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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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21. September 2013 6 21 /09 /September /2013 06:19

Gunda Jaron schrieb "Angelo mio" - und es kein Beitrag zu Liebe mbH, weil die Vorbereitungen abgeschlossen sind.

Aber freuen wir uns: Sie weilt "unter Lebenden" ... und Schreibenden ...

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20. September 2013 5 20 /09 /September /2013 17:23

Einst sagte man

steter Tropfen

höhlt den Stein.

Heute nimmt man

dem steten Tropfen

die Zeit

den Stein

zu höhlen.

Dafür treffen ihn

salzige Tränen.

Noch sieht keiner

die Veränderung und

was Fluss war

scheint versteinert.

Eis aber

ist Wasser

im Stand-by-Modus.

Gleich fällt

was Stein war

 

auseinander.

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20. September 2013 5 20 /09 /September /2013 17:21

 

 

Ich rufe den Beamten an.

Das ist kein Gedicht und

eine Antwort bekomme ich auch nicht.

 

Ich rufe wieder den Beamten an.

Das ist immer noch kein Gedicht, aber

er lässt sich auch verleugnen.

 

Ich rufe schon wieder den Beamten an.

Ich kann mir ja vieles zusammenreimen, aber

rufen Sie später noch einmal an, ist eine poetisch klare Aufforderung.

 

Ich rufe immer noch schon wieder den Beamten an.

Ach hätten Sie nicht gleich sagen können, dass Sie vom Herrn Ministerialrat kommen.

 

Welch Lied in meinen Ohren ...

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20. September 2013 5 20 /09 /September /2013 06:12

Sebastian Deya hat noch mehr kurz gefasste Gedichtgedanken zu bieten. In "haltlos" kehrt er den negativen Unterton dieses Wortes einfach um.

Das 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 111

 

  ist natürlich nur dann verständlich, wenn man das Verhältnis zwischen Goethe und Eckermann kennt. Hier müsste reichen, dass das Genie den Anderen  ... ausgenutzt hat ...

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19. September 2013 4 19 /09 /September /2013 11:37


Ein Ozean sie zu binden
sie zu knechten
in ein nasses Grab
von Algen umschlungen
wirst du sinken
Ophelia.

Tausende Kilometer gewandert
bis die Füsse
Blutspuren malten am Strand
mit Gottes Segen
und der Gnade der Schlepper
die letzte Ziege verkauft.

Die Sonne als Brennglas
über dem Horizont
wie das Brennglas
eines kleinen Kindes
oder eines rachsüchtigen Gottes.

Wir alle
sind Gottes Kinder
und möchten irgendwann einmal
nach Hause kehren.

Was bedeutet zuhause
in Zeiten globalisierter Heuschreckenschwärme
der endlosen Wetten
auf Nahrungsmittel
was ist Heimat
ein nasses Grab im Mittelmeer
salzig geweint aus all den Tränen derer
die die Überfahrt nicht schafften?

 

 

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19. September 2013 4 19 /09 /September /2013 06:07

Motto des Tages: Herbstmelancholie.

Es gibt wenig, was uns so richtig " tröstlich" stimmen könnte - da kann auch der schlechteste 


Slov ant Gali: Senryū Nr. 110

 

  nichts mehr retten ... aber es wird wieder Frühling ... es dauert nur eine Weile ...

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18. September 2013 3 18 /09 /September /2013 16:51

Nach langer Zeit wieder einmal eine Premiere: Diesmal gestaltet ein Gast ausnahmsweise die ganze Ausgabe. Es ist Sebastian Deya und es hat einen einfachen Grund: Er jongliert mit dem milliardenfach ausgelutschten "Satz" "Ich liebe dich" und findet dabei zwei kurze Formen nämlich mit "wunsch-kind" und in "tweet 27".

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17. September 2013 2 17 /09 /September /2013 16:19

 

Willst du ganz unverstanden bleiben,

musst du moderne Lyrik schreiben.

Dem Dichter ist das Wort gegeben,

um sich vom Denken abzuheben.

Was jeder gut verstehen kann,

ist sicher irgendwie profan.

Zu dem, woran sich alle laben,

kann jeder auch ne Meinung haben.

 

Jedoch, wenn nur ein Kritiker

schreibt, was bei dir zu denken wär,

kannst du ihm deine Freundin leihen -

ihn in die Künste einzuweihen,

zum Wortgeknatter ohne Geist

Kritik zu schreiben, die es preist.

