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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

4. August 2011 4 04 /08 /August /2011 14:55

 

Da stand ich

mit meinem schrei

was für eine welt

warum immer weiter so

der abgrund nah

haltet ein

 

heiser längst

meine stimme

weit weg

wer einst mir

sein ohr geliehen

 

bei vielen

reimt sich nun alles

auf gut und geld

anstatt auf gefühl und verstand

 

Da steh ich

allein

mit einem flüstern

es geht auch anders

an jedem abgrund

führt ein weg vorbei

 

leise töne

suchen

offene ohren

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1. August 2011 1 01 /08 /August /2011 16:30

 

Es hatte einst ein Dichter

beachtliches Niveau

(wo)

da war er noch ein junger

bei allen Ehren froh

(oh)

 

Da füllte sich sein Konto

mit vielen Zahlen an

(Mann!)

die selten ein Erfolgslos

nem Dichter bringen kann

(wann)

 

Was er danach geschrieben

es war nur Grund für Scham

(lahm)

doch wurde es gepriesen

weil es vom Dichter kam

(Gram)

 

Drum bist auch du ein Dichter

und noch dazu recht jung

(Trunk!)

die besten Blüten blühen

liegt drunter sehr viel Dung

(stunk ...)

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31. Juli 2011 7 31 /07 /Juli /2011 13:32

 

 

 

So wie wir heute wohnen

werden wir morgen arbeiten

sagten die Arbeiter

nur zur Hälfte

denn man hatte ihnen erklärt

dass nun sie die Herren seien

und der Sieger der Geschichte

schickte seine Panzer

zum Schutz der Prachtbauten

als der farbige Prediger

aus der Zukunft kam und rief

I have a dream

 

Da tauschte man schnell

den Namen

dessen man sich nun schämte

gegen einen

der vor den ersten Panzern gestorben war

und führte den Weg

weniger erwartend fort

 

Als man

die breite Straße

durch Tempel des Kaufes

verbunterte

gönnte man der Straße

den Pluralismus verschiedener Namen

und die Besucher von weiter weg

hielten die Stadt der Börse

für den rechten Name

und aus einem Fenster

lehnte sich ein Kopf mit Schlips

I have a konto

 

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30. Juli 2011 6 30 /07 /Juli /2011 14:45

Die Köter der Fremden kleffen,

die Hunde der Freunde bellen,

mein Parzifal gibt Laut.

Er schaut selbst dann noch niedlich,

wenn ein Stück aus deiner Hose

aus seinem Schnäuzchen schaut.

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29. Juli 2011 5 29 /07 /Juli /2011 14:31

Selten

bin ich

Realist.

Dann schreibe ich Science Fiction.

 

Gelegentlich

erkenne ich,

was ich alles nicht über die Liebe weiß.

Dann schreibe ich Liebesgedichte.

 

Oft

möchte ich

die ganze Welt verstehen.

Dann küsse ich den geknüpften Strick.

 


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28. Juli 2011 4 28 /07 /Juli /2011 14:25

Meinungsfreiheit ist das Recht aller Andersdenkenden,

offen meine Meinung zu sagen.

 

Geld ist nicht alles.

Ohne Geld wäre ich nichts.

 

Es gehört sich nicht,

zu bezweifeln, dass mir gehört,

was mir gehört.

 

Macht ihr alle eure Revolutionen.

Aber lasst mich oben.

Sonst handle ich. 

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25. Juli 2011 1 25 /07 /Juli /2011 13:12

an die himmelstür

klopften wir zusammen

langsam landete

aller stolz

im staub

ewigkeit

verblasste

reichtum

lag nicht vor

und hinter uns

 

mir blieb

kein schmerz mehr

im herzen

nur an den

handknochen

 

wo nur

ist die hintertür

des vergessens

warum nur

lebe ich

nicht einmal

im tod

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25. Juli 2011 1 25 /07 /Juli /2011 10:33

 

Es lebten so lange schon

die Tiere,

die sich als Mensch erkannten,

in finsterer Höhle bei Fackelschein,

dass sie meinten,

dies wäre

die wahre Welt.

 

Als also die ersten der ihren

einen Weg fanden ans Licht der Sonne,

schlossen die meisten entsetzt die Augen.

Einige aber begeisterten sich an Brillen,

die den Tag der Nacht,

die Sonne einer schüchternen Fackel anglichen.

Dann aber sagten sie,

So schlimm seien sie nicht,

diese Sonnenstrahlen.

