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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

30. April 2014 3 30 /04 /April /2014 16:03

 

nicht wissen

wohin der tropfen fällt

als steter

höhlte er den stein

eingedrungen ins harte

entwickelte er

sprengkraft im frost

 

du rennst herum

sommerregen

auf frauenhaut

der tanz kann

beginnen

egal

wohin der nächste

tropfen fällt

 

 

 

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30. April 2014 3 30 /04 /April /2014 15:55

 

ich spiele

was ich nicht will

ich nehme mir vor

nicht mehr zu spielen

ich bin überzeugt

ich werde es durchhalten

ich bin ja so stark

 

bis zu dem moment

da hebt sich mein blick

weil auch ich

nicht immer wegsehen kann

und da sehe ich mich spielen

und ich nehme mir vor

ich höre auf

mit einem gewinn

und dann

nehme ich mir vor

ich höre auf

mit einem großen gewinn

und dann

kann ich doch nicht

mit der großen niederlage

aufhören

 

irgendwann

hat einer den knopf gedrückt

und man wirft mich

nackt heraus

und ich nannte es

leben

 

 

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30. April 2014 3 30 /04 /April /2014 12:26

 

Mit Jahreszeiten jonglieren

und mit Jahren

Vergangenes in die Luft werfen

Vergehendes als Ball am Zenit sehen

und noch nicht Begonnenes auffangen.

Freude in der Hand

Andere sagten Zukunft dazu

Leben durch die Zeit

in der ich als verstreute Asche

Forschern als Objekt diene

Welch Kulte hatten die Menschen

seinerzeit

Was meine Zeit meint

Ich werfe die

die ich zu ihrer erkläre

in die Luft

sie zu fangen

 

als sei es meine

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27. April 2014 7 27 /04 /April /2014 11:46

 



nie wieder eine

Idee

nie wieder

Verrücktes tun

nie wieder

die unter Hoffnungsschutt begehren



immer wieder

tun, was man

mir sagt oder

nichts,

 

was dasselbe wäre

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22. April 2014 2 22 /04 /April /2014 07:17

 

 

Es lag eine Idee auf der Straße

Sie blinkte die Vorbeikommenden an

Die wendeten sich geblendet ab

Pfützenpassierer spritzten Dreck auf die funkelnden Flächen

Eine unauffällige Idee wurde vom Besenwagen an den Rand gedrängt.

 

Ein Dichter spielte mit noch nicht Eingeebneten Fußball

Ein kurzes Aufblinken blendete ihn nicht

Zuhause spülte und trocknete der Dichter die Unkenntliche ab

 

Als die Idee ein Gedicht war

zuckten Vorbeikommende mit den Achseln

 

Auf die Idee hätte ich auch kommen können

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22. April 2014 2 22 /04 /April /2014 07:16

 

 

 

Ein Dichter fühlte sich modern,

wie Dichter das heut sind,

und er empfand zu jedem Vers

wie Mutter fühlt zum Kind.

 

Der Dichter machte sich schnell schlau.

Es gibt doch so viel Recht.

Es gibt Patente auf manch Gen

da wär es nur gerecht,

 

wenn dies auch für die Dichtung gilt,

und er begann zu zählen,

wie oft er welches Wort gepflegt.

Wer ´s wiederholt, muss wählen:

 

Entweder prägt er Worte neu.

Dann sind es eben seine.

Wer spricht, wie schon der Dichter sprach,

zahlt drauf Lizenzgebühr, ne feine.

 

Der Dichter schickt nen langen Brief

an das Patentamt ab.

Er rechnet vor, welch schönes Wort

er schon geformt, nicht knapp.

 

Der Staat der schützt das Eigentum.

Der Dichter ist im Recht.

Nun bildet schnell ne WEZ

Wie schön. Das klingt nicht schlecht.

 

Fußnote: WEZ = Worteinzugszentrale, Klangliche Ähnlichkeiten gesichert unter Patent 43-3421b in Verbindung mit Durchführungsverordnung 417/5316-2014 Wiederverwendung nur mit Genehmigung des Erstbenutzers.

