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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

3. Dezember 2010 5 03 /12 /Dezember /2010 13:29

 

So der Dichter

Ich bin an Dir vorbeigegangen
ohne Dich zu erkennen

Du bist an mir vorbeigegangen
ohne mich zu erkennen

die Liebe ist ein singender Vogel
wie ein verstorbener Dichter
so schön sagte
von dem Schleier der Vergessenheit umhüllt.

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2. Dezember 2010 4 02 /12 /Dezember /2010 15:25

 

Steigerung

Und ich habe einen Vogel gesehen
und ich habe einen Vogel in einem Baum gesehen
und ich habe einen Vogel in einem Baum singen gesehen und gehört
ohne es zu wissen,oh, ohne es zu wissen,
dass es das letzte Lied ist, das ich höre
und dass es der letzte Vogel ist, den ich sehe.

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23. November 2010 2 23 /11 /November /2010 14:35

 

Das Pantheon

 

Das Pantheon war schon lange nicht gelüftet
in den Ecken spannen
die Spinnen ihre Netze nach ihrem Willen

und trotzdem wenn der Tourist eintritt
bleibt sein Herz stehen
vor Gemütsbewegung, vor Schrecken, vor Erstaunen

in der Nacht friert hier die Einsamkeit.

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22. November 2010 1 22 /11 /November /2010 10:50

 

Ars poetica

Ich habe die Stille fallen lassen
sie ist lautlos auf den Fußboden geglitten
und hat begonnen zu rinnen
in unendliche Flüsse
auf die Straße und zwischen die Menschen

seitdem
schreibe ich meine Gedichte
ohne Worte
und sie sind viel schöner so.

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21. November 2010 7 21 /11 /November /2010 10:40

 

Literaturwerkstatt

Was ich in der Nacht schreibe
erhitzt
lösche ich am Tag
geistig klar
niemals umgekehrt

in der Werkstatt
liegen Haufen
verworfener Manuskripte

wenn Du sie lesen wirst
kannst Du Dir
das schönste Gedicht
das noch nicht geschrieben wurde
vorstellen.

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20. November 2010 6 20 /11 /November /2010 13:46

 

Das Gedicht

Den Most der Worte
drücke ich mit Hartnäckigkeit
schäbig schenke ich ihn
den Blick des Menschen
man schlürft seinen Duft
süß und berauschen ein

Es trat hinaus
mit Mühe und Schweiß

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19. November 2010 5 19 /11 /November /2010 14:40

 

Testament

In der Nach meiner Nächte
soll eine Orgel "De profundis" spielen
Du, mein Sohn, sollst verstehen
den Sturz und den Ruhm
lange Nächte sollst Du verbringen
und meine Gedichte zerreisen
wie man die Federn ausrupft
dem Feuer sollst Du sie opfern
damit sie im Lichte zerstört werden.

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18. November 2010 4 18 /11 /November /2010 14:27

 

Rechtfertigung

Ich kann nicht tanzen
deshalb bewege ich Buchstaben
auf einem weißen Blatt

ich kann nicht singen
deshalb spreche ich Worte aus

ich kann nicht malen
deshalb färbe ich Worte

ich kann nicht fliegen
deshalb verstecke ich mich
in einem Poem

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16. November 2010 2 16 /11 /November /2010 15:18

 

Lösungen, um vornehm zu werden

Zu dem Monde sollst Du heulen
bis er auf die Erde kommt,
mit der Sonne sollst Du kegeln,
mit dem Tode sollst Du vögeln
wie der Freier mit der Nutte

Du sollst nächstens Sanskrit sprechen
und schwängern die Gedanken
und als Krönung Deiner Dichtung
sollst Du den Lebensstandard wesentlich ändern.

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16. November 2010 2 16 /11 /November /2010 15:11

 

 

Mikrogedichte
 

Meine Leser
haben es eilig
sie haben keine Zeit
lange Gedichte zu lesen
sie wollen etwas
vom Leben haben

mit mir
ist es eigentlich noch schlimmer
ich habe überhaupt keine Zeit
Gedichte egal von welcher Sorte
zu lesen
ich habe nur Zeit
dann und wann
Mikrogedichte
auf Papier zu werfen.

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11. November 2010 4 11 /11 /November /2010 18:34

 


Yoga-Übung

Wir sollen die strenge Lektion
des Vergessens lernen,
wenn es notwendig ist,
selbst die des Selbstvergessens.

Du sollst an nichts denken
einige Minute
das ist eine Yoga-Übung
des Geistes.

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9. November 2010 2 09 /11 /November /2010 11:00

 

Didaktisch I

Lerne das Schweigen
von den Steinen

lerne die Beharrlichkeit
von den Steinen

lerne das Mitleid
von den Steinen

Stein auf Stein gebaut
ergibt ein Haus

Stein auf Stein geschlagen
gibt Feuer.

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8. November 2010 1 08 /11 /November /2010 10:45

 

Didaktisch II

Lernt von den Schmetterlingen
den Reiz des Fluges

lernt von der Nachtigall
die Schönheit des Liedes

lernt von dem Weizen
die Wohltat der Sonne

lernt von den Helden
die Liebe der Erde.

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7. November 2010 7 07 /11 /November /2010 09:58

 

Didaktisch III

Sollen wir die rauhe Lektion der Stille lernen
zufrieden zu betrachten
die Dinge und die Welt
bis über die Grenze
des Möglichen, wenn
die Dinge so viel Gelassenheit
nicht mehr ertragen
und von sich selbst
zu reden beginnen werden.

