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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 16:29

Lange fühlt’ ich Kälte nur,
als ob mein Herz gestorben ist.
Das Leben wird zum Überleben,
eine Leere, die mich frisst.

Und dann kommst du,
bist Lichtblick mir.
Fühl’ Freud’ an deiner Seit’,
zärtlich träum’ ich von ‘nem Wir.

‘weiß, dass es nicht darf sein,
dass es ist der Freundschaft Tod,
zu fühlen, was ich fühl’
bringt wieder mich in Not.

Besser ist’s, wenn ich nicht lieb’,
als ob mein Herz gestorben ist.
Ich überlebe statt zu leben,
die Sehnsucht mich nicht frisst.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze

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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 16:26

Die Nacht ist tief
und finster, voller Grausamkeit.
Oft fehlt mir der Mut.
Seh’ keine Hoffnung weit und breit.

Will doch fliegen
in die Ferne, einfach sein,
die Angst endlich verlier’n,
von den Zwängen mich befrei’n.

Und dann hör’ ich euer Lied,
‘singt ins Herz mir wieder Mut,
gebt die Gewissheit mir zurück,
einmal, da wird alles gut.

 

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze

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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 16:24

Du schaust mir in die Augen
  und ich sehe nur den Tod.
    Da ist nichts, was Leben ist,
      keine Hoffnung, keine Träume.
        ’kennst kein Leid und keine Not.

          Verstehst nicht, dass es mehr gibt
            als den Job und als das Haus,
              dass so viele Wesen leiden,
                dafür, dass du dich satt frisst.
                  Mensch sieh nur einmal raus.

                    Sieh’ die Kinder dort, die hungern,
                      sieh’ die Menschen dort, die flieh’n
                        vor dem Krieg um unser Öl,
                          sieh’ all die gefang’nen Tiere,
                            die in Freiheit wollen zieh’n.

                              Und jetzt schau mir in die Augen,
                                zeig’, dass dort noch Leben ist,
                                  lass uns kämpfen für die Freiheit,
                                    gegen all den stumpfen Wahn,
                                      der uns die Seele hinweg frisst.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze

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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 16:21

    tausendfach gebrochen,
                         kann mein herz ich nicht mehr spür’n
                     sollt’s mich doch schützen vor der kälte,
                             aufrecht mich durch’s leben führ’n

                         wie soll ich fest noch stehen
                                 bei all dem hass, der mich umgibt,
                             ohne arme die mich halten;
                         gibts doch keine, die mich liebt

                             will doch tanzen und will lachen,
                     zärtlich liegen arm in arm;
                         doch mit ‘nem herz aus tausennd splittern
                 wird mir nimmerwieder warm

 

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze

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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 16:19

Oft ist mir kalt,
bin voller Furcht
in diesem Land,
auf dieser Welt.
Ich suche Halt,
doch find’ ihn nicht,
mit dem Rücken an der Wand.

Nur in jener kurzen Zeit,
die ich bin mit dir,
wird warm mir dann,
fühl’ heiße Freude ich
an deiner Seit’,
mein Herz schlägt schnell,
bin ganz in deinem Bann.

Träum von ‘nem Kuss von dir
und dem Sein in deinem Arm,
wo ich lasse fallen mich;
sicher und geborgen
vor all dem Wahnsinn hier.
Weiß keine and’ren Worte:
ich liebe dich.

 

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze

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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 16:17

Es gibt kein wahres Leben
in dieser falschen Welt
und welcher Mensch wo wohnen darf,
entscheidet nur das Geld.

Lebensraum muss weichen,
einem rentablen Wahn,
doch wenn sie uns’re Träume töten,
fängt uns’re Gegenwehr erst an.

Dann fahren sie mit Bullen auf
und dreschen auf uns ein.
In der Presse heulen sie,
wir wären so gemein.

Wenn wir nehmen, was wir brauchen,
dann ist das kriminell;
doch wenn Menschen Hungers sterben,
einfach rationell.

Der Freiheit Sehnsucht kann nicht sterben.
Ihr Verbrechen darf nicht lohnen.
“Die Häuser denen,
die drin wohnen!”