 

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22. April 2014 2 22 /04 /April /2014 07:14

 

sag nie

nie

wir sehen uns wieder

wenn du

in der gosse liegst

ich werde dir

die hände

hinhalten

verwundert

warum du sie nicht

ergreifst

du wirst mich

nicht wiedererkennen

und dich

schon gar nicht

in mir

 

 

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22. April 2014 2 22 /04 /April /2014 07:12

 

 

am weg

liegt der kranke mann

er röchelt

nach hilfe

aber

wer soll ihn hören

wenn der radius

vom halbkreis

ihn zu umgehen

immer größer wird

 

ist gut zu verstehen

er könnte ja

besoffen

wie er nicht ist

kleidung verderben

und

der ruf

nach dem notarzt

könnte kosten

man weiß ja nie

 

 

 

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20. April 2014 7 20 /04 /April /2014 13:31

 

Ich habe mir Lucky gebraten.

Nun liege ich satt in meinem Bett.

Saufen müsste ich dürfen.

Ich würde meinen Schlaf

gegen einen neuen Computer eintauschen.

An den Tasten bin ich Herr.

Ich bin ja sowieso dehydriert,

weil der Blitz im falschen Moment einschlug.

 

Jetzt heb ich ab.

Es geht mir gut.

Bin nicht mehr matt.

Werfe den Hut

in die Arena

in die Arena.

 

Komm einfach mit auf meiner Reise!

Mach dir keine Sorgen mehr.

Du darfst nur meine Planeten nicht zerstören.

Mir fällt dieser nieselsonnengraue Himmel auf den Kopf.

Und das alles ohne Alkohol.

An den Tasten bin ich wer.

Wie leer, wer da nicht voll ist.

Die Spüle erregt sich an Colatropfenrausch,

 

Jetzt heb ich ab.

Es geht mir gut.

Bin nicht mehr matt.

Werfe den Hut

in die Arena

in die Arena.

Es geht mir gut.

 

 

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18. April 2014 5 18 /04 /April /2014 11:05

 

Und Gott gedachte

seine Schöpfung

zu prüfen.

Also fragte er Eva,

mit welchem Vogel

sie sich denn am ehesten identifiziere.

 

Als sie aber antwortete,

mit einem Schwan,

floh er

vor der Vorstellung,

sie als Leda

berühren zu müssen.

 

Als Adam

auf dieselbe Frage erwiderte,

mit einem Spatzen,

verjagte er

das Paar aus dem Paradies

und verbot in seinem

Machtbereich

das Fliegen außer als Engel.

 

Den Verbannten aber

gab er

als Abschiedsgeschenk

das mit,

was ihm von den gewählten Vögeln

am Typischsten vorkam:

Der Schwäne Anmut und

der Spatzen Hirn.

 

Erst beim ersten

Ehestreit

schwante

den zum Schweigen gebrachten Männern,

der HERR hatte sich

vielleicht vertan.

 

 

 

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18. April 2014 5 18 /04 /April /2014 08:45

 

 

es kam der tag

da verloren sich

meine wünsche

als sandkörner in der wüste.

 

niemand bemerkte

ich war im zug

der vergangenen

versunken

 

ein paar körnchen

verfingen sich

im fluss deiner tränen

 

die folgenden

trugen jucken

auf deine haut

und du ranntest

ins bad

unter die dusche

um diesen einen wunsch

zu erfüllen

 

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18. April 2014 5 18 /04 /April /2014 08:44

 

 

Einem träumte,

er wäre durch die Lüfte geflogen.

Also erklärte er sich zum Vogel.

 

Einer beklebte sich mit Federn

schwenkte die Arme wie Flügel

und für die, die nicht lachten,

sah er aus wie ein Vogel.

 

Einer stieg in eine Rakete,

ließ unter sich Schwärme von Vögeln

und von Tonnen getragen

verlor er seine Schwere.

 

Die Schwärme aber

landeten und siehe

die einen waren Schwäne,

die anderen wilde Gänse.

 

Der Mensch

sah sie

und fand sie

majestätisch.

 

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18. April 2014 5 18 /04 /April /2014 08:42

 

 

im kreise sitzen

sechs spieler

alle würfelten nacheinander

die siegende sechs

 

in den raum tritt

ein siebter

der die rolle des

nächsten würfelnden

übernimmt

 

wie wahrscheinlich ist es

dass auch er

eine sechs

würfelt?

 

er meint

seine chance stände

eins von sechs

der ging meint

so oft wie

zwei sechsen

nacheinander vorkommen

die den neuen angrinsen meinen

so oft wie

sieben sechsen

nacheinander vorkommen

also fast keine chance

 

und ihr fragt

warum ich das schicksal

um einen neuen würfel bitte?

