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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

25. April 2012 3 25 /04 /April /2012 14:08

An der Wand

des verstaubten Zimmers

hänge ich als Regulator.

Meine Gewichte

haben die Hoffnung,

fliegen zu lernen,

aufgegeben

und die Angst,

nach dem Absturz

unterm Massivholzschrank zu landen.

Wenn du

aufgeschreckt durch meine Töne

dein vielleicht letztes Tun

unterbrichst,

um nach mir zu sehen,

fühle ich mich

kurz lebensvoll.

Dann ticke

und tacke ich weiter,

ohne noch

an meinen Sinn

zu glauben.

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25. April 2012 3 25 /04 /April /2012 14:01

Manchmal

habe ich die Liebe gefressen.

Einem Ochsen gleich

verteile ich sie

fast verdaut

als Gedicht

im Stall.

Dann warte ich

auf die Bäuerin,

die mich füttert und

den Güllewagen

zu einem Verlag schickt

aufs Feld,

auf dem Futter

für Menschen wächst.

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23. April 2012 1 23 /04 /April /2012 11:57

Für die galaktische Amöbe

namens Mensch

ist diese eine Erde

der fest sitzende

Raumanzug.

Irgendwo erlaubt er

Schläuche, aus denen

das Trinken kommt,

und Schläuche,

in die das Getrunkene kommt,

dass nicht Schweiß wurde,

und Anlagen, in denen

das Getrunkene

das Trinken wird,

und mit dem Essen ist es

ebenso.

 

Diese Amöbe aber

vertreibt ihre Zeit damit,

aus dem,

was nicht erst Bukowski

Scheiße nannte,

Geld zu machen

und es fressen zu wollen,

bis ein amöbenfreier

Raumanzug

durchs All schwebt,

sinnlos lebensfroh

noch ein paar Milliarden Jahre

erwärmt vom Mutterschiff

namens Sonne.



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22. April 2012 7 22 /04 /April /2012 20:44

 

Durch Ferien

auf dem Titan

würde ich

berühmt und

all das hier

los werden

für einen langen Trip.

Aber wie soll ich

frisch gezapftes

Pils in den Raumanzug leiten

und dem Titan

würde eine Klimaerwärmung auch

ganz gut tun.

 

So lebe ich

weiter zwischen der Kälte

der Menschen neben mir,

vereise langsam

in der Atmosphäre

des sich masturbierend

vermehrenden Geldes

und frage nicht mehr,

ob es mich nicht schon längst

verdaut hat.

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21. April 2012 6 21 /04 /April /2012 15:38

Du tust mir weh!

Aus dem Stoff,

den die ewige Maschine

aus meinem endlos

erscheinenden Faden

bereits gewebt,

schneidest du heraus,

was dir

als mein Kleid

am ehesten passt.

 

Warum lässt du mir

nicht dir Freiheit,

mich einmal locker

mit einem Sarong,

einmal mit einer Tunika,

einer Burka, 

einem Kimono,

einem Überwurf

zu umwickeln,

immer wieder übungsweise?

Was stören dich

die dabei geworfenen Falten?

Am nächsten Tag

sind es doch andere.

Mit jedem Meter Faden

wird der Stoff mehr.

Bald reicht er,

dass ich in ihm zum Pol laufe,

an dem es überall 

nur nach Norden geht,

oder dem,

an dem Norden ist.

Kalt ist die Welt

da wie dort.

 

Du aber

formst meine Hülle

mit endgültiger Schere.

Warum wundert dich

mein nackt frierendes

Fliehen?

Wenigstens 

tust du mir

nicht mehr weh.

 

 

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20. April 2012 5 20 /04 /April /2012 19:38

weinen

lachen

beides zusammen

möcht ich

kann ich nicht

 

der häuptling der Cree

mahnte

geld könne man nicht essen

und doch ist der hunger

so groß

nach geld

das ohne arbeit und natur

sich vermehre wie hemmungslose ratten

und

sie fühlen sich so voll vernunft

und sie wissen alles

und sie wissen nichts

und draußen stehen die

die noch nicht genug wissen

und aus den verglasten wolkenloskratzern

blicken die die meinen

das geld arbeite

auf die hinab

die arbeiten

oder es wenigstens wirklich wollen

und denken

was verstanden die Cree

von der modernen welt

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18. April 2012 3 18 /04 /April /2012 17:46

Mir kommt sein Satz so spanisch vor:
Die Deutschen könnten nicht politisch dichten
und mit Tucholsky, Kästner sei die Hürde hoch,
die sie nicht meistern ohne Wirkverlust.

