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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

30. April 2014 3 30 /04 /April /2014 16:32

Ich renne, renne, renne,

wobei ich nicht verkenne,

ich komme nirgends an -

als Mensch nicht und als Mann,

mir ist, als ob ich penne.

 

Schmeiß Steine ich in Scheiben,

kann keiner mich gut leiden,

mach ich dann Komplimente

hält´s July für ne Ente.

Sollt´s Zucken ich vermeiden?

 

So geh ich hammerhart

auch weiter an den Start.

Ich dichte und ich reime

fern von gewohntem Schleime.

 

Kommt, küsst mich: Ich bin smart.

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5. März 2014 3 05 /03 /März /2014 07:13

 

Ich schreibe besser kein Sonett.

Das wär so formvollendet nett.

Man nennt mich meist Sozialschmarotzer,

Penner, Assi, Alki, Kotzer.

 

Ich fress euch euren Wohlstand weg

wie eine Made tief im Speck.

Ich sehe zu verkommen aus

für euer edles Herrenhaus.

 

Doch seid die Ekelmaden ihr

solch überflüssiges Getier

Ihr führt ein sattes Madenleben

von Arbeit, Armut andrer eben.

 

Pisst meinen Baum an, dass ich stink.

 

Passt auf: Bald bin ich Schmetterling.  

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6. Februar 2014 4 06 /02 /Februar /2014 07:36

Einst gab es
die Revolution der Nelken,
die in den Gewehrläufen steckten,
damit sie keinen Tod mehr spuckten.

Die Konstrukteure der Macht
von Gestrigen und Vorgestrigen
fanden die Idee gut,
danach die Verbreitung von Unkraut
der Ihresgleichen
mit hübschen Pflanzen-Revolutionen
zu schmücken oder hübschen
bunten Früchten.

Doch Rosen, Tulpen und Orangen
bringen Fäulnis wie
Faschismus, wenn
sie exportiert werden
vom Westen in den Osten
und überhaupt.
Nun schreien die Exporteuere
U-Kra-Iiiii-ne …

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1. Januar 2014 3 01 /01 /Januar /2014 08:05

Auf dem Rücken

meines manchmal mit mir durchgehenden Verstandes

schieße ich

meine Kritik

an aller Welt ab.

Alles ist so

änderungsbedürftig.

Jeder Schuss trifft.

 

Ein Freund sagt,

zügle dich,

ziele genauer!

 

Schon traf ihn

der Vorwurf

 

Anpasser.

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27. Dezember 2013 5 27 /12 /Dezember /2013 16:13

 

du bist

einmalig

 

das soll

ein besonderes

kompliment sein

 

das ist es auch

obwohl

alles andere

wäre ein klon

 

manchmal

versucht mode

und der wunsch

dazuzugehören

auszugleichen

was praktische wissenschaft

zum glück

 

noch nicht erreicht hat

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20. Dezember 2013 5 20 /12 /Dezember /2013 20:20

 

Wenn auf der Weltbühne

Krieg wahlweise

humanitäre Aktion oder

Flugverbotszone

heißt,

muss man ein

Gänsefüßchen

bei lupenreiner Demokrat sei,

um ohne zuvor

oder danach

einen Friedensnobelpreis zu bekommen,

dem Weltfrieden

Wasser und Brot

in die Todeszelle

zu reichen.

Aber vielleicht

gibt es Gnade

in der Welt

 

für die Welt.

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22. November 2013 5 22 /11 /November /2013 12:00

 

 

Wenn die Wäsche dreckig ist,

muss sie in die Maschine

und dann geht es rund.

Rausgespült wird jeder Mist,

aus Slip und Hemd und aus Gardine

egal ob Weißes oder bunt.

Und ist noch feucht das Oberhemd,

wird ´s an eine Leine angeklemmt

Und ist das Fleckenmuster groß,

 

dann geht das Spiel von vorne los ...

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20. November 2013 3 20 /11 /November /2013 11:47

 

Komm, lasset uns der Angie Georg Elser sein,

damit es endet ihr bald tausendjährjes Reich.

Komm lassen wir dem Kabinett die frischen Winde rein,

es könnt ja sein, sie zögen ab zugleich.

 

Die Krieg wird busig van der Leyen:

Erst kommt der Totschuss, dann verzeihen.

Natürlich nur für jene, die verstorben,

es könnt ja sein, dass sie uns sonst ermorden.

 

Also trallala, also hopsassa,

die große Koalitse war zur Krönung da.

Sie hat die Katzentische eingebunden

und mondverliebte Kater brav gefunden …

 

Komm, lasset uns der Angie Georg Elser sein,

damit es endet ihr bald tausendjährjes Reich.

