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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

15. September 2008 1 15 /09 /September /2008 05:28

Ein Mann sah in den Spiegel.

Wär ich,

rief er entsetzt,

so hässlich

wie der da,

würd ich mir glatt

das Leben nehmen.

Sprach ´s

und lebte glücklich weiter.

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14. September 2008 7 14 /09 /September /2008 07:17

hast du einen guten tag

an dem man deine macken mag

und SIE in deinem laken lag


und willst du es noch gar nicht glauben

du kriegst doch immer saure trauben

und kannst dir keinen spaß erlauben


dann trau auch diesem augenblick

denk später gern an ihn zurück

genießt vom pech dus nächste stück

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13. September 2008 6 13 /09 /September /2008 05:43
magst du es nicht das fahne schwenken

das immer in die winde lenken

das gerade passende zu denken

 

dann stell dich doch an meine seite

und du gewinnst wie ich an breite

 

wirst du geliebt nicht von den horen

denkst du du wärest längst verloren

und stopfst dir watte in die ohren

 

dann stell dich doch an meine seite

und du gewinnst wie ich an breite

 

willst du was großes noch erreichen

und kannst kein fremdes herz erweichen

und deine welt versinkt in leichen

 

dann stell dich doch an meine seite

und du gewinnst wie ich an breite

 

ob wirs zusammen wirklich schaffen

den geist von raffen raffen raffen

zu museieren zum begaffen

 

das steht noch in der zeiten buch

komm wagen wir doch den versuch

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5. September 2008 5 05 /09 /September /2008 07:35

stücke der starre
des danach
verkrallen sich
in meinen nacken

nein
nichts ist
nie werde ich euer

loderndes feuer
lässt keine
balsamierten köpfe zurück

der schmerzensschrei
sucht
des verstehens
freundschaft

mit lautem ätsch
wende ich die sanduhr
wüsten
bewegen sich
abgründig weiter

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31. August 2008 7 31 /08 /August /2008 05:38
manchmal ist es großes glück
keinen zahnschmerz mehr zu haben
manchmal scheint er ewiglich
tief im schmelze eingegraben

manchmal brennt das firmament
und die wolken rauchen grau
manchmal ist dein weisheitsstück
fest verwurzelt und dir flau

manchmal fliegt das korn am schirm
deines löwenzahns dahin
manchmal liegt der nerv so frei
und nur ziehen macht noch sinn

dann hat immer schon genützt
dass ein händchen dich beschützt
wenn du auf dem stuhle sitzt
und voll ängsten eisig schwitzt

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11. August 2008 1 11 /08 /August /2008 05:12

wenn ich
wie so oft
versage
und das aus dem zylinder gezauberte kaninchen

danach
leichenstarr in stiller grube versenke
tritt sie durch eine wand

sie spricht nicht
sie lächelt voll verständnis
ihre augen locken

hab ichs nicht gleich gesagt
sie ist dabei
unendlich schön
ich kann meinen blick
nicht abwenden

wenn ich sie
anschreie
ich will dich nicht
lächelt sie

gütiger noch als zuvor
und eröffnet mir
ausblicke
auf ihre hügel und täler

fast schon so starr
wie mein kaninchen
lasse ich mich
entblößen
und sie kommt über mich

eine wohnung
in der großstadt
doch gerade
wenn mein nackter hals
sich dem biss hingibt
bekräht ein hahn
den morgen

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7. August 2008 4 07 /08 /August /2008 05:22

Trotzte ich

dem Reißzahn der Zeit –

steinern,

eine Säule auf dem Rücken,

diesen Schildkröten gleich,

ich schenkte dir,

Dichter,

Taifunaugen,

deine Worte darin zu sehen.

Griffe deine Hände,

gemeinsam

gemächlichen Schritts

das neue Ufer zu

erschreiben.

Gelassen trügen wir

das heutige Wissen,

das uns genarbt

nach neunundneunzig Stürzen.

