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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

1. September 2010 3 01 /09 /September /2010 10:42

 

 

Endgültig Schluss

 

Jetzt ist Schluss, endgültig Schluss
weiss jetzt, dass ich es muss
ab jetzt geht´s nur auf´s Gas
endgültig vorbei der Spaß


ich kann nicht mehr
einfach nur nebenher
ich will mittenrein
will nur noch sein


Merkelwesterwellesarazinbohlen
persönlich den Arsch versohlen
wollt es doch hören
ja, werd zur Not mich zerstören


ja, glaub´ das ich muss
ja, hab den Schuss
nicht gehört
aus Stuttgart? Dort wird Demokratie zerstört


los, lasst uns Freiheit wählen
nur noch uns´re Stimmen zählen
los, lasst uns siegen
will das meine Fetzen fliegen


auf alte Formen scheißen
mit schiefen Zähnen endlich beißen
in diese Generation, geboren
jeder aus ihr auserchoren


es fliegen ihre Fetzen
los, lasst uns durch die Strassen hetzen
wenn wir bleiben, wo wir sind
sind sowieso verloren, MuttervaterundauchKind


können jetzt noch gehen
den Silberstreif noch sehen
los, lasst uns einfach siegen
der Labbermäuler Zähne fliegen


muss mich in ihrer Zukunft sehen
will bis ans bittere Ende nun gehen
zu viel Pulver verschossen
auf wehrlose, zu viele Tränen vergossen


nehmen wir den Fisch, dessen Kopfe stinkt am Kragen
können´s noch schaffen, wenn wir´s jetzt wagen
könnt ruhig weiter mich schlagenverklagentretenundrichten
seh´ mich nicht. In eurer Zukunft, auf sie werd ich verzichten


weiss jetzt, dass ich es muss
jetzt ist Schluss. Endgültig Schluss.

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1. September 2010 3 01 /09 /September /2010 10:40

 

 

Demokratie gefällt

 

Eine Frau, gelegt über´s Gitter
in Uniform, drei edle  Ritter
sie lassen die Knüppel fliegen
sie muss vor Schmerzen sich biegen

Der Mann mit Kamera, er weint
das ist Krieg, so wie es scheint
nur der Herr Rech, er meint
es sei nicht, so wie es scheint

Wasserwerferquarzhandschuh
gehören zur Schülerdemo eben dazu
gewaltreizgasundeisernerbesen
Demokratie gefällt. In Freiheit gewesen.

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28. August 2010 6 28 /08 /August /2010 15:39

 

 

Moment der Liebe. Moment der schafft.

 

Vor mir liegt sie, bewegt sich nicht
ein Rinnsaal zeichnet ihr Gesicht
Pechschwarz, aus Tränen und Schminke
schaue sie an, während ich versinke

 

Ein Gedanke, der Moment nimmt mich
plötzlich. Spüre. Etwas verändert sich
schaue ihr ins Gesicht. Es ist so traurig
höre Geschichten. Ihres Lebens, schaurig

 

Angst vor´m Vater, gequält von der Mutter
im Schlaf stöhnend. Eine weitere Träne kullert herunter
dieses verletzliche Gesicht, ihre Wangen
diese Gedanken. Seh´ sie erwachen, seh´ sie bangen

 

Seh´sie kreischen, geschüttelt von Krämpfen
sehe sie leiden, sehe sie jeden einzelnen Tag kämpfen
einen Menschen. Den ich eben noch als fertig erachtet
sehe sie alleine, verzweifelt, vom Leben unbeachtet

 

Wie sehr muss sie kämpfen, nur für Glaube an Glück
jeden Tag ein neuer Kampf, sie will nur ins Leben zurück
sehe, wie sie auf mich zählt, mich liebt, mich vermisst
sehe mich. Wie er sich lachend über sie fast bepisst

 

Stehe vor ihr am Bett, beginne mich zu hassen
kann mich plötzlich selber nicht mehr fassen
der Blick zur Decke, eine Träne, Augen schließen
spüre mit einem Mal Blut durch Fäuste schießen

 

Plötzlich ist sie da, diese unglaubliche Kraft
ein Mädchen so glücklich. Das unbeschwert lacht
in meinen Träumen. Wie sie tanzt, wie sie schwebt
wie sie an meiner Seite am Ende glücklich doch lebt

 

Sehe die Menschen, sie wollen´s mit ihr treiben
spüre ein Feuer in mir, Seelen, wie sie sich reiben
sehe diese Menschen, aus ihrem Leben sie gehen
sehe mich vor ihr, über ihr, seh´ mich hinter stehen

 

Blicke ihr wieder ins Gesicht, geb´ ein Versprechen
diesem wunderbaren Menschen. Niemand wird sie je brechen
beuge mich über sie und streichle ihr langes Haar
„wenn du mich je brauchst, ich bin für dich da“

 