Sie kämen nicht vom Pathos los,
mit dem der Welten Elend sie benennen.
Doch wenn sie´s meiden, sind sie schlecht
und produzieren ungewollt nur Frust.

Vielleicht hat´s einen klaren Grund:
Wir wüssten nicht um wahre Schmerzen
und bleiben wortentwaltigt platt
in Angst selbst vor der Maso-Lust.

Verweigert wird vom alten Meister jeder Segen
und seine Schüler bleiben schwach ... deswegen.

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17. April 2012 2 17 /04 /April /2012 10:17

Traurig bin ich,

wenn ich mich

freuen sollte.

 

Ihr erwartet von mir,

dass ich so bin

wie ihr denkt, 

dass ich sei.

 

Ich weiß,

ich bin anders

als ihr denkt.


Doch

soll ich mich geben,

wie ich bin

oder wie ihr denkt,

dass ich sei?


Ohne es zu wissen

gebe ich mich

anders als ich bin

und anders

als ihr denkt, 

dass ich sei.


So habt ihr

euren Grund,

enttäuscht zu sein

meinetwegen,

und ich

meinen Grund,

enttäuscht zu sein

meinetwegen.

 

Ich freue mich,

wenn ich traurig

sein sollte,

denn ich habe mich nicht

gefunden,

aber ich suche,

ich suche.

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15. April 2012 7 15 /04 /April /2012 15:52

 

Mutter Erde hat Schnupfen.

Irgendwann in ihrer

fünften Lebensmilliarde

begann der Niesreiz

Ein paar Millionstel

ihrer Lebenszeit

hält er an.

Aus den Nasenlöchern

strömen zähflüssige Massen

alles beherrschenden Geldes.

 

Wenn sie geniest haben wird,

vielleicht andere Anzeichen

einer schweren Erkrankung

mit abstoßend,

wird sie ins Universum hinaus

ihre Bitte rufen,

noch einmal

mit Intelligenz nicht nur

schwanger gehen zu dürfen,

sondern sie auch

auszutragen.

 

Wer wird sie hören?

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13. April 2012 5 13 /04 /April /2012 08:27

Um mich herum

unsichtbare Punchingbälle

 

Zum Überleben

muss jeder getroffen werden

 

Seinem Rückstoß

sollte ich entgehen

 

Schweißtropfen

bespritzen gefühltes Leder

 

Herzpochen gibt

dirigierenden Trainerrufen

keine Chance

 

Ohne Orientierung

schlage ich mich

durch ein Labyrinth

immer häufiger

mich ins Wanken bringender Bälle

 

Endlich umgeworfen

blitzt der Gedanke auf

das war mein Leben

 

Dabei fand der Kampf

um die Meisterschaft

nie statt

 

Dann bleibt es

schwarz

vor meinen Augen

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1. April 2012 7 01 /04 /April /2012 15:08

auch du

steigst einmal ab

vom himmel

 

sehen

 heißt wegsehen

richtig benehmen

sehen

auf die finger

die dich

später belohnen

 

unsichtbare strahlen

treffen selten

die richtigen

 

flutwellen

lenken die blicke

auf den boden

weg

von denen

die zahlen

und nehmen

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25. März 2012 7 25 /03 /März /2012 12:24

 

Manchmal,

wenn mir der See

voll Selbstmitleid

Tränensalzwasser

auf die Zunge spült,

dann halte ich Ausschau

nach dem Freund,

der verwundert lacht:

Mensch, Junge,

du kannst doch schwimmen!

 

Manchmal,

wenn ich mich

vergeblich umsehe,

weil ich ohne Brille

Greenback-Faces

nicht von der Freunde Gesichtern

unterscheiden kann,

rufe ich

Blut spuckend:

Hilft mir denn niemand.

 

Manchmal

muss der Reflex erst wieder

geweckt werden,

der dann in die Armen geht

und in die Beine,

damit sie mich

über Wasser halten,

bevor ich erschmecke,

wie viele vermischte Tränenflüsse

sich auf mein Ersaufen freuten,

bevor ich Halt

am fremden Freund

finde,

am handbreit Brett,

das bisher nur einen

an der Luft hielt.

 

Und immer weiter

schwimmen wir

der rettenden Insel entgegen,

die längst schon

versunken ist.

 

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23. März 2012 5 23 /03 /März /2012 11:21

Es hält sich zu der Tierwelt Glück

der Falken Zahl in Schranken.

Fürs Falkner sein, ein kleines Stück,

möcht´s du dich gern bedanken.

 

Mein Vorschlag, der sieht anders aus:

Versuch es mal mit Spatzen.

Auf Schultern säh´n die Spitze aus,

verwundern selbst die Katzen.

