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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

6. Juni 2012 3 06 /06 /Juni /2012 15:04

 

 

weisheit

mit löffeln

auf den kompost geschüttet

sollen doch

bakterien

warm werden

solange

morgen immer noch

strahlenarm

leben erlaubt ist

meine dosis

sind gefühlte

tausend prozent

nicht wieder

so viel dunkelheit draußen

darin ich

bläulich flimmere

wer will

weisheit

die ich mir

einbildete

und ihr blinden

habt doch

die erfahrung

des schalters

ich hasse die lüge

lockendes licht

schwebt nur

über hungrigem morast

mein urteil

tanzen

mit beinen ohne grazie

suchen nach dunkel

leuchtender hand

 

 

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5. Juni 2012 2 05 /06 /Juni /2012 11:59

 

als ein schneider

die lizenz

für die wahrheit

erworben

gönnte er

seiner schere den

tanz des teilens

 

verkaufen

musste er sie

maßgenau

für jeden

der seine eigene haut

in sie gehüllt

schützen will

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4. Juni 2012 1 04 /06 /Juni /2012 20:21

 

An manchen Morgen

regnet es Sonnenstrahlen

auf meinen Balkon.

Ich ängstige mich,

weil ich schweißnass

und hautversengt

in die Wirklichkeit

meiner Computerbildschirmstrahlen

zurückkehre.

 

Klimaanlagen und

Jalousien

bewahren mich

vor dem Draußen.

 

Kinderzeitens

war das Ozon

der Umhang,

den mir Mutter

Natur lieh.

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4. Juni 2012 1 04 /06 /Juni /2012 20:11

 

Bitte nicht

die Rolle als Schildkrötenmutter

dieser Art,

die ihre Eier

im Sand des Strandes

vergräbt, und

wenn dann

die vielen kleinen

vielleicht einmal

Schildkröten

geschlüpft sind,

rennen sie mit aller

noch nicht vorhandenen

Kraft dem sicheren Meer zu,

den vielen Gefahren davon.

 

Ich stelle mir vor

gerade das mir

liebste Ei

könnte Beute eines

verfressenen Vogels werden.

Vielleicht

sollte ich jene

Schildkrötenmutter

darum beneiden,

dass sie ihre Kinder

nie als solche sieht.

 

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3. Juni 2012 7 03 /06 /Juni /2012 16:10



 

einige afrikanische sprachen

zeugen besonders

von der zurückgebliebenheit

ihrer benutzer

 

s nthltn shr vl

sch wdrhlnd

lng vkl

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3. Juni 2012 7 03 /06 /Juni /2012 16:07



als ein bäcker

die lizenz

für die wahrheit

erworben

versetze er sie

mit hefe

damit sie aufgehe

zum riesigen

morgenkaiserbrötchen

 

verkaufen

musste er sie

abends gerieben als

panade für

schitzel mit

dem gelben

vom ei

 

 

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3. Juni 2012 7 03 /06 /Juni /2012 16:06

 

 

als ein fleischer

die lizenz

für die wahrheit

erworben

räucherte sie

in würste

und hängte sie

weithin sichtbar

an haken

 

verkaufen

musste er sie

in scheiben geschnitten

durchsetzt von

stücken die

in der natur

würzige pflanzen

gewesen

 

 

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3. Juni 2012 7 03 /06 /Juni /2012 16:05

 

 

der erste affenmann

der merkte

er hatte

einen zu kurzen

verkündete

werdet menschen

und verhüllt eure

schwänze

 

der erste menschenmann

der merkte

er konnte

keine frau

erfüllen

verkündete

liebt

gottes größe

 

die erste frau

die den

lendenschurz hob

lachte

 

 

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3. Juni 2012 7 03 /06 /Juni /2012 16:04

 

er forderte freiheit

als freiheit der

anders denkenden

denn er dachte 

anders

 

dann kam der moment

da dachte er

denen gleich

die nicht

anders denken

wollten

 

wer fordert

nun

die freiheit der

anders denkenden?

 

 

 

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3. Juni 2012 7 03 /06 /Juni /2012 16:00

 

vom

über alles

wird deutschland

abgehängt

entstaubt

und europa

kommt drüber

 

frau merkel grinst

wer jetzt alles meint

sich gegen sie

durchgesetzt zu haben

 

aber manch etikett

sagt mehr

über den drucker

als den inhalt

hauptsache

es wird

gekauft

 

 

 

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2. Juni 2012 6 02 /06 /Juni /2012 15:36

 

 

Die Wahrheit ist meist nicht zu fassen,

wenn es gelang das wegzulassen,

worin erkennbar wird der Sinn -

Fassade ist nicht das, was drin

der Kern des ganzen Hauses ist,

wie dich der Krake heimlich frisst.

