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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

4. Juni 2013 2 04 /06 /Juni /2013 13:40

(dem Jugendpfarrer König gewidmet)

 

Was aber, wenn der Hass marschiert auf deutsch gestampften Wegen?

Dann stelle sich, wer noch auf sich hält, mit aller Kraft dagegen.

 

Zur Not geht’s auch, dass man sich setzt, als Kette der Proteste.

Gewaltbereitschaft rückt dann an vermummt mit Staatskampfweste.

 

Beamteter Faschistenschutz treibt Wasserwerferspiele.

„NS marschiert, die Straße frei“ - dagegen stehen viele.

 

Ich sitze feig bei mir daheim und spende ein paar Worte.

Zumindest aber gibt’s sie noch, die Menschen nah am Orte,

 

die nicht dem neuen Nazipack die Straßen überlassen.

Denn gegen manchen Ungeist da hilft nur, blockierend zuzufassen.

 

Und trüge ich ne Uniform, wir würde ich mich schämen,

mit Knüppelorgienstaatsgewalt die noch in Schutz zu nehmen,

 

die offnes Deutschbarbarentum an Fremden exerzieren.

Es sei denn, ich wär selber braun und bräucht mich nicht beschmieren.

 

 

 

 

 

 

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3. Juni 2013 1 03 /06 /Juni /2013 11:25

 

Die erste Runde hatten sie schon

einer schwer zu machenden Revolution.

Nun hätten sie´s gern zurechtgebogen,

worum man sie damals so böse betrogen.

 

Wer die Nachtrichten sieht, die in Deutschland gemacht,

ahnt hoffentlich, wer im Hintergrund lacht.

Das Volk vertreibt mutig den nächsten Diktator

und die Früchte erntets Heer, weiß der Kommentator.

 

Ich finde es sowieso sehr verdächtig,

sind Offiziere im Lande zu mächtig,

führen sich nicht nur gegebne Befehle

aus, sondern spielen sich auf als die Seele

der Demokratie.

Das sind sie nie.

 

Nicht einmal auf dem mit Menschen gefüllten Tahir.

Doch ich denk´ eher daran, was wäre, wenn hier

die Bundeswehr hätte das letzte Wort.

Was wären wir für ein verkommener Ort.

 

Man stelle sich vor, der Kunduz-Mordbefehlgeber,

gerad´ General der Blut-an-Hand-Kleber,

würde zum Hüter der Demokratie …

 

ach, bitte, bitte, bitte, nie!

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30. Mai 2013 4 30 /05 /Mai /2013 13:59

 

Wie lange maß es wohl, bis Leben Leben war.

In einer Astrozeit vielleicht ein ganzes Jahr.

 

Und wann könnt man erkennen,

was wir vernünftig nennen?

 

Silvester war es schon, da kanns kein Zweifel geben,

Doch zählt nur in Sekunden des Menschen Herrenleben.

 

Die Gläser sind gefüllt mit Jahreswechselsekt

vorm Kuss, kristallnem Stoß, die Arme vorgereckt.

 

In trunkner Seligkeit entgeht uns nur ein Knall.

Der Erde neues Jahr kommt ohne Menschenfall.

 

Die Stunden suchen dann Vernunft wohl anderswo.

Wer Menschen überlebte, der atmet wieder froh.

 

Es richtet sich grad auf zur Freiheit für die Hand

der Ratten klügstes Tier voll Hoffnung auf Verstand.

 

Es denkt voll Harmonie ans Leben auf der Welt

doch erst im letzten Takt schuf sich der Mensch das Geld.

 

Ich lache über dich, du arme dumme Ratte,

 

die Erde ist immun, seit sie die Menschen hatte.

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30. Mai 2013 4 30 /05 /Mai /2013 13:50

 

Es gibt mitunter Sachen,

die kann man nur belachen,

weil sie unmöglich sind.

Das weiß doch jedes Kind.

 

Zum Glück wird oft in Leben

die Stimme abgegeben.

