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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

9. Oktober 2011 7 09 /10 /Oktober /2011 16:24


 

wenn der

laubbaum

dem winter

entgegen zittert

wirft er

sein grünes kleid ab

 

ich brühe mir

warme blätter auf und

erwarte

dem baume gleich

warme zeiten

danach


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9. Oktober 2011 7 09 /10 /Oktober /2011 16:23


 

bevor er schreibt

stand ein genaues

bild vor seinen augen

 

deines

wuchs nachdem

du schriebst

 

meines besucht mich

während ich

schreibe

 

ohne schreiben

sehe ich nur

nichts

 


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9. Oktober 2011 7 09 /10 /Oktober /2011 11:02

Ich werd´s nicht wieder tun!

Sollt Arbeit nach mir rufen,

so werd ich weiter ruhn´.

Ich lass sie sein, die Stufen.

 

Führ´n sie auch noch so hoch

im Tempel der Gewalten.

Fall letztlich in den Trog,

muss drin dann doch erkalten.

 

Wenn ich auch heute frier

in meiner Kemenate

bin ich doch frei von Gier

und´s liebt mich die Renate ...

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9. Oktober 2011 7 09 /10 /Oktober /2011 10:52

Ich hatte fast vergessen, 

vorm Kotzen kommt das Essen.

Ich sitz am Laptop ganz allein,

mir fällt nichts geistig Gutes ein.


So such ich mein Gewissen.

Es scheint mir ausgerissen

Wie fühl´ ich mich beschissen,

doch niemand will das wissen.


Kein Mensch hat es gesehen,

wo soll ich suchen gehen.

Ich denk seit kurzem schon

an einen Finderlohn.


Mit diesem Scherzgedicht

finf ich es eher nicht ...


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9. Oktober 2011 7 09 /10 /Oktober /2011 10:36

Man nennt das Mörderzuchtmandat

ganz öffentlich Kaserne.

Man trimmt dort Menschen zum Soldat,

der reif ist, in der Ferne

in Menschen, die nicht sind wie er

nichts als den Feind zu sehen,

dem es ein Glückserlebnis wär,

unfähig zu verstehen,

nach deutschem Pfiff zu spuren.

Der wäre gern ein Untertan,

weil er nicht Deutscher werden kann,

und sich der Macht anhuren.

 

Da schießt doch einer glatt zurück,

das ist doch wohl ein starkes Stück,

was hat der Ali nur gelernt,

er wird vom Erdenrund entfernt.

 

Oh, hab ich übertrieben?

Zieht los, die Truppe lieben!

 

 

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8. Oktober 2011 6 08 /10 /Oktober /2011 15:53

 

 

stell dir vor

draußen ist revolution

die welt der menschen

findet im letzten moment

die kurve

weg vom abgrund

und du

schreibst gedichte

lieder

singst

malst

 

du stellst dir vor

sagst du

draußen fällt

die revolution aus

die welt der menschen

merkt nicht

ihren letzten moment

vorm abgrund

und du

schriebst gedichte

lieder

singst

malst

 

du stellst dir vor

sagst du

du schreibst gedichte

lieder

singst

malst

für die kurve

weg vom abgrund und

was solltest du machen

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8. Oktober 2011 6 08 /10 /Oktober /2011 15:52

 

 

wenn das größte haus

gebaut wäre

ziehe ich

ins oberste geschoss

da bin ich

am nächsten mit

ganz oben und

niedriger

mache ich es nicht

 

bei meinen einkäufen

vertraue ich

dem fahrstuhl

ich weiß ja nicht

wie er funktioniert  

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8. Oktober 2011 6 08 /10 /Oktober /2011 15:50

 

 

was ich dir

auch vergebens

schenke

wäre wertvoll

wüsstest du es

zu würdigen

wäre es auch

mit ihm

 

doch

finde ich mich

gebucht unter

durchlaufende

gelder

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8. Oktober 2011 6 08 /10 /Oktober /2011 15:49

 

 

meine lieblingspflanze

ist der kaktus

grün ist er und

weiß sich trotzdem

zu wehren

 

außerdem

streckst du ihm

nicht ungestraft

deinen allerwertesten

zum kusse hin  

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1. Oktober 2011 6 01 /10 /Oktober /2011 16:50

Folge mir

in ein Land, hinter dem Meer, das glänzt,
jenseits der Welt, die wir gekannt,
wartet die Welt, die wir erträumt,
samt der Freude, die wir probten.

