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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

21. Juni 2011 2 21 /06 /Juni /2011 17:59


Franz-Karl schenkt der Gattin in Vitte

'nen Besen und mahnt sie: „Brigitte,

du weißt ihn zu nutzen?“

Die grinst: „Ich soll putzen?“,

steigt auf und fliegt ab durch die Mitte.

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8. Juni 2011 3 08 /06 /Juni /2011 18:01


Es wollt' auf dem Sterbebett Giorgio aus Este

den Kuchen versuchen, den grad' seine Beste

gebacken. Die zuckte

die Schultern und muckte,

der Kuchen sei für die Beerdigungsgäste.

 

Es hatte Karl-Ludwig aus Brehme

Probleme aufgrund der Ekzeme.

Der Ehefrau Rat:

Ein Salzsäurebad.

So lösten sich ALLE Probleme.

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7. Juni 2011 2 07 /06 /Juni /2011 18:55


wie ein Regentropfen

an einem heißen

Sommertag

kamst du

in mein Leben

unerwartet

und erfrischend

 

spültest

das Grau

von meinen Gedanken

erwecktest

verkümmert Geglaubtes

zu neuer Blüte

fülltest

den Kelch

der Erkenntnis

neu

 

in

jedem

neuen

Tropfen

suche

ich

nach

Spuren

von

dir

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6. Juni 2011 1 06 /06 /Juni /2011 18:52

(T)Raumzeit III


als der Tag

festgesetzt

in Raum und Zeit

sich neigte

und Schatten

an uns heraufkrochen

hieß morgen längst

Vergangenheit

 

komm

heben wir

die Welt aus den Angeln

hören wir nach uns

Kommende rufen

unbekümmert

und auch

an der Unmöglichkeit

zweifelnd

 

wehmütig lächelnd

leugnen wir

unseren Neid

 

bedeckt mit Narben

der Explosionen

unserer Träume

glauben wir zu wissen


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5. Juni 2011 7 05 /06 /Juni /2011 18:50

(T)Raumzeit II 



die Zeit

hielt den Atem an

gönnte uns ihr

kostbarstes Geschenk

Momente frei von Zweifeln

 

längst hob

alles Wenn und Aber

die Welt zurück

in alte Angeln

nur in heimlichen

blauen Stunden

nisten noch

Reste unserer früheren

Sehnsüchte und Träume

 

morgen

bleibt uns doch

immer wieder

ein neuer Tag



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15. Mai 2011 7 15 /05 /Mai /2011 11:46

Beim Sexspiel meint Wilfried aus Plauen:

"So'n Partnertausch bringt's, im Vertrauen!"

"Und doch möcht' ich wissen",

stöhnt Erwin ins Kissen,

"was machen wohl grad' unsre Frauen?"

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13. Mai 2011 5 13 /05 /Mai /2011 11:43

"Ich habe", tut Hubert aus Gmund

beim Bierchen dem Freundeskreis kund,

"jetzt auch DSL!"

"Oh Gott", ruft Michelle,

"du warst doch sonst immer gesund ..."

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13. Mai 2011 5 13 /05 /Mai /2011 11:41

Es kauft für den Gatten

die Hedi aus Füssen

drei Kilogramm Äpfel

und möchte gern wissen:

"Sind diese vom Bauern

mit Giften gespritzt?"

Drauf spricht mit Bedauern

die Marktfrau verschmitzt:

"Das werden Sie, schätz' ich, 

wohl selbst machen müssen."

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12. Mai 2011 4 12 /05 /Mai /2011 15:22


komm
für heute
heben wir die Welt
aus ihren Angeln

wenn dann die Zeit
den Atem anhält
stehlen wir ihr
Augenblicke
ohne Wenn und Aber

um die
kümmern wir uns
wenn sich
die Erde
weiterdreht

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1. Mai 2011 7 01 /05 /Mai /2011 20:21


An Tagen voller Traurigkeit:
Die Sehnsucht spielt mir einen Streich
und trifft mit der Vergangenheit
sich heimlich in Phantasos Reich.


Dann spür' ich Hände, die zuvor
ich nie auf diese Art gefühlt.
Es dringen Worte an mein Ohr,
die niemand sprach. - Das Auge spielt
mit Szenen, die die Fantasie
aus alten Bildern neu erstellt,
und das Verlangen führt Regie.