 

Ein Spatz, so hast du es gelernt,

könnt´ keiner so dressieren,

Er hätte sich sofort entfernt,

kennt Herren nicht von Tieren.

 

Zwar scheint der Spatz ganz unscheinbar,

ihn liebt nur seine Spätzin.

doch Freiheit sucht er, wunderbar, 

nicht auf der Herrn Gesetz hin ...

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22. März 2012 4 22 /03 /März /2012 11:12

Viel eher hätte ich kommen sollen. Stimmt. Viele Jahre hatte ich diesen Traum. Mein Unterbewusstsein spielte mit mir. Aus dem Topf meiner Arbeitsstellen wählte es einen aus mit den Kollegen, die dazugehörten. Sie waren so jung wie damals. Nur ich kam wieder nach überjährig langer Krankheit. Ich erkannte meinen Arbeitsplatz, meine Aufgaben von damals. Ich wollte weitermachen, doch ich wusste, ich hatte den Anschluss verpasst. Ich würde nicht mehr können, was ich gekonnt, nein, ich würde auch Anderes können müssen und es nicht meistern. Und meine Kollegen waren alle nett wie damals. Aber sie wussten, ich würde nichts mehr können, und lohnte es sich dann, mir noch einmal alles zu erklären, wäre es nicht besser, meinem Blick auszuweichen. Und als ich gesehen hatte, dass mich niemand ansah, wachte ich auf. Irgendwann schlief ich ein, um vor dem Arbeitsplatz aufzuwachen, den ich davor gehabt hatte, und ich eignete mich nicht mehr dafür und niemand wollte mir sagen, was ich ja selbst wusste. Und doch hoffte ich, von neuem alles zu lernen, doch die Blicke wichen mir aus. Ja, Herr Doktor, an diese Träume hatte ich mich gewöhnt. Sie gehörten zur Nacht wie der Schweiß zum Aufwachen. Aber nicht deshalb komme ich zu Ihnen. Ich wollte Sie fragen, also, die Träume, die Arbeitsstätten, diese Gefühle, nach langer schwerer Krankheit wieder zurück zu sein, sie kommen nicht mehr. Herr Doktor, hat mich mein Unterbewusstsein in Rente geschickt? Gönnt es mir nicht mehr, wenigstens neu anfangen zu wollen? Herr Doktor, nur Sie sind doch schon tot ...

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20. März 2012 2 20 /03 /März /2012 15:24

 

 

Ein greiser Apfelschimmel stand

mit einem Buch vorm Huf am Spiegel

darin erlas er es mit Siegel,

es gab ihn nicht im ganzen Land.

 

Ein Beispiel, was wohl Unsinn wär,

es, weil es doppelt sei, zu sagen -

hier wiehert er, anstatt zu klagen -

von weißen Schimmeln ungefähr

 

in einem Texte, schlimm, zu schreiben.

Das sollte tunlichst unterbleiben

Weil - welch vernichtendes Gericht:

Nen andren Schimmel gäbs ja nicht.

 

Oh, bin ich sauer mit euch allen,

der Greis lässt einen Apfel fallen ...

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20. März 2012 2 20 /03 /März /2012 09:34

Urgroßmutter,

die Kriegswitwe,

rettete 20 Handtücher,

Friedensware,

in den Frieden.

Vier

benutzte sie

im Wechsel

mit der Kochwäsche zwischendurch.

Sechzehn

erhielt sie wie neu,

damit die Enkel

einmal etwas von ihr haben würden,

wenn sie denn nicht mehr sei.

Als sie gestorben war,

warfen die Enkel

die vier verschlissenen Tücher

in den Müll und

die sechzehn,

die im Schrank 

darunter lagen.

Wer weiß,

was mit denen alles sei ...

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18. März 2012 7 18 /03 /März /2012 16:59


Wie einfach ists, die Welt zu wandeln,

man muss nur schnell das Rechte tun,

das Zauberwort, es lautet Handeln

und nicht, auf fauler Haut zu ruhn.

 

Der eine schreibt wie wild Gedichte

der andre ruft das Volk nach vorn

mit einem Wort: Kommt, macht Geschichte,

gebt eine Richtung eurem Zorn.

 

Es reicht doch nicht, nur nein zu sagen,

wenn unsre Welt falsch konstruiert.

Man muss voll Mut was Neues wagen,

damit was Neues auch passiert.

 

Die Welt der freien Menschenscharen

ist nicht die Sache eines Worts.

Was Kommunisten-Sachen waren,

nennt sie doch anders, unsernorts …

 

Dann solln die Enkel es versuchen

woran uns unser Traum erfror.