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze

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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 16:15

Die ganze Stadt ist schon besetzt
mit Konsum und Stahlbeton,
wo die Menschen fast schon tot
und Liebe nur noch ein Affront.

Doch nein, nicht alles liegt im Sterben.
Hier und dort blüht’s Leben, und
in autonomen Wagenburgen
färbt sich unser Seien bunt.

Wenn wir sitzen so zusammen
bei containert’ Frühstücksbrot
und wir spielen uns’re Lieder,
lodert’s mir im Herzen rot.

Hier existiert noch jene Freiheit,
ist der Mensch noch nicht entzweit,
sind urbane Pirat_Innen,
ist der Tod noch weit.

 

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze

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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 16:12

Freundschaft ist Vertrauen,
das Wissen um Geborgenheit,
das mensch sich auch verzeiht
und sich nicht hintergeht.
 
Freundschaft ist Verzeihen,
die Basis des Zusammenhalts;
sich Schwächen selber zuzugeben
und gemeinsam weitergehen.
 
Freundschaft ist Zusammenhalt,
Solidarität in einer kalten Welt,
nicht nur das eigne Ego schmeicheln
und füreinander einzustehen.
 
Denn Freundschaft ist politisch,
der Mensch der einen Menschen ehrt,
wie jeder jeden ehren sollte,
das kleinste Teil des Glücks.

 

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze

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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 06:18

Gunda Jaron skizziert das Bild eines Paars, das nichts anderes tut, als weiter "nebeneinander" zu leben. Eigentlich ist alles gesagt, wenn man sich nichts sagt. Slov ant Gali dagegen hofft, mit seinem Einstiegsgedicht "Seitensprung" vor dem eigentlichen Text von "Gemeinschaft der Glückssüchtigen" klar zu machen, dass mit dem Tod der DDR seine frühere Gewissheit ... mit einem Aber an der Hand herumlaufen ....

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6. Mai 2013 1 06 /05 /Mai /2013 12:31

Wie gerne wollte ich Sonette dichten,
gewebt aus Worten, warm wie Sonnenstrahlen,
aus Silben, reinlich eingegrenzt in Zahlen,
umarmend reimend Weises euch berichten.

Zermartere das Hirn mir, doch mitnichten
folgt mein Gedankengang den Idealen,
schreib mir die Finger blutig, leide Qualen
und schmeiß in den Papierkorb die Geschichten.

Des Nachts wälz ich mich hin und her im Bette,
das Herz schlägt bis zum Hals in meinem Busen,
ach, wenn ich doch nur Eingebungen hätte!

Ich wünsche mir so sehr, dass man mich rette,
da küssen plötzlich mich im Traum drei Musen,
und morgen früh schreib ich euch drei Sonette! 

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6. Mai 2013 1 06 /05 /Mai /2013 12:21

Neunzehnhundertachtundsechzig
fand in Mexico Ciudad
feierlich, pompös und prächtig
die Olympiade statt.

Damals gab es für Millionen
Hungerlöhne, keine Renten.
Es kam zu Protestaktionen
mexikanischer Studenten.

Presidente Ordaz fragte,
was zu tun sei in der Not,
worauf Uncle Sam ihm sagte:
"Schlag die Ratten einfach tot!"

Und mit Panzern und Gewehren
nahten fünfzehntausend Mann,
um den Unrat fortzukehren,
und das Massaker begann.

An dem Platz der Drei Kulturen
klebt noch der Studenten Blut.
Folg ich heute ihren Spuren,
zieh ich traurig meinen Hut.

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6. Mai 2013 1 06 /05 /Mai /2013 06:36

Beginnen wir mit einem der Stammautoren dieses Blogs. Thomas Reichkann man sicher so nennen. Diesmal stellen wir "Mein Kiez" vor. 

Mit der "Moritat vom Tal der Blinden" kommt ein ganz starker "philosophischer Touch" in "Gemeinschaft der Glückssüchtigen" - aber in einer Weise, die nicht auf den ersten Blick zum Thema Kommunismus zu passen scheint. Aber das Buch soll ja gerade auf mehr als eine Weise zum Nachdenken anregen ...

