Overblog
Folge diesem Blog Administration + Create my blog

Über Dieses Blog

  • : Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste
  • Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste
  • : jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
  • Kontakt

Profil

  • Slov
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

geprüft & gespeichert

[?]

Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

germanist   marbach

  Germanistik im Netz - Virtuelle Fachbibliothek Germanistik  

Suchen

Verzeichnisse

frisch gebloggt Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen 
BlogverzeichnisBlog
LinkARENA - Web 2.0 Social Bookmarking Service
Deutsches Blog Verzeichnis
Blog Top Liste - by TopBlogs.deBlogverzeichnis
Add to Technorati FavoritesBlog Button
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.deblog-o-rama.de
Listiger BloganzeigerBloggeramt.de

 

Blogvisor - Toplist für Blogs und Blogverzeichnisse
Blogkatalog
Listinus Toplisten

Listinus Toplisten     

Listinus Toplisten

  Blogverzeichnis Blog Search

Google PageRank Check GdG

 

Lesungen

8. Dezember 2011 4 08 /12 /Dezember /2011 15:48

 

Auf die Gleise stieg ein Kind,

das solch Dinge nie gesehen,

konnt den Zweck noch nicht verstehen,

freut sich aber frei im Wind.

 

Ist´s ein Strich zum Balancieren,

weit nach außen wie beim Fliegen

sind die Arme ausgestreckt

und die Neugier ist geweckt:

wohin mag der Weg wohl führen?

 

Ist das Gleichgewicht verloren,

folgt der Fall wohl auf die Schwellen

glücklich, weil nicht auf den Schotter,

denn sonst gäb es blutge Dellen

und daheim was auf die Ohren.

 

Leichter ist´s vielleicht zu springen

so von einer Schwell´ zur andern,

solcher Art durch Welten wandern

weg von jedem Kommandieren

wie ein Vogel frei zu singen.

 

Balanciert bald selbstvergessen

auf dem Gleis, mal recht, mal links,

ist begeistert von dem Wunder,

denn in eine Richtung gings,

um die Erde zu vermessen.

 

Und die Gleise müssen führen

immer weiter in die Ferne

und das Kind, es hüpfte gerne

übern unbeschwerten Weg,

bis die Gleise sich berühren.

 

Aus der Ferne taucht er auf,

fest geführt von beiden Gleisen

unsrem Kind nun zu beweisen

jener Zug auf Parallelen

fährt auf vorgeschriebnem Lauf.

 

 

Und das Kind sieht viele Fenster,

durch die Menschen nach ihm schauen,

manche Mitgebrachtes kauen,

so entfernt der Zug sich wieder,

kleiner werden die Gespenster.

 

Kind lässt Zug im Nichts entschwinden,

Balancierzeit ist vorbei,

hüpft noch einmal eins-zwei drei,

muss den eignen Weg erst finden.

Diesen Post teilen

Repost0
7. Dezember 2011 3 07 /12 /Dezember /2011 12:34

 

Wenn es besonders lange

zu warm ist

für den Winter,

den wir noch haben,

verkünden kecke Forsythien,

der Frühling ist da.

 

In unseren Breiten

ist im Januar

kein Frühling.

 

Blüten im Schneesturm

halten die Kälte

für Sommer

und finden ihn

tödlich.

 

Der Bauer weiß,

der Frühling kommt,

wenn es soweit ist,

und der Sommer folgt

mit sengender Sonne.

Ein Jahr ist eine lange Zeit.

Diesen Post teilen

Repost0
7. Dezember 2011 3 07 /12 /Dezember /2011 12:32

 

Die Statistik

strahlt

in hellem Sonnenlicht.

Wir können es

kaum glauben:

Uns geht es einfach

blendend.

Ringsum die Länder

stehen vor dem Ruin.

Sinnlos ihr Ruf

um Hilfe.

Warum erwarten sie die

ausgerechnet von uns.

Ihr Scheitern ist

unsere Chance.

 

Der,

dessen Hütte

gerade zum Spielball der Winde wurde,

drückt seinen Körper in Stein.