Nun lass dich noch in BILD zitieren,

der Goethe hatte´s mit den Nieren

und hat deshalb so wirr gedichtet,

dann wirst du sternennah belichtet.

 

Und wirst du auch vor Scham mal rot,

mach weiter so, bald bist du tot.

Merkt erst die Nachwelt, du schlugst Schaum,

dann stört´s als Engel dich wohl kaum.

Dann dichtest du den dümmsten Schrott,

 

und wer versteht´s nicht? Richtig: Gott.  

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17. September 2013 2 17 /09 /September /2013 15:57

 

 

In einem guten Krankenhause

schickt Mutter man und Kind nach Hause.

Jedoch ist hier der Fall gedrechselt,

dass man ihr Baby hatt´ verwechselt.

Und so bekam die arme Frau ...

ein Reichen-Baby, ganz genau.

 

Und umgekehrt in Welt mit Geld

wird armes Kind hineingestellt.

Dort wird mit Förderung entdeckt,

was an Talent so in ihm steckt.

Dem andren steht auf allen Wegen

das nicht vorhandne Geld entgegen.

 

So wird das Kind, das auserlesen,

wozu´s vielleicht auch gut gewesen,

nicht reich, wozu es vorgesehen.

Pech – so kann es gehen

Zwei Kinder werden groß nicht klug,

bekommen beide nicht genug.

 

Das Kind, das stets in Geld gebadet,

so, wie das andre unbegnadet,

macht seinen Eltern keine Freud.

Und was sagt das heut?

Bist du von Kindern nicht berauscht,

 

dann prüf doch mal, ob sie vertauscht.

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17. September 2013 2 17 /09 /September /2013 15:55

 

Man darf nicht nur im Schatten liegen,

will man die Sonnenbräune kriegen.

Man darf nicht nur von Zukunft schwatzen,

muss auch riskiern, sie zu verpatzen.

Bikiniabgedeckte Stellen

die bleiben blass trotz Ostseewellen.

Ob Sozialismus, FKK -

die nackte Haut sagt, warst du da.

 

 

 

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17. September 2013 2 17 /09 /September /2013 06:47

Als Hanna Fleiss dieses Blog noch mit Gedichtbonbons versorgte, war auch "Wutbürger" dabei. Damals sagte ich mir, das sollte man zur Wahleinstimmung aufheben. Zu jenem ereignis ist mir gerade etwas eingefallen, was weniger Kundige wohl für ein Haiku halten könnten:

Slov ant Gali: Senryū Nr. 109

 

.

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16. September 2013 1 16 /09 /September /2013 07:09

 

 

Unsichtbarer Stacheldraht vom Himmel abgedrohnt.

Du Flüchtling ohne Namen du hast nur eine Wahl.

Du wirst nur Europäer, bist tot du eingesackt.

Ansonsten zahlst du Strafe, denn du bist illegal

 

Maximus Gauckelius, der weiß, was Inseln sind.

Deutschland, das ist keine, da kommst du niemals an.

Und legst du Rettungsfeuer, dann brat auch selber drin.

Du wirst kein Asylant sein. Und das ist gut für dich.

 

Ach könnt sich das nicht reimen,

dann wär es ein Gedicht.

Mit Blick auf Lampedusa

 

fehlt´ ihm gereimt Gewicht.

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16. September 2013 1 16 /09 /September /2013 06:38

Freuen Sie sich auch schon auf die bevorstehende Wahl? Singen Sie "Vorfreude, schönste Freude ..."? Bleiben Sie ruhig: Bald haben Sie Ihre Stimme abgegeben und sollten in den nächsten Jahren nicht mehr nach ihr fragen. Nehmen Sie es also poetisch und halten Sie sich an den Ratschlag "Wählt GrüSPD!", wenn Sie sich an diesen folgenlosen Fehler gewöhnt haben, Sie wissen ja   ... 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 108

 damit sind Sie auf der sicheren Seite, dass nicht Vernünftiges dabei herauskommt ...

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15. September 2013 7 15 /09 /September /2013 18:52

 

 

Ich gebs zu, ganz unumwunden,

Freiheit hab ich nicht gefunden,

doch mich gern an dich gebunden,

denn wir boxten viele Runden

aneinander, Seit an Seit.