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5. Mai 2013 7 05 /05 /Mai /2013 11:20

Zu den besonderen Talenten von vielen Frauen gehört es, Mahnungen auszusprechen, ohne sie ausgesprochen zu haben, indem zumindest nachher ein schlechtes Gewissen nachher drückt: Es ist ja richtig, dass "Manche nennen es ..." Liebe als gemeinsamer Lyrikband mit Gunda Jaron im Moment etwas ins Hintertreffen geraten ist - was besser könnte daran erinnern als ein Gedicht von ihr mit eben diesem Titel ...

Nun ist aber heute gerade Geburtstag von Karl Marx. Da dürfte es siche angebracht sein, an "Sagen wird man über unsre Tage" von Slov ant Gali zu erinnern, ist es doch eines der Gedichte, die das gerade erschienene Buch "Gemeinschaft der Glückssüchtigen" würzen ...

. .

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4. Mai 2013 6 04 /05 /Mai /2013 18:53

Wer als Erstes aufsteht
versucht es zittrig.

Keine Chance.
Ich will dich
nicht loslassen
nicht rausmüssen
über den unwirtlichen Teppichboden
ich könnte
ewig so liegenbleiben
Geborgenheit in deinen Armen.

Wozu
nach draußen gehen
um die Sterne zu zählen
wenn der Himmel
hier beginnt?

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4. Mai 2013 6 04 /05 /Mai /2013 12:15

An den Ständen

standen

Köpfe wie Früchte

mit Früchten wie Köpfen

um

Köpfen wie Früchten

Früchte wie Köpfe

anzubieten

mit der Aufschrift

Verstand

und

sie unterschieden sich

durch die Namen

auf den Schildern

und sie freuten sich

dass sie sich

unterschieden

 

Wenigstens war

nirgends drin

 

was drauf stand

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4. Mai 2013 6 04 /05 /Mai /2013 12:12

Alle

Granatapfelbäume

seien gefällt worden

pries der Bärtige

seine Weine an

 

Nie wieder

Früchte mit

Schalen und Kernen

Immer nur

gekelterte Süße

 

Wer fragte

galt als

nicht trinkfest

 

Das neue Wasser

schmeckte

nach dem Aroma

der ersten Frucht

ohne die bekannte

 

Nebenwirkung

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4. Mai 2013 6 04 /05 /Mai /2013 12:08

Es war einmal

so wie jedes

Märchen beginnt

da fand eine Frau

einen Stand

und rief

ich schenke euch

meine Früchte

 

wenige kamen

denn sie kannten

alle Maschen

und dass eines

geschenkt war

wenn ein anderes

gekauft worden wäre.

 

Mit Runzeln aber

erkannten sie Eva nicht

und schickten sie

auf brennenden Scheiten

zurück ins

Hölle gewordene

 

Paradies  

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4. Mai 2013 6 04 /05 /Mai /2013 12:06

Da steht sie

die da Früchte

heim bringen soll

und Gebackenes

und was Magen

und Haut so brauchen

 

Warum soll sie nicht

das wählen

das mit dem niedrigsten Preis

den Beutel füllt?

 

Das Gehirn

ist ein Magen

der sich

gut gestopft

 

voll fühlt

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4. Mai 2013 6 04 /05 /Mai /2013 12:02

In den Stiegen

liegen

blank geputze

Äpfel der

nie mehr

Erkenntnis

für fast schon

geschenkt und

drei Kilo

gibt es sogar

zum Preis von zweien.

 

Die Früchte des

verbotenen Baumes

sind voll Flecken

manche noch grün

manche sauer

manche schon faul

Wie soll man sie

beschriften

wenn alle anderen

ein Zertifikat

Made In Paradise

tragen?

Etwa

 

Nur Hier Sind Maden Drin?

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4. Mai 2013 6 04 /05 /Mai /2013 12:01

 

Verstand ist

wie Handarbeit.

Immer wieder

musst du

mit eigener Mühe

dem vagen Gedanken

Form geben

mit dem Meißel

des Denkens.

 

Im Laden nebenan

gibt es

Gedachtes

als Kunsthandwerk

im Dutzend billig

zum alltäglichen

Gebrauch.