Wann,

fragt er hoffend,

zieht der Taifun endlich weiter …

Diesen Post teilen

Repost0
6. Dezember 2011 2 06 /12 /Dezember /2011 12:27

 

Wer schon

bewegungslos

am Boden liegt,

gibt das beste Ziel ab,

kräftig nachzutreten.

 

Man begegnet sich,

so heißt es,

immer zweimal im Leben.

 

In einem Augenblick

wie diesem

lässt sich das verhindern.

 

Diesen Post teilen

Repost0
5. Dezember 2011 1 05 /12 /Dezember /2011 16:03

 

Bescheiden, wie ich nunmal bin,

kam mir soeben in den Sinn,

vielleicht verzicht´ ich hier doch nur

auf die vakante Kandidatur

um einen Job als Präsident,

der nicht Kredit und Hemmung kennt.

 

Ich habe keinen heißen Draht

zu Meinungsmachern hier im Staat.

Ich bisse nicht die Herrenhand,

die mich in diesem Euroland

auf den Ikeastuhl gesetzt,

von dem man mich bald weggehetzt.

 

Bescheiden, wie ich nunmal bin,

kam mir was Andres in den Sinn:

Die Blüten im Amigosumpf

die reißt man aus mit Stiel und Stumpf,

und all die unverdauten Brocken

ersetzt man mal durch rote Socken.

 

Vielleicht sind ohne Mauermief

die wieder richtig kreativ.

Diesen Post teilen

Repost0
5. Dezember 2011 1 05 /12 /Dezember /2011 16:01

 

Gehörte mir eine Zeitung,

so könnte ich nicht leiden,

druckte meine Zeitung

nicht meine Meinung,

wenn nicht,

was sie druckte,

meinen Geldbeutel überquellen ließe,

denn das

wäre meine wichtigste Meinung,

gehörte mir eine Zeitung.

 

Mir gehört keine Zeitung,

so kann ich

nicht einmal meine Meinung

zu einem Geldbeutel machen.

 

Das ist nicht

Lyrik,

nicht Gedicht?

Aber eine Meinung.

Tausend Euro

zum ersten ...

Diesen Post teilen

Repost0
4. Dezember 2011 7 04 /12 /Dezember /2011 17:28

 

Aus dem Humus

vermodernder Jahre

wachsen die neuen

Blüten treibenden.

 

Bienen gleich

flattern wir

von Kelch zu Kelch.

 

Wir sammeln

den Nektar,

weil wir

leben durch

unsere Jahre.

 

Wir wissen

um die Macht der Bestäubung

und dass ohne

unsere Flüge

keine Früchte kämen.

 

Ein Baum ohne

Früchte wird auch

Humus.

Nur neue

wachsen nicht mehr.

Diesen Post teilen

Repost0
3. Dezember 2011 6 03 /12 /Dezember /2011 18:17

 

Bescheuertes Jahr, du kannst nichts dafür,

denn du bist nur ein Kind des vergangnen.

Du steht voller Unschuld in meiner Tür,

fragst nach Gaben, den im Vorjahr empfangnen.

 

Ich reime dich mit Erwartungen ein

ohne Hoffnung, wir könnten uns leiden.

Denn solltest du so wie dein Vorgänger sein,

möchte ich deine Bekanntschaft vermeiden.

 

Du bittest mich lächelnd, bedenke es recht,

was immer da war, war nicht immer schlecht.

Ich reich dir verlegen meine schmutzige Hand:

Was immer du bringst … bald sind wir bekannt.  

Diesen Post teilen

Repost0
3. Dezember 2011 6 03 /12 /Dezember /2011 18:15

 

Es tropfte das Jahr vom Hahn der Zeit

und traf uns an nasswunder Stelle.

Es lag doch der Lappen zum Trocknen bereit

gemacht für genau solche Fälle.

 

Ich fühl mich als Zelle am betroffenen Punkt

der Menschheit, der schwachen und alten.

Ich hoffe, dass er trocknet und wieder funkt,

sich verborgene Stärken entfalten.

 

Steter Tropfen, so heißt es, höhle den Stein,

Ich kann davon Nachtlieder singen.

Armageddon trifft jeden für sich allein.

Also Trost kann ich niemandem bringen.

 

Es reichte gestreckt unser langer Arm,

das Wasser in Eimer zu lenken.

