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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

11. September 2013 3 11 /09 /September /2013 15:41

Betroffenheitsflut.

Menschlichkeit im Sabbermoor.

Menschen im Müllsack.

 

 

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11. September 2013 3 11 /09 /September /2013 15:39

 

 

Hätte ich drei Klassen,

hätt´ ich einen Namen,

der in hundert Jahren

noch ein jeder kennt.

Doch ich bin nur illegal,

Passagiere vierter Wahl.

 

Vor der Hoffnungsinsel

in Europas Süden

gibt es sichre Mauern

schwimmt kein Berg aus Eis.

Und ich bin nur illegal,

Passagiere vierter Wahl.

 

Wie sie alle reden,

wie konnt das nur passieren,

schuldig ist da keiner -

vielleicht ich Schmuggelschiff.

Denn ich bin nur illegal,

Passagiere vierter Wahl.

 

Bald bin ich vergessen.

Mauern um Europa.

Solche wie die meinen

sterben still und stumm.

Denn sie sind nur illegal,

Passagiere vierter Wahl.

 

 

 

 

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11. September 2013 3 11 /09 /September /2013 06:17

Heute jährt sich ein Ereignis, auf das die Weltgeschichte getrost hätte verzichten können:

Vor 40 Jahren putschten faschistoide Militärs die erste sozialistische Regierung weg, die vollständig ohne Gewalt an die Macht gekommen war, absolut bürgerlich-demokratisch. Gesteuert von der CIA und unterstützt von bis heute unbestraften Terroristen wurden Tausende Menschen umgebracht, deren einzige Schandtat darin bestand zu glauben, man könne sich einfach so für eine alternative, bessere Form des Zusammenlebens entscheiden. Die Hoffnungen der besonders friedliebenden Menschen dieser Erde landeten unter den Stiefeln der "Gewaltbereiten".

Nachfolgend mein Beitrag zu einer Gedenkveranstaltung in Köpenick:


Für Victor Jara, 1973

 

" Am Ozean dem Stillen"

" Ein chilenischer Traum"

 

.

 

 


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10. September 2013 2 10 /09 /September /2013 16:27

 

das ziel

vor augen

zu grunde gegangen

sind

die flüchtigen

die flüchtlinge

die asyl suchenden

zum meeresgrund

hinunter

 

abgestempelt

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10. September 2013 2 10 /09 /September /2013 11:01

 

Wer sagte,

Gott ist ein Mann?

Männerfantasie.

 

Zweifel erlaubt:

Schöpfung

ein Privileg des Weiblichen.

 

Was ist,

zu ändern

Männlichkeitskult.

 

Wenn es nun aber

noch ganz anders wäre,

und Gott ist,

wenn sich

Männliches und Weibliches

begegnen?

 

Zugegeben:

In deutscher Sprache

heißt es

DER

 

Urknall.

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10. September 2013 2 10 /09 /September /2013 10:47

Der Finger am Drücker
Zocker in Las Vegas
der einarmige Bandit
Demokratie per Knopfdruck
Bombenkrater
blühen wie Blumensträuße. 

Nationen entstehen
Nationen vergehen
Menschen schlagen sich die Köppe ein
bis kein Schädel
mehr zu spalten übrig bleibt
vorher
gibt es kein Ende des Blutvergießens.

Wie kann man sich nur
wegen Religion in Rage bringen?

Fragt der Westen
und hat wohl
Irland vergessen
wo Christen sich gegenseitig
in Stücke bombten
kaum anders
als heutzutage
Selbstmordattentäter
auf dem Marktplatz in Bagdad.

Unsere Arroganz
unsere Selbstgefälligkeit
ja
auch die Verdrängung
von Hexenverbrennungen
im Namen eines blinden Gottes.

Ich weiss nicht
wer da oben
auf uns alle hinunterschaut

aber ich weiss
dass er den Kopf schüttelt.  

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10. September 2013 2 10 /09 /September /2013 06:05

Und nunmehr der letzte der geplanten "Lyrikwüstentage":

 

"Funktionierender Mensch" und

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 104

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9. September 2013 1 09 /09 /September /2013 11:03

Potentiell privat.

Gesundheit, Wasser, Alles.

 

Schon frisst Geld Gehirn.