Ein einziger Moment, bin ich plötzlich wieder so voller Kraft
Mut. Willen. Lust. Kraft, die nur Liebe zu Menschen schafft
so flüstere ich ihr noch zu, so überzeugt, muss ihr noch schwören
„Menschen wie dir. Mir. Uns. Versprochen. Uns alleine. Wird die Zukunft gehören.“

 

 

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27. August 2010 5 27 /08 /August /2010 11:19

 

 

Am Ende

Ein Weg beschwert von Steinen
gegangen. Mit stets schweren Beinen
offene Augen. Die um Zukunft weinen
der Umwege viele. Der Auswege keinen

Ein Weg beschwert von Steinen
gefangen. Scheinen dort die Seinen
offenes Herz. Will um Zukunft weinen
der Irrwege viele. Der Auswege keinen

Ein Weg beschwert von Steinen
gegangen. Bis zum bitteren Ende
offener Arme.  Wartet er nach der Wende
nach Leidenswegen. Brachte er Ausweg den Seinen

Auf diesem Weg beschwert von Steinen
gelitten. Doch Zweifel gab´s keinen
seit dem Tag, an dem es begann
offenen Endes. Er kommt mit all den Lieben an
ungebrochen. War je sein Wille zu siegen
offener Arme. Lehrte sein Glaube das fliegen

Auf diesem Weg beschwert von Steinen
der Umwege viele. Der Auswege keinen.

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20. August 2010 5 20 /08 /August /2010 12:14

 

 

Hoch den Kopf

 

Lass den Kopf nicht hängen. Alles wird gut.
Blicke mich um. Es fließen Tränen. Es kocht die Wut.
Lass den Kopf nicht hängen. Alles wird gut.
Blicke mich um. So grausam die Bilder. So viele Tränen. Die Flut.

 

Lass den Kopf nicht hängen. Alles wird gut.
Doch´s fehlt nicht zum Leben die Hoffnung. `S fehlt zum Sterben der Mut.
Schließe die Augen. Ein Freund. Seh ihn lachen. Sehe die Not.
Ließ den Kopf nicht hängen. Eine Tüte aus Plastik. Tod.

 

Lass den Kopf nicht hängen. Alles wird gut.
Doch´s fehlt nicht zum Leben die Hoffnung. `S fehlt zum Sterben der Mut.
Schließe die Augen. Zwei Kinder. Ein Ball. Grüner Rasen.
Lässt den Kopf nicht hängen. Grauer Asphalt. Spritzen. Sie zu füllen muss er blasen.

 

Lass den Kopf nicht hängen. Alles wird gut.
Allein diese Sätze. Sie schüren die Wut.
Lass den Kopf nicht hängen. Alles wird gut.
Redet von Hoffnung. Doch habt nicht zum Hinsehen den Mut.

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18. August 2010 3 18 /08 /August /2010 10:45

 

 

Wunderbar dunkel, Wunderbar kalt

 

Dieser Raum, so dunkel und kalt
junges leben. Wirkt hier gebrochen und alt
winselnde Lieder. Von geplatzten Träumen
Klingen. Wurden hier vor Mündern zu Schäumen

Dieser Raum, so dunkel und kalt
all die Lieben. Haben hier ihren Halt
ihre Schreie. Hinter  den kalten Wänden
suchten Halt. Bezeugt nur von Händen

Abdrücke an blutverschmierten Wänden
Zeugen verzweifelter Kämpfe. Die alle hier enden
dieser Raum, so dunkel und kalt
gegen Einsamkeit. Man wird hier gemeinsam nicht alt

All die Lieben. An der Wand als Trophäen
tote Gesichter. Die nur tot noch nach Leben flehen
so bleibt er reglos einfach stehen
gegen Einsamkeit. "Zu den Trophäen schnell gehen"

So bleibt er reglos einfach stehen
im Spiegel. Kann  er hinter den Augen nur  sehen
diesen Raum, so dunkel und kalt
grinst. "Nie mehr einsam. Die ganze Jugend." Wird hier gemeinsam. Nicht alt.

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10. August 2010 2 10 /08 /August /2010 13:16

 

 

Bevor ich aufklatsche

Ich wollt. Dass ich ne Fliege wär
das auf und ab; so ziellos
es akzeptieren. Wär halb so schwer
in hoch und tief. Statt klein und groß.

Ich wollt. Das ich ne Fliege wär
es akzeptieren. Wo ich morgen bin
dies ewig rastlos hin und her
hoch und tief. `S reichte wohl als Sinn.

Es akzeptieren? Wo ich morgen bin
im Licht? Wollt, das ich ne Fliege wär
strahlendes Fensterglas. Einfach hin
wo verdammt? Krieg ich jetzt die Flügel her?