Doch kommt es trotzdem vor,

danach singt man im Chor

mit Stimme und Humor.

 

Wie oft wurd unberauscht

ne Meinung ausgetauscht.

Doch jeder auf der Matte

behält die, die er hatte,

zumindest, so er hatte.

 

Natürlich gilt der Fall

nicht immer, überall.

So kam mir oft zu Ohren,

dass Stimmen warn verloren,

und Meinungen im Haufen

 

könnt ausgetauscht man kaufen ...

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29. Mai 2013 3 29 /05 /Mai /2013 13:59

 

 

Mit jedem Schritt vorwärts

erklärt mir

mein Horizont

was ich sehe

 

Lache über

mein Gedicht

 

Vielleicht ist

mein Horizont

  zu eng.

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29. Mai 2013 3 29 /05 /Mai /2013 13:57

 

 

Der Horizont

für unsere Augen

verschiebt sich

mit jedem Schritt vorwärts.

Weiter

auf Berggipfeln,

weiter,

durchs Bullauge eines Flugzeugs,

mehr als

die ganze Erde

von der Rakete aus,

 

Der Horizont,

unsers Denkens

kommt mit jedem Schritt

in andere Welten.

Er bestätigt,

wir sehen,

was richtig ist

weil wir es erwarten.

 

Ich schenke dir

ein Gedicht

und danke

für dein Lachen.

Vielleicht ist

mein Horizont

zu eng.

 

 

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29. Mai 2013 3 29 /05 /Mai /2013 13:56

 

 

Der Horizont,

den unsere Augen sehen,

ist etwas Wunderbares.

Zwar ist er immer da,

ist unser Gesichtsfeld

immer beschränkt,

doch mit jedem Schritt vorwärts

verschiebt er sich.

Er wird weiter,

steigen wir auf Berge,

er wird weiter,

blicken wir durchs

Bullauge eines Flugzeugs,

er umfasst mehr als

die ganze Erde

von der Rakete aus,

die uns vom festen Boden löste.

 

Der Horizont,

der unser Denken begrenzt,

scheint uns grenzenlos.

Doch mit jedem Schritt

tragen wir ihn

in andere Welten.

Wir sehen,

was wir erwarten,

wir erwarten,

was wir sehen,

wir freuen uns,

weil wir uns bestätigt fühlen.

Schenke ich dir

einen Flug mit der

neuesten Rakete,

sagst du,

du weißt,

wie die Erde von oben aussieht.

 

Ich aber

schenke dir

ein Gedicht

und danke dir

für dein Lachen darüber.

Vielleicht

ist mein Horizont

zu eng.

 

 

 

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28. Mai 2013 2 28 /05 /Mai /2013 08:11

 

Auf den Tribünenplätzen sitzen die,

die hinter Gittern sitzen müssten.

Auf den Feldern unterhalten sie

Football-Rammler, Sambatänzerinnen

oder Tennisschülerinnen.

Manchmal sucht

das Reservevieh

nach dem Regelbuch.

Analphabeten lesen laut,

wie sie es verstehen.

Manchmal noch

spülen sie

Wasserwerfer von den Wegen

manchmal noch

folgen sie dem Druck von Gasen

für Tränen und Dummheiten,

manchmal bald

verstehen sie schon wieder.

 

Und tanzen Samba dabei.

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27. Mai 2013 1 27 /05 /Mai /2013 13:28

 

Ein Spiegel zeigt dir immer

ganz Andres als er sieht.

Ein Zombie schaut hinein,

ein Mitmensch sieht hinaus.

Es kommt grad auf dich zu,

wer scheinbar vor dir flieht,

und wer im Blut erstickt

sieht bodypainted aus.

 

Wem du dich stets verkaufst,

der nennt sich Arbeit-Geber,

Wer mordet aus der Luft,

der nennt sich Friedens-Bringer.

Die Spiegel reiche Welt

schlägt schwer mir auf die Leber.

Bin ichs, ists Spiegeltrug,

komm ich als Liebe-Singer?

