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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

26. Januar 2012 4 26 /01 /Januar /2012 09:37

Am Stamme die Deutsche Eichel

ward überhaupt nicht mehr weichel.

Wie wird das dann nur ein Gedicht

von nationalem Gewicht?!

Ach, der Baum wird nur brauner, nicht bunter -

da fällt die Eichel herunter.

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24. Januar 2012 2 24 /01 /Januar /2012 16:12

 

Marina zog als stolzes Kind

voll Ehrgeiz ihre Runden.

Sie hatte, wie die Kinder sind,

Bestätigung gefunden

beim Delphin und im Kraulen

zählt´ sie nicht zu den Faulen.

 

Doch später pubertierend

sah man sie dann verlierend

die stromgelinte Glätte

die schwimmend sie gern hätte.

 

Zwei wunderschöne Hügel

dem Gleiten sind sie Zügel

trotz textilantem Pressen

soll Siegen sie vergessen.

 

Marina zieht als stolze Frau

voll Formen ihre Runden.

Sie hat, wie Selbstbewusste sind,

ihr Körperglück gefunden

und schwimmt jetzt als ne nackte

Gewinnerin, die´s packte.

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24. Januar 2012 2 24 /01 /Januar /2012 16:08


Coctails aus Chemie?

Fremdes Blut?

Hormonische Substanzen?

Schnupfenspray!

Hochlandtraining!

Spikes!

Windschlüpfriges überm Leib!

 

Nackt

vom Scheitel bis zu den Sohlen

biogemüst

biogefleischt

geschützt vor

dem Tee der Kräuterhexe

 

und am Ende

eine breite Stufe

darauf steht EINS

darauf stehen alle 

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23. Januar 2012 1 23 /01 /Januar /2012 15:41


In einem spiegelkabinett

steht ganz adrett

und einsam er,

der redakteur,

und leidet unter großer qual,

weil gerade ihm sein chef befahl:

das dumme volk, das das nicht weiß,

braucht schleunigst einen topbeweis,

dass gauckelchen der beste ist

dem aus der hand es kniend frisst

und den es liebt

wie´s auf der welt das selten gibt.



Der redakteur der weiß genau,

hat mann noch grips und grips die frau,

würd man es tunlichst bleiben lassen,

solch beelzebub gar anzufassen.

von liebe ist da keine rede

bei denen, die nicht völlig blede.



Doch wahr ist wahr und chef ist chef

erlaubt mir nicht, dass ich laut kleff

was meinung wird in diesem land

ist das, was man geschrieben fand

in meinem geistentleerten blatt

weil geld es schon entschieden hat



Der redakteur sieht spiegel eins

ein gegenwort bekommt er keins,

sieht spiegel über, neben sich

und alle sind gar einiglich:

das volk verlangt nach solchen gaben

es will den gauck zum vor-bild haben



In einem spiegelkabinett

steht ganz adrett

und einsam er,

der redakteur,

und hat nun endlich klar erkannt:

den gauckel-vormund braucht das land

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21. Januar 2012 6 21 /01 /Januar /2012 17:17

 

verdauen

was war

ulf

 

in der erinnerung

wird bleiben

vielleicht

ich

habe nur

worte verstreut

macht euch

einen reim darauf

warum gebt ihr mir

keinen kredit mehr

ich habe

keine kzs gebaut

 

verdauen

was war

ulf

 

ich darf es

nicht sagen

es wird

schlimmer kommen

nach mir

die sintflut

betet

rote beelzebuben

aus allem hellas

 

ich habe immer

nichts gesagt

das konnte ich

immer aufrichtig

ihr werdet euch

bald schon

sehnen danach

 

fangt mein gedicht

einfach irgendwo

vorn an

egal wo

 

verdauen

was war

ulf

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21. Januar 2012 6 21 /01 /Januar /2012 17:03

 

 

Es lässt sich gut von schlechten Dichtern schwärmen,

von denen man noch nichts gelesen hat.

Man kann sich wunderbar für sie erwärmen

und alle sind bei unsrer Bildung platt.

 

Wir finden wunderbare Attribute

für Schönheit, die kein Mensch versteht.

Ersäuft der Götze dann in seinem Blute

dann bleibt er unverstanden, doch er geht

 

Wir führen große Namen leicht im Munde

und wagen jeden Kunstvergleich,

posieren gern in feuchter Runde

mit klaren Worten macht man uns nicht weich.

 

Wir sind die Herren im Bereich des Vagen,

wir sagen viel und haben nichts gesagt

Man darf uns jede Frage fragen

und wird von unsrer Antwort dann geplagt.