 

 

 

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3. August 2010 2 03 /08 /August /2010 08:14

 

 

Tweed 8

 

Hassen

fremdes Leben

Kulturen und Rassen

hasst nur in Massen

lässt Gesellschaft erblassen

sein Leben

hassen

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2. August 2010 1 02 /08 /August /2010 11:05

 

 

Tweed 9

 

Erhoben

rechter Arm

machte kein Halt

ewig nur voller Scham

Gewalt. Machte kalt

armer Rechter

am Boden

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1. August 2010 7 01 /08 /August /2010 07:57

 

 

Tweed 7

 

Stahl

die Glatze

kalt und kahl

Führer befahl tödliche Qual

ohne jede Wahl

tötet, Massen

hassen

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31. Juli 2010 6 31 /07 /Juli /2010 10:13

 

 

Hoffnung vergossen

 

Eine neue Hoffnung, neue Menschen, neue Chance
wieder neuer Morgen.  Durch Zweifel, wie in Trance
alles beim Alten. So platt, die Beine so schwer
wieder so viele Worte, wieder der Kopf  so leer

Eine neue Hoffnung. Durch die Neugier beschwört
auf der Suche. Hab ich redend. Wieder nur mein Echo gehört
in die Augen gesehen.  Verständnis gesucht. Der Hoffnungen Band
redend. Im Stolz. `S ist wieder in künstlicher Hitze verbrannt

Ein Blick nach unten, wie die Tropfen verrinnen
muss mich reinwaschen.  Wieder auf Morgen besinnen
der Raum füllt sich. Langsam mit heißem Dampf
den Nebel vor Augen. Löst sich meiner Gedanken Krampf

Mein Blick geht nach oben.  Ein Kegel von Licht
offenbart diesen Tanz. Wie Tröpfchen, gedrängt und dicht
unbedrängt, nie zu weit, nie zu nah, so harmonisch
gemeinsam tanzen. So komplex, doch nie chaotisch

Sieht man sie links.  Sieht sie rechts. Hin. Her. Schwebend
vom zartesten Winde erschüttert.  Stabilste Einheit ergebend
"ach, könnt ich´s wie sie. In Hitze vergehen. Sanft zusammen schweben
zu Boden gefallen. Mit euch. Gemeinsam. Fließend. Einig. Ewig leben."

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30. Juli 2010 5 30 /07 /Juli /2010 13:39

 

 

Flammende Lieder?

 

Zu recht wenn man fordert. Flammende Lieder
doch sprechen sich feurig. Schmecken nach oft bieder
diese Ausdrücke. Man hört sie wieder und wieder
man will entflammen. Brennt´s dann einfach nieder

 

Denn verlangen sie doch nach Leidenschaft
des bloßen Wortes purer, mitreißender Kraft
die selbst verleiten den Armen weil Stummen
wohlklingende Melodie im Kopfe zu summen

 

Die selbst den Tauben können beschwören
Herz öffnen. Ohren spitzen. Einfach hinzuhören
die jeden beschwören, einfach mit einzustimmen
die jeden laden mitzusingen. Egal ihrer Stimmen

 

Dieses zarte, doch unnachgiebige packen
das nimmt dein Herz. Nicht einfach am Nacken
Melodie die man leise, vielleicht winselnd gar hört
die Hoffnungen weckt, dass sie dich ewig betört

 

Ihr braucht sie oft laut. Mit bedrohender Kraft
drängt man sie auf. Ohne ihre Leidenschaft
ohne zu klingen. Hört man Reden oft schwingen
für flammendes Lied? Hört auf euch selbst zu besingen.

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29. Juli 2010 4 29 /07 /Juli /2010 16:20

 

 

Deutschland, du bist in Not (2)

 

So viel ich will. Kann ich nachsichtig denken
einfach weg müssen sie. Die, die uns lenken
wir als Volk. Wichtige, gebildete Protagonisten
sind in bekannter Geschichte. Nur die Statisten

 

Fühl mich belogen. Betrogen, von früh bist spät
wenn man nur versagt. Wird´s Zeit, dass man geht
so lehrt´s mich das Leben. Da gibt´s kein verstecken
ausgelaugt. Aufgebraucht. „Raus, geh doch verrecken“

 

Tempolimit. Rauchverbot. Ist ja schön, ist ja gut
wen kümmert´s. Was der Junkie in Berlin so tut
die Kinder am Strich. Als Kind, störrisch, rumgezickt
abgehauen. Angefixt. Vergessen, von Schändern gefickt

 

Kommt keiner zu helfen. Wie auch, denn sie brauchen
ein ganzes Parlament. Die Idee. Für den Raum zum Rauchen
hat was geniales. Diese unglaublich pfiffige Idee
wer soll sie schon haben? „Wenn ich euch  Wähler so seh“

 

Umweltschutz gut und schön. Doch diese Dosen in Masse
ja, DIE Umweltgefahr. Wer kennt´s, U-Boot der Ohio-Klasse?
ein einzelnes Schiff. So voll mit Vernichtung, so viel Kraft
all der Sprengstoff, aus WK2. Hätte nicht diese Löcher geschafft

