, wo sie Waffen senden,
um für Menschlichkeit Flagge zu zeigen,
Müttern nicht bloß Trost zu spenden.

Es sollen rote Drachen steigen,
hier und dort, wo Geld regiert,
um für Menschlichkeit Flagge zu zeigen,
für jeden, der hungernd krepiert.

 

Es sollen rote Drachen steigen,
überall, um Menschenskind,
um für Menschlichkeit Flagge zu zeigen,
mit allen, die noch menschlich sind.

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31. Juli 2014 4 31 /07 /Juli /2014 06:18

Sind wir "Künstler" nicht gelegentlich alle mal vom Größenwahn gebissen, dass wir nachher nachdenken sollten, bei wem eine Entschuldigung fällig wäre? Zumindest fängt "Dichter, luftschiffend" einen solchen Augenblick ein.

Im Original begleitet Sebastian Deyas "komm mein kind, hiss sonnenblumen!" Phil Collins berühmte Drohung, dass wir uns alle im Paradies wiedertreffen ...

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30. Juli 2014 3 30 /07 /Juli /2014 07:40

 

 

Am staubtrockenen Strand 
dieses Lebens,
riecht es zwischen 
verlassenen Strandkörben 
nach der Ruhe vor dem Sturm,
in den Muscheln
hört man bereits das
Rauschen von nahenden,
sich auftürmenden Wellen,
in der salzigen Luft liegt
ein Gezeitenwechsel,
denn auf die Ebbe
folgt bekanntlich
bald die Wut.  

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30. Juli 2014 3 30 /07 /Juli /2014 07:37

Ich wähl die Kneipe frei,

doch ist es einerlei,

ies ist der Spruch dabei,

von Schnörkeln eingezäunt:

„Brechwurz ist dein Freund!“

 

Auf jeder Speisekarte

steht, dass ich´s schon erwarte,

wenn ich zum Essen starte

von Schnörkeln eingezäunt:

„Brechwurz ist dein Freund“.

 

In meinem kleinen Haus

such selbst ich Freunde aus

Doch schaut aus meinem Suchprogramm

ein Spruch mit „grins“ heraus:

von Schnörkeln eingezäunt:

„Brechwurz ist dein Freund!“

 

Ein Freund an meiner Seite,

der ständig mich begleite,

der alles von mir weiß,

hat einen hohen Preis

von Schnörkeln eingezäunt:

Brechwurz ist mein Freund!

 

Was ich auch denk und tu

im Wachen und in Ruh

Er schaut mir immer zu:

von Schnörkeln eingezäunt:

Brechwurz ist mein Freund!

 

Kann ständig auf dich schauen,

ganz sicher auf dich bauen

auf Klippen und in Auen

von Schnörkeln eingezäunt:

 

Brechwurz ist mein Freund!

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Published by Slov - in test
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30. Juli 2014 3 30 /07 /Juli /2014 06:11

Eine Idee wächst. Was zuvor ein Ansatz war, ist nunmehr wohl schon ein Gedicht für ein Snowden-Programm, nunmehr mit dem geänderten Titel "No more Snowdens".

Sebastian Deya überschreibt sein Gedicht "vom regen in die traufe", ... aber vielleicht war sein Ich gar nicht im Regen zuvor. Er fragt ...

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29. Juli 2014 2 29 /07 /Juli /2014 09:26

Das Leben führt Regie ...

Solch eine allgemeine Feststellung kann man so und so verstehen. Bei den beiden heutigen Gedichtenzeigen sich extreme Deutungen, mit denen man sich künstlerrich und eben im Leben auseinandersetzen kann und muss:

Gunda Jaron "Mark und Marie"

Sebastian Deya "Sich fügen heißt lügen" ...

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28. Juli 2014 1 28 /07 /Juli /2014 06:38

  Von Isaak Asimov wird geschrieben, er habe "über 500 Bücher und mehr als 1600 Essays veröffentlicht" (Wikipedia). Unter den mehr als 400 Gedichten von Sebastian Deya finden sich auf diesem Blog sicher auch richtige Perlen - wer wagt schon zu entscheiden, welche das sind. "kühlschränke runter, bevor menschen entgleisen! es kommt ein luftzug" ist zumindest eine bemerkenswerte Idee ...