Wer herrscht in Deutschland wohl allein,

wir sind erst still, kauft uns derselbe Scheich.

 

 

Also trallala, also hopsassa …

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16. Oktober 2013 3 16 /10 /Oktober /2013 15:30

das leben:

du stehst auf einem sprungturm

auf dem brett

hinter dir zwei verfolger

einer davon

droht auf dich zu schießen

der andere beginnt

dein brett zu zersägen

wenn du nach unten schaust

entdeckst du den erfolg

des dritten

fast alles wasser aus dem becken

ist schon abgelassen

 

sieh es filosofisch

eines tages

lernte die menschheit

zu fliegen

heute

bist du dran

also spring und

bewege die arme

.

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30. September 2013 1 30 /09 /September /2013 08:01

 

Wie oft grinst dichs Bereuen an:

So hättest du nicht handeln sollen.

Ob man das ungeschehen machen kann?

Umsonst ist Selbstmitleid und Grollen

auf das, was besser ungeschehen wäre.

Die Klugheit meint, nimm es als Lehre.

 

Oh wunderbar! Die Welt ist voller Lehren,

die deine Fehler dir geschenkt.

Wie wärst du dumm, wenn alle ungeschehen wären,

oder zu welchen andern hätt das Schicksal dich gelenkt?

Du kannst nun Andern weise raten,

meidet meine Fehlertaten.

 

Sie werdens trotzdem tun vielleicht,

 

denn lang hat dein Bereuen nicht gereicht.

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22. August 2013 4 22 /08 /August /2013 08:05

 

 

Bald ist die Stimme abgegeben,

bald hab ich keine mehr,

Vielleicht kann ich dann leichter leben,

mach ich mirs nicht so schwer.

 

Sie wird erdrückt im Urnenkasten

von noch viel dümmeren als ihr.

Wann säumte ich es auszurasten,

mich zu wehren, sagt es mir.

 

Ich hol mir meine Stimme wieder.

Denn ohne Zweifel: Ich bin ich.

Ich kotze weiter Lebenslieder,

und warne jeden ewiglich.

 

Man kann auch Hundeschnauzen packen

in jenen schmalen Urnenschlitz

Doch reichts noch nicht, die Welt zu knacken,

 

doch wahr ich mir den Mutterwitz.

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23. Juni 2013 7 23 /06 /Juni /2013 18:18

 

 

Sie schrieb so gefühlvoll Gedichte

all der Schmalz war wie siedendes Fett

und ne happy ending Geschichte

wär in Praxi vielleicht auch ganz nett

also fragt sie, was ich drüber wohl düchte,

ob ich passte als Heißer im Bett.

 

Ich bin zu ner Andern geflüchtet,

hab verlegen sie schüchtern geküsst.

Doch die hat ganz begeistert berüchtet,

dass sie drüber n Roman schreiben müsst.

 

Ach wohin soll ich nur bei den Frauen

 

schauen.

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9. Juni 2013 7 09 /06 /Juni /2013 17:41

Der alte Hofhund

hätte gern einmal

zartes Hühnerfleich gefressen

allein

die Federn störten im Maul

und überhaupt indessen.

 

So erklärte er den Hennen

die letzte Mode

mit der sie jeden Hahn

zum Hüpfen brächten

sei federlos nackt sich darzubieten

und sollten sich rupfen zu Nächten

 

Dem Hahn aber

erklärte er

die Hennen möchten wohl

krank sein da sie sich

ausrissen woran

sie als Hennen zu erkennen

Er solle sie meiden wenn

es ihn nicht auch erwischen solle

und auf keinen Fall krähen und rennen

 

Dem Bauern aber

erkärte der alte Hofhund

der Hahn sei krank

weil er die Hennen

ihrer Federn beraubt habe

und ihm gebühre Dank

 

Am nächsten Tag

fuhr der Bauer los

neue Hühner und einen

neuen Hahn auf dem Schoß

Der Hofhund aber

ließ sich herab

das gefährliche Fleisch zu

entsorgen.

Wie mutig von ihm

vielleicht stürbe er morgen.

 

 

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1. März 2013 5 01 /03 /März /2013 14:03

 

Es trank der Hase seinen Grog
Er war berühmt durch Rausch
Das Huhn erleidet einen Schock
wer wagte diesen Tausch:

Im Nest liegt ziemlich fade
gefrorne Schokolade.

Des Hasen Pinsel Eier neckt
damit sie niemand find´t:
Sie werden alle weiß versteckt
Es lacht das Christuskind:

Im Nest liegt ziemlich fade
gefrorne Schokolade.

Ich glaub nicht, dass auf der Welt,
die man kaum noch erkennt,
wird Ordnung wieder hergestellt,
weil Meister Lampe pennt.

