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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

10. März 2012 6 10 /03 /März /2012 11:59

Es grassiert der anti-grass,

der erfüllt von heilgem hass

dem, der letzte tinte schwenkt,

in der hoffnung, dass wer denkt,

schon das kreuz zum nageln richtet,

ganz egal, wie schlecht er dichtet.

 

Denn er ist ja ungelogen

einstmals in den krieg gezogen,

um die juden zu vernichten

und als greis tut er´s verdichten.

Er ist anti ja in jedem falle

-zionist, -semit wie alle,

die nach israelschem anteil fragen

an der kriegsgefahr dertagen.

 

Habt ihr das gedicht gelesen?

Ist der inhalt schlecht gewesen?

hat doch laut die inspektoren

beiden seiten zuerkoren,

die uns atomar entgreiseln

ubootmäßig sind wir geiseln.

 

Es grassiert der antigrass,

der erfüllt von heilgem hass

uns mit geist-inquisition

reich beschenkt - da sind wir schon:

hängt den alten mahner auf

nächster krieg nimmt tempo auf

wahrheit die wird aufgebrodert

seht, wie hoch die flamme lodert

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10. März 2012 6 10 /03 /März /2012 11:50

 

Als sie geboren wurde,

verordneten die neuen Sieger,

auf welche Traditionen sich

die Menschen des frischen Landes

nun berufen sollten:

Sie seien

die Nachkommen

des Widerstands aller Zeiten

gegen Ungerechtigkeiten

für den Frieden,

den es zu schützen gelte,

für ein Leben ohne Herren,

die es zu vertreiben gelte,

für ein Leben, dass so neu,

dass es viel anti war

und etwas Traum.

 

Als die Kinder ihrer Kinder

geboren wurden,

nahmen sie

die Traditionen blind.

Sie seien

die Nachkommen

des Widerstands aller Zeiten

gegen Ungerechtigkeiten

und ihre bequemen Augen

sahen die Ungerechtigkeiten

in ihrem eigenen Haus und

es gelte,

diese Herren zu vertreiben.

 

Als die Kinder

der Kinder

der Kinder

geboren wurden,

waren neu

die älteren Herren da und

verordnet wurde,

ein Volk der Opfer zu sein.

Und sie suchen die Tradition,

die zu ihnen passt und

haben sie

noch

nicht gefunden.

 

Eines

möchten sie nicht sehen.

Opfer

aus Tradition

werden Täter,

Täter aus Tradition

bleiben Täter.

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7. März 2012 3 07 /03 /März /2012 19:02


die flut wird kommen

wie sie immer schon kam

die millimeter tide unterschied

merkst du erst

wenn das salz

an der oberlippe

nicht trocknet  

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6. März 2012 2 06 /03 /März /2012 19:00


auch dich

haben sie

eingemauert

in den wall

gegen die steigenden fluten

nur etwas

haut im wind

blieb dir

und dein hahn

mit seiner angst

alltägliches zu tun

als ob dann

die flut stärker stiege

 

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5. März 2012 1 05 /03 /März /2012 08:42


Die knospen deiner zunge

schmecken noch

das rauchige salz

vom kassler

zum mittag

die ohren

fangen noch

der möwen lustgeschrei

nur die nase

weiß schon

um das salz

das über dich

kommt

wenn auch du

ertrinkst

im ozean

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29. Februar 2012 3 29 /02 /Februar /2012 11:43

 

ich liebe A

ich finde B am größten

über C dürft ihr nichts schlechtes sagen

D hat keine Fehler gemacht

wenn ihr E lest werdet ihr verstehen

 

nachdem der

sechsundzwanzigste

Z als Retter der Welt gepriesen

den sich doch alle wünschen müssten

versank die sprache

in ewiger

stille

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28. Februar 2012 2 28 /02 /Februar /2012 16:32


glänzendes gold

gemacht für die ewigkeit

löst sich einfach auf

es ist nicht

alles wasser

was so heißt

 

was der eine

nicht schafft

und der andere nicht

schaffen beide

wenn sie sich

im richtigen verhältnis

vereinen

 

manche vereinigung

ist instabil

wichtig ist

was sie

in ihrem kurzen

gemeinsamen leben

vollbrachte 

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28. Februar 2012 2 28 /02 /Februar /2012 15:40