 

An sich nicht verkehrt. Doch tut man so, als würden wir retten
diesen Planten. Legen wir den „Alki“ nur in gläserne Ketten
so schlau sind sie. Gerade in der Lage, irgendwie schlau zu gucken
EU-Vertrag. Gleichheit der Stimme. Demokratie? Ab dafür, ohne Zucken

 

Natürlich ist niemand perfekt, denn sicher jeder macht Fehler
doch Lug und Heuchelei. Für die Stimme, als ging´s um die Wähler
wer soll´s schon richten. Nicht erkämpft, man hat sich eingenistet
für´s Protokoll. Es zählt die Tat, nicht wer länger an der Spitze fristet

 

Das Traurigste. Das größte Vergehen. Was sie als Erfolg gar sehen
kämpfend. Für sein Recht. Auf der Strasse. Man sieht niemanden stehen.

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28. Juli 2010 3 28 /07 /Juli /2010 13:36

 

 

Der Blick auf morgen

 

Der Nebel weicht, offenbart. Was er hielt verborgen
der Blick ins Leben. Ein Blick auf Morgen
sehe ins Licht. Sehe mich morgen, seh, wie er hofft
wie sooft. Ganz unverblümt die Wahrheit klopft

 

Seh´ mich bloß weiter hoffen. Jedes Ende, es ist offen
so viele Fragen. Von Antworten nicht erhellt, bloß besoffen
sehe die vielen Menschen. Wie sie reden, wie sie lügen
sich doch mit Phrasen meist nur selbst betrügen

 

„Menschen, sie ändern sich, man lebt sich auseinander“
denk ich zurück. Die Wahrheit des Kindes eine andre war
ein Freund kam nicht. Ging nicht. Versprochen vom Leben
unendliche Einigkeit. Nur dafür. Keine Argumente dagegen

 

„So ist´s nunmal. Der eine schafft´s, der andre nicht“
für alle Opfer. Vergangenes. Zukünftiges. Ein Schlag ins Gesicht
Verzweiflung tritt nicht auf. Einmal da, wirft sie Schatten
jede Hoffnung die fällt. Wird zur Hoffnung, die die Nächsten nie hatten

 

Der Blick ins Leben. Ein Blick auf Morgen
zwischen all den Menschen. Den immer gleichen Sorgen
die gleichen Gespräche. Die immer gleichen Antworten
Menschen. Wie sie reden von Hoffnung, doch Trauer bloß horten

 

Sehe sie denken. Wie sie zweifeln, seh sie wieder erleben
wie das Leid den Ausdruck zeichnet, wie sie sich ergeben
wie sie einst hier erwachten. Wie sie nur einst alles hatten
wie geplatzte Träume. Aus Hungrigen machen die nun Satten

 

Der Blick ins Leben. Ein Blick auf Morgen
zwischen all den Menschen. Den immer gleichen Sorgen
immer gleiche Antworten. Jeder wird, wie er werden wollte
gegangen auf Wegen, die man eigentlich nie sehen wollte

 

Immer gleiche Antworten. Jeder wirkt, wie er werden sollte
stolz lebend an diesem Ort. Den man eigentlich nie kennen wollte
Der Nebel weicht, offenbart. Was er hielt verborgen
unseren Blick ins Leben. Gemeinsam einsam, ohne wahre Lust auf Morgen.

.

 

 

 

( Hier geht es zur "benagten" Version von Slov ant Gali )

 

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15. Juli 2010 4 15 /07 /Juli /2010 10:42

 

 

Stille Schlachtschreie

 

 

Die Generäle. Die modernen Ritter. Unserer Tafelrunde
goldene Pauken. Trompeten. Sie berufen zur Stunde
so viel investierte man in sie. In Hoffnungen. In Geld
nur für die Ausbildung. Imperien zu führen, um die Welt



So sicher der eigenen Macht. Jedem Recht. Globales Handeln
jede ihrer Visionen. Kann diese Welt ins Paradies verwandeln
Hochzeiten im Himmel. Monumentale Momente. Irdisch gediegen
war man von Träumen erwacht. Und schon wieder geschieden



Den Schaden nahmen nur die, für die man Verantwortung trug
wie immer. Versprechen, nichts als Wahn, die Hoffnung, nur Trug
unbeirrt einfach weiter. Dieser Wahnsinnsfeldzug, immer weiter
ohne Zweifel. Ohne Schuldgefühl. Krone. Szepter. Stimmen heiter



Hinterlassen nichts als Angst. Gesichter voll Trauer. Großes Leid
Millionen Strategien. Konzepte. Nur in einem herrscht Einigkeit
das Ruder noch rumzureißen. Wende bringen. Den Schimmel reiten
kein Zweifel. Trotz allen Versagens. `S muss einer der ihren bestreiten



