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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

28. Mai 2011 6 28 /05 /Mai /2011 07:23

Ich möcht wieder Worte

finden, die verbinden.

Meine Widerworte

wolln mich nicht entbinden

von der Last zu fragen

nach dem fremden Orte,

ob denn Träume tragen

bis zum Grund der Klagen


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22. Mai 2011 7 22 /05 /Mai /2011 12:30
Wo ist denn das Amerika,
 das freie große Land,
wo der, der ohne Hoffnung war,
ne neue Heimat fand.
Hier lebten Menschen ihren Traum,
 hier fanden sie noch Glück.
Als morscher Herren Todesbaum
 Europa blieb zurück.
Die Freiheit, Gleichheit aufgepflanzt
 Mariannens Bajonett,
warst du´s der vorne mitgetanzt
 im Fortschrittskabinett.
Nun ist´s vorbei. Du bautest dir

 nen grauen Hinterhof.

Und als dann Fidel Castro kam,
 verdammtest du den Schwoof.
Dein Dollar der verlor die Macht
auf Kubas Inselwelt,
drum möchtest du sie sterben sehn
come back Besitz durch Geld.
Wie du die Freiheit dir gedacht,
verrät Guantanamo.
Wie dort das Recht zu Würden kommt,
wünschst du ganz Kuba froh.
Vielleicht find´st du den Judassohn,

der deine Greenbacks küsst.

Doch Companeros dulden nicht,
 was neue Knechtschaft ist.
Allein es würgt mich dein Boykott
 als stillen Mordes Frist,
wenn Kind für Kind dran leiden muss,
obwohl´s voll Unschuld ist.

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18. Mai 2011 3 18 /05 /Mai /2011 18:22

Wie es angefangen?

Vielleicht hatte ich

nicht schnell genug weggesehen,

als ein vietnamesischer Zigarettenhändler mich

auf Kaufbereitschaft hin taxierte.

Gruß und nein und danke.

Beim nächsten Mal nur Gruß.

Beim nächsten Mal

war es vielleicht ein anderer Vietnamese

oder erst beim übernächsten

Bei eineinhalb Sekunden Blickkontakt

erkenne ich sie nicht wieder

die da stehen als Vietnamese

oder der da steht

Meist grüßte er zuerst

manchmal ich

Er grüßt wohl alle, bei denen er hofft

bei mir hofft er nicht mehr

glaube ich

An anderem Ort

grüßt er mich zuerst

Er hat mich erkannt

Fünfzehn Zehntelsekunden

beschenken wir uns

mit Freundlichkeit in den Gesichtern

Ich fühle mich reicher

wegen des erhaltenen Geschenks

und wegen des gegebenen.

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13. Mai 2011 5 13 /05 /Mai /2011 07:42

Worüber wir lachten:

Uniformiert unbeachtet 

stellten wir auf dem Parkplatz

Parkverbotsschilder auf

Der Platz blieb gehorsam fast leer

Eine Politesse 

klebte Strafzettel an Außenseiterscheiben

Wir wurden nicht ermittelt

Denen wir die Scheiben

von den Bescheiden befreit hatten

schickte man Mahnungen

Ihre Widersprüche wurden

korrekt abgelehnt

worüber sie nicht lachten

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9. Mai 2011 1 09 /05 /Mai /2011 10:56


Wer deinen Namen hört,

gibt dir eine Heimat.

eine slawische,

 welche sonst.

 

Wer dein Gesicht sieht,

gibt dir eine Heimat.

eine orientalische,

wo sonst.

 

Wer dich sprechen hört,

gibt dir seine Heimat

die deutsche

was sonst.

 

Du bist gewandert

in Richtung

Heimat der Heimatlosen.

 

Vergeblich 

nur MENSCH

sein zu wollen.

 

Schenk uns

Welt

in Gedichten und

uns

schließt dich ein 

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6. Mai 2011 5 06 /05 /Mai /2011 12:37

Und so verkünde ich,

dass ich der Herr bin

des Herrn und

wer anderes behauptet 

als ich

sei Teufel geheißen

und seine Röte zeuge

von höllischer Hitze.