Wir kämen an

bei uns und

über Wunden

wüchse Haut.

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9. Juli 2008 3 09 /07 /Juli /2008 04:30

dann säh ich klar

der regen verzogen

all meine schlechten seiten

geschmolzen in der sonne

 

dann säh ich klar

die wolken verzogen

all meine fehler

in weisheit gebadet

 

welch leuchten

welch sonnenschein

ich selbst erstrahlte

um mein haupt

wände sich ein regenbogen

als lorbeerkranz

 

mir bliebe nichts mehr 

zu gewinnen

aber alles wär

verloren

(Slov ant Gali)

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1. Juli 2008 2 01 /07 /Juli /2008 04:07

mit zwanzig

malten meine fingerspitzen

auf deine weiche haut

geschichten die wir

gemeinsam erleben wollten

 

jetzt bade ich dir

geschichten

geschrieben in deine haut

 

rissige fingerspitzen

lesen die eine

noch leere seite

 

(Slov ant Gali)

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29. Juni 2008 7 29 /06 /Juni /2008 05:24

als ich klein war

verbot man mir

was die großen

dürfen

 

seit ich groß bin

soll ich

mir verbieten

was die kleinen

dürfen

 

ich verbiete mir

verbote

(slov ant Gali)

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18. Juni 2008 3 18 /06 /Juni /2008 05:20

am wegrand
des großen unternehmers
lag ein kleiner bettler
mit leidensvollem blick
und ausgestrecktem holzbein
 

aus seiner börse
warf der milliardenschwere  
eine münze
aus ausreichendem abstand
in den verschmutzten hut
 

wieder in seinem ledersessel
umfing ihn
ein rundum befriedigendes gefühl
gefahr überstanden und
was war er doch
für ein menschenfreund
 

am abend
schnallte der bettler
zufrieden mit seines hutes fülle
sein falsches holzbein ab

 
bettler und milliardär
waren sich einig
solch erfolgreiche tage
möge es viele geben

(Slov ant Gali)

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17. Juni 2008 2 17 /06 /Juni /2008 05:25

ich lerne das fliegen
es ist gar nicht schwer
ich brauch keine flügel
einen stift – nicht mehr
 

ich lerne das fliegen
ach komm einfach mit
krall dich fest bei mir
ich fühle mich fit
 

kommt einmal die zeit
und ich stürze ab
dann landen wir beide
in feuchtkaltem grab
 

solange jedoch
gehört uns die welt
wir lassen den andern
das verlangen nach geld

(Slov ant Gali)

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13. Juni 2008 5 13 /06 /Juni /2008 05:45

ich befehle
dicken wolken
an dunkelgrauem himmel
gießt eure tropfen
über mich aus

 

mittwoch
ist der tag
an dem ich
meine kinder
haben darf

 

donnerstags gönnt mir
die lachende sonne
nicht einmal
trocknenden wind
im gesicht

 (Slov ant Gali)

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7. Juni 2008 6 07 /06 /Juni /2008 06:17

glücklich 
lächelt er 
in sich 
hinein 
 

weil er 
mich nicht 
versteht

 
nenn ich ihn
einfältig   

weil ich
ihn nicht 
versteh
und lächle
auf meinen betonierten wegen


(Slv ant Gali)

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25. Mai 2008 7 25 /05 /Mai /2008 05:14

rausch
der sinne
vergebene leere
für mich

trotz zusammen gepresster lippen
nicht noch einmal
hier hinein

kosten den trank
reinen wassers
in vollen zügen
zur neige
unendlich
endlich

(Slov ant Gali)

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23. Mai 2008 5 23 /05 /Mai /2008 06:43

Ich gebe mich der Trauer hin.
Ich zweifle an des Lebens Sinn.
Was kann ich da nur machen?
Lachen.

