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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

17. Oktober 2013 4 17 /10 /Oktober /2013 06:44

Cover QuerfeldeinEs steht uns in Kürze bevor: Gunda Jaron lässt es wieder sprudeln - diesmal im Zusammenwirken mit Thomas Staufenbiel, diesmal in einer Mischung von (häufig schwarzhumorigen) Gedichten und kurzen Prosatexten. Langjährige Lyrik-Blog-Leser werden sich an einige dieser poetischen Böswilligkeiten erinnern. Pech für sie: Bei einigen Beispielen blättern wir zurück. Da wäre zum Beispiel

Gunda Jaron: Schwarze Witwe

doch wir finden bestimmt noch mehr. 

Für diejenigen, die hier ein Buch vorbestellen wollen: Bitte meldet euch über die Kommentarfunktion, ansonsten über den Verlag .(Noch nicht über Buchhandel, Amazon oder so).

Damit auch noch ein neues Gedicht zum Test kommt, hier folgender

Slov ant Gali: Ratgeber für angehende Lyrikpreisträger

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16. Oktober 2013 3 16 /10 /Oktober /2013 15:30

das leben:

du stehst auf einem sprungturm

auf dem brett

hinter dir zwei verfolger

einer davon

droht auf dich zu schießen

der andere beginnt

dein brett zu zersägen

wenn du nach unten schaust

entdeckst du den erfolg

des dritten

fast alles wasser aus dem becken

ist schon abgelassen

 

sieh es filosofisch

eines tages

lernte die menschheit

zu fliegen

heute

bist du dran

also spring und

bewege die arme

.

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16. Oktober 2013 3 16 /10 /Oktober /2013 11:31

 

 

Sie liebt sie. Sie weiß es schon lange …

Die Anmut, die Stimme, die seidige Pracht

des Haares, die samtene Wange,

das Grübchen am Kinn, wenn sie lacht.

 

Sie liebt sie. Sie zollt schon seit Jahren

der heimlichen Scheu und Verzweiflung Tribut.

Sie wollt' sich so gern offenbaren,

doch fehlte zum Reden der Mut.

 

Heut ist es zu spät, es zu zeigen:

Die Freundin trägt Weiß, ein bezauberndes Kleid.

Ihr bleibt nur Vergessen – und Schweigen …

Sie hofft auf die heilende Zeit.

 

„So frag' ich Sie, ist es Ihr Wille …?“

Die Freundin, sie zögert – und sucht ihren Blick.

In diesen Sekunden voll Stille

entscheidet sich beider Geschick.

 

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16. Oktober 2013 3 16 /10 /Oktober /2013 07:11

Es folgen zwei Gedichte, bei denen ich als Betrachter unsicher bin. Meine Unsicherheit als Autor erwächst aus dem Problem, dass das Gedicht, das im Moment "Lampedusa II" heißt, schon eine Feuertaufe im Autorenkreis hinter sich hat, dort aber nur Stellen genannt worden waren, die "unbedingt gerettet werden" müssten, der Rest aber nicht tragfähig war.Ist es dies nun?

Die andere Unsicherheit erwächst aus der Geschichte. Der Mann, dem der Spruch zugeschrieben wird, ist nicht unterm Schaffott gestorben. Die historische Gestalt kann es also nicht sein. Das Sinnbild aber griffe vielleicht in die Zukunft. Es ergibt sich die klassisch dumme Deutschlehrerfrage "Was will uns der Künstler damit sagen? ...

Sebastian Deya: l’etat, c’est moi!

 

.

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15. Oktober 2013 2 15 /10 /Oktober /2013 15:23

 

 

bewährung

jeder tag

bestes geben

streiten kämpfen

mit meinungszähnen

am knochen der zeit nagen

egal ob du fleisch abbekommst

am knochen der zeit nagen

mit meinungszähnen

streiten kämpfen

bestes geben

jeder tag

bewährung

.

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15. Oktober 2013 2 15 /10 /Oktober /2013 15:21

 

wenn du schreist

dann schreie leise

leise schreien

das ist weise

 

wenn du rennst

dann langsam bitte

langsam möglichst

in der mitte

 

wenn du fliegst

dann nah am boden

und verkneif dir

schrille moden

 

ecke niemals

böse an

sei nicht frau und

sei nicht mann

 

führe aus

was man dir sagt

sprich nicht wider

ungefragt

 

leb ein wenig

blässlich rot

dann merkts niemand

bist du tot

 

 

 

 

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15. Oktober 2013 2 15 /10 /Oktober /2013 11:59

Sieh an! Sieh an! Herr Capitano!
Wie geht’s? Wie steht’s? Alles Piano?
Ich hab mich um den Kahn gekümmert,
manches dabei wohl auch zertrümmert.
Mit meiner letzten Weste, keine weiße!
Schrubbt ich die Friedenstaubenscheiße
die’s auf Erden hier vom Himmel regnet,
die der Mensche dem Krieg entgegnet.
vom Anker hoch bis über das Deck
behandelte ich hier jeden Fleck!
Um Mitternacht in der Kombüse
schält ich frei manch junges Gemüse.
Hab selbst gekocht schon für die Truppe
preisgekrönte Buchstabensuppe!