 

Sollte aber der nächste Klimawandel

durch wärmere Wetter erfreuen,

so wäre dies von mir gemacht.

 

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5. Mai 2011 4 05 /05 /Mai /2011 12:34

Wer die Geschichte von

Adam und Eva erfunden,

wollte die sie Hörenden

unwissend wissen.

Also schreiben wir

sie um.

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4. Mai 2011 3 04 /05 /Mai /2011 12:29

Was ist das für ein übler Baum

von dem die Früchte nur im Traum

zu kosten sind ein kleines Stück

ich nenn es Horror - ER das Glück.

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4. Mai 2011 3 04 /05 /Mai /2011 12:10

Du findest mein Regenbogenschillern schön?

Du träumst davon, so lockend auszusehen?

Dann lass uns zwei die Häute tauschen,

uns an der fremden, besstren Haut beauschen.

Wie scheint die deine mir so weich und glatt,

hab lang schon meine eignen Narben satt.

Rissig hart juckt mich die eine meine

Haut, die peinigt, wenn alleine

ich die Welt voll Gier durchwinde,

hoffend, dass ich meinen Platz drin finde.

Glaub, schrecken mich all die, die nicht erkennen,

was sie haben deshalb paradiesisch nennen.

Wo sind die, die zwischen tauben Küssen

schon die unentdeckten Freuden missen?

Dir ist´s versagt, die Häute abzustreifen,

kannst nur meckern, nörgeln, keifen?

Dann muss auch ich die meine noch behalten

und du das Paradies uns umgestalten.



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3. Mai 2011 2 03 /05 /Mai /2011 16:04

Es lohnt nicht, alles abzufragen,

wozu wir manchmal Liebe sagen.

Die höchste für die Ostnation

war einst die zur Sowjetunion.

Ja, nichts geht über Bruderliebe,

solang sie brüderlich nur bliebe.

Es gibt die zwischen Frau und Mann,

die viele Formen haben kann.

Die ist ne Abart unter vielen,

so wie die Ers und wie die Sies auch liebreich miteinander spielen.

 

Dann gibts die Liebe zur Natur.

Die hat man biolädlich pur.

Und besser als nen Hengst zu nutzen,

scheint mancher Frau von Gott der Stutzen.

Manch Pfarrer liebt zutiefst po-ethisch

das ihm vertraute Kind kathetisch 

So gibt es Liebe, die berüchtigt,

weil der, der liebt, den andren züchtigt.

Der eine liebt die ganze Welt,

der nächste nur sein ganzes Geld.

Der eine liebt vermittels Pfoten,

des andern Liebe ist verboten.

Der eine liebt den Nebenmann,

den er gebraten essen kann.

Die Reihe fände nie ein Ende,

denn Liebe geht durch viele Hände.

 

Doch hat man nur von einer Liebe

die zügellosen wilden Triebe,

dann wird sie der Menschheit Sankt Helena

und bald sind wir auch da nicht mehr da ... 

 

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1. Mai 2011 7 01 /05 /Mai /2011 20:33

Wenn ich auch schweige,

kann ich doch nicht gar nichts sagen,

Aus meinem allertiefsten Ich

belauern dich zu viele Fragen.

 

Ich möchte Aber sagen und Warum

und miterleben wie´s dich packt, das Denken.

Ich glaub, du stellst dich einfach dumm.

So braucht dein Geist sich nicht mehr zu verrenken.

 

Doch nur das Training hält die Sehnen jung

und auch das Sehnen bleibt dadurch erhalten.

Ansonsten bleibt nur noch Erinnerung

unds Bügeleisen friert auf deinen Falten.

 


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1. Mai 2011 7 01 /05 /Mai /2011 16:05

Ich hätte so gern von Pflanzen geschrieben,

die die Menschen lieben

und umgekehrt.

Doch zu diesem Spiel

brauchte ich viel

Wissen, das mir verwehrt.