Folge mir 

entlang der Straße, die nur Liebe sieht,
die erst entsteht in tiefer Nacht
im Lichte jenseits der Tränen
nach den vergeudeten Jahren.

Folge mir 

in ein fernes Land wie Berge hoch,
wo die Musik in uns den Himmel füllt
 in Stille singen reinen Herzens
nur diese Welt dreht sich weiter.

Nimm meine Hand
Und wir finden das Land
Über das glänzende Meer

Folge mir

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21. September 2011 3 21 /09 /September /2011 16:41

Gäb es kein Geld,

so lautet ganz konkret die Frage,

ging dann noch wer

zur Arbeit alle Tage.

 

Ich meine ja

obwohl

die Gründe sind verschieden

so wie du und ich

und von Mal zu Mal

gelegentlich.

 

Der erste Grund

scheint schon allein,

einfach so

unter Menschen zu sein.

 

Und für wen ist es denn

nicht ein echter Gewinn,

erkannte er klar,

was er macht,

das hat Sinn.

 

Und es müssen die Arbeiten

andere werden,

zum Freuen mit Freunden

für alle auf Erden.

 

Und nicht so viel,

bis sie quälen als Last,

und nicht überwacht

und nicht voller Hast.

 

Und wer sie vollbringt,

der kann sich gut leiden,

und wird dann die Faulen

nicht wie heute

beneiden.

 

Was bringt mir das heute?

Wahrscheinlich kein Geld.

Doch schön träumt sich´s trotzdem

von ner besseren Welt.


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20. September 2011 2 20 /09 /September /2011 16:51

 

stell dir vor

morgen passierts

nicht vierzig tausend

nicht vierhundert tausend

sondern vier millionen

allein in deutschland

und andernorts noch mehr

ahnen nicht nur

fühlen nicht nur

wissen nicht nur

da sitzen ganster

in den banken

man tut nur gutes

für die menschheit

wenn man sie

schnell enteignet

bevor der schaden

weiter wächst

nein

sie stürmten auch

die mauern der

geldraubritter

 

dann

frage ich mich

was tat ich

bin ich schuldig

wenn alles

zu spät kam

wenn nur

die handwerker

zupackten

beim neuen namensschild

weil nun mafia eben

camorra heißt und

gomorrha ist

 

und ich antworte

nicht

genug

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5. September 2011 1 05 /09 /September /2011 17:58


 
Rattenfänger, he,
spiel mir dein Lied!
Kann ohne Spiegel
nicht prüfen, nicht prüfen
bin Kind ich oder Ratte.

Wohin immer du führst,

Ich verspreche, zu folgen,
nur weit, so weit weg
von den Nächten

ohne Morgen.

Kann nicht schlafen
nicht wachen
Nimm die Bilder fort
von der flirrenden Netzhaut.

 In der Nachgeburten Morgenröte
steigt die Flut,
trifft mich der Fetzen
vom Haus, dem Haus,
wo ich sicher mich wähnte.

 Im Kot hungriger Wölfe
wird Bernstein nicht
der letzte Baum,
bleibt kein Ort
für Tage mit Früchten.

 Rattenfänger, he,
spiel mir dein Lied
in weißbehaarte Zeit
nicht denken was kommt

nach der Katze siebtem Leben

 

Rattenfänger, he,
der Noten Klang
verfehlt schon mein Ohr.
Taub für die Flöte

besinge ich die Kinder
die Kinder nicht mehr

hinter dir.

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28. August 2011 7 28 /08 /August /2011 15:57

 

Ich bin so seltsam unmodern,

möcht Harmonien zusammenreimen,

von denen beinah´ alle meinen,

die passen nicht in diese Zeit.