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19. Januar 2012 4 19 /01 /Januar /2012 20:39

 

 

Ich glaub, ich wär gerne gestorben,

säh im Sterben ich Sinn und Verstand.

So oft wurd ich teuflisch umworben,

komm leg an dich selber die Hand.

 

Es sind immer Reste geblieben

mit der Hoffnung als Stele am Platz.

Selbst dich wollt ich immer noch lieben,

bist du mir auch längst nicht mehr Schatz

 

sondern Klotz am ermüdenden Beine

und zu Fleische gewordner Betrug,

geh ich weiter, zur Not auch allein,

reih mich ein in der Einsamen Zug.

 

Mich tröstet ein krächzender Rabe,

wenn ich weine mit Blumen am Grabe.

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15. Januar 2012 7 15 /01 /Januar /2012 12:40

 

zwischen den büchern hervor

beobachten mich schildkröten

keine lebenden

hölzerne

steinerne

bearbeitete

bemalte

gebrannte

gegossene

getrocknete

gebastelte

welche die rollen könnten

welche die auf duftöl warten

welche die lieber eine badeente geworden wären

 

sie alle kleiden sich

in den staub

vergehender zeit

der sich

in den regalen

zu verkriechen sucht

 

sie alle lachen sich eins

was sitzt da nur

am schreibtisch

für ein fossil

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13. Januar 2012 5 13 /01 /Januar /2012 18:24


 

wer schenkt mir noch

eine sekunde

ohne leere

die ich

wieder dehnen könnte

zu jahr und tag

 

aus dem rucksack

einer langen wanderung

erinnert

zerknüllte verpackung

an rasten in rastlosigkeit

nach erwartungsvollem abmarsch

 

der muskelkater

sitzt grinsend

zwischen hirnwindungen

das kommando an die winkhände

verhallt

niemand hört

den hilferuf

den ich nicht

ausstoße

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13. Januar 2012 5 13 /01 /Januar /2012 18:23


im bademantel

sitzt er auf dem sessel

vorm schreibtisch

und tippt

wort gewordene bilder

seiner erträumten zukunft

in wehrlose speicher

 

auf Dresdner straßen

recken sich

im schutze der macht

die gestrecktesten arme

zum gruß

damals

waren wir

die opfer

die nächsten

siegerbomber

sind unsere

 

er tippt

und tippt

und der abend

bringt dunkelheit

 

 


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27. Dezember 2011 2 27 /12 /Dezember /2011 14:58

Einst legt sich

die Anthrazitwolke

über mich


Wenn einmal jedem selbstverständlich sein wird

dass aus demselben Stoff

der in grellem Grau

meinerzeits Öfen zu Wärmespendern wandelte

auch Diamanten werden

mögen die Braunkohlenmenschen von heute

zu Brillianten geworden sein

lebenswerte Welten

hinter dem Licht

das wir bisher kennen

kartografieren

 

Das male ich mir aus

auf einem Stoff

der chemisch

der Kohle und

den Diamanten ähnelt


 

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25. Dezember 2011 7 25 /12 /Dezember /2011 08:18

Als aber die muse der poesie

die schwangerschaften nicht mehr zählen konnte

und die dichter die sie geküsst

begann ihr leib in die breite zu gehen

 

Alsbald kam sie durch keine tür mehr

das war die zeit

als die vernunft ihre rolle mit übernahm

 

Im letzten klaren bergsee

schwimmt sich noch immer

die einsame muse

ihre ringe von den hüften

 

Wer sie küssen will

muss

ins kalte wasser springen

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b9/Goya-El_sue%C3%B1o_de_la_raz%C3%B3n.jpg/401px-Goya-El_sue%C3%B1o_de_la_raz%C3%B3n.jpg

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23. Dezember 2011 5 23 /12 /Dezember /2011 16:08

 

In einer Wüste heißem Sand verirrten sich, oh Wunder,

zwei Wanderpflanzen beim Burgunder.

Die beiden warn einander Freund im Angesicht des Trunkes

ward langsam leer die Flasch´, da stunk es.

Die letzten edlen Tropfen versprachen Chance zur Wende

vielleicht vor beider bittrem Ende.

Lass mir den Saft in deiner großen Güte

denn Hilfe kommt dank meine Blüte,

So fordert glaubensfest der Oleander

und Blüten blühen beieinander.

Es nutzt dir nichts, dich in die Höh zu strecken,

du solltest dich bei mir verstecken,

so fleht der Kaktus mit Geduld von Dauer,

er schätzt der beiden Lage ein genauer.