Von der Mannschaft sind alle gegangen
sie flogen, sie schwammen, sie sprangen
doch lehrst du mir die Seemannslieder
dann kommen singend sie bald wieder!
Ich wartet manch bange Minuten
auf geht’s nun! Auf geht’s! Lass uns sputen!
Für die ganze Crew! Applaus! Applaus!
Herr  Capitan! Nun Volldampf voraus!

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15. Oktober 2013 2 15 /10 /Oktober /2013 06:54

Lach: Was ist die häufigste Figur, die am zweithäufigsten in der Lyrik vorkommt neben dem ICH? Richtig: Das DU. Zwei Beispiele zeigen mögliche Bandbreiten:

Sebastian Deya: "entschuldige mich, bitte!" und

Slov ant Gali: "Im Zweifel für den Angeklagten" ....

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14. Oktober 2013 1 14 /10 /Oktober /2013 17:28

 

doch

wir kennen uns mit namen

lächeln uns erkennend zu

und verstreuen höflichkeiten

gehen weiter dann ist ruh

 

doch

wir fühlen tiefe liebe

zu dem mitmensch namens Ich

doch selbst dieser spürt die tritte

die gefühle winterlich.

 

nein

das ist doch nichts zu machen

lasst uns anstatt heulen lachen

zwar ist das kein schönes leben

 

doch so ist es eben

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14. Oktober 2013 1 14 /10 /Oktober /2013 17:21

 

Es gibt eine Chance, Frieden in dein Leben zu bekommen. Kauf sie bitte ein.

 

Manchmal, wenn ich mich so groß wie das Land fühle

Mit dem samtenen Hügel in dem Wenigen, das hinter mir liegt

Und meine Hände spielen den Sand

 

Und meine Füße schwimmen in allen Gewässern

Alle Flüsse enden im Ozean

So die Schöpfung, so der Mensch es will.

 

Nun manchmal, wenn ich fühle mich so großartig

Und ich werde die Welt

Und die Welt wird ein Mann

 

Und mein Lied wird zu einem Teil des Flusses

Ich schreie, lasst mich so wie ich bin

Laut Plan

 

Wie der eine Mann will, nach Plan

Wie der eine Mann will, nach Plan

 

Manchmal, wenn wir das Ende erreicht haben

Mit dem samtenen Hügel in dem Wenigen hinter mir

Und unsere Hände umklammert den Sand

 

Wird unser Blut ein Teil des Flusses werden?

Alle Flüsse enden im Ozean

So die Schöpfung, so der Mensch es will.

 

Es gibt eine Chance, dass Frieden kommt

 

in dein Leben. Bitte kauf sie ein.

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14. Oktober 2013 1 14 /10 /Oktober /2013 13:09

 

und da standen sie zusammen

jeder sagte

ICH

mach kunst

und sie haben sich beschrieben

jeder jedem seine welt

darin fehlte

ihnen fehlte

nicht in mund zu nehmen

dieses teufelswörtchen

geld

 

und da standen sie beisammen

und ein jeder stand für sich

und wenn einmal sich ein blick traf

gab es lächeln bitterlich

 

Und sie gingen auseinander

jeder seinen eignen weg

und sie glaubten sich verschworen

über alle ihre ohren

hoch verschuldet

kaum geduldet

auf dem schmalen

voller qualen

lebenslangen pilgerweg

 

ja auch ich ging schnell nach hause

raus ins leben

kurze pause

 

 

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14. Oktober 2013 1 14 /10 /Oktober /2013 07:18

 

Ich möcht ne Rakete alleine für uns

zum großen Raumflug bauen.

Und säßest du dann ruhig neben mir

erfüllte mich nichts als Vertrauen.

Du bist für mich nicht nur eine Frau,

du bist mir die Frau aller Frauen.

Ob Alpha Centauri wohl bewohnbar ist,

möchte ich mit dir kurz mal schauen.

 

Doch ist solch Geflöte heut unmodern.

Im Fernsehprogramm kaum zu sehen.

Da wärest dramaturgisch du sicher ein Mann,

und es würde ums Outing nur gehen.