 

Nein, ich möcht von deinen Küssen

nicht ein einzigen mehr missen,

würd ichs virtuell auch müssen.

Du liegst ja in fremden Kissen,

lebst in Welten, endlos weit.

 

Manchmal denk ich, welch ein Stuss,

mach mit allem endlich Schluss,

gib die Kugel dir zum Schuss,

wär als Engel dir Genuss.

 

Nö, da bleibt noch so viel Zeit.

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15. September 2013 7 15 /09 /September /2013 16:02

Das hier geht raus! Für dich! Für dich!
Ich bitte dich! Entschuldigst du mich?
Für jede Nacht, in der ich einen Traum dir säte
für jeden Tag, an dem ich ihn nieder mähte
für jedes Versprechen, dass ich an Dich aussprach
für jedes Wort, mit dem ich es dann wieder brach
für jeden Tag, an dem einer an mich glaubte
für jede Nacht, in der ich einen Glauben raubte
an jeden, der sich meiner noch angenommen!
Für alles, was Du dafür zum Dank bekommen?

Das hier geht raus! An dich! An Dich!
Ich bitte dich! Entschuldigst du mich?
An jeden, der glaubte an den Drogendealer
an jeden, der hoffte auf Vernunft im Spieler
an jeden, der mir Nachts noch gerne lieh sein Ohr
an jeden, dem ich darin meine Treue schwor
an jeden, der seine Hoffnung in mich setzte
an jeden, der sich an Dornen so verletzte
an jeden, der sich meiner doch angenommen!
Für alles, was Du dafür zum Dank bekommen?

Das hier geht raus! An Dich! An Dich!
Ich bitte Dich! Entschuldigst du mich?
Für jedes Gedicht, dass ich nicht an euch dichte?
Für jedes Wort, mit dem ich mich bloß selbst richte?
Weil ich Nacht für Nacht, wetteifernd
Tag für Tag nach mehr Neid geifernd
Stück um Stück mich weiter verlor
Bitt’ ich Dich nun! Stell es dir vor,
wenn wir uns wieder begegnen! Danke ich dir!
Für ein Ziel! Auf meinem Weg zurück zu mir!

 

 

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15. September 2013 7 15 /09 /September /2013 15:54

Er sitzt allein dort auf dem Throne

man hört nur seine Wirbel knacken
denn seine Krone, die trägt er ohne
einen entsprechend starken Nacken

Als sein Kopf sich Richtung Boden senkt
lässt er sich weiter nicht beirren
weil er an nichts als die Krone denkt
hört man im Saale es bald klirren

Nach der Krone, die ihm das Genick brach
nach ihr streckt sich seine kalte Hand
er weint ihr die letzte Träne nach
auf dem Thron, wo er sein Ende fand

 

 

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15. September 2013 7 15 /09 /September /2013 07:00

Sebastian Deya macht uns mit "tödlicher frieden (5)" auf eine Region aufmerksam, die durch die akute Kriegssituation in und um Syrien aus dem Fokus der Aufmerksamkeit auch unter Linken geraten ist.

Und damit aus dem Gedicht nicht falsche Schlüsse gezogen werden, habe ich 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 107

 dazu angemerkt ...

.

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14. September 2013 6 14 /09 /September /2013 06:42

Sebastian Deyas Reime sind mitunter abenteuerlich "unrein", aber dafür nehme ich seine Einladung zu einem "regentanz" gerne an ... er befreit wirklich ...

Ja. Kind sein. Ich habe mich bemüht, so richtig Nonsens zu schreiben, ... aber es gelingt mir nie so richtig . immer guckt ein Hintersinn durch ... "Children of the Universe" ... 

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13. September 2013 5 13 /09 /September /2013 06:41

Thomas Reich möge seine hellseherischen Fähigkeiten bewahren - sein Gedicht " Pommerland ist abgebrannt" spiegelt ja vom Titel her nicht nur das Ende der Syrienkriegszüngeleien sondern nimmt ein Ende des Kriegslandes vorweg. Oder sollen wir es so verstehen, dass schon genug zerstört worden ist?!

Bei meinem Kurzgedicht wäre es spannend zu erfahren, ob gleich klar ist, auf welches "Pommerland" hier Bezug genommen wird ... oder ob wir noch ein Jahr warten müssen ...


Slov ant Gali: Senryū Nr. 106

 

 

.

