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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

30. September 2013 1 30 /09 /September /2013 08:01

 

Wie oft grinst dichs Bereuen an:

So hättest du nicht handeln sollen.

Ob man das ungeschehen machen kann?

Umsonst ist Selbstmitleid und Grollen

auf das, was besser ungeschehen wäre.

Die Klugheit meint, nimm es als Lehre.

 

Oh wunderbar! Die Welt ist voller Lehren,

die deine Fehler dir geschenkt.

Wie wärst du dumm, wenn alle ungeschehen wären,

oder zu welchen andern hätt das Schicksal dich gelenkt?

Du kannst nun Andern weise raten,

meidet meine Fehlertaten.

 

Sie werdens trotzdem tun vielleicht,

 

denn lang hat dein Bereuen nicht gereicht.

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29. September 2013 7 29 /09 /September /2013 06:24

 

 

Ich konnte nicht nein sagen und

wir zogen zusammen.

Ich konnte nicht nein sagen und

wir wurden eine Familie.

Ich konnte nicht nein sagen und

was hätte aus den Kindern werden sollen.

 

Du konntest nicht nein sagen und

mich Verletzlichen verletzen.

Du konntest nicht nein sagen und

einer musste ja die Verantwortung tragen.

Ich weiß ...

 

 

Nun sagte mir der

mit der Sense,

komm,

und du weißt ja,

ich kann nicht

nein sagen.

Nun stehst du

an lockerem Boden,

denkst,

es war von Anfang an

ein Irrtum,

aber du konntest ja

nicht nein sagen,

und wo soll sie schon hin,

die Erde,

also rauf auf mich.

Ich kann ja

 

nicht nein sagen.

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29. September 2013 7 29 /09 /September /2013 06:12

Während Sebastian Deya "Vom alten Riesen" spricht, habe ich mir noch einmal die Wahlnachlese vorgenommen:

Slov ant Gali: Senryū Nr. 108

 

.

.

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28. September 2013 6 28 /09 /September /2013 16:08

 

 

Setz mich hin, hier möcht ich bleiben,

legga Knäcke knackt in Scheiben. Stell mir alles fein bereit, ah, jetzt ist es wohl soweit.

Messer wetzen für das Futter, hart wie Stein, die olle Butter. Sanft den Käse fein gescheibt, Platz für Petersilie bleibt.

Nehm Salami und Tomate, Gurke oder Paprikate. Fein sieht´s aus, nun abgeschmatzt und gekrümelt - hm – verpatzt.

Hose schmutzig, ach was soll´s, sitz ja eh auf dreckig Holz. Morgen wird gewaschen dann, heut sind andere Freuden dran.

 

Fein ist so ein Abendbrot, in Natur bei Abendrot.

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28. September 2013 6 28 /09 /September /2013 10:24

 

 

Ich danke dir für den Staub
vom Stein auf deiner Schulter,
den ich ein Stück tragen durfte.

Ich danke dir für die Melodie
der Mundharmonika,
die Mauern um mich schmolz.

Ich danke dir für die Brille,
die du meinem Herzen angepasst,
damit es sehen konnte wie deins.

Ich danke dir für den Fensterplatz
in deiner Bedarfshaltbimmelbahn,
den du mir eingeräumt.

Einmal nur stand ich draußen,

, wo's dein Fahrplan verbot,
putzte die Brille und rief
meinen Blindenhund. 

Mit dem Kopf voller Lieder 
suchte ich deine singenden Gleise.
Gefunden habe ich Kopfsteine.

 


In offene Knie
streute der Wind
deines Steines Staub
und siehe:
sie heilten schneller.

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28. September 2013 6 28 /09 /September /2013 10:04

 

Der König Abdutrullalah kennt sich mit Frauen aus.

Von ihnen hat im Harem er genug für Saus und Braus.

Er weiß genau, dass Autofahrn die Eierstöcke schädigt.

Drum wird der Frauen Eigensinn mit Staates Stock erledigt.

 

Der König Abdutrullalah ist einer von den Guten.

