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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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26. August 2013 1 26 /08 /August /2013 11:50

 

 

Wir riefen begeistert Revolution.

Das etwas noch schief lief, das ahnten wir schon.

Doch fuhr unser Wagen, Marke Eigenbau,

in die richtige Richtung. Das fanden wir „schau“.

 

Sag ich einfach WIR, dann ist mir schon klar,

dass dieses geWIRe ein durchwachsenes war.

Selbst die, die von sich sagten, die Mehrheit zu sein,

standen in Russlands Kälte allein.

 

Und zum Überzeugen war meistens zu wenig Zeit.

Schlägst du nicht, schlag ich dich, und dann bist du breit.

Es wuchs bald das Gute, doch es wuchs dank Gewalt,

und ihm fehlte so oft die innre Gestalt.

 

Es riefen Millionen von Anpassern JA,

denn die neue Macht, die war nunmal da.

Und vergab nun mal Posten. Da war es wohl gut,

war man lautstark dafür ohne inneren Mut.

 

Unter von hinter der Mauer kam das Flüstern daher:

Sagt doch einfach nur ICH, dann wärt ihr auch wer.

Sagt doch MEINS und immer HABEN

komm, dann lassen wir dich laben.

 

Ließen sich so gern verführen von solch schönem hohlen Wort,

fanden, als sie dann gekommen, alle Labewelt war fort.

Alles Hoffen war vorbei,

ach, wie warn die Vielen frei.

 

Und ein unverdrossner Haufen

stand so krückig da vorm Laufen.

Wo verbirgt sich nur die Tugend

einer kreativen Jugend,

 

die sich sammelt neu zum WIR,

die laut ruft, wir sind doch hier,

die nach neuem Steine schaut,

aus dem Andres wird gebaut.

 

Kommt zusammen, jeder kennt

wohl ein Stück vom Fundament!

Schafft euch selbst die freie Wahl

wie ihrs nennt ist doch egal:

 

Baut ein individuelles,

euch gut angepasstes helles

WIR für eine Welt von Dauer

 

ohne Geldmacht, ohne Mauer.

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26. August 2013 1 26 /08 /August /2013 11:48

 

Der Lyrikbaum ist abgeerntet,

die letzten Blätter zupft der Wind.

Und unten steh ich, such Gedanken,

die neu und gut zu sagen sind.

 

Gedichte gibt es schon Millionen,

und ständig kommt wer, fügt seins an

an diese lichtjahrlange Kette,

wo mancher tut, was er nicht kann.

 

Von Liebe ward so viel geschrieben.

Wer grad was fühlt, schreibt seins dazu.

Wie oft wird’s Reimen übertrieben,

wie selten hat die Liebe Ruh?

 

Und wollte ich die Welt verändern,

so viele wollten´s vor mir schon.

Das Schlimme ist, wie´s war, geblieben,

ein Achselzucken Dichters Lohn.

 

Nur eines wird alltäglich anders,

das individuelle ICH-Gewicht.

Das braucht auf meiner Waagschalseite

 

ein jedes neue ICH-Gedicht.

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26. August 2013 1 26 /08 /August /2013 11:46

Blätter im Herbstwind

Gedichtbaum ruft ernte mich

 

Am Boden Kompost

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26. August 2013 1 26 /08 /August /2013 11:44

Revolutionär

Schaffen was noch nie da war

 

Nie ohne Fehler

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23. August 2013 5 23 /08 /August /2013 11:56

 

Ich dichte hier so vor mir hin.

Und Freude schenken ist mein Sinn.

 

Ich dichte frei nach Kopf und Bauch

und weiß genau, das kannst du auch.

 

Denk an den Freund, der dann nicht lacht,

weil du es nur für ihn gemacht.

 

Er weiß genau: Es ist nicht Kunst,

nur gut gemeint, na, eben Wunst.

 

Doch ist es ganz genau für ihn von dir,

ein Liebesgruß, einmalig hier.

 

Du traust dich nicht, tust dich geniern?

Du könntest einen Kronenzack verliern?

 

Dann geh doch los und kauf ne hübsche Karte,

doch schreib nichts rein, oh Gott, ne, warte!

 

Im nächsten Jahr, bleibst du schön bieder,

schenkt der dir deine Karte wieder.

.

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22. August 2013 4 22 /08 /August /2013 15:18

Deutscheichenträume.

Weltgenesungsonanie.

 

Unfruchtbarkeitskult.  