Im Nest liegt ziemlich fade
gefrorne Schokolade.

 

 

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20. Februar 2013 3 20 /02 /Februar /2013 14:51

 

Wie sie hetzen,

stehn und schwätzen,

sich die Reste von Gehirn,

gut geschützt von Knochenstirn,

mit VerBILDungen verrenken,

oder wie sie´s nennen: DENKEN:

Alle auf der ganzen Welt

sind nur scharf auf jenes Geld,

das man nunmal nicht durch Gaffen,

sondern nur durch Fleiß beim Schaffen

ehrlich kann zusammenraffen

so wie sie.

 

Ganz egal, ob Zyprioten,

Griechen oder Spanioten,

ob Hartz IV, ob Asylanten,

die Fremden, Unbekannten,

liegen allzeit in der Sonne,

halten Fiesta, nix als Wonne …

Was passiert? Man kann sich´s denken:

Deutscher Fleiß kommt sie beschenken

Und da wollen die sich wehren,

des Preises wegen sich beschweren,

dass sie dauernd nicht nur ruhn,

sondern müssen auch was tun.

 

Wie sie hetzen,

stehn und schwätzen

und dann schaufeln ohne Ende

aufgehäufte Dividende

auf des Banksafes andre Seite:

Gott sei Dank: Noch keine Pleite

Und sie spenden ein paar Waffen,

die bislang noch Ordnung schaffen

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3. Februar 2013 7 03 /02 /Februar /2013 18:35

 

Wenn ich Italiener wär,

hieß´ ich Beppo Grillo

rauchte das Diätenpack

in Pfeife, Zigarillo.

 

Was heut Politik genannt,

ist fürs Volk nur Komik.

Und das klatscht zur dummen Schau

mit sehr vielen Phonik.

 

Merkel und der Steinbrück-Clown

spielen ihre Rollen.

Wenn die Wahl dann ist vorbei

sollen wir uns trollen.

 

Bis in Jahren wieder mal

wird zur Wahl gerufen,

schlittern wir durch diese Zeit

auf verdorbnen Kufen.

 

Beppo weiß, die Macht im Staat

hat die Mafia-Knete.

Deutscher Michel merkts noch nicht,

pflegt noch Blumenbeete …

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14. August 2012 2 14 /08 /August /2012 17:17

 

 

Wer hat die Ratte in die Küche eingeschleppt?

Sie hat die edlen Speisen angenagt und Gift hinein geschissen!

Nun feiern alle Gäste den Küchenchefs harte Hand.

Was macht der Küchenjunge denn die Tür auf,

nur um hindurch zu schlüpfen.

Wozu gibt es Schlüssellöcher?

 

Vielleicht

hat wirklich niemand

das Ekelvieh hineingebracht,

der Speisen Turm mit eigner Hand gesprengt.

Jedoch

die Ratte kam

als wäre sie bestellt zu guter Zeit,

dass jede sieht, hier, hier sind Ratten!

Hätts nicht gereicht,

der Ratten Schriftgewaltigen den Tipp zu geben,

da ist ein Loch, es bleibt ganz unbewacht,

als sei es Ratten nicht zum Schlupf geeignet?

Den Rest macht rattige Instinkt allein.

 

Nun herrscht der Krieg

gegen die Ratten.

Und welche Wunder ahnungslose Wesen

den Ratten ähnlich erklärt,

dass sie erschlagen sind,

bevor sie biologisch logisch sich verwahren!

Wer nicht so ist,

dass heißt wohl isst,

wie die, die in der Küche Küchenchefs bestellen,

der muss wohl eine Ratte sein.

 

Und im September wird das Rattenfest begangen:

gedenkend derer,

die vom Rattenkot gefällt,

wird alle Welt mit Rattentod bedacht,

und jeder wird mit einem Blick bedacht,

ob man ihn wohl als Ratte könnt entlarven.

 

Käm denn der Tag,

die Welt im Ernst

für rattenfrei erklärt zu haben,

dann wärn die Küchen leer

und an den Tafeln würden sie verhungern ...

 

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12. Juni 2012 2 12 /06 /Juni /2012 06:45

Als Revolution
in Deutschland
noch keinen Qualitätssprung
der Waschmittelwerbung
bezeichnete
und deshalb immer
scheiterte,
war sie
verboten.

Heute
verschenkt
der revolute Außenminister
den bunten
Revolutionnern
menschenberechtend weltweit
Schleifen für die
Heckler und Kochs,
die sie
zu Helden machen
und geeigneten Geschäftspartnern.