Wer aber 

seine Iris vor ihnen

schützen möchte,

der gehe zurück

in die für ihn gemachten Höhlen.

 

Wenige nur wagten,

ihre Augen der Sonne zu weihen.

Von den Übrigen sah keiner

die Blässe auf der Anderen Haut.

Im kalten Schein

niederbrennender Fackeln

fiel sie nicht auf.

 

Einige Einsame

sehen sich

im Traum

am Sonnenstrand.

Kaum einer hört

ihre Prophezeiung,

die Fackeln hätten

ans Licht führen sollen und

sie seien bald

für immer ausgebrannt.

Die Öffnung der Höhle

war verschüttet.

 

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21. Juli 2011 4 21 /07 /Juli /2011 14:41

 

Stimmt.

Das Baby scheißt sich voll.

Da ist die Mutter, die zärtlich wischt und murrt

was ihr nur habt

eigentlich doch irgendwie ein unschuldiger Duft, oder?

Sollte sie lügen?

 

Stimmt.

Wo die sind, die eine friedliche Welt aufbauen wollen,

schlagen sich drei wegen ihrer vier Fehler

so lange gegenseitig, bis die,

die am Krieg verdienen,

ihn in Frieden führen können.

Vielleicht sollte man aber dem Baby

erst einmal die Windel wechseln?

 

Stimmt nicht.

Die Welt dazwischen war noch nicht

die richtige.

Wer aber schmeißt alle Streichhölzer weg,

weil Kinder damit den Stall entflammten?

 

Stimmt.

Das wurde kein Gedicht.

Aber soll ich nicht meine Wahrheit sagen?

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20. Juli 2011 3 20 /07 /Juli /2011 17:26

Wenn Nina nicht Bikinis drei

zum Preis von zweien Freude machen,

der Igel an dem Baume platzt

und drunter Kinder neckend lachen,

wenn Manfred meint, der Rauschebart

muss aus den mottensichren Sachen,

dann bremst sie ab, die Jahresfahrt,

vorm zünftigen Sylvesterkrachen.



Man nennts September; buntes Laub

spielt noch ein wenig Freude vor.

Doch Opa Heinz ist schon fast taub,

brüllt an der falschen Stelle „Toooor!“

Ich trag aus Trotz das Polohemd

mein Sonnenbraun ist gänsehäuten.

Und mein Verein schaut sehr verklemmt

in´n Katalog mit Russenbräuten.

Soviel wär versus einzuwenden,

doch wird auch dieses Jahr bald enden.

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19. Juli 2011 2 19 /07 /Juli /2011 17:29

 



Ich

schreie nur

im einsamen Moment

wenn mich niemand hört,

dass ich noch lieben könnte,

vor allem dich, wenn du wolltest,

aber du willst ja nur, dass ich schreie,

wenn du einen Logenplatz dabei eingeräumt bekommst

und du dir deine Haftschalen blinkend verohrläpperst

und deine Oberweite zur Geltung kommt,

worüber du dich beschweren würdest,

sobald sie jeder bemerkte

und anerkannt hat

einzig bleibst

Du

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18. Juli 2011 1 18 /07 /Juli /2011 17:22

Ich bin so cool

Wenn du mich rausholst

momentweise

aus meiner Frischhaltebucht

vergisst du nie

deine Gummihandschuhe

und dann schneidest du mir

ein Kreuz in die Brust

weil du wissen willst

warum das

was drin war

nicht mehr funktioniert hat

und dann brummt sie

ihr Lied

so schön

die Knochensäge

und irgendwann

nähst du mich

wieder zu

und schiebst mich

dorthin zurück

wo ich am sichersten

cool bleibe

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17. Juli 2011 7 17 /07 /Juli /2011 17:15

 

Ich möcht eine Hose

Billig soll sie sein

Wenig Geld ist lose

Ich werd kaum noch fein



Kurze sind verbilligt

Für den letzten Lauf

Wird Rabatt bewilligt

Sommerschlussverkauf



Sitz in meiner Hose

Frierend im Büro

Ziehe Lottolose

Wäre wirklich froh



Käm doch nochmal Sommer

Kurze-Hosen-Zeit

Ist ein Wunsch, ein frommer

Schneemann steht bereit

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14. Juli 2011 4 14 /07 /Juli /2011 17:49