Oder ich weiß es schon,

doch dann wäre der Lohn,

dass mich eine Karnivore begehrt.

 

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26. April 2011 2 26 /04 /April /2011 17:39

Wie rast du

über des Lebens Pisten,

als entschiede,

ob du wo

ankommst,

nach dem Augenblick

des Einhaltens im Lauf,

wenn gerade wieder

der Sonnenaufgang

deinen Morgenhimmel färbte.

Was, wenn der einzige Sinn

deines Aufenthalts auf Erden

eine achtlos zertretene Ameise

auf einer Kreuzung wäre

oder

was dein Auspuff der Luft

antut?

Ich bleibe dir

nur so fern,

um nicht

diese Ameise

zu werden.

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25. April 2011 1 25 /04 /April /2011 17:29

Ach, du denkst, dass du mich kennst?

Dass du dich da nicht verrennst.

Denn ich lieg in keinem Grab,

halt mich selber noch in Trab.

Lass den, der ich grad gewesen,

lachend hinter mir verwesen.

Fang den nächsten Anlauf an,

hoff ich kann.

Bin so oft schon hingefallen,

sah mich auch als Korken knallen,

sag zu jedem Fettnapf du,

doch geb trotzdem keine Ruh.

Lüg mir meine Wahrheit jung,

finde nie Befriedigung,

renne rum im Hamsterrad,

dafür ist die Strecke grad.

Ob ich voller Liebe bin?

Die sei doch des Lebens Sinn?

Bleib Sekunden lang still stehn,

doch dann will ich weiter gehn.

Sonst scheint meines Lebens Zweck

nicht erfüllt, bin ich dann weg.



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25. April 2011 1 25 /04 /April /2011 16:47

Und ich schrei den Enkel an,

werd doch endlich klug und Mann

denn du hältst der Menschheit Lauf

in die Katastrophe auf

wenn du diese Welt verstehst

und nicht BILDfiziert verwest.

 

Schreie brülle rappe tanz

lass kein Geist vom Gestern ganz.

Mach sie sauber 

seif sie ein

unsre Zeit wird anders sein

mach sie rein

nicht so klein

und gemein

Sie hat noch nicht angefangen

Kontenmacht ist nicht gegangen

Kuschte ich vor Geldgewalt

würd´ ich alt.

 

Meistens sag ich kuschend ja

bin ich nicht fürs Kämpfen da

kaum fährt man das Reizgas ran

fang ich schon zu heulen an

aber dann

kommt es auf

und ich stopp die Flucht

den Lauf

dreh mich um

doch wie dumm

bleib ich am Rollator krumm

 


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25. April 2011 1 25 /04 /April /2011 16:33

Alles ist Markt

auch ich und du

und die Idee,

die ich da seh

der ich nicht tauge

vorm innren Auge,


Alles ist Markt

auch du und ich

und die Idee

ist wohl noch nicht

die Stimme spricht

mir fehlt´s Gewicht

 

Aber ich schrei

dagegen an

dann und wann,

dass ich das alles

ändern kann

Gebändigt wird dann das Getier

Es war mal Markt

dann sind es WIR. 

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24. April 2011 7 24 /04 /April /2011 10:01
Einst wurde das einsame Paar
vertrieben.
Wild wuchern
unbeschnittene Triebe
unbeherrschten Grüns
in den Himmel.
Nirgendwo
eine Eva die
einsamen Schlangen
Gesellschaft gewährte.
Ein knorriger Baum
erinnert sich
vergangener Äpfel.
Wo 
kein Herr
den Frieden danach
stört
wo
jeder Apfel
Erkenntnis bringt
stirbt kein Traum
unter Verwilderndem
wären wir wieder
zurück.

 

 

 


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24. April 2011 7 24 /04 /April /2011 08:01

Scharf hebt sich die Silhouette

des Kiefernwaldhorizonts ab

vom grauen Himmel.

In meiner Wortpalette suche ich den Farben

kontrastierende Namen.

Eine Bücherwand sieht amüsiert

auf mich Gedichtmaler herab.