Manchmal
sind die Partner
auch so steinigend
weiß verhüllt,
dass kein
revolutioniertes Waschmittel
das Blut abbekäme.
Dafür hat man noch
Fleckenpanzer.

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20. Mai 2012 7 20 /05 /Mai /2012 07:51


 

Ich dichte doch nicht für die Menschen der Welt,

die können mich gar nicht hörn.

Die haben genug an ner Börse voll Geld.

Da kann ich sie doch nicht bei störn.

 

Ich dichte doch nur allein für mich,

für das Bild, was im Spiegel ich seh.

Für die Grabsteinaufschrift zucke ich

und blute noch rötlich in Schnee.

 

Ich weine und hoffe und fresse und kotz´

was ihr blind euch entstellt, weckt noch immer Trotz.

Ich hasse euch alle ganz tief im Herz.

Und es wundert mich täglich die Hoffnung, der Schmerz.

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16. Mai 2012 3 16 /05 /Mai /2012 14:08

Denk ich an Deutschland in der Nacht
bin glücklich ich um Gauck gebracht.
Ich träume dann von Menschlichkeit,
die uns von solchem Alb befreit.

Er kircht das Land zur Garnison
am Hindukusch da sind wir schon
Wenn das der alte Friedrich wüsste,
er streckte Adolf aus der Kiste
den Arm zum römschen Gruß heraus
wann ist der Horror endlich aus?

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
denk ich an die, die umgebracht
im Namen Christus, der vergibt
und alle Erdenmenschen liebt,
der täglich neu wird nur missbraucht,
wenn fremder Heimat Hütte raucht.

Wie sieht die neue Inkarnation
des Teufels aus für die Nation,
in der so Kluges wurd gedacht,
doch mehr noch schrecklich umgebracht?!
Des Gaucklers Reden nur so strotzen
vor Pathos, der mich bringt zum Kotzen.

Anstelle zarter, weicher Lieder
erscheinen Reime immer wieder
in Nacht gedacht auf umgebracht
in Nacht gedacht auf umgebracht.

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10. Mai 2012 4 10 /05 /Mai /2012 11:00

Obwohl mein Urin

so frei ist,

gelb zu sein,

ist er nicht

in der FDP.

Obwohl es schön ist

zu wissen,

unser Generalstreik ist

legal,

ist er noch nicht

durchgeführt.

Obwohl ich

5000 Facebookfreundinnen

gleichzeitig

befriedigen kann,

würde nicht eine

trotz vergessener Pille

und vermiedenem Kondom

schwanger.

Macht

macht man

althergebracht.

 

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29. April 2012 7 29 /04 /April /2012 11:46

In einer Diktatur

werden Menschen,

die Straftäter werden könnten,

daran gehindert,

dorthin zu gehen,

wo sie Straftaten

begehen könnten

und das ist Recht.

 

In Deutschland

werden Menschen,

die Straftäter werden könnten,

daran gehindert,

dorthin zu gehen,

wo sie Straftaten

begehen könnten

und das ist Unrecht.

Hauptsache,

das Unrecht wird erst festgestellt,

wenn die Menschen

nicht mehr dahin kommen wollen,

wo sie Straftaten hätten

begangen haben könnten.

 

In einer Diktatur

kann man

wegen Zugehörigkeit

zu einer bestimmten Gruppe Menschen

verfolgt werden.

In Deutschland nur,

wenn man

Asylbewerber ist

oder so aussieht.

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25. April 2012 3 25 /04 /April /2012 13:57

Warum denke ich

beim Wort Mensch

an die Haufen,

die der Bauer

zu Düngerbergen forkt,

nachdem die Tiere

stallend sich entleert,

um sie herum

Fliegen, die sich

nicht irren können,

denn Geld

stinkt nicht?

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23. April 2012 1 23 /04 /April /2012 13:51

Weil ich

mannbar

nicht im Sitzen

pinkle und

doch nicht immer

treffe,

begegne ich den Bäumen,

vor denen ich

schon gestanden habe,

mit Ehrfurcht,

denn sie treiben

wunderschöne Blüten.

Geld

bekomme ich dafür,

diese Blüten

zu entfernen.



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22. April 2012 7 22 /04 /April /2012 20:38

Ich destilliere Zucker

aus der Cola.

Was den Boden des Behälters bedeckt,

sieht so übel aus,

dass das Bier, dass ich einschütten will,

nicht aus dem Flaschenhals kommt.

 

In der Coca

ist längst nicht mehr drin,

weshalb das Zeug genannt wurde,

wie es immer noch heißt.

Ich trinke den Ersatz,

weil wenn ich schon

sterben muss,

dann soll es nicht so teuer sein.

Das bisschen restliche Leben

ist schon teuer genug.

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