Ich dürfte dich lieben und du mich auch,

es dürfte auch jeder verstehen.

Das machte man heute öffentlich.

Nichts wäre noch auszuspähen.

 

Doch ich bin nunmal ich und du bist halt du

und ich schlage das Königskinderliederbuch zu,

schlag es gleich wieder auf, denn ich find keine Ruh.

Und es geht nicht zu Ende, es sei denn mit Juhu ...

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14. Oktober 2013 1 14 /10 /Oktober /2013 06:19

Irgendwie graut es mir vor der Vorstellung, die unbestimmt bleibende Zahl an Flüchtlingen versinkt unbemerkt in neueren Nachrichten wie die nächsten 10000 Kriegstoten hinter den nächsten  verschwinden. Gewöhnung. Zur Erinnerung als Uschi Gressmann mir "lampedusa" ...

Ein gewissermaßen der Hoffnung Flügel verleihendes Gedicht von Meas Wolfstatze ist "Turmfalke".

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13. Oktober 2013 7 13 /10 /Oktober /2013 06:14

Weiter, wie versprochen, mit Meas Wolfstatze. Diesmal habe ich sein Gedicht "Tausend Worte" ausgesucht.

Dem stelle ich "Ohne Schunkeln" zur Seite. Achtung: Dies ist kein Gedicht für Deutschlehrer!

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12. Oktober 2013 6 12 /10 /Oktober /2013 06:57

 

 

So mancher Frosch, der macht, oh weih,
wenn man ihn ableckt richtig high.
Flöhe, Mücken, Fliegen, Zecken
selbst die ihn am Arsch bloß lecken.
Da kam sie angeflogen, ohne Scham
Die Flieg’, die große Dosen nahm
und dachte plötzlich, high und higher
sie sei in der Luft ein jagender Reier.
Der Frosch, er wünschte guten Flug
die Flieg’ stürzte im Kampfanzug
auf den Frosch, als er gähnend,
sich in Ruh und sicher wähnend.
Weil der Mund ihm offen stand,
die Fliege sich im Rachen fand.
Voll berauscht machte sie heiter
den “Terror” dort einfach weiter.
Der Frosch, zu stolz um’s auszuspucken,
zu wählerisch zum runter Schlucken
denkt: “Wer bitte will den Mist?
Der am Ende nur zum Kotzen ist
auch noch im Magen
mit sich rum tragen?”
Die Fliege sitzt und hofft seither
als wollt sie Heim nimmer mehr
dämlich-grinsend in den Backentaschen
träumt sie davon, den Frosch zu vernaschen,
der sich nur sehnt, dass sie endlich geht;
mit dem nächsten Winde fortwärts weht.  

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12. Oktober 2013 6 12 /10 /Oktober /2013 06:08

Vergessen wir nicht, was liebe junge Gäste gerade so treiben. Als ein solcher können wir Meas Wolfstatze sicher sehen. In drei aufeinander folgenden Tagen drei verschiedene Gedichte von ihm. Als erstes "Der Wildvogel-Clan". 

Ist es böse, ihn mit "History" zu verbinden?

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11. Oktober 2013 5 11 /10 /Oktober /2013 18:32

 

 

Was dem einen an Bäumen goldener Glanz,

ist dem Anderen Anfang des Faulens.

Was dem einen ein Grund für den Herbstfeuertanz,

ist dem andern ein Vorwintergraulen.

 

Was immer du siehst, ist nicht Würstchen gleich

versehen mit zwei gleichen Enden.

Ein jedes hat nen schlechten und nen guten Bereich

 

und du kannst es zum Guten hin wenden.

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11. Oktober 2013 5 11 /10 /Oktober /2013 18:29

 

 

Frierend tanze ich
mit glühenden Kufen
auf dünnem Eis
deinen Namen
in den gefallenen Schnee

Warum schaust du mich
bloß traurig an?
Wann reichst du mir
deine zitternden Hände?
Ich bitte dich
um diesen letzten Tanz
auf Glatteis
dich zu führen

 

Ich kann den Moment
nicht mehr erwarten
dich zu umarmen
um dann gemeinsam
mit dir
auf dünnem Eis
mit glühenden Kufen
tanzend endlich
einzubrechen

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11. Oktober 2013 5 11 /10 /Oktober /2013 06:02

Bevor die Toten vor Lampedusa aus dem Scheinwerferlicht geholt werden, weil sie ja "nur" illegale Flüchtlinge waren, hier noch zwei Gedichtentwürfe zu diesem Anlass:

"Keine Titanic vor Lampedusa"

und

Slov ant Gali: Senryū Nr. 111

 

 

.