 

 

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18. April 2014 5 18 /04 /April /2014 08:41

 

 

es hat das glück sich gut versteckt

dabei hab ich es nur geneckt

indem ich meinte, es sei mein

seht, ich bin glücklich ganz allein

 

nun sitz ich hier am zwiebelschnitt

und reib die stelle, wo ein tritt

mich traf , dass an den rand ich flog

mich schneckte, mich in mich verzog

 

du gingst vorbei mit klarem blick

botst deine seite an fürs stück

vielleicht wärst du mein neues glück

 

vorbei, mir bleibt dein rücken nur

im sand verwischt der tritte spur

und weiter rinnt die lebensuhr

 

 

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17. April 2014 4 17 /04 /April /2014 11:00

 

 

Die Revolutionslieder

erstarben

im zweiten Stimmbruch

 

Einrichten

die Wohnung

mit einem Partner

mit einem Chef

dem nächsten Partner

dem nächsten Chef

der Mathematik

der Rentenversicherung

 

Es erwarten

die Enkel

was den Enkeln gebührt

bis zur Emeritierung

 

Zurückgegeben

die Engelsstimme

fehlt den Revolutionsliedern

 

der Sinn

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17. April 2014 4 17 /04 /April /2014 10:58

 

 

 

Keine weiße Friedenstaube fliegt mehr übers Land

Dass wir gerne Frieden hätten, ist ja gut bekannt.

 

Drohnen fliegen, Weltkriegsboten, allen sag es hier:

Die am Krieg so gut verdienen, das sind doch nicht wir.

 

Flugzeugträger, Tod auf Wasser, über Berg und Tal

Bringen allen ewgen Frieden, morden tausendmal.

 

Und wir wünschen jeder Drohne, jedem Mörderstück,

dass sie, endlich abgeschossen, nie mehr kehrt zurück.

 

 

 

 

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16. April 2014 3 16 /04 /April /2014 08:11

 

und sie dichten von wasser

und retten die welt

und sie begehren auf

gegen das geld

und sie meinen

dass mit solidarität

alles besser geht

 

und sie merken nicht

dass der anwalt gekauft

hören nicht mein flehen

bitte lauft

 

zu spät

da kommen die mörderbanden

kein versteck mehr im urwald

keins in den anden

und sie lachen

von wegen gewissen

für genügend dollars

wird darauf doch geschissen

 

was wollt ihr trottel

ein besseres leben?

wir werden euch

kugeln in die hirne geben

unsre sprache

ist wirklich leicht zu verstehen

ihr krepiert

wir kassiern

und können gehen

 

noch gibt’s auf der erde so manches versteck

doch hofft nicht zu viel

bald ist sie ja weg

 

und wir dichten von wasser

und retten die welt

und wir haben noch träume

nur sehr wenig geld

und wir singen imagine

weil mit solidarität

sich die erde mit uns drauf

vielleicht

weiter dreht

 

 

 

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13. April 2014 7 13 /04 /April /2014 17:12

 

 

 

Drei, zwei, eins.

Alles ist meins.

Akten ab ins Feuer.

Ich zahl nichts gern als Steuer.

Ich fühle mich bestärkt,

wenn keiner es bemerkt.

Ich kauf mir die Beamten

mit Partys in Southampton.

Und auch im Steuerknast

wird euer Geld verprasst.

Geht weiter dumm malochen

ich kann auf Leistung pochen.

Eis zwei drei.

Ich bin so frei.

Drei zwei eins.

 

Alles ist meins.

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13. April 2014 7 13 /04 /April /2014 17:10

 

 

Eines Tages

beschlossen

die Vertreter der

sich mit Krieg

bedrohenden Staaten

als

vertrauensbildende Maßnahme

mit jedem Tag

der Verhandlungen

die eigenen Soldaten

einen Kilometer

was ist schon

ein Kilometer?

von der Grenze des Gegners

zurückzuziehen

 

Als dann

die Soldaten

der kleineren Partei

einander gegen die Rücken

stießen,

riefen die anderen

Verstoß!

 

Als Vergeltung

schickten sie

Raketen, die

die dergestalt zusammengerückten

Soldaten vernichteten.

 

Langsam breitete sich

die Wolke

der schleichenden Tode

nach allen Seiten aus.

 

Als der letzte

als Soldat

geeignete Mensch

verstorben war,

war Vertrauen

gebildet.