Bewaffnet. Mit dem Wissen der Welt. Wichtiger als die Zeit
in der sie leben. Den geschürten Kampf führen. Sie sind bereit
im Namen der Wissenschaft. Ohne Rücksicht. Auch über Verluste
Hauptsache Gewinne erstreiten. Nicht weil man konnte. Man musste



Sich selber belohnen. Die Taschen voll Gold. Kann die Wut schüren
ohne Demut. Ist sich keiner zu Schade. Für die höchsten Gebühren
Hoffnungen. Geld. Existenzen. Einfach alles auf eigne Karten setzen
Gott spielen. Wie Könige herrschen. Für Geld die Messer zu wetzen



Begehen den menschlichsten der Fehler. Der Versuchung erliegend
hat man den Hass geschürt. Reich. Glücklich. Wichtig. Siegend?
Überhören sie vor Selbstherrlichkeit trunken. Die stillen Schreie
Armeen von Vergessenen. Klänge von Schlachtgebrüll. Verzweiflung in Reihe



Die Generäle. Die modernen Ritter. Unserer Tafelrunde
goldene Pauken. Trompeten. Sie berufen zur Stunde
nichts ahnend. Zum letzten Gefecht. Verblendet. Benommen
den selbst erschaffenen Feind. Sehen ihn nicht einmal kommen.

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7. Juli 2010 3 07 /07 /Juli /2010 09:38

 

 

an die (heimat)front

 

Ob ich suche
war ich fündig
bin ich mundtot
frei und mündig?

führe ich Kriege
Kampf für Frieden
geht´s bloß um Siege
noch um die,  die verlieren?

ob ich schwebe
oder bodenlos falle
ich mich erhebe
ungebremst aufknalle?

verschlingende Ranken
der Hoffnungen Blüten
wirklich freie Gedanken
bloß Zweifel die wüten?

Ob Anfang
am Ende
am Abgrund
die Wende?

Freiheit heißt Bewegung
ist´s  unmenschliche Bürde
oder menschliche Segnung
ist´s Hohn oder Würde?

entscheiden wir nun
Entscheidung vertagt
versuch ich zu tun
elegant nur geklagt?

meiner Gedanken Krampf
ob ich nie konnte oder ewig kann
bleib ich bloß ewig mein größter Kampf
an meine Front. Auf, schließt euch an

Ist kein Zweifel je zu viel
ob ich lebte? oder bloß litt?
bleibt unser Weg das Ziel
schließt euch an! Und nehmt mich mit

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29. Juni 2010 2 29 /06 /Juni /2010 07:58

 

 

HIER GEHT ER. HIER STEHT ER

 

Ein Jahr ist´s her, lag friedlich da
spring auf. Mit einem Mal wach
guck mich um, "was das wohl war?"
alles aus. Tief . Wummernd. Krach.

Schnell und schneller, war so irritiert
plötzlich. In der Brust, ein Schmerz
Körper erstarrte. Hatte nun kapiert
´s kracht von innen. S´ war mein Herz.

Schnellerlauterlauterlauterschneller
geatmet. Angehalten. Gelacht. Geschrien
gerannt. Weg vom Tunnel, immer heller
geschlagen, versucht meine Haare zu ziehen.

15 Minuten. Verzweifelt, gegen den Tod
gekämpft. Bis Hoffnungen Null betrugen
war plötzlich ruhig. Trotz all meiner Not
als die Augen innen gegen den Schädel schlugen.

Ganz gefasst. War so sicher, ich verrecke
Aufgegeben. Hingelegt. "Ich bin dann soweit"
abgeschlossen. Mein Blick Richtung Decke
"nimm mich zu dir, wenn´s schon ist an der Zeit."

Eingeschlafen. Fünf Minuten schon später
Aufgewacht. Zum Arzt? Natürlich, ging nicht
"vielleicht bloß geträumt. Morgen, da geht er
wenn´s nochmal passiert. Dann ändert´s die Sicht."

Wollte, konnte, musste es mir einreden
hab mich so geschämt. War nicht mal versichert
wollt lieber glauben. `S wird nie mehr eintreten
zu viel Angst. Vor´m Arzt. Der hinter mir kichert.

Natürlich. Dieses Grauen, nächste Nacht wieder
ab zum Arzt. "Hilft nichts, du stirbst! Musst gehen!"
bis zum Morgen. Zitterten vor Angst all meine Glieder
zum Arzt. Weggeschickt. Ließ mich flehen. Musste gehen.

Dieser Moment, irgend was war in mir zerbrochen
keine Chance. "100 Euro Pfand? Dann kann ich´s machen!"
bin Richtung Uni. Nicht mehr gegangen. Nur noch gekrochen
in der Mensa. Gebrochen. Geheult. Ein ganzer Saal war am Lachen.

Stand Abends vor´m Bett. Blieb einfach stehen
"werd ich´s überhaupt bis zum Morgen noch schaffen?"
keine Kraft mehr. Nicht mal ins Bett zu gehen
zu viel Angst. Im Schlaf da kommt´s. Mich dahinzuraffen.