Vor ein-zweihundert Jahren wär´s vielleicht gescheit

sich solcher Art die Welt zu dichten

und sich als unbelehrbar selbst zu richten.

 

Doch bin ich lieber unmodern

und bleibe diesem Heute fern

als es in irgendeiner Art zu akzeptieren

was ihr auch sagt: Ich möcht mich nicht, wie ich bin, verlieren.

 

Macht ihr nur eure Poesie

ich träume weiter meine Fantasie.

 

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28. August 2011 7 28 /08 /August /2011 08:50

Der Lehrer meint, dass unsrer Welt,

wenn Faust, der alte Superheld,

aus dem die Frage stets entquellt

was diese Welt zusammenhält,

uns nicht als Erben einbestellt,

im Innersten zusammenfällt.

Dabei sind wir schon längst erhellt:

Es ist das Geld, das liebe Geld,

der Gott für unser Himmelszelt,

dem solche Frage nicht gefällt.

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26. August 2011 5 26 /08 /August /2011 15:49

Die Nase läuft -

wer schafft es, sie zu halten.

Du wirst schon alt,

doch leugnest Reifefalten.

 

Es ist der Spätherbst,

der den Schnupfen bringt,

in dessen Sonne bester Wein gelingt.

Nur fragt man dich nach Jahreszeiten,

versuchst du Frühlingsblühen auszubreiten

in deinem schon chirurgiertem Glattgesicht

und dass noch Bessres kommt, das glaubst du nicht.

Ich schenke dir ein Lied, bei Punsch zu singen,

das wird dir Winterfreude bringen.

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20. August 2011 6 20 /08 /August /2011 13:21

Und reimt sich

noch so vieles

nicht auf Revolution,

so müssen wir

uns doch einen

Reim darauf machen.

Es geht nicht

ohne und wenn

wir nicht tun,

was zu tun 

die nach uns

gerne leben möchten

von uns erwarten,

dann wird es

die gar nicht

mehr geben können.

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19. August 2011 5 19 /08 /August /2011 13:15

Es war der Maler Farbenmüll

nicht sonderlich verwundert

als sein kubistisches Idyll

von niemand wurd bewundert.

 

Der Welt, so fand er, fehlts zur Zeit

an Kunstverstand und Reife.

Sie schenkt´ ihm die Berühmtigkeit

als Aufdruck erst zur Schleife.

 

So glaubt´ er mit geschwellter Brust

er käme bald in Mode,

beschafft mit heimlich heißer Lust

sich Wege hin zum Tode.

 

Der Künstler wollt im Totenreich

Unsterblichkeit erlangen,

ein Galerist am Konto reich

ist sterblich fortgegangen.


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19. August 2011 5 19 /08 /August /2011 11:24

Und wenn die andren weiter sind,

die später sind gestartet?

Wenn sie der Erde näher sind,

weil sie sie stets gewartet?

 

Wir bringen Fortschritt in die Welt,

der diese bald vernichtet.

Wer bleibt hier außer totem Geld,

wenn über uns gerichtet?

 

Wir lächeln weg den Poncho-Mann,

der Mutter Erde duzt.

Uns reimt sich, was nicht reimen kann,

nur weils der Börse nuutzt.

 

Wenn bald das schlimme Ende kommt,

bestrafts auch ohne Schuld

die, die sich fügen, wies da kommt,

voll Katzentischgeduld.

 


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18. August 2011 4 18 /08 /August /2011 11:53

Es gibt ein

IHR

Da gehöre

ICH

nicht dazu.

Wenn es etwas zu bezahlen gibt,

sagt

IHR

WIR

sitzen alle im selben Boot

auch

ICH

und

DU

sagen

SIE,

musst den Gürtel enger schnallen,

also 

ICH

und nicht

SIE.

Wenn es etwas zu erbeuten gibt,

sagen SIE

WIR

und meinen nicht

ICH

haben etwas geleistet und das muss sich lohnen,

nehmt doch von DENEN.

ICH

habe eine bessere Idee:

Was wäre, wenn

WIR

nur ein

WIR

hätten, bei dem

ICH, DU, ER, SIE, ES,

ja auch

SIE

immer drin sind?