Die knospen deiner zunge

schmecken noch

das rauchige salz

vom kassler zum mittag

die ohren

fangen der möwen lustgeschrei

die nase weiß schon

um das salz das kommt

 

eingegossen

in den wall

gegen die steigenden fluten

ließ man dir

haut im wind

 

noch

hat dein manneken pis

angst alltägliches zu tun

als ob

die flut stärker stiege

als ob

du deinen letzten geschmack

wiedererkanntest

wenn der pegel dir

die augen schließt

 

sie häufen schon

die masse über dir

bald ist auch sie

ausgehärtet

 

die flut wird kommen

wie sie immer schon kam

die millimeter tide unterschied

merkst du nicht

ist auch erst wichtig

wenn das salz

an der oberlippe

nicht trocknen will

 

trink haben sie dir gesagt

und du wirst trinken

und glauben

der ozean hört auf zu steigen

deinetwegen

trink nur

du wirst mehr durst bekommen

bis zur nächsten flut

du wirst glauben

wollen

das wasser gab auf

wenn die ebbe

begonnen hat

dein manneken pis

wird frohlockend

den flüchtenden fluten

hinterhersprudeln


 

irgendwo im norden

lösen sich süße berge

dich mit letzten schlucken

zu erlösen

zähle nicht die flutwellen

die gehen

nur die eine zählt

nach der du

zu speien aufhörst

 

ich würde dir gern

mehr erzählen

vom leben in beton

doch die nächste flut

kitzelt mir den bart 

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25. Februar 2012 6 25 /02 /Februar /2012 07:18

 

 

es ist nicht alles

katzengold

was glänzt

 

deine augen leuchten

wie

industriediamanten

der letzten schatzkiste meiner

gefühle entgegen

 

es ist nicht

aller tage morgen

wenn das feuer

noch einmal auflodert

bevor es verlöscht

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21. Februar 2012 2 21 /02 /Februar /2012 12:45


Einsam

war der größte Geist

in einer Welt

der Leere.

Also,

verrät die Schrift,

schuf ER

sich sein Paradies

voll kreuchendem und fleuchendem Spielzeug und

endlich

Wesen mit Geist.

Doch nicht zu viel

sollten sie haben,

ohne Erkennen sein.

dass ER ihnen

überlegen bliebe.

 

So meinte ER,

sie zu strafen,

als ER sie

sich nahm.

 

In seinem Paradies

steht ein

verwilderter Erkenntnisbaum

und ER

weint bei der Strafe,

die ER,

ohne es zu merken,

sich auferlegt,

ewig zu sein

ohne Gefährten.

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18. Februar 2012 6 18 /02 /Februar /2012 11:12

 

Die Zeit,

die bleibt,

ist unendlich

endlich.

Eine Seele

ist dem Teufel

sicher.

Der Preis

sinkt unaufhörlich.

Worauf sich auch

unser Streben richtet,

es bringt uns

der Entscheidung näher.

 

Auch die Liebe

bedarf des Teufels.

Noch

finden wir

hinter jeder kleinen Münze,

die wir fordern,

eine kleinere.

 

Das Ende irrt.

Die Verdammnis

des Anderen

nimmt uns mit.

Wir sind nicht los,

was wir los sind.

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17. Februar 2012 5 17 /02 /Februar /2012 14:17

Was

täten wir

hätten nicht

vor uns

andere

die Götter

erschaffen

nach ihrem Bilde

zu beweisen

die Unschuld

an der eigenen Schuld

 

Mütter wären es,

die die Menschen

erschufen

einen

nach dem anderen

in der Hoffnung

sie glichen ihnen

nicht mehr

und mit dem Schrecken

wie

ihre Hoffnung

in Erfüllung gegangen.

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17. Februar 2012 5 17 /02 /Februar /2012 09:00

Es saß Arthus Tafelrunde

zu sehr fortgeschrittener Stunde

beim abendlichen Gebräu.

Da sagte der Merlin, ich freu

mich, welch edele Ritter

ihr seid, doch bitter

ist´s, dass es nach eurem Leben

nichts in eurer Art wird noch geben.

 

Mit dem Zauberrauch kommender Zeiten

ließ sich Merlin ins Heute begleiten.

Ja, die Schande ergriff all die Recken,

hätten gern Königs Schwert wolln verstecken.

Anstatt Gauckens und Cameronen

warn der Welten Beherrscher Duplonen,

doch die Sarkozy-Merkel-Vermesser

warn an keinem Weltfleck viel besser.

Ein zur Ritterschaft passend Geschlecht

sahn sie nicht, niemand schien da gerecht.