Die beiden Pflanzen haben derart unverdrossen

den letzten Rest vom Wein vergossen.

Nun dürsten sie in Wüstensonne und in Mitternächten,

in Hallizunis, dass sie weiter zechten.

Es sind die Jahre wie im Flug vergangen,

zu regnen hat´s nicht angefangen.

Die beiden bösen Brüder sind zerbröselt,

zwar nacheinander, aber fortgedöselt.

Drei Dromedare, die danach vorüberkamen,

verteilten in Oasen ihren Samen.

Im Sonnenschein erwartet der ein neues Wunder:

Wann endlich wächst hier Spätburgunder ...

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21. Dezember 2011 3 21 /12 /Dezember /2011 12:54


Du bist so klug

hast erkannt

unsere Zeit

reicht nicht einmal

zu erfassen

was den Namenlosen

nicht angetan

werden dürfte

was wir

nicht ändern können.

 

Ich bin so dumm,

will alles

verstehen

ändern

spiele im Sumpf

an Münchhausens Zopf

anstatt

deinem Rat zu folgen

mach doch

ein Gedicht daraus.

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20. Dezember 2011 2 20 /12 /Dezember /2011 15:41


auf dem alexanderplatz stehen / mit aller kraft / vorbei kommenden / peace will come / ins gesicht singen / bis auch sie es schmettern / mitkommen zum bundestag / immer mehr / schließen sich an / können nicht anders / die wachleute zücken / ein liederbuch und / stimmen ohne ein / der chor der abgeordneten tönt / panzer zu pflugscharen / für afrika / die welt um mich / momente am überleben

der wachdienst / vom kaufhof / ruft die gepanzerten schützer / unserer ordnung / ich werde gesalzen und / vor allem gepfeffert / in ihre wanne geworfen / gelangweilte blicke / sehen mich schon dort / wo ich wohl / hingehöre 

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19. Dezember 2011 1 19 /12 /Dezember /2011 16:47

 

Wir haben die richtige Meinung:

Wir sind gegen all diese Rechten.

Sie haben zwar Recht mit der Ordnung,

aber inkorrekt sind sie, die Schlechten.

 

Wir aber sind deutsche Mitte,

Berlin, lesen wir, heißt Toleranz.

Da sind wir dafür, aber bitte,

deutsche Nachbarn gesucht, und zwar ganz.

 

Denn belästigt uns in der Nähe

babylonisches Sprachengewirr,

dann schützen wir unsre Kinder,

Sonst werden wir noch ganz kirr.

 

Wir wollen verhindern, dass der Ali

zu Allah laut Friede sei spricht.

Aber Rechte, nein, Rechte, die sind wir

politisch gesehen nicht.

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18. Dezember 2011 7 18 /12 /Dezember /2011 15:47

 

Auf Bänken, weich auf Wolke sieben,

da saßen sie alle zusammen.

Das heißt, jeder saß da auf seiner,

mit weichem Gesäß mal und mal mit nem strammen.

 

Dem Fräulein Gefühl entrangen Tränen,

weil da Kinder an Hunger gestorben,

und die sei möglich gewesen,

obwohl sie von Hilfe umworben.

 

Der Herr Verstand zuckt bedauernd die Schultern,

so sei heute das Leben:

Wer nichts zu hat zum Verschenken,

dem wird nichts gegeben.

 

Den Onkel Gewalt hört man sagen,

er war in solch Ländern,

und er sei der Bereite,

das alles zu ändern.

 

Die Mutter Vernunft lässt die Anderen wüten

und jammern und klagen.

Bis die Bänke verlassen,

dann erst sieht man sie sagen:

 

Ein jeder für sich verändert´s nur selten,

das Recht, das keins ist, in der Unmenschen Welten.

Auf der Erde sollt´morgen Mutterrecht gelten,

Aber nicht jenes alte aus der Zeit wilder Kelten.

 

Wenn wir unsere Kraft zusammenlegen

bei der Saat und der Ernte, auf all unsren Wegen.

Dann gehen wir besseren Zeiten entgegen.

Und dann wartet sie schweigend, wird rot und verlegen.

 

Und die Anderen wundern sich nur, dass sich nun alles reimt,

und sie hoffen auf einmal, dass in ihnen was keimt ...

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16. Dezember 2011 5 16 /12 /Dezember /2011 18:30

 

Später wird man nur das Jahr noch erfragen,

in dem ein bestimmtes Gedicht geschrieben.

Die meisten sind vergessen nach wenigen Tagen,

manche vielleicht wird man länger lieben.

 

Und ist "man" auch nur ein einziger Mann.