Wir sind doch nicht Stein, sondern lebend und warm,

und vor allem können wir denken.

 

Wir hängen nicht hilflos und ohne Macht

an schicksalsverknoteten Bändern.

Was uns Andre als Zukunft so zugedacht,

wenn wir zupacken, können wir ´s ändern.   

Diesen Post teilen

Repost0
2. Dezember 2011 5 02 /12 /Dezember /2011 13:32

 

 

Wenn ich

Luft in meine Lunge lasse,

die die Nase voll Optimismus

für sauber hält,

dann besucht mich ein

aus dem fernen Libyen

angereistes

panzerbrechendes Isotop.

 

Habe ich alle

meine Brüder verloren,

fragt es

meine weißen Blutkörperchen.

Die trösten es:

Krieg um Krieg

suchen neue Umherirrende

nach Asyl in ahnungsvollen

Bahnen.

 

Bald werden sie sich alle

zu freiheitlich-leukämischen Tänzen

vereinen.

Wenn dann irgendwann

außerirdische Geigerzähler

nach Spuren vergangener Kulturen

suchen werden,

werden meine Knochen

ihren Knacken entgegen

leuchten.

Diesen Post teilen

Repost0
2. Dezember 2011 5 02 /12 /Dezember /2011 13:30

Mit dem, was ich mir vorgenommen,

bin ich nur Stunden weit gekommen.

Der wilde Hengst, gedanklich flott,

verfiel schon in den alten Trott.

 

Zu Neujahr riss ich Bäume aus .

Nun schrumpften sie auf Spielzeugmaus-

Gewicht und mich, welch Recke,

bringt schon ein Kater leicht zur Strecke.

 

Was ich als Vorsatz aufgeschrieben

ist aber nicht umsonst geblieben.

Ich heb mir´s auf, ich schwör´s sogar,

als Vorsatz dann für´s nächste Jahr.

Diesen Post teilen

Repost0
30. November 2011 3 30 /11 /November /2011 16:05

 

 

Hans-Peter führt die neue Flamme ganz ahnungslos in ein Theater,

wo der Herr P. „Faust“ inszeniert.

Zwar wohnt Hans weit in der Provinz und ´s letzte Drama war der Vater,

der ihn zur Klassik ausgeführt …

 

Jedoch will Hans sich hoch gebildet der Neuen zeigen, rundherum,

wo ´n Anzugtag dazugehört,

dass sie zum Traualtar ihn führt, weil er ganz offenbar nicht dumm,

und wenig bleibt, was an ihm stört.

 

Der Abend geht dann doch daneben

des Schauspiels wegen, das gezeigt.

Was musst das Paar an Kunst erleben,

wonach die Liebeslust sich neigt?

 

„Vom Eis befreit sind Strom und Bäche“,

ruft Fausty vor ner Leuchtwand aus:

„Es ist der Umweltsünden Zeche ...“

steht dort: „...grün sieht der Nordpol aus.“

 

Der Faust ist nackt wie Gretchen stille,

treibt´s pornogleich, mit Viagra-Pille,

auf kahlen Bühnenbrettern wild,

bevor sich Gretchen selber killt.

 

Und die Moral von dieser Mär?

Mit Klassik kommt Hans nimmer mehr ...

Diesen Post teilen

Repost0
30. November 2011 3 30 /11 /November /2011 11:28

Genosse, du weißt alles richtig,

du weißt, wer diese Welt gewinnt.

Deshalb verdammst du jenen Zweifel,

der mir aus meinem Blick gerinnt.

 

Ich scheiß, bei Gott, auf unsre Klasse,

sofern sie sich nicht selbst erkennt

und mit dem Tumor am Gehirne

blind unsrem End´ entgegen rennt.

 

Für mich ist Kommunismus logisch

zu End gefolgerte Vernunft.

So land´ ich zwischen allen Stühlen.

Zu klein ist noch die eigne Zunft.

 

Die Zocker handeln mit dem Morgen,

bei dem sie nicht zugegen sind.

Und wir gebären neue Kinder

mit weichen Knochen zukunftsblind.

 

Vielleicht ist jene Todesklippe

längst überschritten, alles leer.

