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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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23. August 2013 5 23 /08 /August /2013 06:13

Wirkt es zu einseitig, wenn zur Zeit die japanische Kurzform dieses Blog beherrscht? Als Ausgleich kann man sich dann eben an drei Senryus erfreuen:

Slov ant Gali: Senryū Nr. 65

 

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 66

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 67

 

 

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22. August 2013 4 22 /08 /August /2013 15:18

Deutscheichenträume.

Weltgenesungsonanie.

 

Unfruchtbarkeitskult.  

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22. August 2013 4 22 /08 /August /2013 14:57

 

Wie liebten

meine Finger

deine Rinde.

Wie breitete ich

meine Arme aus

und konnte dich doch nicht

umarmen.

Wie weinte ich,

weil die Mama schimpfte:

Was hast du dich wieder eingesaut;

das geht überhaupt nicht mehr ab.

 

Dann lernte ich,

du bist eine Kastanie.

Dann lernte ich,

du bist ein Baum.

Dann konnte ich dich

umarmen.

Aber ich hätte es nie getan.

Wer weiß,

wer mich dabei beobachtete.

 

Heute weiß ich,

du bist eine Kastanie.

Heute weiß ich,

du bist ein Baum.

Heute lieben

meine Finger

deine Rinde.

Heute umarme ich dich.

Heute wünsche ich mir

 

Ruhe an deinen Wurzeln.

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22. August 2013 4 22 /08 /August /2013 08:13

 

 

Immer wieder gegen Mauern rennen,

Stirnhaut hat die Beulenpest.

Immer stark sein, niemals flennen,

wann gibt es mein Freiheitsfest.

 

Ringsherum da wird es kälter,

dumm, wenn man dann eingesperrt.

Nebenbei wird man ja älter,

egal, ob man an Fesseln zerrt.

 

Ach, was ich mit MAN benenne,

bin in Wirklichkeit nur ich.

Jenes Wesen, das ich kenne,

und vergleich, gelegentlich,

 

mit den Andren, die mir fremd sind,

denen auch ihr Ich gehört,

ob in ihnen ich ein Kind find,

das sich meinem gleich empört?

 

Jeder Mensch hat seine Macken,

meine kenn ich extra gut.

Vor dem Pflanzen heißt es hacken.

So nur wird die Ernte gut ...

 

 

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22. August 2013 4 22 /08 /August /2013 08:05

 

 

Bald ist die Stimme abgegeben,

bald hab ich keine mehr,

Vielleicht kann ich dann leichter leben,

mach ich mirs nicht so schwer.

 

Sie wird erdrückt im Urnenkasten

von noch viel dümmeren als ihr.

Wann säumte ich es auszurasten,

mich zu wehren, sagt es mir.

 

Ich hol mir meine Stimme wieder.

Denn ohne Zweifel: Ich bin ich.

Ich kotze weiter Lebenslieder,

und warne jeden ewiglich.

 

Man kann auch Hundeschnauzen packen

in jenen schmalen Urnenschlitz

Doch reichts noch nicht, die Welt zu knacken,

 

doch wahr ich mir den Mutterwitz.

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22. August 2013 4 22 /08 /August /2013 06:32

es war nicht so beabsichtigt, aber nun habe ich dn Beweis angetreten, dass das wagnis, aus einer kleinen gedichtfort eine wie heimisch wirkende drei-Strophen-Version zu formen, nicht unbedingt funktionieren muss ...


Slov ant Gali: Senryū Nr. 61

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 62 - 64

 

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21. August 2013 3 21 /08 /August /2013 14:55

 

Es ist das ewige Leben

eine Strafe

viel härter als der einmalige Tod.

Du musst immer neu lernen

und bleibst doch

von gestern.

Du knüpfst ständig Freundschaften

und behältst nur

Freundin Einsamkeit.

Niemals wird,

wer nach dir kommt,

um dich weinen.

Niemals bist du Gleicher

unter Gleichen.

Selbst der Neid auf dich

macht dich bemitleidenswert.

 

Es ist das ewige Leben

eine Chance.

Doch so schwer ist es,

 

sie zu nutzen.

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21. August 2013 3 21 /08 /August /2013 14:52

 

Mein Engel – unsichtbar, doch nah.

Mit diesem Wissen leb' ich,

denn brauch' ich Schutz, dann ist er da.

Auf seinen Flügeln schweb' ich,

wenn ich es nicht alleine schaff',

die Berge zu bezwingen.

Und such' ich Wärme, Trost und Kraft,

dann unter seinen Schwingen.

 

Nicht sichtbar, körperlos, doch da ...

Auf ganz besondre Weise,

so bist auch du mir täglich nah,

seit unsre Lebenskreise

sich einst berührten, teilst mit mir

die Trauer wie die Freude.

Was du mir bist, bin auch auch dir,

wir sind uns Engel – beide.



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21. August 2013 3 21 /08 /August /2013 06:21

Bei Jürgen Polinskes Gedicht  ohne Titel ist die toternste Frage: Ist es nun ein Sonett oder nicht. Tierisch ist es bestimmt ... und blutrünstig ... oder wie das heißt. Da kommte ich nur etwas besonders Trockenes dagegen halten:

Slov ant Gali: Senryū Nr. 60

 

 

 

 

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20. August 2013 2 20 /08 /August /2013 18:05

Goethes Eckermann.

Verachten Vögel Flügel?

 

Ohne kröchen sie.