Dann hat es gelohnt, dann bleibe ich dran.

Und ist dieser Mann dann sogar eine Frau,

dann wäg ich die Worte besonders genau.

 

Denn nur die kann ich, muss ich nächsten Tags sterben,

an die, die mich liebten, in Liebe vererben.

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14. Dezember 2011 3 14 /12 /Dezember /2011 16:20


Ans Kreuz geschlagen

Freut sich

Der Liebende

Auf die Rückkehr zum Vater.

Den Beweis,

Wie er ihn angetroffen,

Gönnt er denen,

Die ihm folgen.

 

Wenn das Bungee-Seil reißt,

Glaube nicht an

Die Ewigkeit

Der Erdanziehung.

Fliegen ist schön.

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14. Dezember 2011 3 14 /12 /Dezember /2011 16:18


 

Auf dem Speicher lag der alte Kater und blinzelte regungslos ins Dämmerlicht.

Keine Stunden dauerte es, da spielten die Mäuse entrückt ihr Tennentennis.

Auf dem Speicher liegt der alte Kater in einem Kreis von trocknenden Mäuseschwänzen.

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12. Dezember 2011 1 12 /12 /Dezember /2011 15:42

 

Bin ein Gedichteautomat

und du sitzt grad am Enterknopf.

Wie dirs beliebt spuck ich sie aus

die Worte in ganz netten Ketten.

Ein Poesietriumvirat

wächst nicht in meinem Kopf

und nichts stört aller Welten Lauf

doch bin ich sicher vorm Verfetten.

 

Du wolltest, dass ich Liebe schriebe?

Warum denn nicht – sie ist ja drin!

Und auch die letzte Revlution

würg ich in meine Tasten rein.

Ich träumte, dass was übrig bliebe,

frag ehrlich sinnlos nach dem Sinn.

Doch welcher Schreck: Da starb ich schon.

Nicht mal zu Humus wird mein Sein …

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12. Dezember 2011 1 12 /12 /Dezember /2011 15:38

Der Pinscher Glaucus an der Eiche

erschauert vor der Männlichkeit

die ihm gehobnen Beins entweiche

in seiner stolzen Pinkelzeit.

Und so markiert er alte Rinde,

damit, was Hündin heißt, ihn finde.

 

Brunhilde hält ihn an der Leine,

bald ist das Leibchen rundgestrickt,

fürn Hundebauch, das wollne, feine,

das Glaucus nicht, doch sie beglückt.

Auf Boxerhündin Miezies Runden

wurd Glaucus´ Marke dann gefunden.

 

Doch wenn ihr denkt, dass diesen Tieren,

das Liebesspiel nicht Freude bringt,

der irrt. Denn ohne sich zu zieren

in Miezies Herrchen Arme sinkt

Brunhilde, die für Zweisamkeiten,

den Hund sich strecken ließ beizeiten.

 

Nun sieht man alle Lein´ an Leine

spazieren gehen und nicht alleine.

Brunhilde strickt schon andernorts

an Miezies warmen Boxer-Shorts

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11. Dezember 2011 7 11 /12 /Dezember /2011 18:14

 

Die Liebe, die dein Herz erbricht,

bringt dich aus deinem Gleichgewicht,

denn Ungeplantes gibt es nicht

in deinem Lebens-Leib-Gericht.

Wie ists, wenn dieses Schmachtgedicht

im dauerhaftem Dämmerlicht

zu deinem Grönlandherzblock spricht?

 

Dein Permafrostgefühlehandel

wird aufgelöst im Klimawandel.

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11. Dezember 2011 7 11 /12 /Dezember /2011 10:54

 

 

Als der vorletzte Mensch

aufhörte zu glauben,

in seinem Wort

steckte die Welt,

begann die Welt

in sein Wort

zu steigen,

damit es

ihr gleich sei,

und siehe,

ein letzter Mensch

wurde nicht

geboren.

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9. Dezember 2011 5 09 /12 /Dezember /2011 10:37

 

Da stehen sie,

diese Dichter,

und hoffen,

im Schwemmsand

fließender Sprache

ein paar

Gedichtnuggets

auszusieben.

 

Manche siedeln

im modernen

Kalifornien,

manche frieren

sich den poetischen

Klondike-Arsch ab.

 

Manche erobern

Wortimperien

von Dauer,

manchen reicht

der Glitzerring

in der Tagesliebe Nase

oder an ihrem

zweitkleinsten Finger.

 

Ich wasche

hoffend vor mich hin,

bemüht, eine eigene

Pfanne zu behalten

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