Wir fliegen frei bis zum Zerschellen,

um Umkehr geht es längst nicht mehr.

 

Vielleicht fehlt unsrem wilden Esel

der Griff zum Zügel und ein "Stopp!"

Und später rennt er durch die Weiten;

uns küsst die Luft frei im Galopp.

Diesen Post teilen

Repost0
27. November 2011 7 27 /11 /November /2011 16:44

 

 

Auf einem steilen Serpentinenpfad

aufwärts zum Gipfel der Erkenntnis

trafen sich zwei Dichter,

die einander nicht verstanden.

Warum, dozierte der revolutionäre,

schreibst du der nach Veränderung dürstenden Welt

keine Hymne der Revolution?

Warum, erwiderte der liebende,

schreibst du der mit Hass beunkrauteten Welt

keine Lieder der Liebe?

Und beide wurden laut und lauter,

bis ein aus der Höhe kommender

Steinschlag

sie beide zum Schweigen brachte.

Nun hat die Welt nicht

den Dichter der Revolution

und den Dichter der Liebe

auch nicht.

Diesen Post teilen

Repost0
26. November 2011 6 26 /11 /November /2011 16:29

Der Papst mit der Dreifaltigkeit mag wohl die Einfalt segnen.

Erst wenn ich aus mir selber tret´, kann ich mir selbst begegnen.

Ich sah dich erst in voller Pracht, nachdem ich mich erkannte.

Ich glänzte kurz nur anthrazit, bevor ich schnell verbrannte.

Doch kannst du in der Asche noch von meiner Liebe lesen.

Nur kleine Tiere ärgern sich: Nun werd ich nicht verwesen.

Diesen Post teilen

Repost0
26. November 2011 6 26 /11 /November /2011 14:43

Auf der anderen Seite des Landes

erlebten Wasserwerfer

die Illusion

die Menschheit

vor Bahnhöfigkeit zu retten.

 

Etwas ferner noch

verwechselten Raketen

Wünstenwinderfahrene

Kinder

mit dem Vater

des Grünen Buches.

 

Auf meiner Balkonbrüstung

spielt mir

ein genmanipulierter Frühling

das Lied vom Leben.

Und ich schreibe und schreibe und schreibe ...

Diesen Post teilen

Repost0
25. November 2011 5 25 /11 /November /2011 15:53

 Ich strich´ dir gern Erinnrungscreme

auf deine offnen Wunden

Ich mixte sie aus angenehm

und wohl geratnen Stunden.

 

Du hattest einen Augenblick

mich ganz und gar besessen,

als ich dich bis aufs kleinste Stück

roh schlingend aufgefressen.

 

Noch schwingt er nach, der Widerhall

der Lieder, die wir sangen.

Doch hat der Alltag überall

uns klirrend eingefangen.

 

Nun bin ich hier und du bist fern;

wir lecken unsre Wunden.

Du hast auf einem fremdem Stern

mich wie ich dich gefunden.

 

Die mondene Erinnrungscreme

ist beiden uns geblieben.

Denn die Gewissheit bleibt bestehn:

Sekunden gabs zum Lieben.

Diesen Post teilen

Repost0
7. November 2011 1 07 /11 /November /2011 17:31

 

An den Revolutionen

haperte es nicht.

 

Die Revolutiönchen aber

fielen als Asche schon

mäßigend ins Auflodern.

 

Man muss genau erwägen,

was würdig wäre,

erhalten zu bleiben

vom Alten.

 

Und so blieb

von den Siebenmeilenstiefeln der Geschichte

im Denkerland

die Revolution im Kaffeemaschinenexport

und Runzeln auf

betenden Händen.

Diesen Post teilen

Repost0
7. November 2011 1 07 /11 /November /2011 17:19

… stehst du hinter mir,

die Finger zwischen meinen Rippen.

 

Ich versuche,

deinen Hinterbliebenen,

so nennt man das,

ein mitleidig ernstes Gesicht zu schenken.

 

Aber was soll ich machen,

wenn du mich

kitzelst, was das Zeug hält.

 

Dann höre ich es deutlich:

Was die nur haben?

Ich bin doch noch da!

 

Tja.