Drum lässt er auch noch ungestraft nicht nur die Frauen bluten.

Er rüstet wüste Banden aus, die Frauenstöcke schützen.

Und was er so für Panzer zahlt, kann deutscher Wirtschaft nützen.

 

Der König Abdutrullalah ist Menschenrechtsverdrehter.

Doch weil er Öl und Ordnung bringt, das passt scho, ja so geht er.

Mit Fraun am Steuer gäbe es manch neue Missgeburt.

Wie gut, dass die bis heut bei ihm noch ausgeschlossen wurd.

 

In Deutschland gilt der Islamist gemeinhin als gefährlich.

 

Nur der, der wirklich schrecklich ist, ist Deutschlands Freund und ehrlich.

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28. September 2013 6 28 /09 /September /2013 06:04

Gedichte dürfen alle Gefühle abgrasen, ob vernüftig oder nicht. In ihnen darf man auch einmal "glückliche Jugendzeit" mit bitterem Unterton sagen oder - wie es Sebastian Deya es ausdrückte - "Haltlos (2)" sein ...

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27. September 2013 5 27 /09 /September /2013 16:02

 

 

Ich suche die Esel und mühe mich, doch dich interessiert das alles nicht. Ich zerre und schiebe den Berg sie hoch, du kannst den Moment nicht warten noch. Treibe die Esel vorbei an der Tanne, du bist schon beim Baden in der Wanne. Dann bring ich die Tiere in den Stall, da wartet die Milch auf den Fall bis du noch einmal ins Bade steigst, mit Eselsmilch dir die Schenkel reibst.

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27. September 2013 5 27 /09 /September /2013 11:01

 

 

Ein Glück, dass ich grad dich gefunden habe,

der Blüte Nektar, woran ich mich labe.

Solch kitschig Zeug sollt ich an jedem Tag dichten,

ein Haus zum Wohnen uns errichten.

Dich oft und immer neu beachten

und nichts vergessen, was zusammen wir machten

und machen werden im Rest unsres Lebens …

und merk, dass der Versuch vergebens.

 

Wir werden grauer an den Alltagsdingen,

die Hände rau vom Feudelwringen,

Wir sind so müde, wenn der Abend dämmert,

und überhaupt … Auch du fühlst dich belämmert.

Knurrst Lass mich! Und die Fingerspitzen

verliern das Leuchten und das lustvoll Blitzen.

Wir leben aus Gewohnheit bei dem andern,

sind nur zu faul, zum Suchen und zum Wandern.

 

Sind sie dann weg am Montag unsre Enkel,

dann gehen wir uns schweigend auf den Senkel.

Beim Fluchen siehst du mich im Grab entschwinden.

Oh Gott, wie solltest du denn das verwinden.

Du müsstest ganz allein auf dieser Erde weilen,

 

hättest niemanden mehr, dein Los zu teilen ...

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27. September 2013 5 27 /09 /September /2013 06:45

So ist das Leben: Aus der Ferne schickt uns Sebastian Deya "kämpferische Grüße nach berlin-hellersdorf", während Brunhild Hauschild aus ihrem Kamelhöcker zumindest in ihrer "Vorstellung" Optimismus tankt. Vielleicht aber heißt das nur, dass wir welchen brauchen ...

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26. September 2013 4 26 /09 /September /2013 15:53

 

 

Hinter einer Weide Zweige

wohnt der Hase mit dem Weibe,

fand wohl keine andre Bleibe,

kriegt schon langsam eine Scheibe,

immer nur am gleichen Leibe,

nämlich dem von seinem Weibe

rumzuschnuffeln, ist ihm Leide,

möchte lieber wieder beide,

Hasenfrau und Frau in Seide,

die behängt er mit Geschmeide.

Doch die Gattin ruft: Entscheide

dich, mein Lieber, und vermeide

außereheliches Feuer.

Sei in Zukunft wieder treuer,

sonst, mein Hase, wird es teuer ...