 

Es gab

keinen Krieg mehr.

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12. April 2014 6 12 /04 /April /2014 18:51

 

… beschloss die gemeinschaft

der sprachnutzer

die wörter

frieden und

krieg

aus dem verzeichnis

aktiver weltsprachenwörter

zu löschen

 

man könne sie weiter

neben wörtern wie

burgfräulein und

ritterrüstung

im speicher

toter sprachschöpfungen

finden

 

wo frieden ist

was immer ist

bedarf es keines

unterscheidenden wortes

 

mich träumte

die gemeinschaft

der sprachnutzer

hätte aus

 

menschen bestanden

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7. April 2014 1 07 /04 /April /2014 10:59

 

 

ich schenke

der erde

leben

sprach der

aus der höhe

herabfallende

regentropfen

 

dann eben

beim nächsten mal

hauchte er

auf dem lavastrom

 

 

 

 

 

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5. April 2014 6 05 /04 /April /2014 10:16

 

Des Menschen Hauptjob ist das Warten,

nicht das zu neuen Weltenflügen Starten.

 

Er warten auf das Partnerglück

und übersieht das beste Stück,

das grad auf seiner Schwelle liegt,

damit er es auch wirklich kriegt.

 

Er wartet auf die Sensation,

den endlich wohl verdienten Lohn,

weil er doch stets vor Eifer sprühte

und sich in seiner Arbeit mühte.

 

Er wartet, dass es jemand sieht,

wie er voll Schwung … die Niete zieht.

Nein, das wohl nicht, doch in dem Falle

 

sehen´s alle ...

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5. April 2014 6 05 /04 /April /2014 07:09

 

Welche Farbe hat die Zeit?

Ist sie rot wie Liebe und Blut

oder schwarz wie der Tod und vergangenes Gut?

Oder ist sie so gelb wie das reifende Korn

oder die Politikerfahnen, denen überall vorn?

 

Vielleicht ist sie grün wie die Pflanzenspitzen,

die zaghaft aus brauner Erde blitzen?

Vielleicht ist sie von buntem Schillern überzogen

als wär sie ein strahlender Regenbogen?

 

Auf jeden Fall ist sie abgehangen,

obwohl wir vergeblich zur Jagd gegangen.

Wir haben sie leider nicht eingefangen,

und konnten zu besserer auch nicht gelangen

 

Welche Farbe hat die Zeit?

 

Keine Ahnung. Werd nie so gescheit.

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3. April 2014 4 03 /04 /April /2014 06:44

 

 

Als der Mann

den Stamm des Baumes

zum Schwingen brachte,

rief sie,

ich bin doch deine Birke.

 

Als der Mann

den Stamm des Baumes

mit einem Keil zum Kippen brachte,

rief er entsetzt,

ich bin doch eine stolze Eiche.

 

Als der Mann

zwischen Pappeln,

Platanen, Kastanien und Kiefern

hin und her hüpfte,

suchte er schon vergeblich

den Baum.

 

 

 

Als der Mann

den Stamm des Baumes

zum Schwingen brachte,

rief sie,

ich bin doch deine Birke.

 

Als der Mann

den Stamm des Baumes

mit einem Keil zum Kippen brachte,

rief er entsetzt,

ich bin doch eine stolze Eiche.

 

Als der Mann

zwischen Pappeln,

Platanen, Kastanien und Kiefern

hin und her hüpfte,

suchte er schon vergeblich

 

 

 

 

 

den Baum.

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3. April 2014 4 03 /04 /April /2014 06:41

 

 

Sie dichtet nicht mehr, sie dichtet nicht mehr;

ihr lyrischer Beutel ist trocken und leer.

Sie lässt dem Leben seinen Lauf,

hält sich nicht mehr an seinen Tücken auf.

 

Selbst ihr poetisches Grinsen

ging längst in die Binsen,

und von spitzzüngigen Reimen

scheint monatelang nicht einer zu keimen.

 

Mensch Mädel, fehlt dir ein Kuss?

Denkst du, mit Orangenhaut wär damit Schluss.

Die einzige Rettung wär ein Botoxschuss

und dann monatlich neu der ganze Stuss?

 

Ich hab doch geschworen, dass ich zu dir halte,

trotz und mit und in jeder Falte

vorerst als meine junge Alte,

solange, bis ich einstmals gefaltet erkalte.

 

 

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