Das Wunschtraum-Mosaik zerfällt 
im Licht der Jetzt-Realität.
Es kehrt die Traurigkeit zurück.
Und doch - mein Spiegelbild verrät:
Ein Lächeln blieb in meinem Blick .

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29. April 2011 5 29 /04 /April /2011 12:40

 

  Fluchtpunkt meiner Gedanken
  Schattenriss
  schemenhaft im diffusen Licht
  der trennenden Zeit

  verschwommen deine Konturen
  im Nebel des schwindenden Gestern
  unscharf deine Züge im silbrigen Schimmer
  der Hoffnung auf morgen

  wie sehr wünschte ich dich
  ins klare Licht des Heute
  und zweifele doch
  ob es nicht mein Bild
  als trügerisch entlarvte

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19. April 2011 2 19 /04 /April /2011 18:27


Rost bedeckte Schienenstränge,
zwischen Weichen wuchert Mohn,
längst verstummt, die Radgesänge.
Abstellgleis und Endstation ...


Dieser Bahnhof ist seit Jahren
aller Illusionen Tod,
jener Zug längst abgefahren,
der die letzte Chance bot.


Manchmal träumt sie an den Gleisen
sich in eine andre Zeit.
Und dann geht ihr Herz auf Reisen,
spürt in der Vergangenheit


jenen Punkt auf, wo die Weichen
sie fürs Leben stellte. Stumm
sucht sie dort nach einem Zeichen,
legte gern den Hebel um.


Wieder zögert sie zu lange.
Was ist, wenn sie sich verschätzt?
Eine Träne ziert die Wange
und sie kehrt zurück ins Jetzt.



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17. April 2011 7 17 /04 /April /2011 14:31

Herr Hinz beobachtet empört
den außerehelichen Flirt
der Gattin, die beim Gartenfest
sich von Herrn Kunz umgarnen lässt.

Nicht nur der Flirt alleine stört
Herrn Hinz. Er findet's unerhört,
dass sozusagen jedermann
die Hörnung live erleben kann.

Er findet, wenn man so was macht,
ist etwas Rücksicht angebracht.
Er selbst ist schließlich auch diskret,
wenn er zu Kunzes Gattin geht.

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13. April 2011 3 13 /04 /April /2011 19:23

schwarzes Loch in schneebedeckter Erde
Staub zu Staub
neues Leben aus der Asche werde

frisches Laub 
bricht aus deines Baumes Zweigen
jetzt im Mai 
Vögel singen und wir schweigen
time went by

junges Grün umwächst den Fuß der Linde
und ich leg
meine Hand auf deines Baumes Rinde

gingst den Weg
den wir alle einmal gehen
bist nun frei 
uns bleibt nur am Grab zu stehen
time goes by

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13. April 2011 3 13 /04 /April /2011 12:51

Warum glauben alle nur,
nix wie raus in die Natur
wolle frau am Muttertag,
weil sie nichts so gerne mag,
wie mit Kindern, Mann und Hund
durch den Wald zu latschen und
für das Picknick beim Marschier'n
auch noch Butterbrot zu schmier'n?

Lieber wäre sie zuhaus,
ruhte sich im Garten aus,
sonnte sich im Liegestuhl,
schwämme zwischendurch im Pool
(Wenn sie einen hätte, heißt's.
Daran mangelt es ja meist.),
und zwar mutterseel'nallein,
nur ein Buch und ein Glas Wein
und ein Radio in der Näh.

Aber nein, sie latscht zum See,
weil man Kinder, Hund und Mann
schließlich nicht enttäuschen kann:
Investierten Müh' und Plag'
ins Programm zum Muttertag ...

Warum nur ist Fred, ihr Schatz,
heut' nicht auf dem Fußballplatz
mit den Kindern und Freund Klaus?
Nein, auch der macht, Ruth zum Graus,
heute auf Familienheld.
Und so lächelt frau gequält ...
denn sie weiß, DER Tag im Mai,
der geht schließlich auch vorbei ...

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12. April 2011 2 12 /04 /April /2011 11:29


komm
wir heben für heute
unsere Welt aus den Angeln


dann hält die Zeit den Atem an
und wie stehlen uns
ein paar jener kostbaren Momente
in denen 
die Zweifel verstummen
und das Aber schweigt


um alle Fragen
die mit "W" beginnen
kümmern wir uns
morgen
wenn sich die Erde
wieder dreht

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7. April 2011 4 07 /04 /April /2011 13:07

Einst hatte ich Ecken und Kanten.
Du sahst mich als Rohdiamanten,
noch formbares Material,
und hofftest auf einen Brillanten,
dein Frauenbild-Traumideal.