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20. August 2013 2 20 /08 /August /2013 18:04

 

 

Hätte ich Geld
müsste ich kaufen
ein paar Schuhe
um loszulaufen

Hätte ich Zeit
um sie zu nehmen
wartete ich
wohin wir kämen

 

Doch habe ich
weder Zeit noch Geld?
Auf geht’s! Ohne
etwas das mich hält!

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20. August 2013 2 20 /08 /August /2013 06:24

Der Forderung, jeweils eine echte Sinneinheit zu tragen, entspricht zumindest das erste Gedicht nur seeeeehr bedingt:    

Slov ant Gali: Senryū Nr. 51

 

      (Man darf sich auch einmal "auf die Schippe nehmen" ...)

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 37 - 39

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19. August 2013 1 19 /08 /August /2013 18:02

Regentropfenflut.

Herbst rinnt jämmerlich scheibab.

 Sonne komm wieder!

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19. August 2013 1 19 /08 /August /2013 18:00

 

 

Sitze ich am Fenster

traurig streicht der Herbstregen

über die Scheiben

oder verhöhnt er mich,

weil ich eingesperrt

auf die übernächste Jahreszeit warte,

dann stelle ich mir vor,

ich säße auf einem Kamel,

ritte durch die Wüste,

dort, wo so unbegreiflich lange

kein Regen am Boden ankam

und die Sonne nach dörrender Haut

lechzt,

dann wird mir langsam warm

und schmunzelnd verfolge ich den Weg

einzelner Tropfen über die

glatte Scheibenfläche.

 

  

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19. August 2013 1 19 /08 /August /2013 06:50

Die Bundestagswahlen rücken näher. Da liegt es in der Luft, dass auch ein kurzes Statement sich damit befasst: 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 52

 

 

.Dagegen halte ich ... ein Liebesgedicht der besonderen Art ...

 

 

.

Slov ant Gali: Senryū Nr. 56 -58

 

 

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18. August 2013 7 18 /08 /August /2013 16:50

 

 

 

“Ich liebe dich! Ich liebe dich!”
Drei Worte, denen die Liebe wich
seit die Zweifel an ihr nagen
bleibt nur: “Ich liebe dich” zu sagen.

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18. August 2013 7 18 /08 /August /2013 16:48

 

Sie sagt zu ihm: “Ich liebe dich!”
er denkt für sich nur: “Wow!
Gott wie sehr doch lieb’ ich mich
bei Seite einer Hammerfrau!”

Sagt er zu ihr: “Ich liebe dich!”
denkt sie für sich: “Genau!
Gott wie sehr doch liebt’ ich mich
wüsst’ ich nur, ob ich ihm trau!”

Sie sagen sich: “Ich liebe dich!”
toll vom Liebestreiben
nur die Liebe, sie verlässt sich:
“Dem Kind sei Dank könnt’s bleiben!”

 

 

 

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18. August 2013 7 18 /08 /August /2013 06:38

Irgendwie haben die strengen Formen etwas für sich. Man kann nicht schummeln oder kraft des eigenen Selbstbewusstseins den eigenen Text zum Gedicht erklären. Jeder kann nachprüfen, ob das Ergebnis den Anforderungen entspricht:

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 49

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 34 - 36

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17. August 2013 6 17 /08 /August /2013 11:18



Das freut den Wähler: Jetzt hat er mal Stimme.
Er ist das Volk! Er darf nun mitregieren!
Die oben zittern leicht vor seinem Grimme:
„Dass der sich mal verwählt, darf nie passieren!“

Der kleine Mann, genannt der Wähler, strahlt:
Jetzt kann er’s denen endlich auch mal geben!
Er ist das Volk! Jetzt wird bloß heimgezahlt!
Ihr blaues Wunder werden die erleben!

Die Wählerstimme hat Naturgewalt!
Die Chance kriegt er nicht allzu oft im Leben!
Noch nachts im Bett trägt er die Faust geballt.
Und wählt am Ende schließlich - doch daneben.

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17. August 2013 6 17 /08 /August /2013 10:34

Wildkaninchenwahl:

Haken schlagen, kommt der Fuchs.

 

Nicht Abendbrot sein.

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17. August 2013 6 17 /08 /August /2013 06:09

Mit einem Schmunzelfältchen geschmückt schließt sich Jürgen Polinskedem Lyriktrend gen Osten an. Ihn brachte er zum Ausruf "Ach Buddha..."

Da kommt meine Trauer wohl auch nicht ganz trocken rüber: 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 59

 

 

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16. August 2013 5 16 /08 /August /2013 10:36

 

 

Sie geben sich oppositorisch

sie keschern nach Stimmen per Netz.

Doch sind sie nicht alternatorisch

und seibern nur leeres Geschwätz.

 

Sie nennen sich Demokraten

und wissen nicht, was das ist.

Sind grünliche Wassertomaten,

die niemand, wärn sie weg, wohl vermisst.

 

Sie haben die Straßenrandlampen

mit farbigen Bildchen behängt,

damit sie von Dummen und Schlampen

mit Diätenkreuzen beschenkt.

 

In einer Woche indessen

 

ist, was jemals versprochen, vergessen.

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16. August 2013 5 16 /08 /August /2013 10:32

Stimme abgeben.

Vier Jahre Urnenruhe.

Glauben und Schweigen.

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16. August 2013 5 16 /08 /August /2013 06:22

           Man kann sagen "Jeder Mensch ist wertvoll" - man kann das aber auch "japanisch" sagen:

Slov ant Gali: Senryū Nr. 50

 

      Und als zweites Angebot:

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 34 - 36

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15. August 2013 4 15 /08 /August /2013 07:12

Mitgefühl zeigen?

Mitleid mit Geschundenen?

 

Ändere die Welt!

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