So stand ich nun da. Einen Monat lang
jede Nacht. Hab ich es wieder mitgemacht
bis ich selber das Lied vom Tod mir sang
die Erlösung? Einschlafen. Einfach nicht aufgewacht.

Einen verdammten Monat. Dachte, darf nie mehr sehen
die Menschen, die ich liebe. Nur noch geheult. Diese Qual
nie wieder sehen. Wie sie leben, lieben, tanzen, gehen
packte all meinen Mut. "Geh! Noch hast du die Wahl!"

HIER GEHT ER. HIER STEHT ER.

Drei Monate später. Vergessen war´s Herz
der Weg nach oben. So hab´ ich gedacht
wollte gehen, spürte im Fuß einen Schmerz
"hast´n jetzt gemacht?". Einen Moment gelacht.

Der Fuß wurde dicker. Hab´s nicht gerafft
halbe Stunde später. Ein solcher Schmerz
hab´s nicht mal bis zur Tür noch geschafft
einfach da gelegen. Geschrien vor Schmerz.

"Was ist das bloß? Das darf doch nicht...?"
bis der andere Fuß. Auch noch schmerzte
schnell war klar. Dieser Schmerz, die Gicht
Hoffte so sehr, das Schicksal, es scherzte.

Hatte schon Knochen gebrochen, Bänder gerissen
lernte an diesem Tag, was Schmerz wirklich ist
"zum Fenster? Springen? Doch die weiße Flagge hissen?"
zwei Tage. Spürte ich, wie´s mir Fleisch von den Knochen frisst.

Lag einfach da. War wieder sicher, "das war´s"
diesmal endgültig. So wie´s für mich schien
"wie lange? Noch so? " Diese Schmerzen, diese Farce
da gelegen. Den Tod abgewartet. Und geschrien.

Ab und an noch in mich hinein gekichert
"werde nie, nie wieder auf Knien flehen"
wieder so geschämt. Nochmal unversichert
vor´m weißen Kittel? Dann lieber gehen.

Noch ein Gebet. Den Abschiedsbrief geschrieben
mit letzter Kraft. Bin zum Computer gekrochen
geschrieben. Hochgeladen. Vielleicht, einer der Lieben
könnt´s finden. Verstehen. Hab Hoffnung, ein Wunder, hab Lunte gerochen.

Wunder kam, am gleichen Abend noch, also doch
ein Gott. Ein Engel hat´s gelesen, Alarm geschlagen
am nächsten Morgen schon, der nur noch kroch
wurde gefunden. Aufgehoben. Zum Arzt getragen.

HIER GEHT ER. HIER STEHT ER.

Natürlich, für mich, Medikamente gab´s keine
"erst versichern, bevor wir die bösen, bösen
Schmerzen lindern. Für den Weg noch hier, einige Steine"
Angst konnte man. Kosten noch keine auslösen.

War mit den Nerven so drüber, lagen so in Fetzen
bin schlafgewandelt. Einfach eingeschlafen, verlor Stunden
fast den Verstand. Wollte aufstehen, spürte ein Aussetzen
zwischen Schlaf und Realität. "Einschlafen? Eben? Schon hier befunden?"

War so verzweifelt. "Doch diesmal, da bist du nicht alleine"
falsch gedacht. Fühlte mich endgültig nur noch betrogen
fühlte mich nur belogen. Keine Brücken, wieder nur Steine
weißer Kittel. "Dein Geist ist Krank! Der Verstand verbogen!"

Was ich noch hatte. Kaputt geredet. Einfach genommen
"bist krank von Drogen. Nicht fähig zu denken. Ein Schlag
in deinem Gehirn. Daher könnt´s zu den Aussetzern kommen!
Demenz?" Und wieder lachen. Als ich heulend vor der Praxis lag.

Hab gedacht, geht ewig so weiter, endet nie
diese Bilder. Kalte Schauer, kalt wie Frost
der letzte Ort, wohin ich noch ab und an flieh
bald weg. Die Gedanken. Nicht mal 30. Menschlicher Kompost.

Zwei Monate Horror. Allein diese Angst vor´m Wahnsinn
macht wahnsinnig. "Wieder vergessen? Ein Zeichen? Ob ich krank bin?
Ich wollt doch noch. Wo ist die Zeit hin? Ob ich schon spinn?
Sicher. Kannst´s selber spüren. Verlierst. Zug um Zug. Sinn um Sinn."

Zwei Monate, bis zum Schädel-MRT
"Sind immer da, im Stich lässt dich keiner!"
alleine. Test negativ! endlich! vorbei! "seht mich Leben! Seht, wie ich geh!"
wollte feiern. Ob ich leb? Oder sterb? Einer wollt´s wissen. Genau einer.

HIER GEHT ER. HIER STEHT ER.