So hast du zum Werkzeug gegriffen,
die Ecken und Kanten beschliffen,
gegebene Form ignoriert,
auf meine Facetten gepfiffen,
geschmirgelt, gefeilt und poliert.

Du glättetest meine Konturen
und tilgtest die kantigen Spuren,
erschufst eine Kugel nach Maß,
zwar glänzend, doch ohne Strukturen, 
so glatt und durchschaubar wie Glas.

Doch Kugeln, mein Schatz, können rollen.
Das hätt'st du dir klarmachen sollen,
bevor du zu feilen begannst,
denn jetzt werd' ich rollend mich trollen.
Und weißt du, was du mich mal kannst .?

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30. März 2011 3 30 /03 /März /2011 10:32



Manchmal klammert man verbissen,
wider eig'nes bess'res Wissen,
sich an einer Hoffnung fest,
die sich nicht erfüllen LÄSST.

Diese EINE Hoffnung eben
gilt es, schließlich aufzugeben,
weil es Kraft und Nerven raubt,
wenn man stur an etwas glaubt,

das sich längst als Farce enttarnte.
Den Verstand, der heimlich warnte,
sollt' man nicht mehr ignorier'n
und ein Scheitern akzeptier'n.

Der nur ist für Neues offen,
neues Leben, neues Hoffen,
der ein Wunschbild, das zerrann,
auch ad acta legen kann …

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28. März 2011 1 28 /03 /März /2011 10:13

 
Sonne scheint durch Nebelfetzen

auf das bleiern-graue Band.

Kleine Wassertropfen netzen

junges Grün am Uferrand.




Eiderenten ziehen leise

Wellenspuren in das Nass.

Fernweh macht sich auf die Reise.

Heiser quakt ein Frosch im Gras.




Schweigend tauch' ich meine Hände

in das Wasser, und mein Blick

sucht nach jenem Punkt am Ende

dieses Bandes, wo mein Glück




ich gesucht, doch nicht gefunden.

"Abschied" hieß dein letzter Kuss,

liebe Muse, und seit Stunden

sitz' ich träumend hier am Fluss,




schicke dir mit einer Welle 

einen Gruß aus Sympathie.

Ooops, er dümpelt auf der Stelle?

So erreicht er dich ja nie!




Ach, er rührt sich nicht, wie schade.

Und der Grund dafür? Banal .

Wähnte mich am Flussgestade,

doch ich sitze am Kanal.


















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26. März 2011 6 26 /03 /März /2011 07:03


Es lebt sich so locker und leicht ohne Hoffnung.
Man atmet ganz unbeschwert, frei.
Die Zeit, als sie Teil meines täglichen Denkens,
ist unwiderruflich vorbei.

Sie schlich sich verstohlen und leise von dannen.
Ihr Fehlen wurd' mir erst bewusst,
als ich jetzt den Wert deiner Worte erkannte:
nur leeres Gerede. Doch Frust,

Enttäuschung, gar Trauer hab ich nicht empfunden
bei dem, was sich mir offenbart'.
Nur jener kann wahrhaft Enttäuschung verspüren,
den vorher die Hoffnung genarrt.





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20. März 2011 7 20 /03 /März /2011 12:42





Ach, ist sie nicht zauberhaft schön, diese Zeit?

Ich mag es, wenn's draußen recht kalt ist und schneit,

wenn's duftet nach Lebkuchen, Bratapfel, Zimt,

in kindlichen Augen die Vorfreude glimmt,

wenn warm aus den Fenstern der Kerzenschein fällt

und heiliger' Friede die Herzen erhellt.



Dann such' ich im I-Net nach einem Gedicht,

von Kugeln, Lametta und funkelndem Licht,

wo „Engelsgesang“ sich auf „Glockenklang“ reimt,

das Rentier vorm Schlitten von Weihnachten träumt,

die ganze Familie zum Krippenspiel geht

und sich das Gespräch um den Gänseschmaus dreht.



Doch nix mit „SchneeFLÖCKchen schwebt leise vom Himmel“!