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10. Oktober 2013 4 10 /10 /Oktober /2013 18:31

 

 

Ein neues Lied, ein besseres Lied,

oh Freunde wollt er uns singen,

doch konnte nach ihm das deutsche Geld

der Welt viele Kriege noch bringen.

 

Vergessen wir seine Hoffnung nicht,

den Wechsel einzulösen.

Es ist eine Welt, wie sie heut keiner kennt,

aufzubauen, wie sie niemals gewesen.

 

Ich liebe den Spötter, der den Tellerrand

nie als Grenze des Denkens gesehen.

Ich wünsche, dass wir all auf große Fahrt

mit den neuesten Schiffen gehen.

 

Dann liegt hinter uns ein Horizont,

den wir vor uns als Ende heut denken.

Und die Frage, wer verdient dran, die können wir uns

oder die, die uns folgen, sich schenken.

 

 

 

 

 

 

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10. Oktober 2013 4 10 /10 /Oktober /2013 18:27

 

Man begeht
Selbstmord
Man nimmt sich
das Leben
Man bringt sich
um

Erfolgreich begehen bedeutet
beginnen
Erfolgreich nehmen bedeutet
bekommen
Erfolgreich sich zu bringen bedeutet
anzukommen

Die Psychologen
schießen wie Giftpilze
aus unfruchtbarem Boden
doch selbst,
wenn sie noch tausende
traurige Schicksale
mit ihren stumpfen Skalpellen
durchexerzieren.
Sie können es nicht
sagen:

Begehe ihn nicht
es ist dein Ende
ohne vom Anfang zu sprechen
nimm es dir nicht
du verlierst dein Leben
ohne vom Bekommen zu sprechen
bringe dich nicht um
es wartet der Tod
ohne vom Ankommen zu reden

Selbst in tausenden Stunden
beratschlagender
Therapie
selbst auf tausenden Seiten
therapierender
Ratschläge

In ihnen bleibt die
tödliche Hoffnung
bis an ihr Lebensende
lebendig

 

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10. Oktober 2013 4 10 /10 /Oktober /2013 06:21

Als ich Thomas Reichs "Gottes Blut" gelesen hatte, hatte ich ein vages Gefühl, es enthalte einen Gedanken, dem ich etwas entgegenhalten müsse. Es dauerte etwas, dann kam ein erheiterndes Zucken in den Mundwinkeln und heraus kam "Dem Faust aufs Auge" ...

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9. Oktober 2013 3 09 /10 /Oktober /2013 06:10

Eine Besonderheit von Dichtern ist, dass sie auf unterschiedlichste Weise nach ihrer Beziehung zur Welt und ihnen nahe stehenden Menschen fragen. Was will, was kann das Ich ausrichten - und was eben nicht. Auch Sebastian Deya ist ein Dichter ... und diesmal hört man hoffentlich, welche moderne Form der Darbietung er für seinen Text im Hinterkopf hatte. "An dich"

Mein Slov ant Gali: Senryū Nr. 110    ist dagegen ein (zu?) komprimierter Gedanke. Privatisierung ist nicht nur schlimm, wenn sie verwirklicht wird, sondern auch schon dann, wenn sie als "Option" erwogen wird, weil man dann "anders" denkt ...

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8. Oktober 2013 2 08 /10 /Oktober /2013 12:50

 

 

Wirbelnd toben draußen Stürme,

eisig pfeift der Wind ums Haus,

schneeverhüllt der Städte Türme,

keiner wagt sich heut' hinaus.

 

Ich jedoch geh' durch den Schnee,

halb erfroren meine Hände,

spüre kaum noch Ohr und Zeh',

wann hat alles nur ein Ende?

 

Endlich habe ich's geschafft,

mich zu Dir hindurchzuringen,

Körper Eis, der Mut erschlafft,

nochmal könnt mich keiner zwingen.

 

Die schwere Quälerei jedoch

wirst Du bezahlen müssen:

Warmer Ofen, heißer Tee ?

 

Neeee …

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8. Oktober 2013 2 08 /10 /Oktober /2013 12:48

 

Was

soll ich machen mit

NSA BND VS PRISM Mossad

staatssicherheitsgeheimdiensausschnüffelungswissen

bestimmt auch gegen mich gesammelt

weil meine Gedanken immer so incorrect sind?

 

Die Menge an Halbverdautem,

das mir die Mundschleimhäute verätzt,

wird schneller mehr,

als ich

essen wissen verstehen begreifen behalten kann

 

Also ignoriere ich alles,

weil mir das Wort gefällt, und

 

wehre mich weiter.   

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