Gehört zum Ganzen auch die Hülle,

brauchst du zum Röntgen eine Brille,

mit der du, was du außen siehst, durchschaust,

und Freunde, denen du vertraust. 

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30. Mai 2012 3 30 /05 /Mai /2012 12:09


Hurra, hurra, der Fußball tollt,

Sieg Heil, Sieg Heil, Sieg Heil!

Das Schwarz-rot-gold es wird entrollt

und Suffi findet´s geil.

 

Ob heimlich an der alten Kiste,

ob blau vereint beim Public Viewing,

ein deutscher, deutscher Sieger biste -

und alles ohne selber Doing.

 

Ein jeder groß als Yogi ist,

im Rausche der Promille.

Das Alltagselend schnell vergisst

die Fan-Gemeinschafts-Anti-Stille.

 

Ach, spielt´ in Donezk San Marino,

ich wünscht´ der Truppe, kippt den Dino!

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28. Mai 2012 1 28 /05 /Mai /2012 14:28


 

Und das Buch

muss geschrieben werden

das Buch

von der Zeit

danach.

Wenn Geld

nicht mehr ist

als Zahl

auf Papier oder

in alten Computerarchiven.

Wir finden die Worte

darin wie

Bilder darauf.

 

4

 

Die Freiheitsstatue

zündet sich

mit einem Geldschein

die Fackel an

Sie steht

auf einem Panzer,

in dessen Rohr

ein großer Vogel

… das Wort wie

das Produkt

sollte man

nicht im Munde haben …

Vielleicht trägt

die Freiheit

einen Guy-Fawkes-Mask-Bra

und sieht aus wie

die feurige Camilla  

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28. Mai 2012 1 28 /05 /Mai /2012 14:27


 Und das Buch

muss geschrieben werden

das Buch

von der Zeit

danach.

Wenn Geld

nicht mehr ist

als Zahl

auf Papier oder

in alten Computerarchiven.

Wir finden die Worte

darin wie

Bilder darauf.

 

3

Man erkennt noch

das Denkmal

eines Panzers.

Wieder scheißt

eine Taube

auf das sterbende

Metall.

Blumen fanden

in Ritzen

Krumen

für ihre Wurzeln.


Auf dem Sockel

eine Blüte

Zehn

Trillionen

Dollar

 

vielleicht

 

mit dem Antlitz

einer Päpstin

Angela

 


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28. Mai 2012 1 28 /05 /Mai /2012 14:26


 Und das Buch

muss geschrieben werden

das Buch

von der Zeit

danach.

Wenn Geld

nicht mehr ist

als Zahl

auf Papier oder

in alten Computerarchiven.

Wir finden die Worte

darin wie

Bilder darauf.


2

Kann man eine

Klorolle

sofort als solche

erkennen?

Sie könnte ein

Endlospapier sein,

das weich

auf warmes Braunes

wartet.

 

 


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28. Mai 2012 1 28 /05 /Mai /2012 14:09

 

Und das Buch

muss geschrieben werden

das Buch

von der Zeit

danach.

Wenn Geld

nicht mehr ist

als Zahl

auf Papier oder

in alten Computerarchiven.

Wir finden die Worte

darin wie

Bilder darauf.

 

1

Mülltonnen

zwei umgekippt

eine quillt über

von losen

Greenbacks

Durch die Luft

fliegen zerknüllte

Euro, Yen, Rubel

und wie immer sie hießen

Eine Guy Fawkes Maske

spießt Schnipsel auf

 

Soll 

der Frankfurter

Börsenbär

vergeblich in der

Tonne nach

Essbarem suchen?

 

 


 

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26. Mai 2012 6 26 /05 /Mai /2012 17:21


So viele Buchrücken

hinter mir

doch trotzdem habe ich

kein Rückgrat

 

So wenig hast du

gelesen

und weißt doch meist

das Richtige zu tun.

 

Wer richtet

wen auf,

wenn du einmal

irrst?

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25. Mai 2012 5 25 /05 /Mai /2012 07:14


ein junges nein hielt winterschlaf

bedeckt von schweren pelzen

aus wolle vom merinoschaf,

sich kuschlig drin zu wälzen

 

es rückte in das alte land

der geist von überholtem,

man glanz in der fassade fand

von eigentlich verkohltem.

 

man soff sich voll an altem ja

und dinosteifen fritzen

denn unser nein war ja nicht da

die müllflut wegzuspritzen

 

das einstmals junge freie nein

hat längst ergraute haare

wann findet es den kampfverein

für heiße neinsagjaare

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25. Mai 2012 5 25 /05 /Mai /2012 07:12


auf meinem dichtungshühnerhof

bin ich der stolze hahn

die hennen lieben langen schwoof

kaum droht poetenzahn

 

ich laufe jeder henne nach

lass sie gedichte legen

kein ei liegt wo im neste brach

kein kücken schlüpft verwegen

 

und unbeachtet in den satz

wenn habichtschatten fliegen

was henne ist ist mir ein schatz

ich will sie alle kriegen

 

kommt wer den hof zu kaufen

versteck ich mich ganz still

werd nicht zum bauern laufen

sonst land´ ich auf dem grill

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23. Mai 2012 3 23 /05 /Mai /2012 09:35

 

Begegnungen mit der Welt

unverdaut

Warum nur

würge ich

nichts als

farblosen Speichel aus?