Und ich versprech, nie mehr zu fluchen,

wächst aus dem Stumpf der Trieb empor, …

 

der, was wir grob verfehlt,

mit neuem Leben kühn beseelt.

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17. März 2012 6 17 /03 /März /2012 07:22

Mir selbst begegnen

als Kind,

das Kanarienvögel dressiert,

dass sie auf meinem Kopf landen,

als wären sie

Adler oder Geier

und die Haare

wären

zu zerfetzendes Aas.

Mit dem Zeigefinger

den Schnabel reizen,

damit der Sänger

kampflustig wird und

wenn die Zuschauer

sich vor Lachen kringeln,

ist´s ein weißes Kaninchen

und ich decke

den Zylinder darüber,

weil

so war das Kunststück

nicht geplant.

Im Schweiße des Erwachens

verspreche ich mir,

wenn ich einmal

erwachsen geworden sein sollte,

mache ich alles richtig.

Dann

gehe ich ins Bad,

meine grauen Haare ordnen.

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15. März 2012 4 15 /03 /März /2012 16:53

 


ich sitze entspannend

in der bahn heimwärts

das bettelnde kind

es gibt es nicht

weil ich es

nicht ansehe

lese in dem buch

auf der heimfahrt

lese vom glück

wenn es weitergeht

das kind

das bettelnde

weiß ich

wir leben beide

im paradies

ich mit meinem buch

und das kind

wenn es seine

bettelbeute

abliefert und

keine prügel bekommt

obwohl auch die anderen

nur in ihren büchern gelesen haben

 

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15. März 2012 4 15 /03 /März /2012 16:52

 


und weil ich

in die aufgabe

vertieft war,

die formel

zur ewigen abschaffung

aller soldaten

zu finden,

sah ich

den soldaten nicht,

der über meine schwelle trat,

mich erschlug und

aus dem entzündeten haus

in die alte welt

zurücktrat

 


 

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15. März 2012 4 15 /03 /März /2012 16:49

 

an dem tag,

an dem ich

auf der erdabgewandten

seite des mondes

sitze und zu

den fernen sternen

schaue,

atme ich

ganz ruhig

endlich

zerstört mir

niemand mehr

meine kreise

 


 

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12. März 2012 1 12 /03 /März /2012 19:38


Wenn das feste Sommereis

den Polen flieht,

kann mich das Gepfurze

im Profit verbissener Rindviecher kalt lassen?

 

Wenn der abgereicherte Araber

die Dosimeter klacken ließe,

wenn man sie in seine Nähe ließe,

kann ich auf strahlende Zukunft hoffen?

 

Wenn Schirme an Banken

verschenkt werden mit Milliarden,

für die ich noch in zehntausend Jahren Geschichten verkaufen müsste,

kann ich da freiwillig Steuern zahlen?

 

Ich rufe euch in die Berge,

wo einst die Elfen verschwanden,

damit uns die besten Bunkerbrecher nicht erreichen.

Mein geheimes Steakhaus wartet.

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11. März 2012 7 11 /03 /März /2012 19:34


Wär ich alt und Ruhm betrommelt,

hätt noch Hitler gut gedient,

wär Gedicht, was mir so ommelt,

und der Wahrheit Feld vermint.

 

Nein, es gälten keine Regeln,

die ich selber nicht gemacht.

Ich würd auf den Fakten segeln,

wie ich es mir so gedacht.

 

Uff! Da lieg ich auf der Nase,

bin im Mainstream tief versackt,

dieser greise Osterhase

hat sein Weltbild gut verpackt:

 

Ist persona nun non grata,

bin ichs ohne Geld denn nicht?

Alles dank morgana fata,

die, laut Autor, ein Gedicht.

 

Sagte ichs mit Punkt und Komma,

keine Krähe flöge auf.

Doch der Opa (nicht die Omma)

stört der Kriegsbesessnen Lauf.

 

Eines alten Manns Lamento

ist mitunter trotzdem wahr.

Daran denkt beim Exkremento

in der Zeit der Kriegsgefahr.

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11. März 2012 7 11 /03 /März /2012 19:07


warum ich dich

duze

dir erzähle

vom leben

in beton?

mein mauerstück

ist vor deinem

ausgehärtet

also entschuldige

die schwindende stimme

die nächste flut

kitzelt mir

den bart

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10. März 2012 6 10 /03 /März /2012 19:05


irgendwo im norden

lösen sich

eisberge

dich mit letzten schlucken

weniger salzigen wassers

zu erlösen

zähle nicht die flutwellen

die kommen

nur die eine zählt

nach der du

zu speien aufhörst 

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