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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

15. August 2013 4 15 /08 /August /2013 07:01

 

Erst kamen sie, sie wegzuzerren
von zu Hause, um sie einzusperren
mit Zäunen, Panzern und mit Minen
nichts als Grenzen ließ man ihnen
ohne ihnen Platz zu geben
müssen sie ohne Brot und Wasser leben
um das Nötigste zu haben
mussten sie sich Tunnel graben
bis  jene dann die Angst verspürten
der Hass, den sie zu Felde führten
wenn es andere erfreute?
Was man selber dort einstreute?
So ließen sie die Tunnel  fluten
um die Menschen einfach auszubluten
die sie wegzuzerren hingekommen
ihnen Haus und Hof einst weggenommen
machen sie dem Frieden nun zu Opfergaben
weil sie, Dank ihnen, nichts mehr haben
Mensch! Ich glaub‘, du rechnest schlecht!
Zweimal Unrecht gibt noch lang kein Recht
das wir das Elend nicht erkennen
diesen Zustand auch noch Frieden nennen
die ganze Welt, hört ihr sie pfeifen?
Auf Jahrzehnte Leid im Gaza-Streifen!

 

 

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15. August 2013 4 15 /08 /August /2013 06:12

Die japanischen strengen Formen zu benutzen ist wie Frühsport der Synapsen. Man merkt allerdings deutlich das Knacken in den Geistesgelenken ...

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 40 - 42

Slov ant Gali: Senryū Nr. 48

 

 

.

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14. August 2013 3 14 /08 /August /2013 19:39

 

Unser Universuu-um

reimt sich drauf,

und ist auch du-umm.

 

Willst du ein Photönchen sei,

scheint es dir mitunter klein,

denn in unser Zeiten Lauf

nimmst du es mit jedem auf

 

Doch willst du dich laus-sen

fliegst du längst schon draus-sen

und erkennst in Versen

andre Universen

Kannst sofort verstehn:

Die sind schön.

 

Schau es liegt doch Sinn drin,

dass ich bin der Un-Sinn,

denn es bringt viel Ge-winn,

dass ich Sinnes Zeh bin.

 

Hattest du Genuss?

Danke, dann ist Schluss.

Ach, du hattest keinen?

 

Ich gebe dir den meinen ...

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14. August 2013 3 14 /08 /August /2013 11:58

 

Wie gerne steh’ ich hier allein im Regen
jeder Tropfen ist ein wahrer Segen
denn nur in ihnen fließen Tränen
ohne das andere sie in mir wähnen
in der Flut zu Boden, sich zu legen

 

 

Wie gerne bin ich durch den Matsch gewatet
in Traurigkeit und Schweiß gebadet
wenn doch der erste Strahl vom Morgen
mir Hoffnung gibt, trotz all der Sorgen
das die Sonne mit ihm auf uns wartet.

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14. August 2013 3 14 /08 /August /2013 06:35

Oops ... Es war zu viel versprochen. Aus "Der Walhai auf dem Kirchendach" hätte nichts Landschaftliches mehr folgen dürfen, doch wie sich Peter Winter an unserem Heine vergriffen hat, hat seinen eigenen Reiz: "Moderne Loreley" ... Ist natürlich auch ein Zeugnis des allgemeinen Kulturverfalls ...

Als Kulturzerfalls-Zeugnis kann man auch das Folgende auffassen:

Slov ant Gali: Senryū Nr. 47

 


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13. August 2013 2 13 /08 /August /2013 11:39

Stolzer Adler der Freiheit

gestutzt sind deine Flügel
und kahlköpfig ist dein Haupt.

Wo ist der Hurrapatriotismus
wenn man ihn braucht?
Sind eure Waffen erkaltet
und eure Munition verbraucht? 

Eine Nation ist es müde
von jedem Präsidenten
den sie wählt
in den Krieg gezogen zu werden.

Schicksal heißt:
in einem Land geboren zu werden
das reich ist
an Öl und Bodenschätzen
und auf den großen Teich zu schielen
wann die ersten Bomben
auf Frauen und Kinder fallen
alles im Sinne der Ölkapitalisten. 

Wenn Kriegstreiber
den Friedensnobelpreis bekommen
dann fängt der Fisch
am Kopf zu stinken an.

 

 

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13. August 2013 2 13 /08 /August /2013 11:30

Nelke im Weißhaar

Weisheit der Revolution

 

Lernt aus Versuchtem  

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13. August 2013 2 13 /08 /August /2013 08:37

Lautes Gedenken

Niemand soll vergessen sein

 

Vormarsch zum Frieden  

 

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13. August 2013 2 13 /08 /August /2013 06:17

Es war mir freigestellt, drei Gedichte aus "Der Walhai auf dem Kirchendach" auszuwählen, die hier stellvertretend für das ganze Buch stehen sollen. Da habe ich die superkurzen unberücksichtigt gelassen und thematisch zu springen. Kommen wir also zum Thema Landschaft und Urlaub. " Dorumer Elegie" von Peter Winter.