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9. September 2013 1 09 /09 /September /2013 09:42

 

An alle! An alle! An alle! An alle! An alle!
An alle! An alle! Seht her! Seht her! Ich falle! Ich falle!
An dich! An dich! Willst du denn? Und kannst du noch?
An dich! Sieh her! Willst du denn? So fang mich doch!
Bleib ich die Träne bloß, um die niemand je weint?
Bleib ich Wärme bloß? Für die selber nie die Sonne scheint?
Bleib ich der Weg bloß, an dessen Seite keiner gerne geht?
Bleib ich Felsen bloß? Vor dem nie einer? Niemals gerne steht?
Bleib ich die Flamme bloß, für die niemals Kerzen brennen?
Bleib ich Halt bloß? Ohne selber jemals Halt zu kennen?
Bleib ich der Schmuck bloß, dessen Seite keiner je gern geschmückt?
Bleib ich Krücke bloß? Für die sich niemand jemals gern gebückt?
Bleib ich der Traum bloß, der selber niemals träumt im Schlaf?
Bleib ich Freiheit bloß? Die selber niemals frei sein darf?
Bleib ich die Blume bloß, die niemand gerne gießen will?
Bleib ich Stimme bloß? In deren Ohren bleibt es ewig still?
Bleib ich der Genuss bloß, der selber nie genießen darf?
Bleib ich Licht bloß? Auf das man nichts als Schatten warf?
Bleibt der Gedanke bloß? Für den andere mir nie je danken?
Bleibt Legende bloß? Um die niemals jemand wird sich ranken?
Dann sage ich: Ich bleibe hier! Mit Hoffnung, die mich geißelt
Dann sage ich: Ich bleibe dir! Du und ich! In Stein gemeißelt
Ich sage: Wir werden hier und heut Geschichte schreiben!
Ich sage: Dir und mir! Uns wird gemeinsame Geschichte bleiben!
Siehst du mich? Wie ich mein letztes Herzblut schwitze?
Siehst du mich? Wie ich in Gedanken deinen Namen ritze?
So lange bis die Welt sich weiterdreht. Mich übersah
So lange bleib ich hier! Und schreibe ihr: Ich bin da!
Und ritz es ein: Wir waren hier!
Und ritz es ein: Ich bleibe dir!
In diesen eigenen Worten. Gebe ich dir dies Versprechen hier!
Und, wenn ich es denn halten kann. Wird etwas bleiben. Auch von mir.

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9. September 2013 1 09 /09 /September /2013 06:02

Weiter geht der Marsch durch die lyrische Mondlandschaft ... oder ist es eine Wüste?

"Ich mag nicht" und

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 103

 

.

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8. September 2013 7 08 /09 /September /2013 16:02

 

 

Ich stehe auf dem Balkone,

ich fühle mich so frei.

Da unten ziehn Demonstranten

in langem Zuge vorbei.

Wofür die demonstrieren,

ist mir ganz einerlei.

 

Die lieben wohl Asylanten,

ich mag doch die Ausländer auch.

Natürlich nur weit in der Ferne,

nicht nah mit nem hungrigen Bauch.

Und morgen ess ich chinesisch.

Geh, Mutter, und schneid schon das Lauch!

 

Was gaffen die dreckig nach oben.

Mir quillt aus dem Hemdchen der Speck.

Was gibt es nur heut für ne Jugend.

Bei uns gab´s das nicht, das Gezeck.

Und irgendwie ist es wohl besser,

 

die da unten ziehn weiter und weg.

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8. September 2013 7 08 /09 /September /2013 16:00

Haus im Sonnenschein.

Im Vorgarten Vogelsang.

 

Hauptsache nur meins ...

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8. September 2013 7 08 /09 /September /2013 05:58

Es folgen ein paar lyrisch schwach hechelnde Gedichttage. Dies sind die ersten Gebote:

" Im Fallen" und

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 102

 

 

.

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7. September 2013 6 07 /09 /September /2013 06:28

Es ist wohl nicht abwegig, die folgenden Gedichte vereinfachend Haiku zu nennen:


Slov ant Gali: Senryū Nr. 99

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 100

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 101

 

...

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6. September 2013 5 06 /09 /September /2013 15:29

 

 

Eine Welt mit tausend Freunden

für einen,

der so sehr eines Freundes bedarf,

schickt ihm ein Puzzle

mit tausend Tausendstel

Freundschaft,

die er tausend Tage lang

zusammenzusetzen versucht.

Am 1001.

ist das Märchen zu Ende

und dieser eine

hat begriffen,

 

er ist allein.

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6. September 2013 5 06 /09 /September /2013 15:27

 

 

Es werden heut die Mauern

in Meere eingepflanzt.

Und Stacheldrahtgeflechte

vom Himmel abgedrohnt.

Du Schwarzer ohne Namen

behalte deinen Krieg.

Wir brauchen unsren Reichtum

und dass du stille stirbst.

 

Wir haben unsern Kaiser,

der weiß, was Inseln sind.

Großdeutschland, das ist keine,

drum bleibe, wo du bist.

Und legst du Rettungsfeuer

dann brat auch selber drin.

So wirst du Asylant nicht.

Und das ist gut für dich.

 

Wenn welche protestieren,

gibt’s Knüppel feste drauf.