 

All die Ritter begannen zu loben,

wie sie selbst ihren Trunk nun erhoben,

dass wie schlimm sie auch waren,

es noch schlimmer würd mit den Jahren.

Und sie sind in den Rausch fortgegangen,

Zeit, was Anderes heut anzufangen.

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16. Februar 2012 4 16 /02 /Februar /2012 08:31

Er hat sie erworben

mit seinem ehrlich

von Anderen erarbeiteten Geld.

Die Südseeinsel,

das Atoll

Bunga-Bunga

mit seinem blendenden

zahnpastawerbeweißen Sandstrand

und den Kokospalmen,

an denen die Paradiesnüsse hängen.

Hier

lässt er die Schwemmen

der Arbeitshunnen

nicht heran.

Hier

hält er sich nur

ein paar eingeborene Homo Sapiens

oder wie man diese faulen Völker nennt

als Kulisse

und stille Schiffsmotore

für Postkartennussschalen.

 

Welch unglaubliches Wunder:

Dieser Hottentottenhäuptling

prophezeit,

im Wasser der

durch die Schlote

des weißen Mannes

geschmolzenen Eismassen

versänke auch

der Sand,

in dem noch

die Kokospalmen stehen.

Bald schon

wären sie

verschwunden im Riff.

 

Letztlich lächelt er:

Er wird

Inseln finden,

die höher liegen.

Die Flugzeugträger dafür

wird er sich erarbeiten

lassen.

 

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15. Februar 2012 3 15 /02 /Februar /2012 08:12

Wie graust es mich:

Immer, wenn sie WIR sagen

und nicht sich, sondern

auch mich meinen,

dann wollen sie,

dass ich

zusammen mit denen,

dich ich WIR nennen würde,

etwas für sie tun.

 

Wenn sie dann

unter sich sind,

lachen sie sich eins,

dass welche,

die im Maschinenraum

funktionieren,

sich etwas darauf einbilden,

mit ihnen

auf der Brücke

in einem Boot 

zu sitzen,

das die Boote der Anderen

versenkt.

 

Nur einmal

ist es wirklich

ein Boot, in dem wir,

sie wie ich wie du,

gesessen,

nämlich dann,

wenn es

für alle Zeiten

gesunken.

 

Was heißt hier Boot,

fragt das selbstgefällige Imperium,

wo WIR unseren Limes aufrichten,

ist festes Land

für die Ewigkeit.

Bei diesem WIR

meinen SIE

wieder dich und mich,

weil

SIE stehen auf dem höchsten Punkt

des Atolls.




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12. Februar 2012 7 12 /02 /Februar /2012 19:26

 

Ich bin nur Mensch

und Deutscher nicht

als eine Oberklasse.

Ich hab mein eigenes Gesicht

und rufe nicht „Ich passe!“

 

Ich bin nur Mensch,

ein Körnchen nur

im Meer von acht Milliarden.

Doch setz´ich meiner Füße Spur

auf Wortkampf-Barrikarden.

 

Ich bin nur Mensch

und scheiße drauf

für was ich wohl geboren.

Ich mache meine Rechnung auf

und spotte auf die Horen.

 

Ich bin nur Mensch

wie klein das klingt,

doch ebenso erhaben.

Und wenn mein Fleisch ins Erdreich sinkt

zerreißen´s kluge Raben.  

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12. Februar 2012 7 12 /02 /Februar /2012 19:24

 

Mit sechzehn

ist genau die richtige Zeit

über die eigene Spur

nach dem Tod

in Demenz

nachzudenken.

 

Wenn du dich später

wirklich vergessen hast,

hast du vielleicht

unverschämter Weise

einen Dinosaurierabdruck

in unbestelltes Feld gedrückt.

 

Wenn du später

vergessen bist,

findet ein Kommender vielleicht

die Umrisse deines

frühen Abdrucks.

 

Mit sechzig

zittern die schrumpfenden Füße

und du siehst den Traum

vom Saurier

dessen Abdruck

du hättest setzen können.

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12. Februar 2012 7 12 /02 /Februar /2012 19:21

 

Wenn ich

Fisch wäre,

hätte ich

das Angeln

als Verbrechen

verbieten lassen.

 

Wenn ich

Angler wäre,

umhüllte ich

den Haken

für mich

Fisch mit

einem besonders

fetten Wurm.

 

Hoffentlich

taut der Fisch

unterwegs ganz auf,

damit ich ihn

als frisch gefangen

herumzeigen kann.