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26. September 2013 4 26 /09 /September /2013 10:44

 

Ich wäre dir gern dein Kuschelhund

Ich machte für dich häufig Männchen und

biss deinen Geliebten, den faden,

mit Vergnügen in die weichen Waden.

 

Ich wär dir gern dein Kater Peter

mit Schnurren und Kratzen, kein Leisetreter.

Befreite dich fleißig von jeder Ratte,

und ständ, wenn dus wolltest, sofort auf der Matte.

 

Ich wäre dir Rammler und Beschützer der Sasse.

Dass erstaunt du ausrufst, wie sei ich doch Klasse.

Und hätt zwanzig Löffel unsre Hoppelschar,

brächt´ ich dir weiter Geschenke dar.

 

Doch bin ich für dich nicht der persönliche Zoo.

Du wirst durch das Wiehern des Anderen froh.

Und wüsstest du endlich von meinen Gefühlen,

würdst du vielleicht nicht wie ein Tier mit ihnen spielen.

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26. September 2013 4 26 /09 /September /2013 06:57

Wie hieß nochmal der Werbeslogan eines als Partei verkleideten Mandatsbeschaffungsprogramms ("Hartz 666")?

"Das Wir entscheidet!"

Dies möchte ich hiermit zum ernsten Gegenstand von "Dichtung machen ... und sei es in Vorbereitung auf "Republiksfeiertage" ...

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 113

 

und "History?"

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25. September 2013 3 25 /09 /September /2013 13:02

 

 

Sehnsucht lässt mich sanft erbeben …

Noch ein Schritt – wir sind allein.

Zärtlichkeit wird mich umgeben,

Kuschelrock und Kerzenschein.


Sanft umhüllt mich deine Wärme,

weckt erotisches Verlangen.

Fallen lasse ich mich gerne,

fühl' mich zart von dir umfangen.


Ach, ich darf die Augen schließen,

dich am ganzen Körper spüren,

deinen Erdbeerduft genießen

und mich ganz in dir verlieren.


 

Wohlig schaudert's mich - und lüstern …

Streichelst mich in aller Ruh'.

Luft vibriert von leisem Knistern,

heißgeliebtes Schaumbad, du.

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25. September 2013 3 25 /09 /September /2013 06:51

Hiermit beantrage ich bei der zuständigen UNO-Unterorganisation (UNESCO?!), den heutigen Tag als "Tag der in seiner Eitelkeit angekratzten und in seinem Selstbewusstsein aufzuwertenden Dichter anzuerkennen ("Tag des eingebildeten Dichters"). Dazu folgende Anlagen:

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 114

 

und "Warum schon wieder?"

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24. September 2013 2 24 /09 /September /2013 11:08

Voll Schwulst reimt er „Mein Augenstern,

ich habe dich von Herzen gern.“

Dabei … die beiden wissen schon,

ein Stern treibt meistens Kernfusion.

Er liegt zum Glück in weiter Ferne.

Hautnah hätt´ ihn wohl keiner gerne.

 

Sind zwei romantisch und besessen,

sind Astro und Physik vergessen.

Da zählt nur eins in großer Eil,

sie will ihn nackt, er ist so geil.

Sie bleiben nächtens lange munter,

 

und holn sich manchen Stern herunter.  

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24. September 2013 2 24 /09 /September /2013 06:42

Wann sind wir eigentlich " erwachsen"? Vielleicht, wenn wir über Bäume philosophieren und dichten?


Slov ant Gali: Senryū Nr. 112

 

Gut ... manche werden nie erwachsen ...

 

.

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23. September 2013 1 23 /09 /September /2013 06:01

Na, wer hat daran gedacht: Uschi Gressmann ist wieder ein Jahr jünger geworden ... oder wie man hinter vorgehaltenem "Engelsflügel" so flüstert. Jaja, woran man alles denken sollte ...Dabei sollte "man" vielmehr aneinander denken - also so richtig! Na da habe ich doch frech und dilletantisch einen "Rat ... Gefunden" ... und es ist wohl leicht zu erraten, was der erste Gedanke war beim Schreiben und was der zweite ,,, 

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22. September 2013 7 22 /09 /September /2013 15:49

Siehst Du mich hier winkend treiben?
Wer Du auch bist, ich bin für dich!
Siehst Du mich hier sinkend bleiben?
Wo Du auch bleibst, hier treibe ich -
auf der Suche fort, ganz unpoetisch
nach unsrem Heimatorte
versinke ich, ganz unpathetisch
mit jedem meiner Worte!