 

In den Vorgärten

der Nachbarn

stehen sie

als glattharkende

Gartenzwerge

zum dran Gewöhnen

Tag für Tag.

 

Der Händler nimmt sogar

gebrauchtes

eigenes Denken

 

in Zahlung

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4. Mai 2013 6 04 /05 /Mai /2013 11:51

 

Auf den Basaren

der Gedanken

treten die Lügen

mit Dumpingpreisen auf

bezahlt

mit den Standgebühren

der anderen Anbieter

kassiert

von den Bütteln

der Macht

die die Lügen brauchen

für die Nippesschränke derer

die sie an die Stelle

eigener Gedanken

stellen

um sie staubfrei leuchtend

als eigenen Verstand

 

zu präsentieren.

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3. Mai 2013 5 03 /05 /Mai /2013 11:41

Ich ging zu nem Geburtstagsfeste,
dort waren eine Menge Gäste.
Unser Freund Thomas wurde dreißig,
das feierten wir froh und fleißig.

Die Korken knallten, Gläser klangen,
die Gäste tanzten, spielten, sangen,
auch ich las ein paar Verslein vor,
Musik drang lautstark an das Ohr.

Da klingelt es - verdammter Mist!
Zur Tür rein tritt ein Polizist,
der sagt sein Sprüchlein altbewährt:
Die Nachbarn hätten sich beschwert,

wir sollten bitte leiser sein!
Ein Spielverderber – wie gemein!
Sein sanft geschwungner hübscher Mund
tut uns die bittre Wahrheit kund.

Die Gäste schweigen ganz betreten,
ich fange heimlich an zu beten.
Wunder geschehn! Ohne ein Wort
wirft er nun seine Mütze fort,

knöpft seine Jacke auf im Nu,
steht vor uns ohne Strümpf und Schuh,
lässt Beine kreisen, Muskeln spielen -
wie gerne wär ich ihm zu Willen!

Da löst er seine Gürtelschnalle -
ich sitze längst schon in der Falle -
wirft ab den Slip, das dumme Ding,
steht vor dem Publikum im String,

streift den auch ab, ist nackt und bloß,
setzt sich dem Thomas auf den Schoß,
liebkost ihn und macht sonst noch was.
Vor Neid werd ich ganz grün und blass.

Sitz still und einsam in der Ecke,
läg doch so gern unter der Decke,
ganz atemlos und eng verschlungen
mit diesem wunderschönen Jungen.

Wunder geschehen in Sekunden
und sind genauso schnell verschwunden.
Er kam und ging – war es ein Traum?
Wie öd und leer ist jetzt der Raum! 

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3. Mai 2013 5 03 /05 /Mai /2013 11:38

Ach, ich bin des Kämpfens müde,
sah nur Elend auf der Welt.
Doch wie sehr ich mich auch mühte,
immer noch regiert das Geld.

Immer weiter geht das Schlachten,
bis zum Himmel spritzt das Blut.
Gut, was Weise einst erdachten,
doch der Mensch, er ist nicht gut.

Finde Frieden und auch Ruhe
endlich in der Wohnung hier.
Stelle meine Straßenschuhe
in das kätzische Revier.

Streichle, spiele, reiche Futter, 
ruh mich aus und sammle Kraft.
Mutig geht die Katzenmutter
dann erneut auf Wanderschaft.

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3. Mai 2013 5 03 /05 /Mai /2013 06:25

 

An Petra Namyslos "Kein Schwein" habe ich eigentlich nur eines auszusetzen: Die ganze Zeit plagt mich ein Ohrwurm und erlaubt mir nicht, das Gedicht zu genießen ...

Aber vielleicht liegt das nur daran, dass ich im Sinn von Hanna Fleiss nur "Das unzufriedene Wesen" Mensch bin?!

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2. Mai 2013 4 02 /05 /Mai /2013 06:17

Am Beginn dachte ich, na, Petra Namyslo, "Anno Dutt" ist ja hübsch feministisch, aber die hast schon besser gereimt. Dann aber folgte ein für (fast) alles entschädigender fulminanter Schluss ... Aber ich sollte vorsichtig sein mit meiner Meinung, denn wie fragt Hanna Fleiss so "unschuldig": "Was meinen Sie?"

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