Senil

strahlend leere Weiße

für Ihr Gehirn

Sonderangebot

Ihre Kreuze

für unsere Diäten

mit dem Duft

von Nutria

ein Gesicht

von dem Sie noch nicht wissen

was abgeschrieben ist



Der Designer

der Kampagne

recycelt

Patchworkreste

vom Schlussverkauf

der letzten Weglaufschuhe

für Saisonpolitiker

Logo Product-Placement

Farbe Magenta reserviert

für die Partei

mit Logenplätzen



Wir kennen keine

Menschen mehr

nur noch deutsche

Wähler Senil

Wiederholung Meinung

bilden

kreuze Kreuze

wir Kreuze

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11. Juli 2011 1 11 /07 /Juli /2011 07:13

Als aber den Unsterblichen

ein armes Leben traf,

begann er es zu hassen.

Er konnt´es nicht verlassen.

 

Das Gift, das er schluckte,

wandelte die Farbe des Stuhls.

Sich auf Schienen zu legen

schien erst die Lösung voll Segen.

 

Denn getrennt ward der Kopf

vom Torso voll Jugend,

und er rollte die Böschung hinab

noch in Hoffnung auf Frieden im Grab.

 

Doch dem Leib wuchs ein Kopf

und dem Kopf neu der Leib

und sie waren voll Hass

und Feuer gegen kräuselndes Gras.

 

Ja, da wurden sie reich,

Menschen nicht mehr so gleich,

und mit dunkelster Macht

war auf Erden nun Nacht

 

Fällt ein Mittel uns ein,

sie vom Fluch zu befrein

unsterblich zu sein?

Müssten`s selber sonst werden,

wieder gleich dann auf Erden.

 


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9. Juli 2011 6 09 /07 /Juli /2011 17:44


Senke sie noch einen Moment

die Hand, die den Anti-Segen schenkt.

Hole einmal noch tief Luft

vor dem Schrei der Verwünschung!

Sieh dich um

nach dem Unsichtbaren!

Nicht allein ich

stehe bereit,

dir die Hände zu reichen.

Unterlassene Hilfeleistung

ein Straftatbestand,

dem wir uns entziehen.

Mag auch das,

was einmal mit Seele

beschriftet war,

von den expandierenden Gletschern

der großen Eiszeit heute

längst zu Staub zerrieben

versunkenen Grund bilden,

neben dir unter dir über dir

formen sich Münder zum Hauch.

Siehst du das Eis

für Sekunden schmelzen?

Jammere nicht,

dass die Winterfelle

nicht reichen für dich.

Zünde nur

deine Fackel neben meiner.

Ich gebe dir ab vom Öl.

Setzen wir das Eis in Flammen.

Wo es unter brennendem Warum schmilzt,

lass uns zusammenrücken

zum Lager

für morgen.



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29. Juni 2011 3 29 /06 /Juni /2011 10:53

Denkst du, dass es noch schlimmer kommt,

ich sage dir, dann kommt es prompt.

Bist du von Schlimmen hart betroffen,

ich sage dir, dann kannst du hoffen.

 

Das größte Unglück mich durchschauert,

sofern ich ahne, dass es lauert,

als nächstes bei mir einzuschlagen,

anstatt, obs passt, bei mir zu fragen.

 

Doch kam dann endlich seine Zeit,

dann fühl ich mich schon fast befreit:

Lieg ich besonders tief auf Erden,

dann kann es nur noch besser werden. 

 

Die Ungewissheit drückt als Last,

ich schlage um mich voller Hast;

ist das Problem im Ganzen klar,

heißt´s nicht, es ist, sondern es war ...  

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27. Juni 2011 1 27 /06 /Juni /2011 13:59

Der Abend ist genau wie du

weiß immer alles besser

ich drücke meine Lippen zu-

sammen in deinem Gewässer

und habe am Abend nun Ruh

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26. Juni 2011 7 26 /06 /Juni /2011 13:57

Du schaust nur kurz und prüfend hin

da weißt du es auch schon

mit mir wird jede Revolution

zum Grund für aller Feinde Hohn

denn ich bin leider wie ich bin

 

 


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26. Juni 2011 7 26 /06 /Juni /2011 07:10

Die Nacht hat sich zu Bett gelegt,

den Tag, den neuen, zu gebären.

Ich komme von der Nachtschicht heim,

muss unsren Neubaupark durchqueren.

Laternen leuchten da nur schwarz

man wollte ihre Kosten sparen.