Die Farben der Wirklichkeit

sind schon verblasst,

bevor ich sie benannte.

Tage später

lese ich,

was Worte hätten

der Ewigkeit übergeben sollen,

und fand im verschwommenen Bild

die wirklichen Kiefern

nicht mehr wieder.

Ergo:

Wenn Kiefern 

grünes Leben liefern,

sollt ich es nicht per Wort vermiefern.


 

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23. April 2011 6 23 /04 /April /2011 11:28

sei nicht so

pathetisch

sagt die ameise

zur anderen

unsere welt ist ungerecht

aber unseren wald

willst du nicht

aufräumen

 

als der berg der königin

am dach

der bäume

kratzte verkürzte dir

der nächste regen

den weg 

bis zur spitze

 

die zeit

braucht keine

pyramiden

für das leben

nach dem tod


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21. April 2011 4 21 /04 /April /2011 11:18

manchmal

besteht mir

die woche nur

aus montagen

wem ich zu begegnen

suche

der scheint in mir geraubte

sonntage entflohen

und er läuft

durch mich hindurch

ängstlich bemüht

meine teilchen

nicht zu berühren

ich habe ihn wohl

nicht berührt

oder zu sehr

ich bitte

die woche ginge weiter

und ich stünde

dem nächsten montag

mit einem sonntag im rücken

gegenüber

geduld

antwortet die zeit

und wendet sich ab

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21. April 2011 4 21 /04 /April /2011 08:19

 

Gott aber

sah uns und sprach:

Ich liebe euch alle

Menschen, die ihr seid.

Mein

ist diese Erde 

wie dieses Haus.

Spielt darin,

dass mir das Zusehen

Vergnügen bereite.

Doch da erhob ich

meine Stimme:

Mögen auch andere

Menschen sein,

so haben sie doch nicht

meine Konten.

Da werde ich wohl

einen Platz 

neben dir

in der VIP-Loge 

einnehmen dürfen.

Und nenne mir einen

Schiedsrichter, der

meinem Kauf entginge!

Mach was du willst, aber

im Spielbericht wird stehen:

Und er sah,

dass es gut war.

Also verwandelte sich der,

der HERR geheißen,

in einen Kontostand

mit unendlich erscheinenden Stellen

und ist es geblieben

bis zum heutigen Tag.


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20. April 2011 3 20 /04 /April /2011 13:44

Du bist so klug

zu erkennen

dass deine Zeit

dass meine Zeit

nicht ausreicht

zu erfassen

was den Namenlosen

nicht angetan

werden darf

weshalb wir

es nicht ändern können

Ich bin so dumm

ändern zu wollen

was ich beginne

zu verstehen

und spiele doch nur

an Münchhausens Zopf

und höre nicht

auf deinen Rat

mach doch

ein Gedicht daraus

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19. April 2011 2 19 /04 /April /2011 13:32

Die Zeit

ist die einzige Mutter

die alle Kinder

die je ihrem Schoß entstiegen

wieder in ihn zurück holt

 


Ich habe solche Angst

erkannt zu haben

 und du bleibst 

die Mutter

die behauptet

alle ihre Kinder

gleich

zu lieben

und ich bleibe

wie ich bin

und schäme mich

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18. April 2011 1 18 /04 /April /2011 11:45

Der Neandertaler sah Köpfe

fragte Freund Feind

und klärte per Keule

Der Stadtmensch sieht

Mitbewohner

und geht ungeklärt vorüber

Der Fernsehmensch sieht

Wahrheitsfische

und geht hungrig schlafen.

 

Der Computer sieht

Milliarden mal Milliarden Pixel

und doch

nichts

Der Mensch sieht

kein Pixel

und sucht doch

alles.

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15. April 2011 5 15 /04 /April /2011 09:09

Während der Henker

unter roter Kapuze

und im T-Shirt

ich bin die zeit

dem Banker im

korrekten Outfit

den Kopf auf dem Richtblock

zurechtrückt,

ruft dieser,

aber richten

heißt doch nur

wieder in Ordnung bringen

Eben,

lächelt der Henker

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