 
Dauerstress und Depression
sind des Aufstehns karger Lohn.
Was wir dagegen machen?
Zusammen gehn und lachen.
 

Eine geldverseuchte Welt,
wo jeder jedem Beine stellt.
Wie bändigt man den Drachen?
Mit Lachen!
 

Noch ist im Topf die Blume grün
und morgen fängt sie an zu blühn.
Wenn ich nur häng´ an schlimmen Sachen,
dann führ mich weg zum Liebe machen
als Beispiel nur … zum Lachen.


PS: Als Reaktion geschrieben auf die Beschwerde, doch einmal wieder etwas Freundlicheres zu präsentieren. Ob denn das zu viel verlangt sei. Wie diese Reime beweisen; Es ist es nicht. Aber nur gaaanz selten...)

(Slov ant Gali)

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11. Mai 2008 7 11 /05 /Mai /2008 06:26

diese worte
allein
sprechen dagegen
als beutelratte
geboren zu sein
wie hätte ich sie dann
geschrieben

ich hätte
meiner beutelrattenkindermutter
imponiert
und allen meinen
beutelchen

die bücher
antworten mir
wir beutelratten
seien so
seit kreidezeiten

(Slov ant Gali=

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7. Mai 2008 3 07 /05 /Mai /2008 06:24

und ich singe das lied
und ich stampfe den takt
und ich heule zum mond
der nimmt zu
 

und es nährt mich so reich
und es ist mir ein ahn
und ich träume mich weg
such die ruh
 

und es ist schon so alt
und es ist noch so jung
und ich töte es nicht
nicht im leib
 

und die feder ist dein
und die feder ist mein
und wir tanzen uns matt
wenn ich schreib

(Slov ant Gali)

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28. April 2008 1 28 /04 /April /2008 05:33

als damals
glücklich
der hamster
entschlafen
entsprang
ein salzbach
und hinterließ
karst

unversiegter quell
zerfließt alltäglich
zehntausend
hamsterlose kinder
verhungern
am kerosin der kapitale


(Slov ant Gali)

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14. April 2008 1 14 /04 /April /2008 06:21

lange vor dir

hielt mich

stille

in liebeslaune

 

wenn ich

den nebelschleier hob

trugst du für mich

burgen bauende biber aus

oder das duett

von hummel und himmel

oder du lässt mich

nach neun monaten

schamrote erdbeeren

im garten küssen

warum sollte die stille

nach meinem glück fragen

da doch morgens

amsellaut

alles andere

verjagte

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2. April 2008 3 02 /04 /April /2008 07:05

welch reichtum ist mein
kein finanzamt kann ihn
besteuern
kein lebender rauben
kein zins rechnet
wenn ich ihn
beleihe
er wächst nicht
indem andere arm werden

wenn ich teile
wird er tausendfach 

komm
in mein wolkenschloss
der träume davon
wie wir morgen leben
es hat gästebetten genug
und turmzimmer
von denen aus
du die welt
sehen kannst
wie ich

wenn du
den wandelgang
nach ganz oben
nicht scheust
wird sich
der regenbogen
auf neue haut legen
und entblößt bist du
nie mehr
nackt

(Slov ant Gali)

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26. März 2008 3 26 /03 /März /2008 05:51
solange
rote
rosen
regnen
verdampft

schweiß des

erkennens
 

fremde freunde
streicheln
gesang
der sie nicht
anknurrt 

fallende
vorhänge
verurteilen zum
verstauben

(Slov ant Gali)

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19. März 2008 3 19 /03 /März /2008 06:39

regenbogenbaby

wachse schnell heran

damit sich mein vergnügen

in pfützen spiegeln kann

 

regenbogenbaby

werde meine braut 

so oft hab ich im grauen

zum himmel aufgeschaut

 

regenbogenbaby

wie schnell bist du vergreist

doch vor dem letzten licht

bin ich mit dir verreist

 

(Slov ant Gali)

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