Wer braucht auch nächtes extra Licht,

wer kommt denn heimwärts nicht gefahren?

Ob ich wohl den Betrunknen spiel´,

der alles Geld schon ausgegeben?

Ich hätt jetzt gern nen Kopf von Stahl,

käm sichrer heim, blieb so am Leben.

Mir folgen Schatten, unsichtbar,

ich höre Geister Schritte machen.

Wenn hinter mir die Haustür schließt,

hab ich erst Grund, laut aufzulachen.

Inzwischen ist es hell geworden,

nun kann mich keine mehr ermorden. 

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25. Juni 2011 6 25 /06 /Juni /2011 13:36

ich

wollte dir

ein gedicht schenken


voll größenwahn

glaubte ich

dich

verstehen zu können

 

meine fingerspitzen

berührten eine 

lebend begrabene

mumie


vermessen das 

auch ich

fühle mich

manchmal gefangen


held?

märtyrer?

mögen es

andere entscheiden

schwarzer

in dreck gestoßener

bruder


ich kann nur sagen

schwimm weiter

der mündung entgegen 

und lass mich

dir wenigstens

diese worte schenken


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25. Juni 2011 6 25 /06 /Juni /2011 12:57

 

Wenn ich fähig wäre

in meinem Kopf die Leere

zu verwandeln in der Worte Schwere

was wäre das für ein Gewicht

doch ich kann es nicht

 

 


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19. Juni 2011 7 19 /06 /Juni /2011 10:53

Stell dir vor

man hätte rückwärts reisen können

in der Zeit



Stell dir vor

manche Reisenden hätten

ihre Vergangenheit verändert und

die ihrer Vorfahren



Stell dir vor

einige dieser Reisenden wären

gar nicht geboren

deshalb



Dann wären sie

in der Welt

aus der sie kamen

verschwunden auf Nimmerwiederkehr

in eine Welt

in der ihr Wunsch

Wirklichkeit geworden

und diese Welt

liefe weiter

bis zum heutigen Tag



Nachdem zwölf Menschen

verschwunden waren

wurde eine Reise

in Auftrag gegeben

die Vergangenheit so zu ändern

dass es in der Gegenwart

keine Reisen

in die Vergangenheit

mehr gäbe

und so wäre es geschehen



Parallel zur Welt

wo alles begann

leben dreizehn Welten nebeneinander her

bis sie vielleicht

nicht mehr leben

wie die erste

und in jeder

nennen die Menschen

die anderen Welten nebenher

Fantasie

und in jeder

gibt es Menschen

die sich fragen

ob es sie denn selbst

geben könne

geben dürfe

und vielleicht

gibt es in einer

einen Menschen

der schreibt

ein solches

Gedicht



Ich weiß es nicht





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11. Juni 2011 6 11 /06 /Juni /2011 11:48

Stell dir vor

du bist ein Star

Millionen Menschen

kennen dich

die du nicht kennst

 

Stell dir vor

sie alle hielten dich

für eingebildet

wenn du

sie nicht beachtend

an ihnen vorübergehst

wo sie dich von weitem

erkannt hatten

und nun nur darauf warten

durch einen freundlichen Blick

von dir 

Teil deines Ruhmes zu sein

 

Stell dir vor

du siehst sie so

erwartungsvoll freundlich an

 

Stell dir vor

sie danken dir

dass du sie beachtet hast

mit ihrem Lächeln

und du

fühlst dich

ohne Star zu sein

beschenkt

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3. Juni 2011 5 03 /06 /Juni /2011 10:28

Leise weint

das erwachsene Kind.

Nicht mehr der Bach ist es,

auf dem das mit eigenen

kleinen Händen

gebaute Boot

über groß gedachte

Stromschnellen springt.

Jeder Hüpfer

ein Freudensprung

des begleitenden Baumeisters

am Ufer,

bis das Schiffchen kippt und er

es aus gefährlichen Fluten errettet,

weiter bauend vervollkommnet.

 

Diesmal liegt

das andere Ufer hinterm Horizont

und bevor das Schiff dort

entschwindet,

wird es zwischen glitzernden Wellen

unsichtbar.

 

Schwimm nur!

Ich kann nichts

mehr verbessern.

Leise weint er.

Dann stellt er

am Rand des großen Wassers

ein Schild auf

HAFEN

und träumt

Buhnen zu bauen

alle Wellen zu brechen

 

Die letzten Tropfen

versickern

im Meer

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