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12. Februar 2012 7 12 /02 /Februar /2012 17:15

 

Jeder Mensch sollte

rechtzeitig vor Ostern

einen Landspaziergang

unternehmen,

den Lämmern,

die ihm

auf der Speisekarte

festens begegnen werden,

über den Kopf streichen

und ihnen Namen geben,

um dem zarten Fleische

einen gewissen

Wiedererkennungswert

zu verleihen.

 

Aber

was ein guter Bankster werden will,

dem entgeht

auch kein Mensch

ungeschoren und ohne

in die Pfanne gehauen zu werden.

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12. Februar 2012 7 12 /02 /Februar /2012 17:11

 

Auf den Wegen

die wir

über die junge Saat bahnten,

wächst kein Weizen mehr

für fremder Leute Brot.

 

Also

ohne Tritt

marsch!

 

Wenn welche

nach uns kommen,

brauchen sie

schon weniger hohe

Stiefel.

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5. Februar 2012 7 05 /02 /Februar /2012 10:19

 

Wenn ich aus meinem Fenster schau,

dann seh ich einen Baum.

Ich kenn die Art ja sehr genau

wie schales Bier den Schaum.

 

Ne Birke ist es, superschlank,

die steht da splitternackt,

ja leider ist sie, Frost sei Dank,

von allem Grün entpackt.

 

Da schau ich nun so für mich hin

im Trübsalblasmoment,

und denk, die Nacktheit hat nur Sinn

bei Mädchen, die man kennt,

 

und denen außerm schlanken Stamm

was drumherum geschenkt.

Mir sind längst meine Finger klamm,

die Birke sei behängt.

 

Bald ist der Frühling eingekehrt,

die Birke kriegt ihr Kleid -

und für die Mädchen umgekehrt

kommt dann die Ausziehzeit.

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30. Januar 2012 1 30 /01 /Januar /2012 14:53

 

da kommen sie heim

aus dem krieg

ihrem job

und haben gesehen

was zu viel ist

für eines menschen augen

haben getan

was zu viel ist

für eines menschen hirn

haben geduldet

was zu viel ist

für eines menschen zunge

und ihre augen

ihr hirn

ihre zunge

würgen wiedergekäute gedärme

voll verschuldeter schicksale aus

wieder und wieder

 

was aber

machen die

bei denen der krieg noch ist

denen zuviel

nachgestopft wird

in ihren übersättigten rachen?

unter gesunden

ist mensch mit trauma

krank

 

was aber

ist mensch unter

menschen mit trauma?

 

großvater

kam schuldig zurück

von der front

und schwieg

dem enkel

sagt er

kann etwas erziehung

beim bund

nicht schaden

so wie sie ihm

nicht geschadet hat ...

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28. Januar 2012 6 28 /01 /Januar /2012 20:30


 

Ein Buch schlief friedlich im Regal.

Das war ihm eigentlich ne Qual.

Bald wird es zugedeckt von Staub

wie herbstens modert los das Laub.

 

Wenn Laub zu Humus ist geworden,

lacht neues Grün zum Frost aus Norden.

Ob Büchern Hoffnungen nur bleiben,

dass wir sie zweitenmales schreiben?!

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28. Januar 2012 6 28 /01 /Januar /2012 20:27


Bin ich wirklich

so ein Spießer,

jammerte der Kaktus.

 

Er platzierte sich

in der Mittagspause

auf dem Chefsessel

des Konzerns.

 

Als der Manager

brüllend aufsprang

nach dem Hinsetzen

zur Verdauung,

lachte der Kaktus wieder.

 

Ich habe mein Stück

Revolution getan.

Jetzt seid ihr dran.

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26. Januar 2012 4 26 /01 /Januar /2012 14:30


Vielleicht

zählt doppelt,

wenn ich auf dem Heimweg

von der Arbeit

auf die Ameisenstraße

geachtet und

kein Tier totgetreten habe?

 

Oder

hätte ich

der Schwangeren

an der Kassenschlange

etwa nicht sagen sollen,

dass gleich nebenan

eine zweite Kasse aufmachen würde?

 

Und

die Kassiererin

hat sich richtig gefreut,

als ich

Ich habe Zeit

gesagt habe,

als sie

nach drei Barcodeversuchen

den Preis per Hand eingab.

 

Überhaupt

bin ich für den Frieden.

Aber

mich fragt ja keiner.

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