Muss ich

in Prosa erbrechen,

was meinen Magen bedrückt,

mir am Herzen hängt?

Worte

staubtrocken.

Poesie zittert

rektales Fieber.

Ein Husten.

Ich wünschte mir

eine Welt für Worte,

die Nektar gleich

das Kratzen im Hals lindert,

die Zunge,

das Herz heilen,

den Magen,

die vielen Meter Darm,

wo ahnungslose Bakterien

sterben an dem,

was ich im Hirn nicht verdaute.

Noch einmal stecke ich

den Finger tief in den Rachen.

 

Haltet das nicht

für Bulimie.

Ich dichte.

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21. Mai 2012 1 21 /05 /Mai /2012 19:53


der berg stottert

worte wie licht

reflex aus

kaltklarem see

 

der mensch badet

eiswasser verbirgt

mann

ohne hose

 

heidi hebt himmel

ins almgrün

kuhglocken läuten

satte heim

 

der berg stottert

mann mit wieder hose

heidi erhaben gehimmelt

im tal menschheit gerettet

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21. Mai 2012 1 21 /05 /Mai /2012 19:51


Es steckt ein Nagel tief im Kopf,

Er macht so wetterfühlig.

Du bist der Herr in diesem Haus

und das Geschirr das spül ich.

 

Mein Herz das pumpt kein blaues Blut

die Finger zähln nicht Knete.

Ich hab ne Hacke ... in der Hand

grad für die Rosenbeete.

 

Du schriebst schon in der Schule ab,

nennst heut dich Leistungsträger.

Zum Lohn bin Treiber ich zur Jagd

und du verfehlst als Jäger

 

den Hirsch, jedoch nicht mich, 

obwohl ... ich soll dir nutzen:

Ich darf was ich als Wert dir schuf,

dir auf Regalen putzen.

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21. Mai 2012 1 21 /05 /Mai /2012 19:50


Wenn ich gar schöne Blümchen zücht,

will mir das nicht gelingen.

Ich kann ´s nur, das ist kein Gerücht,

zu Kaktusstacheln bringen.

 

Und dichtete ich von Natur,

der schönen, grünen, holden,

ergäb das wohl Satire nur,

mit abgefallnen Dolden.

 

Oh, Schatz, tätst um ein Liebes-Wort

du mich voll Inbrunst bitten,

du würfest es entsetzt schnell fort

vor lauter Reim auf ...Titten.

 

Und auch zum Weltverbessern reicht

die Kraft nicht meiner Reime,

wenn man sie mit ner Frucht vergleicht -

Ich setz nur, hoff ich, Keime.

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21. Mai 2012 1 21 /05 /Mai /2012 19:48


 

ungerecht, ungerecht, ungerecht.

steter tropfen höhlt den stein.

der stein weiß das gestern nicht

und heute und morgen

und übermorgen und am tag darauf.

 

ungerächt, ungerächt, ungerächt.

am stein wetzt sich die klinge scharf

am stein wird sie schartig

am stein haften die krümel von rost

am stein glänzt das metall

 

ungerecht, ungerecht, ungerecht.

in der hand des tapferen schneiderleins

beginnt der stein zu weinen

fliegt er davon ohne wiederkehr

eingeritzt ein verzeihn

 

ungerecht, ungerächt, ungerecht.

tausend mal tausend mal tausend tropfen

keine höhlung im stein aber sie kommt

oder der letzte tropfen ist  verdunstet

samen warten auf erde aus stein

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20. Mai 2012 7 20 /05 /Mai /2012 07:54

 

 

Es lag auf der Wiese begehrend vereint

die Liebe, tentakelt vom Hass.

Sie stöhnte und lachte und hat auch geweint

und geleert lag am Rande ein Fass.

 

Sie zeugten im Mitternachtsmondenschein

ein mit Wahnsinn beladenes Kind.

Ich weiß, es konnt nur ein Dichter sein,

alles sehend und gleichzeitig blind.

 

Er kaut auf der Wahrheit vergeblich herum,

mit Zähnen von Süßem zernagt.

Das Leben scheint ihm Martyrium,

der Pegasus schwach und betagt.

 

Doch wird über Menschen erst gerichtet,

ist keiner mehr da, der weint, hofft und dichtet. 

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