Was da in der Urne ist,

kann man chemisch analysieren.

Du bist es nicht.

Das wär auch schlimm.

Diesen Post teilen

Repost0
1. November 2011 2 01 /11 /November /2011 16:06

Ich dichte nicht

bin ich denn Klempner?

Ich gebe alten Worten neuen Sinn.

Ich weiß, auch in

Fäkaliengruben

ist duftbeladne Schönheit drin.

 

Ja, welche gibt´s,

die Massen trocknen

zu Kunst gewordner brauner Form.

Als sei es dann

Poetenpudding

und auch sein Marktwert sei enorm.

 

Behaltet nur

den kalten Kaffee,

den ihr als x-ten Aufguss aufgebrüht.

Ich hoff darauf,

dass meinen Kindern

noch frisch die Bambusblume blüht.

 


 


Diesen Post teilen

Repost0
1. November 2011 2 01 /11 /November /2011 14:14

 

Man packt die Verse ein in Linnen

zum Dichter Nähe zu gewinnen.

Die Schimmelkunst sei sehr modern

so frisch, wie von nem Zukunftsstern.

Man lobet hier und feiert da

Man scheint dem Dichterhimmel nah.

 

Ist dann das Jubeljahr zu Ende,

erfolgte die Rezensionen-Wende

Die eben Kunst gesehen haben

sind nun dabei sie einzugraben.

Was höchste Lobe grad erfuhr

mieft hundert Jahr´nun ohne Spur.

 

Es heißt, sich hurtig umzusehen

nach aktuellen Jubiläen …

Diesen Post teilen

Repost0
1. November 2011 2 01 /11 /November /2011 13:21

 

Mein Gedicht birgt ein kleines Geheimnis.

Es wär schön, wenn du meinst, das bist du.

Doch ich weiß, dass das Leben gemein is,

hab vor Sehnsucht nach deinem nicht Ruh.

 

Dein Gedicht hüllt ein großes Geheimnis.

Und ich sauge am Traum Ich und Du.

Wünsch so sehr, dass es unser allein is,

doch was machst du, du schmatzende Kuh?

 

Du zermalmst mein Gedicht zu ´ner Suppe

aus nur mäßig geschwärztem Papier.

Deins gleich mit, du verfressene Puppe

erst im Pansen vermengt´s sich zum Wir ...

Diesen Post teilen

Repost0
27. Oktober 2011 4 27 /10 /Oktober /2011 17:57

 

es war immer so wichtig

ich brauchte

die texte

über die wir alle gesprochen

am nächsten tag

um mit dir das kluge Urteil zu finden

das am abend in streitender runde

noch nicht reif war

 

ich steckte die texte ein

wie immer


wann

wird mein inneres wissen

dass ich das nicht mehr brauche


ohne dich

sind streitbare abende

einfach nur

zu ende

Diesen Post teilen

Repost0
16. Oktober 2011 7 16 /10 /Oktober /2011 10:35

 

 

In Dubai wurde Öl zu Geld.

Man schüttete die ganze Welt

mit Kontinenten und dem Quark

als sandigen Vergnügungspark

hinein ins Meer -

man ist ja wer.

 

Solch Disneyworld ist ziemlich flach,

weshalb der Klimawandel, ach,

die Höhen auch bald überspült,

sodass man hier schon heute fühlt

dass Räubergeld holt Stück für Stück

sich die Natur voll Kraft zurück.

 

Die Welt der Scheichs ist in solch Sinn

für unsre Zukunft der Beginn.

Diesen Post teilen

Repost0
15. Oktober 2011 6 15 /10 /Oktober /2011 18:16


wenn ich

mit dem stöckchen

gelaufen komme

fragst du mich

na was bringst du mir denn da

und ich 

hechle und wedle

dann wirst du sagen

brav

ein schönes wir

und ich

bekomme 

mein liebstes leckerli

dich

und so männchen machend

erwarte ich

stöckchen die du

wirfst

 

Diesen Post teilen

Repost0

Lesetipps

Satirisch-Heiteres:
Wolfgang Reuter
"High-matt-Land"
Rolf Stemmle     
"Der Mensch im Tier"

Petros´ Netz-Lyrik