Dazu kommt dann noch 

Sebastian Deya "geh auf augenhöhe"

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27. Juli 2014 7 27 /07 /Juli /2014 18:30

.

 

Wenn Sebastian Deya "mit ein bisschen puderzucker" dichtet, kommt mestimmt nichts "Süßes" heraus ...

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26. Juli 2014 6 26 /07 /Juli /2014 06:16

Nein, NUR Schweigen ist nicht - zum Glück. Ob einmal ein mächtiger Chor daraus wird?

Brunhild Hauschild: "Auf Kriegspfad wieder und wieder"

Sebastian Deya fängt "der wankende" an, dass ich im Hintergrund mindestens einen Altmeister des Humors hörte ...

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25. Juli 2014 5 25 /07 /Juli /2014 06:50

Wer Sebastian Deyas "und sie marschieren wieder hinterher (1)" sollte mit seinem Urteil warten, bis er auch 

"und sie marschieren wieder hinterher (2)"

"und sie marschieren wieder hinterher (3)"

"und sie marschieren wieder hinterher (4)"

kennt ...

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24. Juli 2014 4 24 /07 /Juli /2014 06:27

Das Leben ist seltsam: Da werfen sich die, die sich noch etwas Menschlichkeit bewahrt habe, ihre Schwächen vor ... anstatt ihre Kampfkraft zumindest auf die Mächtigen zu konzentrieren. Nein, ein "Bericht aus Gaza" ist mir nicht gelungen, nur eine Stellungnahme, dass ich ihn gern verfasst hätte: "im Moment gerade Gaza"

Wir müssen akzeptieren, wie wir was können. Sebastian Deya zum Beispiel schreib "und sie marschieren wieder hinterher (1)"

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23. Juli 2014 3 23 /07 /Juli /2014 14:58

 

In der Ecke liegt der Penner dort,
dem es bis eben ging ganz gut,
erst klauten sie ihm Münzen fort,
und, nur deshalb liegt er dort,
nach Inflation auch seinen Hut -

 

zwar gaben sie die Münzen wieder,
doch: sie ließen sich nicht lumpen,
zur Sicherheit schoss man ihn nieder,
denn: kommt der Aufschwung wieder,
da will man sich nichts pumpen.

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23. Juli 2014 3 23 /07 /Juli /2014 14:57

 

Siehst du mich hier im Bett sitzen,
die schärfsten Messer über mir,
wie sie tanzen, wie sie ritzen
in meine Haut: Wir waren hier!
Siehst du nicht meinen Teddybär,
du hörst nicht, wie er weint?
Er findet keine Worte mehr
mich zu trösten, wie es scheint.

Wenn ich dir mein Schlaflied singe,
machst du diese Lade auf,
legst mir um den Hals die Schlinge
mit meinem Namen drauf.
In der Luft liegt noch der Duft
von junger, zarter Haut,
der aufsteigt aus der Gruft,
deren Ordnung ihr vertraut.

 

Siehst du denn nicht, hinter mir?
Die Armee steht mit Gitarren,
mit Herz und Hirn und mit Stiften
gegen Elend, Krieg und Knarren -
weil ich hier nicht schlafen kann,
fühlt ihr euch überlegen,
doch wache ich je auf, dann
erklären wir: Von wegen.

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23. Juli 2014 3 23 /07 /Juli /2014 10:55

 

 

Ihr macht mich fertig sag ich dir,
und sprech von dir und allen,
denn mehr als „Was heißt ihr?“
ist keinem bisher eingefallen!  

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23. Juli 2014 3 23 /07 /Juli /2014 10:52

 

 

Wie begreifen Eliten nur
andere als Subkultur -
war nicht die erste der
Subkulturen elitär?  

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23. Juli 2014 3 23 /07 /Juli /2014 10:51

 

 

An Dingen hat man schweres Schlucken
und dann auch noch hart zu kauen,
liebt man nur sie, lebt man zum Spucken -
wer’s Leben liebt, wird’s verdauen.  

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