Warum? Wofür? Weshalb? Ich´s euch erzähle?
Mit den finsteren Gedanken, meinen Geschichten
euch zu Tränen rühre? Oder euch sogar quäle?
Will nicht verdunkeln. Seht hin. Will nur belichten.

Will sagen. Seht hin. Hinfallen bedeutet
zu kämpfen. Sich aufzurappeln. Aufzustehen
werde nie akzeptieren. Wie ihr Hoffnung vergeudet
wenn ihr verdrängt. Nicht lachen könnt, ohne wegzusehen.

Will sagen. Seht mich tun. Seht mich machen
seht mich weinen. Schreien. Seht mich kämpfen
seht in meine Augen. Seht mich leben, herzlich lachen
dieses Gefühl. Gelöster Schmerz, nach scheinbar ewigen Krämpfen.

Will sagen. Glaubt an euch, lasst euch nicht brechen
wenn ihr Leben, Seele, euren Verstand noch spürt
lasst euch nicht biegen. Selbst wenn sie Hoffnug versprechen
seht her. Ist´s Irrsinn? Oder Hoffnung? Die Feder hier führt?

Will sagen. Hattet mir, hab mir selbst schon fast alles genommen
egal was ihr sagt. Lebe gegen, nicht für den Schmerz
will sagen. Egal wer. Wer kämpfen will. Der soll kommen
egal was ihr sagt. Ich liebe mein Leben. Hör auf mein Herz.

Will sagen. Hattet mir, hab mir selbst schon fast alles genommen
soll für mein Leben kämpfen? Einfach vergessen den Schmerz?
will sagen. Eins ist sicher. Meine Zeit, sie wird bald kommen
muss gewinnen. Nicht ertragen. So lang´s noch schlägt in mir. Das Kämpferherz.

HIER GEHT ER. HIER STEHT ER.

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26. Juni 2010 6 26 /06 /Juni /2010 13:42

 

 

Blicke die töten

 

Der Rücken zur Wand
fest fixiert meine Hand
ein Schuss ins Herz
Moment
dauert ewig
dieser Schmerz

Langsam
kommt´s auf mich zu
beäugt noch in Ruh´
wie ich mich winde
kein Ausweg
so sicher
wie am Laufsteg
Applaus
Gekicher
langsam
aber sicher
diese Schritte

Sieht mich kreischen
erlöst mich nicht
immer nur Tritte

Meine Augen
ich blute
mit letzter Kraft
dem letztem Mute
noch einmal hoch

nun zieht er doch

Erstarre
auf meinen Knien
zu lange gewunden
hab mich nun abgefunden

ob?
wann es endet
das Blatt sich jemals wendet
beendet

Eine letzte Bitte
bevor du´s erledigst
tödlich triffst
zwischen den Augen die Mitte

musst´s mir zugestehen
nimm sie mir ab
die Binde
will in die Augen dir sehen

kann nicht mehr
sieh ganz genau her
beim Machen
kann nur noch
nicht mehr
lachen

sieh mir tief in die Augen
mach mich glücklich
und schieß
wenn du nicht mehr an die Schuld kannst glauben

werd´ dann warten
auf den Schrei
beim Braten
in der Nacht
ihr Einbruch
wie er dich mürbe macht

dir berichtet
dein Urteil
bloß
vernichtet

bist am Ende

"ist es?
war es?
nicht?
Gott?
der richtet?"

 

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18. Juni 2010 5 18 /06 /Juni /2010 09:52

 

Wir?

 

Die Frage nach dem WIR
wonach sucht ihr
Antworten?
ich sag´ euch hier
als einer der Ärmeren
noch etwas Wärmeren
WIR kann man nicht erstreben
WIR kann sich nicht aus Logik ergeben
WIR muss man leben

Was WIR bedeutet
werdet´s nie erfahren
wenn ihr weiter Zeit vergeudet

WIR bedeutet
sich nach vorne
zur Sonne
zu drehen
einfach loszugehen

WIR bedeutet
Rückenwind
WIR kommt geschwind
der WIR lebt
druckst nicht rum
sieht deine Augen
haut dich einfach um
kommt
zieht weiter

WIR reißt dich mit
dieser Wahnsinnstrip
diese Wonne
einfach Vollgas
zur Sonne

WIR kann man nicht treffen, oder suchen
wirst es verfluchen
WIR? Hast´s immer bei dir
der Wind im Rücken
die Menschen hinter dir

Kriecht doch weiter
alleine
gegen den Wind
zu sagen habt ihr viel
Kraft habt ihr keine
erst auf den Knien
dann zu Boden
das nennt ihr Stellung beziehen?

Doch aufgepasst
schaut euch um
vielleicht kommt einer
der haut euch um
alle die WIR nie hatten
nehmt seinen Schatten

Wo ich morgen bin?
wer weiß das schon
wo ist er hin?
auf dem Weg zur Sonne
bevor ich mich zwischen kalte Schultern presse
lieber Vollgas zur Sonne
zur Not auch voll auf die Fresse.