Wir leben parasitisch.

Du endest in nem Sack.

Es ist doch keine Schande,

dass wir die Größten sind.

Und heute gehört uns Deutschland

und morgen die ganze Welt.

 

Ach könnt sich das nicht reimen,

dann wär es ein Gedicht.

Doch sieh auf Lambedusa.

 

Gereimt fehlt ihm Gewicht.

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6. September 2013 5 06 /09 /September /2013 06:13

Ein paar Kurzgedichtversuche schmorten bisher noch in der Vorratskammer. Einen davon habe ich sogar schon beim Friedrichshainer Autorenkreis erfolglos zur Diskussion gestellt:

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 96

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 97

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 98

 

.

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5. September 2013 4 05 /09 /September /2013 07:24

 



In meinem staubigen Regal

'ne Handvoll alter Bücher liegen.

Aus einem bist Du wohl

heut Nacht als

Märchenfee gestiegen.

 

Hast mich in Deine

Welt entführt,

zurück find' nimmer ich allein.

Kann es süß'ren

Zauber geben,

 

als von Dir gefangen sein ?

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5. September 2013 4 05 /09 /September /2013 07:16

Nur sich regen

bringt Segen,

sagt der Bauer verwegen.

streckt der Magd sich entgegen.

Doch wie wird er verlegen:

Der einst kraftvolle Degen

ist den Jahren erlegen.

 

Die Magd höhnt: Ach Bauer,
wird’s Haar langsam grauer,
dann schwindet die Power ...
Voll heimlicher Trauer
schleicht heim sich zur Frau er,
dass die ihn bedauer'.
Doch jene ist sauer.
Sie weiß ganz genau, er
kommt heim, weil die Power
geschwächt.
Da kommt ihr der Knecht
grade recht ...

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5. September 2013 4 05 /09 /September /2013 06:17

Es ist ein eigentümlicher Schweiß, der fließt, wenn man Silben in eine Gedichtordnung zu bringen versucht. Manche meinen, es müsse immer umgekehrt sein, also, dass die Form aus dem Inhalt erwachsen müsse, aber ... Genau! Aber war mein letztes Wort ...

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 93

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 94

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 95

 

.

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4. September 2013 3 04 /09 /September /2013 19:48

Welch wunderbares Symbol

ist eine Bücherwand.

Tausende geronnene Geister

wenden dir ihre Rücken zu.

Da stehst du nun

und freust dich.

Mauern und Wände

wurden hochgezogen

von Händen der Tat,

damit sich die eine

Geisterwand

an ihnen aufrichten kann

bis unter die Decke.

 

Und irgendwo

wachsend dazwischen

möge ein Geist sein,

der da meint,

schaut nich herab

auf den Teil

der anderen -

ohne ihn

 

wäre der eure ein Nichts.

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4. September 2013 3 04 /09 /September /2013 19:46

 

wohin sind all die dinge verschwunden

die verloren gingen es gab türen

die sich schlossen verschlossen wurden

vor mir von mir wege aus licht gab es

die sich verdunkelten graue staubvögel nächtliche eulen

schläfriges vogelgezwitscher statt hellem gesang

ohne unterlass streicht der wind darüber hin

 

im wechsel der jahreszeiten

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4. September 2013 3 04 /09 /September /2013 06:14

Ist nun der Versuch Bayerische "Weisheit" mit japanischer Kurzgedichtform zu verbinden gelungen oder nicht?

Slov ant Gali: Senryū Nr. 92

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 91

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 90

 

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3. September 2013 2 03 /09 /September /2013 18:11

Trauer legt sich um die Brust

Schmerz der deutschen Einheit.

Habt ihr damals denn gewusst

um den Preis Gemeinheit?

 

Langsam wuchs in Mauerschatten

zarter Trieb Gemeinschaft.

Wäre, was wir damit hatten,

nicht der Schluss von Feindschaft?

 

Egoismus hat gesiegt -

war ja nicht geschwunden.

Haben unser Fett gekriegt,

sind nun eingebunden.

 

Sind nun Kern der Europäer,

haben Neid erobert.

Überhören alle Seher:

Unsre Fackel lodert.

 

Zweimal brachts der Untergang,

Bumerangs, die trafen.

Fahrt nur fort im Machtgesang -

 

seht den Michel schlafen.

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3. September 2013 2 03 /09 /September /2013 06:24

Kennt man heute noch den Ausdruck "Saure-Gurken-Zeit" für eine Zeit, in der nicht viel los ist - hergeleitet aus jener Vergangenheit, in der es vorübergehend nichts Frisches zu ernten gab? Im Zusammenhang mit dem Syrien- und allen anderen Kriegen wünsche ich mir natürlich nur saure Gurken ...

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 87

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 88

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 89

 

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