Was les' ich stattdessen? „SchneeGLÖCKchengebimmel!“

Es reimen sich „Hecken“ und „schnuppernde Nasen“

auf „Spielzeug verstecken“ und „hoppelnde Hasen“

und „Nest“ reimt auf „Fest“ sich und „Eier bemalen“

auf frohe Gesichter, die „österlich strahlen“.



Tatsächlich, der Blick aus dem Fenster enthüllt

dem Auge ein frühlingshaft farbiges Bild

von Sonne und Himmel und tulpigem Bunt.

Die Vögel, sie zwitschern die Schnäbel sich wund.

So füge ich seufzend ins Schicksal mich drein:

Nicht lang' mehr, dann wird wieder Weihnachten sein.

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18. März 2011 5 18 /03 /März /2011 12:44



Ach, was seid ihr eitlen Männer
doch für Penner!
Glaubt ihr wirklich, dass wir Frauen
ständig schauen
auf den leicht gekrümmten Schlauch
unterm Bauch?

Diesem mag, das ist wohl richtig
und auch wichtig,
der Befruchtungsakt obliegen.
Fürs Vergnügen,
das wir Damen uns erhoffen,
sag ich offen,
ist er größtenteils entbehrlich,
denn ganz ehrlich:
Was stellt man(n)
mit ihm an,
das nicht auch ein Dildo kann?

Auch zehn Finger, die geschicklich,
machen glücklich,
und …
… nein, jetzt halte ich den Mund,
denn der Mann mit Fantasie
und Esprit
weiß mit Sicherheit alleine,
was ich meine ... ;o)

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7. März 2011 1 07 /03 /März /2011 07:30


An manchen Tagen schüttest du
mich völlig zu.
Das Handy klingelt und vibriert,
mein Monitor signalisiert
mir ständig blinkend: Mail for you.
Und wieder du ...

An andren Tagen bleibst du fort.
Kein einzig's Wort
dringt aus dem Hörer, nur "tuuut-tuuut".
Versiegt ist deine Redeflut.
Und rufe ich dich fragend an,
gehst du nicht ran.

Mal bist du offen und direkt,
mit dem Effekt,
dass ich in deine Seele schau.
Dann wieder werde ich nicht schlau
aus dir: Gibst dich bedeckt,
hältst dich versteckt.

Mal bist du himmelhoch beglückt,
lässt mich entzückt
dir Partner in der Freude sein.
Doch drücken Kummer dich und Pein,
dann schweigst du still im Schneckenhaus
und sperrst mich aus.

Das tut mir weh. Ein Freund ist da,
dem andren nah,
grad wenn mal nicht die Sonne scheint.
Ich bin doch kein Schönwetterfreund,
der bei Gewitter untertaucht,
wenn man ihn braucht ...

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24. Februar 2011 4 24 /02 /Februar /2011 10:53


Herr Hinz, der schlummert süß zur Zeit!

So fern ist ihm der Rest der Welt

mit ihrem Kummer, ihrem Leid,

wenn Morpheus ihn in Armen hält.



Noch fünf Minuten! Resolut

gönnt sich Herr Hinz die Utopie,

die Welt erstick' nicht an der Flut,

von Katastrophenbildern, die



von Tränen zeugen, Angst und Not

durch Urgewalten der Natur

und menschgemachtem Elend, Tod.

Herrn Hinzes Auge streift die Uhr.



Schon fünf vor zwölf? Er zuckt verschreckt

und wirft auf Nachbar Kunz den Blick.

Auch jener ruht noch zugedeckt.

Befriedigt sinkt Herr Hinz zurück.





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16. Februar 2011 3 16 /02 /Februar /2011 12:41

 

 

Ein Bild, das auf der Netzhaut brennt,

das nahm ich mit als Souvenir:

Erinnerung an den Moment

des ersten Blickkontakts mit dir.

 

Und dann ein zweites, hell und klar,

vor himmelblauem Hintergrund:

Ein schelmisch blitzend' Augenpaar,

ein Kräusellippen-Schmunzelmund.

 

Das letzte Bild, tief eingebrannt,

Ein Gruß aus fast vergess'ner Zeit.

Zum Abschied winkt mir deine Hand.

Ich lächele – Vergangenheit.

 

Doch träumen ist ab jetzt tabu.

Bewusst entscheide ich: Verzicht.

Ich schlag das Netzhautalbum zu

und flüchte mich in ein Gedicht.

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