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1. November 2010 1 01 /11 /November /2010 11:31

 

Gleichartigkeit

Was kann der Frost
für ein Papierblatt
- egal welcher Farbe - tun?
er kann es bleichen.

Was kann ein zerknittertes Papierblatt
für den Winter tun?
vielleicht eine Handvoll Schnee
auf der schwarzen Erde sein.

Für mich ist der Schnee
ein Blatt Papier
und die Krähen sind
bewegliche Buchstaben.

Mircea M. POP

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30. Oktober 2010 6 30 /10 /Oktober /2010 17:05

 

Alternative

Hier - ich
drüben - Du
zwischen uns
ein Streifen Erde.

Auf einer Seite - ich
auf der anderen Seite - Du
zwischen uns - der Tag und die Nacht
die mit uns
Katz und Maus spielen.

Auf einem Ufer - ich
auf dem anderen - Du
zwischen uns - der Fluß
der ruhig fließt
wie die Heiterkeit des Tages
zur Dunkelheit der Nacht.


Mircea M. POP

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26. Oktober 2010 2 26 /10 /Oktober /2010 14:21

 

In der Ewigkeit

Die Traurigkeit ist eine edle Krankheit der Seele
wie die Zuckerkrankheit des Körpers
die Künstler leider an der einen oder an der anderen
oder, warum nicht, an beiden

obwohl beide Krankheiten unheilbar sind
kannst Du ruhig mit ihnen in der Ewigkeit ankommen.


Mircea M. POP

 

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25. Oktober 2010 1 25 /10 /Oktober /2010 11:05

 


Nur mit einer Träne

Lass mich
nur mit einer Träne
die Saite Deiner Seele
berühren.

Die Saite wird singen
und die Träne
wird sich in eine Perle
verwandeln.


Mircea M. POP

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20. Oktober 2010 3 20 /10 /Oktober /2010 13:10

 

Marine

Meine Seele
wie eine zerschlagene Boje

ich schmachte nach der Liebe
wie ein verletzter Wal nach dem Tod

ich bin durchs Leben gegangen
wie über ein Meer
und an der Oberfläche ist geblieben
gefiltert, nur das Salz

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11. Oktober 2010 1 11 /10 /Oktober /2010 13:50

 

Aber es kommt von irgendwo ein Lied

Ich weiß nicht, was in der Umgebung geschah,
die Bäume singen vielleicht im Holz ihre Unruhe,
die Vögel suchen vielleicht eine Stimme
schon längst von der Nachtigall gestohlen
und bis zu mir kommt ihre Bewegung
vom Winde wie ein Hauch getragen.

Ich weiß nicht, was in der Umgebung geschah,
aber von irgendwo aus der Ferne kommt ein Lied.

Ich weiß nicht, was in der Umgebung geschah,
die Bäume, die Vögel oder Du...

Aber von irgendwo aus der Ferne kommt ein Lied.

Mircea M. POP

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5. Oktober 2010 2 05 /10 /Oktober /2010 07:46

 


In memoriam

Erich Fried
warb
für Frieden

Erich Fried
warb
für Liebe

Erich Fried
war ein friedlicher
liebevoller Mensch.

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1. Februar 2009 7 01 /02 /Februar /2009 19:11

Anspruchslos


Meine Gedichte
sind nicht anspruchsvoll
ich kann sie verfassen
wann ich will:
tagsüber oder in der Nacht
und einmal geschrieben
ist es ihnen gleichgültig
ob sie in der Dunkelheit
meiner Schubladen ruhen
oder stolzieren dürfen
in einer Zeitschrift
oder sogar einem Buch

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1. Februar 2009 7 01 /02 /Februar /2009 18:02


Sechs Mikropoeme über den Traum

Kann kaum erwarten die Nächte
dann kann ich dich träumen

und wir können glücklich zusammen schlafen

X

Die Träume sind unsere anders Leben
jenseits des Alltäglichen
die Träume sind die Blumen des Schlafes

X

Jeden Abend bevor ich einschlafe
betrachte ich lange dein Bild
damit ich mit dir träume

X

Vom Traum bis zur Wirklichkeit
ist ein langer Weg
den wir im Schlaf überwinden

X

Wenn ich nicht schlafen kann
kann ich auch nicht träumen
und bin unglücklich

X

In meiner inneren Welt
kann ein Traum wirklich werden
und das Wirkliche ein Traum.

 

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1. Februar 2009 7 01 /02 /Februar /2009 16:37
Interrogative

 

Schwarze Raben
machen konzentrische Kreise
in den weißen Schnee
beschmutzend
mit ihrer Anwesenheit

was für eine Bedeutung
haben die Raben
frage ich mich
für den Schnee

was für eine Bedeutung
hat der Schnee
für den Winter

zwei Bestandteile
unteilbar
unabwendbar

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1. Februar 2009 7 01 /02 /Februar /2009 16:25

Kindheitserinnerung

Das Gequieke des Schweins
scheint
ein scharfes Messer
das schneidet
in das weiße Fleisch der Stille
zu sein

das Messer des Metzgers
stößt sicher
in sein Leben

und das Leben rinnt
als Flüssigkeit
rot und warm
befleckend den Schnee

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