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22. September 2013 7 22 /09 /September /2013 11:27

 

es sprach der freund schockiert

ich sei ja völlig nackt

ich aber schlug ihm vor

dass er sich nicht so ziert

sich gleichfalls auszuziehn

das wär ein toller akt

 

gemeinsam verkauften wir

kleider die gar nicht vorhanden

vom leibe weg

als neueste mode erstanden

und als märchen soll´s nachher es geben

dass weltweit

nichts als ehrliche kaiser leben

die vor kälte ringsum machmal buscheln

 

doch sie können miteinander ja kuscheln

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22. September 2013 7 22 /09 /September /2013 11:25

 

 

wer durch den frisch umgegrabenen

garten stampft

beschwere sich nicht

wenn man ihn

an seinen füßen

erkennt

 

wenigstens die junge erde

hätte er abwaschen können

 

schlimmer aber wäre

er wiederholte seinen frevel

in immer gleichen stiefeln

 

was für einer

ist denn der

der immer wieder

in die abdrücke

von gestern passt?

 

über mich

lacht bitte nicht

passen meine zehen

nicht immer

in die probierten schuhe

 

ich nenne das

kunst und

ich möchte eben

jung bleiben

 

 

 

 

 

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22. September 2013 7 22 /09 /September /2013 11:03

Nein! Ohne Herz pulsiert kein Leben!
Wer seins verschenkt? Hat es vergeben!  

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22. September 2013 7 22 /09 /September /2013 06:15

Pünktlich zur Bundestagswahl verkündet Roger Suffo, er sei "nicht verstummt". Da kann man ihm sicher nicht mit einem kleinmütigen "Gärtner-Ich" kommen ...

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21. September 2013 6 21 /09 /September /2013 15:15

 

 

Willst du die Facebook-Daumen nicht verlieren
denk daran! Bloß keinen zu inspirieren!
Wenn sie statt “mag ich” bloß weiter-denken;
wirst du dir das Dichten doch gleich schenken!

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21. September 2013 6 21 /09 /September /2013 15:13

 

Wie oft stand ich schon, ich armer Tor;
in mir verloren; verlassen davor
vor der geschlossnen Himmelspforte;
erfüllt von Angst; für diesen Orte
könnt es am Ende niemals reichen;
kein Heiligenschein; nur Fragezeichen
sind von Gebeten mir geblieben;
bis ich dagegen angeschrieben!

Lernte es lieben, mich zu hassen
konnt ich es bloß in Worte fassen;
lernte es lieben, mich zu hassen
für meinen Traum von vollen Kassen;
lernte es lieben, mich zu hassen
für den Trieb nach Röcken zu fassen;
in Versen, Strophen und Gedichten;
wollt ich von Demut ihm berichten!

Doch für die Beichte dann, von wegen;
Absolution? Oder gar Segen?
Weiß heut nur: Für ihn wird’s nicht reichen;
ich sehe bloß noch Fragezeichen!
Seit’s schwarze Schaf die Frage aufwarf:
Warum? Er gnädig wohl nicht sein darf;
Seit ich mich ständig frage: Warum?
Steht er vor mir und grinst nur dumm!

Hab keine Lust mehr, mich zu schämen;
und werd’ mir bald das Leben nehmen!
Um einem Freund, der sich’s genommen;
den stummen Schreien nachzukommen!
Du willst mich hindern? Einzulaufen?
Dein Petrus soll sich Mut ansaufen!
Glaub mir! Am Ende! Dann! Stellt sich’s dar!
Wir werden seh’n! Ob’s gut wirklich war.

 

 

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