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12. September 2013 4 12 /09 /September /2013 06:46

Beginnen wir mit einer "Nachbereitung" zum gestrigen 11.September, dem Tag 40 Jahre nach dem chilenischen Tag der langen Messer:

Slov ant Gali: Senryū Nr. 105

 

Außerdem hat uns Sebastian Deya mit einem Gedicht beschenkt:


Sebastian Deya: bleibt als gemeinsamkeit nur einsamkeit

 

.

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11. September 2013 3 11 /09 /September /2013 15:53


Ein kalter Wahn
der profitablen Logik
treibt als Maschinen uns voran.

Kein Leben ist’s
und Freiheit nur ein mattes Gaukelbild,
das ruhig uns halten soll.

Doch die Ketten können reißen,
wenn voll Sehnsucht wir dran zieh’n
und wenn wir dann die Augen öffnen,
all’ der Trug in Scherben liegt.

Lass uns fliegen kleiner Falke
frei und liebevoll
bis weit zum Horizont;

gemeinsam Mauern niederreißen,
die in den Kopf gepflanzt uns sind
und in Verzweiflung Wurzeln treiben.

Eine Flamme in uns lodert,
für’s Leben voller Leidenschaft
und verbrennt den kalten Wahn
der profitablen Logik.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze

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11. September 2013 3 11 /09 /September /2013 15:51


Tausend Worte mir im Kopf,
können nimmer sagen.
Dröhnen stumm und ohne Ton.
Dröhnen laut und sagen nichts.

Lassen mich alleine,
so sehr ich will auch schreien,
wenn Feuer brennt und Steine fliegen,
den Samen einer Blume gleich;
ganz sanft
und von Knüppelmacht zerschlagen.

Kommen mir nicht aus dem Mund,
auch wenn ich will verzweifeln,
einsam ganz,
umringt durch milliarden Menschen,
die trotten hin im Einheitsschritt;
maschienengleich.

Tausend Worte mir im Kopf,
können nimmer sagen.
Dröhnen stumm und ohne Ton.
Dröhnen laut und sagen nichts.

Tausend Worte…

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze

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11. September 2013 3 11 /09 /September /2013 15:48

Getragen auf den Traumschwingen des Eichelhähers im wilden Flug entstand der Wildvogel­-Clan:

 

Nahe der Stadt
da stehen die Wagen,
die hohen Mauern
schützen sie nicht,
doch sie schließen sie auch nicht ein.

Von Ort zu Ort,
von Land zu Lande;
immer auf der Suche,
immer auf der Flucht,
nirgends und überall daheim.

Refrain:
So sind sie frei,
die die mit dem Winde zieh’n,
vogelfrei vor dem Gesetz,
wie Vögel so frei auch im Herz.
Wildvogelfrei.

Carah spannt den Bogen,
Degordarak zieht das Schwert,
in Ma Chao’s Griff liegt ein Speer
und aus Funkes Hand
sprießt das Feuer so heiß.

Sie nehmen von jenen, die horten
und erwehren sich gegen die,
die sie jagen,
ihre Freiheit verachten,
das Leben negier’n.

Ref.

… und sind sie in der Stadt,
leben sie dort von der Straß’,
von Funkes Feuertanz,
Gedichten und auch Liedern,
sind verachtet und geliebt.

Doch wenn wer sie fängt,
dann hängen sie,
hängen sie am Galgen
und können daher nimmer ruh’n.
Sie müssen zieh’n.

Ref.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze

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11. September 2013 3 11 /09 /September /2013 15:44

 

Manches Lied

kennt man,

bevor man es kennt.

Auf einer hölzern Wurzel

Wurzel, Wurzel, Wurzel

Ein Ruder war nicht

nötig, wenn man

einen Motor hatte?

 

Schenk mir

ein Lied,

das aus dem Bullauge

des Flugzeugs

durchs Wasser

geschaut hat,

in dem es

versunken war.

 

Ein Ruder

war nicht

 

da.

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11. September 2013 3 11 /09 /September /2013 15:43

 

 

Krieg musste sein,

dass manche sagten,

Schluss jetzt.

Zukunft liegt

anderswo.

 

Suche

mit Umwegen.

Kreisbogen

rückwärts.

 

Ein Knick

und

keine Erinnerung,

damals,

was musste sein?

 

 

 

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