 

In einer Spiegelwelt

weiß ich es selbst nicht mehr.

Ihr sucht in meinem Geld,

ob ich ein Mensch noch wär´.

Vielleicht hab ich gar keins,

doch ehe ihr euch freut

bin ich des Glasvereins

 

le chef und ihr die Beut´.  

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26. Mai 2013 7 26 /05 /Mai /2013 15:10

 

ist es so schlimm

dass ich

nicht ich

sein möchte?

 

du sagst

ja

doch wollte ich

ich sein

wäre ich

nicht ich

und du

müsstest mich

nicht so sehr

lieben weil

für mich

reichte ich mir

 

vielleicht

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26. Mai 2013 7 26 /05 /Mai /2013 06:42

 

lieber Juni

oder bist du

Komm lieber Mai und mache

die Bäume wieder grün

nein du bist es wirklich

ich sehe dich

noch in der wiege

am tag des kindes

wundere mich im nachhinein

über jede stunde deiner reife

die ich so wenig bemerkte

weil wir so eng

miteinander waren

bist mir

zeit deines lebens

das liebste kind gewesen

weil

die ersten kinder

sind längst von mir gegangen

und dein ende

bringt dem nächsten

die ersten heißen schreie

du warst einzigartig

wie es alle andere waren

und sein werden

 

du wirst

wiederkehren

wenn wieder

die zeit für dich ist

und du wirst anders sein

und lachen

weil ich behaupten werde

ich sei

älter geworden

denn du wirst

Juni sein

 

was sonst

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25. Mai 2013 6 25 /05 /Mai /2013 15:04

 

lassen

lassen

lassen

verlassen

verlassen

verlassen

ich kann mich auf dich

verlassen

ich bin so sehr

verlassen

lassen

lassen

 

essen

essen

essen

vergessen

vergessen

vergessen

essen

essen

essen

 

 

das lied stimmt auch

mit lieben

warum

hast gerade du

es heute mir

 

zugeschrieben

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23. Mai 2013 4 23 /05 /Mai /2013 17:31

 

Ich möchte dein verliebtes Küssen

auch mit 86 noch nicht missen.

So halte ich dann deine Runzeln

für ein mir Wohlwollen erweisendes Schmunzeln.

Ich bestreich dich mit Creme von Liebe

und erschrecke vor der Wucht deiner Triebe.

Ach was bild ich mir alles reimend so ein.

Sind wir erst alt, sind wir beide allein.

Denn die Zeit ist ist für alle heißen Gefühle

 

eine Mehl fabrizierende Pfeffermühle.

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20. Mai 2013 1 20 /05 /Mai /2013 17:35

 

Manchmal ist einfach

etwas vorbei.

Manchmal ist einfach

etwas für dieses Mal vorbei.

 

Den Unterschied

erkennst du

im Raumschiff

in eine Richtung.

So schnell du auch bist,

immer wieder

begegnest du neu

der Unendlichkeit,

die es nicht war.

 

Weil du es

nicht verstehst,

singst du

vom Horizont,

hinter dem es weitergeht.

Es ist aber nur

dein Horizont

und in deiner Kreisbahn

kommst du nur

wirklich an der Stelle

wieder auf die Bahn,

auf der du

vorige Umdrehungen

wiederholst.

 

Ich aber

reise dahin

wo ich mir

 

nicht wieder begegne.

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20. Mai 2013 1 20 /05 /Mai /2013 17:33

 

Hinter mir

fällt das

träge tröpfelnde

Licht

in traumlosen Schlaf.

 

Einen Moment lang

möchte ich

so schnell sein,

dass es nicht

langsamer geht.

 

Ich erwürge

die Mauern

der Unmöglichkeit.

 

Sag nicht,

da geht nichts mehr;

sag nicht,

da geht nichts weniger.

Einmal

bin ich

schneller

als ich kann,

kälter

als ich sein kann.

 

Wenn du mitkommst,

werden wir beide

uns wiedertreffen,

wohin wir nicht

 

kommen können.