 

Ach, das wollt

IHR

nicht?



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10. August 2011 3 10 /08 /August /2011 13:04

 

In der freiesten

der freien Welten

setzt du dich an

die Konsole

richtest am Bildschirm

deine Gedanken

auf das Treffen

beweglicher Ziele

und drückst den Knopf,

wenn du meinst,

Terrorist im Focus.

 

Wenn es Zeit ist,

gehst du heim vom

Krieg spielen.

Irgendwo

weit weg

gibt es ein paar

Menschen

vielleicht Terroristen

weniger

Zum Monatsende

wird die Zahl

auf deinem Konto

größer.

 

Wenn aller Strom

ausfiele

wäre dein Konto

virtuell Null

aber

die Menschen

immer noch

tot.

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9. August 2011 2 09 /08 /August /2011 13:03

 

 

Es mag dem Wurm das tausenderste Beinchen wachsen.

Der Lüfte freie Welt bleibt für ihn unerreicht.

Erst Flügel könnten ihn erheben,

Auch wenn ein jeder kaum dem andern gleicht.

Mich rühren eher die der Papillione

Als die von Stahl mit Bordkanone.

 

Manch Mensch mag Tolles noch erfinden,

Doch auch wenn noch so Schönes er erdenkt

Man wird es gegen uns missbrauchen.

Weils Andres ist, was unsre Wege lenkt.

Geh´n wir geführt am Strick der Kapitale

Gibt’s Erdenleben bald zum letzten Male  

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8. August 2011 1 08 /08 /August /2011 13:01

 

Der Indio,

der in den Anden wandert,

erinnert sich noch

des warmen Schoßes

von Mutter Erde,

als sie ihn gebar.

 

Im Klicken an der Konsole

spielen wir

die Reserve für

Kontenwerte heckende Targeter

üben wir

das

von der furchigen Haut

der alten Erde

zu reißen,

was als einziges Wesen

Schönheit

Schönheit

nennen kann:

fühlende

zu Vernunft fähige

Unsresgleichen

 

Der Indio,

der in den Anden wandert,

weiß um die Geduld

der Mütter

mit jenen Kindern,

die sie einmal

töten werden.

 

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7. August 2011 7 07 /08 /August /2011 12:27

 

 

Fürchte nicht die großen Gesten

Fürcht´ nicht, dass man Bullshit schreit.

Es ist leider nicht zu ändern,

Jedes Wort ist längst entweiht.

 

Mag man über Pathos lachen,

Weil du hoffst, auch über dich.

Doch du lebst auf keiner Insel.

Und als Freund hast du schon mich.

 

Einer spinnt in Weltenkammern

zarte Fädchen Poesie

Einer schwingt den Schmiedehammer

Wortgewalt voll Fantasie

 

Beide Kunst kann letztlich nützen

unsre Lebenswelt zu schützen.

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6. August 2011 6 06 /08 /August /2011 08:18

Darum laßt uns alles wagen,
Nimmer rasten, nimmer ruhn.
Nur nicht dumpf so gar nichts sagen
Und so gar nichts woll’n und tun.
Nur nicht brütend hingegangen,
Ängstlich in dem niedern Joch,
Denn das Sehen und Verlangen
Und die Tat die bleibt uns doch!

 

Einst schrieb, ja, stimmt, ich glaubt es nicht,

Karl Marx dies muntere Gedicht.

Seh ich mich um in Nah und Fern,

Scheints leider nicht mehr sehr modern.

So hab ichs, dass ihrs gelten lasst,

Ans Heute etwas angepasst:

 

Doch wolln wir rechte Bürger sein,

Dann gilt, wir gehen schlafen.

Denn fordern wir uns Zukunft ein,

Könnt man uns hart bestrafen.

Wenn wir uns nicht bescheiden,

Siehts aus, als ob wir neiden,

Dass GOTT uns nicht zu Herrn gemacht,

Und jeder, der heut Herr ist, lacht:

Die Macht mit Geld wir schufen.

Euch wird man tot erst rufen.

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