 

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17. Juni 2010 4 17 /06 /Juni /2010 07:48

 

Wie konntet ihr nur ... ?

 

Früher die Hure
sie betrat
den Stuhl
zum Beichten
Seele befreite
böse Geister
konnten entweichen
sie ging etwas weniger düster
ein wenig seliger
ein wenig mehr wie ein Priester

Hoffe so sehr
der falsche Film
ob ich noch spule?
Bei einigen Priestern
macht´s nun genau andersrum Schule

Rein als Priester
raus als Hure
missbrauchte Kinder
am heiligen Stuhle

Füße mit Krallen
die erst Kinderseelen traten
dann von der Kanzel
die Worte des Herrn offenbarten

Dieses schreckliche Bild
geliefert
und bestellt
oh Gott
es gilt
der Teufel
ist der Herr der Welt.

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16. Juni 2010 3 16 /06 /Juni /2010 08:36

 

Tweed 6

 

Recht
verdreht
eure Ansicht

Ihr wollt
mich?

Verdreht
Recht
meine Ansicht

Niemals.

Recht
verdreht
meine Ansicht
bitte
nicht

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16. Juni 2010 3 16 /06 /Juni /2010 08:32

 

 

Der eigene Weg

 

Vorbei ist die Nacht
Tag beginnt
die Sonne lacht
diese Wonne. „Los, raus, geschwind!“

Sehe
meine hübsche Nachbarin
gehe
zu ihr hin
„heut will ich´s wagen“
nehm´ sie am Kragen
beginn´ sie zu schlagen
erst ins Gesicht
dann in den Magen
bis sie Blut erbricht
geht zu Boden. Sie will klagen
will ich nicht. Geb´ ihr den Rest. Mit dem Spaten

So viel Blut
des Lebens Flut
tut so gut
neuer Mut

In Nachbar´s Garten
zwei Alte
den Tod am Erwarten
halte
geduldig ihre Hand
reiß sie vom Stuhl und spalte
ihren Kopf an der Wand

Der im Alter
einer der Netten
da knallt er
zu Boden. Er will sie retten
falsch gedacht
besser ein Ende gemacht
und so lang auf ihn eingestochen
bis ihre Leiche verwest. Nie sowas schönes gerochen.

Solche Freude
so mach ich weiter
ab heute
für immer. So heiter
wie ihn Trance
keiner überlebt. Ohne jede Chance.

Ein letzter Rest
der schon nur noch hinkt
ein solches Fest
dieser Fisch. Der vom Kopf her stinkt
sollte ihn wählen
muss ihn quälen
will noch behaupten
muss ihn enthaupten
den Rest Körper auf Krücke
zerschneid´ ich genüsslich in Stücke.

Jetzt steh ich hier
zwischen Blut und Leichen
gestillt ist die Gier
letzte Schreie. Die der Stille weichen
seh´ mich im Spiegel stehen
hör´ letzte Opfer noch flehen

Plötzlich vergeht das Lachen
„wie konntest du nur?“
frag ich mich. „Das alles hier machen?“

Plötzlich mein Auge, es kullern die Tränen
„was sollte ich machen?“
aus dem Auge. Das starrte auf Leichen.  Musste bloß gähnen

War einst stolzer Gatte
von meiner Frau geschieden
die ich nie hatte
keiner meiner Lieben
geblieben
Rache an Dieben
hab an sie meine Kinder verloren
hatte geschworen
sie zu schützen. Ihre Äuglein, ihre Ohren
wurden nie gezeugt, meine Hoffnung nicht mal geboren.

„Wie konntet ihr nur?!“
stur
„wie konnten wir nur?!“
Verzweiflung pur
„ihnen nie eine Chance geben?“
haben getötet. Nicht mal geborenes Leben

Und so leg´ ich mich. Zwischen Leichen, meinem eig´nen Verderben
zwischen toten Kindern. Strömen aus Blut. Nur noch hin und will sterben.

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15. Juni 2010 2 15 /06 /Juni /2010 10:16

 

Tweet 5

Ihr klagt
was fehlt
man sich wagt
mal gefragt
wenn ihr zu toben neigt?
den Mensch im Spiegel
er rast
weil ihr
schweigend
die Schweigenden
vergaßt.

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15. Juni 2010 2 15 /06 /Juni /2010 10:15

 

Tweet 3

Klagt über Leben. Zwischen Blitzen
Kälte. Und donnert auf Twitter
laut. Grollend. Am Überhitzen
Donner übertönend. Menschliches Gewitter.

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15. Juni 2010 2 15 /06 /Juni /2010 10:15

 

Tweet 4

„Wo bin ich gelandet?“
Zweifelte, rechnete, schrieb
zog von sozial ab
bis nichts soziales blieb
Nie einsam
gestrandet
bitter
das Ergebnis: Twitter.

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