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22. August 2013 4 22 /08 /August /2013 14:57

 

Wie liebten

meine Finger

deine Rinde.

Wie breitete ich

meine Arme aus

und konnte dich doch nicht

umarmen.

Wie weinte ich,

weil die Mama schimpfte:

Was hast du dich wieder eingesaut;

das geht überhaupt nicht mehr ab.

 

Dann lernte ich,

du bist eine Kastanie.

Dann lernte ich,

du bist ein Baum.

Dann konnte ich dich

umarmen.

Aber ich hätte es nie getan.

Wer weiß,

wer mich dabei beobachtete.

 

Heute weiß ich,

du bist eine Kastanie.

Heute weiß ich,

du bist ein Baum.

Heute lieben

meine Finger

deine Rinde.

Heute umarme ich dich.

Heute wünsche ich mir

 

Ruhe an deinen Wurzeln.

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22. August 2013 4 22 /08 /August /2013 08:13

 

 

Immer wieder gegen Mauern rennen,

Stirnhaut hat die Beulenpest.

Immer stark sein, niemals flennen,

wann gibt es mein Freiheitsfest.

 

Ringsherum da wird es kälter,

dumm, wenn man dann eingesperrt.

Nebenbei wird man ja älter,

egal, ob man an Fesseln zerrt.

 

Ach, was ich mit MAN benenne,

bin in Wirklichkeit nur ich.

Jenes Wesen, das ich kenne,

und vergleich, gelegentlich,

 

mit den Andren, die mir fremd sind,

denen auch ihr Ich gehört,

ob in ihnen ich ein Kind find,

das sich meinem gleich empört?

 

Jeder Mensch hat seine Macken,

meine kenn ich extra gut.

Vor dem Pflanzen heißt es hacken.

So nur wird die Ernte gut ...

 

 

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21. August 2013 3 21 /08 /August /2013 14:55

 

Es ist das ewige Leben

eine Strafe

viel härter als der einmalige Tod.

Du musst immer neu lernen

und bleibst doch

von gestern.

Du knüpfst ständig Freundschaften

und behältst nur

Freundin Einsamkeit.

Niemals wird,

wer nach dir kommt,

um dich weinen.

Niemals bist du Gleicher

unter Gleichen.

Selbst der Neid auf dich

macht dich bemitleidenswert.

 

Es ist das ewige Leben

eine Chance.

Doch so schwer ist es,

 

sie zu nutzen.

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20. August 2013 2 20 /08 /August /2013 18:05

Goethes Eckermann.

Verachten Vögel Flügel?

 

Ohne kröchen sie.

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19. August 2013 1 19 /08 /August /2013 18:02

Regentropfenflut.

Herbst rinnt jämmerlich scheibab.

 Sonne komm wieder!

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19. August 2013 1 19 /08 /August /2013 18:00

 

 

Sitze ich am Fenster

traurig streicht der Herbstregen

über die Scheiben

oder verhöhnt er mich,

weil ich eingesperrt

auf die übernächste Jahreszeit warte,

dann stelle ich mir vor,

ich säße auf einem Kamel,

ritte durch die Wüste,

dort, wo so unbegreiflich lange

kein Regen am Boden ankam

und die Sonne nach dörrender Haut

lechzt,

dann wird mir langsam warm

und schmunzelnd verfolge ich den Weg

einzelner Tropfen über die

glatte Scheibenfläche.

 

  

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17. August 2013 6 17 /08 /August /2013 10:34

Wildkaninchenwahl:

Haken schlagen, kommt der Fuchs.

 

Nicht Abendbrot sein.

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16. August 2013 5 16 /08 /August /2013 10:36

 

 

Sie geben sich oppositorisch

sie keschern nach Stimmen per Netz.

Doch sind sie nicht alternatorisch

und seibern nur leeres Geschwätz.

 

Sie nennen sich Demokraten

und wissen nicht, was das ist.

Sind grünliche Wassertomaten,

die niemand, wärn sie weg, wohl vermisst.

 

Sie haben die Straßenrandlampen

mit farbigen Bildchen behängt,

damit sie von Dummen und Schlampen

mit Diätenkreuzen beschenkt.

 

In einer Woche indessen

 

ist, was jemals versprochen, vergessen.

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16. August 2013 5 16 /08 /August /2013 10:32

Stimme abgeben.

Vier Jahre Urnenruhe.

Glauben und Schweigen.