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20. Mai 2013 1 20 /05 /Mai /2013 17:09

 

Es fanden drei Gedankenkeime

sich einst zusammen zum Gereime.

 

Wir sind das wahre Weltgedicht

das gut ist – besser geht es nicht.

 

Ihr müsst uns permanent verwenden.

Denn ein Gedicht muss uns gleich enden.

 

Was sich als Dichtung sollt´ verstehn,

hatt´ kloniglich bald auszusehn.

 

Doch gab es Undank nur als Lohn:

Was ihr da schreibt, das kenn´ wir schon.

 

Das Wort wird Langweilqual enorm,

steckt´s Menschen gleich in Uniform.

 

Der Keime oben einer reift

zum Baumgedanken, der begreift:

 

Der Dichtung Welt am besten geht,

bereimt nur der, der das versteht,

 

und jeder, der vernünftig spricht,

nennt, was er sagt, dann halt Gedicht,

 

sofern ihm dieses Freude macht

und jenen, welchen er´s gebracht.

 

Und starb dabei die Poesie?

Es weiß doch jeder, die stirbt doch nie.

 

In Akrobatikwortsportstunden

wurd sie noch einmal neu erfunden.

 

 

 

 

 

 

 

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20. Mai 2013 1 20 /05 /Mai /2013 17:05

 

Mein Auge sieht nur

im Spektrum

des Lichts.

 

Mein Ohr hört nur

Wellen, die so lang sind,

das mein Auge sie nicht sieht.

 

Ich tauche in die Welt ein,

in der meine Fühler

sehen,

was ich hörte, und

hören,

was ich sah.

Nachdem ich mir

begegnet war,

rief ich,

ich möchte doch

lieber wieder

 

ein Mensch sein.

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18. Mai 2013 6 18 /05 /Mai /2013 11:43

 

Mir bleibt die Spucke weg,

obwohl ich doch

so viele brauchte,

die Machthaber der

sich frei nennenden

westlichen Welt

darin zu ersäufen.

 

Ein Friedensnobelpreisverderber

versorgt Terroristen

mit Mordwerkzeugen.

Einzige Bedingung:

Setzt sie möglichst nicht gegen uns ein.

 

Ein Partner

schießt seine Menschenrechte

in die kaum noch atembare Luft,

auf Menschen,

die dort trotzdem zu atmen versuchen.

 

Ein Machthaber

tauscht heimlich

mit einer Machthaberin

Erfahrungen aus

wie Menschen

daran gehindert werden können,

zu erkennen,

was in ihrem Zwangsgeschenk

mit dem Aufkleber „Freiheit“

verborgen ist.

 

Eine Versammlung von

Kostümen und

Uniformen

feiert den Tag

eines so nie dagewesenen

Volksaufstandes

unter dem Motto

Jetzt haben wir es

doch noch geschafft.

 

 

 

 

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17. Mai 2013 5 17 /05 /Mai /2013 08:19

 

Am Gezi hält ein Erdogan

sekundenlang den Atem an.

Seid ihr bald fertig mit dem Beten?

Dann geht es los, das Schießen, Treten.

Und Proben unser guten Luft

beweisen, Assad dieser Schuft

setzt Giftgas gegen Menschen ein -

Schafft Waffen her, sie zu befrein.

Ich lasse nur für Ordnung sorgen -

 heut hier, Damaskus morgen.  

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15. Mai 2013 3 15 /05 /Mai /2013 16:25

 

Wie schrecklich,

dass Schnüffelprogramme

noch immer

von Menschen

entwickelt und verwendet,

dass die Killerbefehle

noch immer

von Menschen

gegeben und kontrolliert

werden müssen.

Wie einfach wäre die Welt,

wäre endlich

ein Programm ausgereift,

all dies

selbständig zu tun.

Nie wieder störte

ein Whistleblower

und endlich

nie wieder störte

ein Mensch.

 

Vielleicht aber

programmierte

der letzte Mensch

längst zu spät

auch ein Whistleblowerprogramm.