.Und mit der "Zugabe" bleiben wir beim Jahreszeitlichen:

Slov ant Gali: Senryū Nr. 46

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12. August 2013 1 12 /08 /August /2013 18:13

 

Ich sehe zwei so vor mir sitzen
einen Blut, den Andren Wasser schwitzen
angesichts dessen, was ihnen geschieht
sind sie nicht weit entfernt vom Suizid

Eltern? Freunde? Krankheit? Drogen?
Zur Lösung braucht’s die Psychologen
die wie Pilze aus dem Boden schießen
durch die sich mehr der Augen schließen

Beinahe die Hälfte dieses Volkes nun
weiß mit seinen Kindern nichts zu tun
stecken sie in schweren Nöten
als den Rest der Denkprozesse abzutöten

Wenn sie halt das Smartphone nehmen
statt im Angesichte sich zu schämen
wenn kleine Menschen tippend gähnen
ohne ein Lachen oder fließend Tränen

Verdammen wir so manches Kind
zur Einsamkeit, wie viele um sie auch sind
denn nur Lachen, die Wut, Tränen die fließen
lehren sie grünend aus dem Boden zu sprießen

Dass wir selber schon es lang vorleben
weil wir uns Nummern statt die Hände geben
wenn du als Kunde nicht grad König bist
so manches Wörtchen? Ob’s noch ist?

Entschuldigung und Bitte und Danke
willst du’s hören! Fahr’ zur Tanke!
Das sich Ausrufe- und Fragezeichen
schon lange aus der Sprache schleichen

Und Psychiater selbst nicht wiederbringen
was Maschinen aus den Menschen schlingen
verhüllt das angepasste Schweigen
verlehrt nach Plan die Emotion zu zeigen

Das nur Gemeinsamkeit den Geist befreit
schreit in ihren Köpfen laut die Einsamkeit
denn verdammt ist der, die Last zu tragen
wer nicht andren weiß sein Leid zu klagen

Das unsere Weisheiten an Grenzen kommen
schon Kleinsten wird die Chance genommen
zu tanzen, zu lachen, zu singen, zu fliegen
wird von Medizinern einfach tot geschwiegen

Wo gießt man es wohl in Zement?
Kleinkinds Schicksal? Mit zwölf Jahren dement
macht man sich darauf keinen neuen Reim
enden kleine Kinder bald im Altersheim

 

 

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12. August 2013 1 12 /08 /August /2013 05:58

Für Thomas Reichs Gedicht " Gotteskrieger" bin ich wahrscheinlich zu alt. Ich hätte nämlich die Frage, ob das denn wirklich ein Gedicht sei, mit einem spontanen NEIN beantwortet. Aber wer bestimmt das in letzter Konsequenz außer dem Autor?

Ich weiche bei der Einornung meiner japanischen Form ja auch auf eine Bezeichnung aus, die außer der 5-7-5-Silbigkeit viel Freiraum lässt:

Slov ant Gali: Senryū Nr. 45

 

 

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11. August 2013 7 11 /08 /August /2013 16:01



im kreißsaal der geschichte

sind die bilder noch frisch

von der ohne

schmerz und wehenmittel

eingeleiteten entbindung

 

keine gewalt

machte dem köpfchen

der Unidad Popular

den blick auf eine

menschlichere zukunft frei

die ersten liter milch

waren schon verteilt

 

manche hebamme

wischte heimlich

tränen ab:

könnte nicht jedes neue kind

so friedlich

geboren werden?

 

da kam die generalsjunta

vom antizukunftsgeburtsamt

und sie zertrümmerte

mutter und dichter und

erstickte gesänge

der hoffnung

 

doch im so gewandelten

eissaal der geschichte

hauchten schon

die nächsten Schwestervölker

in die steif gefrorenen hände.

Patcha Mama bleibt fruchtbar

sie nimmt sich die Zeit

damit eine bessere Welt

 

heranwachsen kann.

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11. August 2013 7 11 /08 /August /2013 15:14
Welch Großer Gesang
Und die Kordillieren verteilten sein Echo
Und die sich an Händen hielten wurden mehr und mehr
Und sie einte Weg und Ziel sie hatten frei gewählt
Und es schien Frieden mit denen die Krieg atmen 
denn Menschlichsein heißt auch irren.
Die Judasse aber nahmen Silberlinge
Die Generale gehorchten denen die das Geld gaben
Die befahlen tötet alle die ihre Stimme erheben
Die Treuen traf es zuerst
am Tagen als der Tod Allende fand 
Und der Poet dichtete nicht mehr
Und der Sänger sang nicht mehr
Und die Saiten der Gitarre schlug niemand mehr an
Aber im Echo lebte der Große Gesang weiter
Zwischen Schnee und Eis blickt der Gipfel des Cerro El Roble hoffend zum Himmel
denn nie gehört die Ewigkeit den Mördern

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11. August 2013 7 11 /08 /August /2013 06:25

Manchmal finden die richtigen Vögel zusammen. Mit freudiger Verwunderung nahm ich eine Mail zur Kenntnis, mit der sich ein Peter Winter vorstellte ... und mit einem fetten Lächeln:

Zum einen verriet mir Amazon, dass der Autor folgendes publiziert hatte:

"Staat ohne Herrscher" (2007)
"Staat und Utopie" (2010)

(in: "Thomas Morus' Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie" U. Arnswald / H-P. Schütt (Hrsg. - also philosophische Bücher, deren Titel versprechen, dass sie mir gefallen müssten,

zum anderen kündigte er ein Buch mit heiteren Versen an. Na, das ist ja wohl ein Grund, einen näheren Blick auf das Werk zu werfen. Und da wir uns hier drei Gedichte als Leseprobe ansehen dürfen, beginnen wir am besten mit dem Titel gebenden "Der Walhai", also "Der Walhai auf dem Kirchendach" ...

 

Ganz ohne weitere Kommentare kombiniere ich das einfach (ganz per Zufallslos) mit

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 44

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10. August 2013 6 10 /08 /August /2013 14:56

 

 

Was bist du wert, du dummer Hund,

du bringst nur was, bist du gesund.

Jetzt fällst du aus, bist dauerkrank.

Dann stirb mal schnell, geh, Gott sei Dank!

 

Ansonsten bist du Kostenfaktor

ein stillgelegter Atomreaktor.

Wie fängt mans an, dich zu entsorgen,

und besser heute als erst morgen?

 

Du zählst heut nur, solang du nutzt.

Danach wirst du schnell weggeputzt.

Man plant dir deiner Stunden Wert,

was soll ein Auto, das nicht fährt?

 

Das rührt dich nicht, du strotzt vor Kraft?

Erst werden andre weggeschaft?

Schau nur inn Spiegel, junger Mann,

 

nicht lang mehr hin, dann bist du dran …

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10. August 2013 6 10 /08 /August /2013 14:55

Gras unter Stiefeln.

Manche Halme totgeknickt.

 

Erst Pfad dann Straße.

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10. August 2013 6 10 /08 /August /2013 06:42

Haiku und Senryū sind so stark verdichtet, dass die Meute der Literaturkenner zwar ganze Bücher zu ihrer Interpretation schreiben könnten - wahrscheinlich werden sie trotzdem "fehlen". Also ich probiere einfach, welche vorzustellen:

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 43

 

Slov ant Gali: Senryū Nr. 31 - 33

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9. August 2013 5 09 /08 /August /2013 14:54

Was nennst du Fortschritt?

Vor dir Landschaftsblütentraum,

hinter dir Ödland?

 

 

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9. August 2013 5 09 /08 /August /2013 14:52

 

Um mich herum ein Labyrinth

und irgendwo ich Menschenkind.

Mal bin ich supergroß und fein,

im Augenblick jedoch allein.

 

Ein jeder Schritt, den ich geh,

mag besser sein, als wenn ich steh.

Ich weiß, ich muss ganz schnell hier raus.

Der rechte Weg … wie sieht der aus?

 

Ich mache, was ihr denkt, ich tät´s,

wohl besser nicht, weil mir gerät´s

nicht so wie ihr es wollt.

Was ich auch tu, mir wird gegrollt.

 

Ich mach nur meine Augen zu,

schon lässt mich´s Labyrinth in Ruh.

Mach ich sie später wieder auf,

 

weiß ich den Ausweg und ich lauf ...

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9. August 2013 5 09 /08 /August /2013 06:57

Thomas Reich versucht mit seinem Gedicht eine Generalabrechnung mit dem "Katholizismus". Die Chancen sind bei ausreichender Heuchelei wenig vielversprechend.  Da schlägt "

Senryū Nr. 30

" einen anderen Ton an ...

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8. August 2013 4 08 /08 /August /2013 14:50

Umschreibung verschönt.

Sagt Bombenteppichleger!

 

Dann klingt Krieg wohnlich.

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8. August 2013 4 08 /08 /August /2013 14:49

 

Wenn mir

wenn uns

nichts dagegen einfällt,

fallen die nächsten

syrischen Häuser ein

und es werden

Lügengebäude errichtet

aus Giftgas,

dass die Besten der Guten

mit Marschflug-

und anderen toten Körpern

über die Reste

eines aufrechten Volkes

herfallen können.

Und wenn die

gefallen sein werden,

 

zählt das nicht.

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8. August 2013 4 08 /08 /August /2013 07:51

In den beiden folgenden Gedichten spielt der Tod eine Rolle. Wichtig ist dabei vielleicht, dass beide Autoren hoffentlich keine allzu enge Beziehung zu ihm haben.

Thomas Reich: "Wer geht als Erstes?"

Sebastian Deya: "Mutter Sprache" ...

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7. August 2013 3 07 /08 /August /2013 16:23

 

Pirschen durch den Wald

du möchtest entdeckt werden

Ich nehme uns Zeit

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7. August 2013 3 07 /08 /August /2013 16:23

 

Pflanze grünt im Topf

Ich habe sie nur für mich

Ihr Regen bin ich.

 

 

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