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15. August 2013 4 15 /08 /August /2013 07:12

Mitgefühl zeigen?

Mitleid mit Geschundenen?

 

Ändere die Welt!

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14. August 2013 3 14 /08 /August /2013 19:39

 

Unser Universuu-um

reimt sich drauf,

und ist auch du-umm.

 

Willst du ein Photönchen sei,

scheint es dir mitunter klein,

denn in unser Zeiten Lauf

nimmst du es mit jedem auf

 

Doch willst du dich laus-sen

fliegst du längst schon draus-sen

und erkennst in Versen

andre Universen

Kannst sofort verstehn:

Die sind schön.

 

Schau es liegt doch Sinn drin,

dass ich bin der Un-Sinn,

denn es bringt viel Ge-winn,

dass ich Sinnes Zeh bin.

 

Hattest du Genuss?

Danke, dann ist Schluss.

Ach, du hattest keinen?

 

Ich gebe dir den meinen ...

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13. August 2013 2 13 /08 /August /2013 11:30

Nelke im Weißhaar

Weisheit der Revolution

 

Lernt aus Versuchtem  

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13. August 2013 2 13 /08 /August /2013 08:37

Lautes Gedenken

Niemand soll vergessen sein

 

Vormarsch zum Frieden  

 

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11. August 2013 7 11 /08 /August /2013 16:01



im kreißsaal der geschichte

sind die bilder noch frisch

von der ohne

schmerz und wehenmittel

eingeleiteten entbindung

 

keine gewalt

machte dem köpfchen

der Unidad Popular

den blick auf eine

menschlichere zukunft frei

die ersten liter milch

waren schon verteilt

 

manche hebamme

wischte heimlich

tränen ab:

könnte nicht jedes neue kind

so friedlich

geboren werden?

 

da kam die generalsjunta

vom antizukunftsgeburtsamt

und sie zertrümmerte

mutter und dichter und

erstickte gesänge

der hoffnung

 

doch im so gewandelten

eissaal der geschichte

hauchten schon

die nächsten Schwestervölker

in die steif gefrorenen hände.

Patcha Mama bleibt fruchtbar

sie nimmt sich die Zeit

damit eine bessere Welt

 

heranwachsen kann.

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10. August 2013 6 10 /08 /August /2013 14:56

 

 

Was bist du wert, du dummer Hund,

du bringst nur was, bist du gesund.

Jetzt fällst du aus, bist dauerkrank.

Dann stirb mal schnell, geh, Gott sei Dank!

 

Ansonsten bist du Kostenfaktor

ein stillgelegter Atomreaktor.

Wie fängt mans an, dich zu entsorgen,

und besser heute als erst morgen?

 

Du zählst heut nur, solang du nutzt.

Danach wirst du schnell weggeputzt.

Man plant dir deiner Stunden Wert,

was soll ein Auto, das nicht fährt?

 

Das rührt dich nicht, du strotzt vor Kraft?

Erst werden andre weggeschaft?

Schau nur inn Spiegel, junger Mann,

 

nicht lang mehr hin, dann bist du dran …

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10. August 2013 6 10 /08 /August /2013 14:55

Gras unter Stiefeln.

Manche Halme totgeknickt.

 

Erst Pfad dann Straße.

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9. August 2013 5 09 /08 /August /2013 14:54

Was nennst du Fortschritt?

Vor dir Landschaftsblütentraum,

hinter dir Ödland?

 

 

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9. August 2013 5 09 /08 /August /2013 14:52

 

Um mich herum ein Labyrinth

und irgendwo ich Menschenkind.

Mal bin ich supergroß und fein,

im Augenblick jedoch allein.

 

Ein jeder Schritt, den ich geh,

mag besser sein, als wenn ich steh.

Ich weiß, ich muss ganz schnell hier raus.

Der rechte Weg … wie sieht der aus?

 

Ich mache, was ihr denkt, ich tät´s,

wohl besser nicht, weil mir gerät´s

nicht so wie ihr es wollt.

Was ich auch tu, mir wird gegrollt.

 

Ich mach nur meine Augen zu,

schon lässt mich´s Labyrinth in Ruh.

Mach ich sie später wieder auf,

 

weiß ich den Ausweg und ich lauf ...

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8. August 2013 4 08 /08 /August /2013 14:50

Umschreibung verschönt.

Sagt Bombenteppichleger!

 

Dann klingt Krieg wohnlich.

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