Doch niemand

regte sich auf.

 

 

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15. Mai 2013 3 15 /05 /Mai /2013 13:10

 

Es war nicht

das große Glücksereignis,

das in der friedliebenden Welt

ein solch hochwellendes

Glücksgefühl erzeugte.

 

Saigon war frei.

Vietnam schien frei.

Dem Oberkommando

des Welten fressenden

Machtmonsters schienen

die Kampfhunde auszugehen.

 

Wie aber weiß

nicht nur jeder Jäger?

Am gefährlichsten

ist das Raubtier

verletzt.

 

Längst waren

den Andenträumern

die Blutegel vorbereitet.

Längst waren

neue Drogenkampflabore

geöffnet.

Längst waren

Urteile über

Ahnungslose und Unschuldige

gesprochen:

Eure Organe braucht die Handlungsfront.

Wir brauchen Experimentiermasse.

 

Das verletzte Raubtier

bleckt seine Schangengiftzähne.

Viele Bisse, viele Tote

und endlich wird

unsere Welt

zum Raubtiergehege.

 

Heute gerade

verschieben die Tierpfleger

den Tag, an dem sie selbst

verfüttert werden,

indem sie mich

mit Blut beschmieren.

So zieht

mein Geruch

die Bestien zum Fraß.

Ein letztes Mal

werde ich bewegt

 

 

 

 

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14. Mai 2013 2 14 /05 /Mai /2013 15:33

 

Einmal

werden es Schimpfwörter sein

im internationalen Sprachschatz.

Ein selbstverliebter kleiner Brutalo

wird vielleicht bei

So Ein Erdogan

beleidigt sein.

 

Vielleicht

wurde dann auch

Eine Merkel

zum Begriff

- kann ja alles sein -

aber

dass das dann

ein Kompliment sein könnte,

ist mehr als

 

unwahrscheinlich

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13. Mai 2013 1 13 /05 /Mai /2013 10:42

 

Es kommt vor, dass ich mich freu,

denk für mich, das ist ja neu,

was mir grad so eingeschossen,

was die Freunde grad beschlossen.

 

Doch dann muss ich es erfahren,

fällt´s wie Schuppen aus den Haaren:

Diese neue Topidee

ist von gestern, alter Schnee.

In den so verbrauchten Stunden

hab ein Fahrrad ich erfunden.

 

Müde gehe ich zu Bett

merkte noch im Internet

dieses böse Missgeschick.

Denn dort reicht ein scharfer Blick:

Zwischen all die Fahrradmassen

könnt mein neues grad noch passen.

 

Doch ist Knobeln Eigenzweck,

denn es gibt noch so viel Dreck,

bei dem´s gilt, ihn wegzuräumen -

in der Praxis, nicht in Träumen.

 

Tut das Denken manchmal weh,

braucht man´s doch für die Idee,

die dann – Hoppla! -wirklich neu,

 

dass ich stolz werd´ und mich freu ...

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11. Mai 2013 6 11 /05 /Mai /2013 14:57

 

Auf ihren virtuellen Kalaschnikows

liegen sie da und

erzählen von den

siegreichen Revolutionen

die es gäbe

hörte man nur auf sie.

 

Die Siegfriede der Gegenwart

mit ihren

von den Fußnägeln

bis zu den Haarspitzen reichenden

Lindenblatthäuten

versammeln ihre je zwanzig

Getreuen und nennen sie

Heer

 

Jenem spanischen Ritter gleich

wundern sie sich

über sich weiter drehende Flügel

 

 

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11. Mai 2013 6 11 /05 /Mai /2013 14:54

 

Eigentlich

sehen diese Männer

zwischen den Oberschenkeln

aus wie geschändete Frauen

allein sie

bedecken ihre Blößen

mit Banknoten bei denen

die Nullen

das Entscheidende sind

 

So viele Kinder

sagen Vater zu ihnen

ohne zu ahnen

dass es ihnen

am Nötigen dafür

 

mangelt

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