Overblog
Folge diesem Blog Administration + Create my blog

Über Dieses Blog

  • : Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste
  • Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste
  • : jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
  • Kontakt

Profil

  • Slov
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

geprüft & gespeichert

[?]

Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

germanist   marbach

  Germanistik im Netz - Virtuelle Fachbibliothek Germanistik  

Suchen

Verzeichnisse

frisch gebloggt Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen 
BlogverzeichnisBlog
LinkARENA - Web 2.0 Social Bookmarking Service
Deutsches Blog Verzeichnis
Blog Top Liste - by TopBlogs.deBlogverzeichnis
Add to Technorati FavoritesBlog Button
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.deblog-o-rama.de
Listiger BloganzeigerBloggeramt.de

 

Blogvisor - Toplist für Blogs und Blogverzeichnisse
Blogkatalog
Listinus Toplisten

Listinus Toplisten     

Listinus Toplisten

  Blogverzeichnis Blog Search

Google PageRank Check GdG

 

Lesungen

17. März 2011 4 17 /03 /März /2011 20:17

Erkennst du noch der Meisen Töne?

Weißt du, das ist der Amsel Klang?

Schiebt sich, hörst du von Vögeln, dir nur das obszöne

Grinsen ins Gesicht anstatt des Denkens an Gesang?

 

Natur erscheint dir nur abstrakt

und ´s wundert dich

- gelegentlich -

wenn dich der Frühling packt

mit animalischer Gewalt ...

Doch keine Angst, das gibt sich bald,

bald bist du steinern alt.

Diesen Post teilen

Repost0
17. März 2011 4 17 /03 /März /2011 20:06

Ich wünsche dir des Faustens starken Willen,

dein Leben Tag für Tag zu füllen

mit gutem Sinn,

damit du immer sagst, ich bin

glücklich stets im Leben,

gehöre nicht zu denen, die nur gaffen.

Ich habe meinen Teil gegeben

für bessres Leben

in dieser Welt

und nicht allein mein Geld.

 

Nein, deine Sattheit sei nicht mehr erkauft

durch Hungertod in dritter, vierter Welt

und unbemerkt gleich nebenan.

 

Ich dich weg von allen Egoisten,

dass du verzichten kannst auf alle Listen

beim Kampf ums fitter Sein als aller Menschheit Rest,

wünsch dir ein Fest

in einer Zeit

der Menschlichkeit.


Diesen Post teilen

Repost0
15. März 2011 2 15 /03 /März /2011 08:22

 

Ich stelle mich

auf die Plattform,

rufe ruhig,

Scotty, Energie!

Dann beamt es mich

in die fremde Urwelt.

 

Ich erhebe die

Phaser-Machete

gegen den wuchernden

Dschungel,

brenne mir meine

Schneide frei.

 

Aus verschlungenem Geäst

verständiger Pflanzen

tropft Blut

auf meinen Raumanzug.

Auf meinen Ruf hin

Holt mich zurück!

schweigt der Kommunikator.

 

Von hinten umschlingt mich etwas,

was ich Liane genannt hätte.

Ich vermag ihre Brüder

und Schwestern

nicht mehr zu treffen.

 

Wann endlich

wache ich wieder auf?

Die Zukunft

scheint komplizierter

als ich dachte.

Diesen Post teilen

Repost0
15. März 2011 2 15 /03 /März /2011 08:20

 

 

Es ist das Leben keine grade Straße.

Das scheint banal und jedermann bekannt.

Doch bin ich, der solch Weisheit hier verkündet,

wie blind an Mauern angerannt,

die immer wieder vor mir standen.

Ich wär so gerne unter denen,

die sie wie Helden überwanden.

 

Es hat das Leben manchmal grade Straßen

als schnelle Bindung zwischen Ort und Ort.

Du brauchst nur in den Linienbus zu steigen,

schon bringt er dich von altem Harren fort.

Doch halten Straßen dich auch still gefangen,

sind Bahnen nicht für wildes Sehnen,

wohin noch niemand ist gegangen.

Diesen Post teilen

Repost0
14. März 2011 1 14 /03 /März /2011 19:38

 

 

Bei dieser zum Grunde gerichteten Weide

ist es kein Wunder, dass ich vermeide,

dass wir uns zu nahe kommen, wir beide.

Ich fürchte, du würdest gleich gehen,

käm nichts zum Stehen.

Diesen Post teilen

Repost0
13. März 2011 7 13 /03 /März /2011 19:36

 

 

Das Leben, das uns gegeben,

ist das schrecklichste eben,

das wir erleben.

Doch drehn wir den Schrecken auf den Bauch,

ist´s das schönste auch.

Diesen Post teilen

Repost0
13. März 2011 7 13 /03 /März /2011 08:24

 

 

Der Friedhofsgärtner Widermann

der hütet an schweigendem Orte

was von Gegangenen bleiben kann:

in Stein gehauene Worte.

 

Er pflegt voller Sorgfalt die Blumenpracht,

die die Trauernden hinterlassen.

Verblühtes entsorgt er in kauzleiser Nacht.

Nur mit Handschuhen wagt er´s zu fassen.

 

Ein Witzbold verbarg sich am Grabesrand,

den der Gärtner im Dunklen passierte,

weil der Witzbold den Gärtner so witzig fand

ihn zu schrecken er sich gar nicht genierte.

 

Als der pflegende Hüter vorüberschritt

mit gar grausiger Stimme spricht er:

Nein erst morgen, du Lieber, nehm ich dich mit,

Doch schon heute werde zum Dichter.

 

Ach, dem Widermann graute sei üppiges Haar.

Nie mehr friedhofen ist er gegangen.

Am Gedicht voller Kreuze schrieb er ein Jahr.

Dann fand man ihn aufgehangen.

Diesen Post teilen

Repost0
12. März 2011 6 12 /03 /März /2011 07:11

 

Die Sonne lacht, womit

hab ich das verdient.

Bin nach dir nicht wieder fit

und die Wege in die Freiheit sind vermint.

 

Die Wolke weint, dabei

hab ich vor zwei Stunden

das Gefühl, ich sei nun frei

und ein neues Du für mich gefunden.

Diesen Post teilen

Repost0
12. März 2011 6 12 /03 /März /2011 07:00

Und GOTT, der Herr, schaute auf

vom Monitor.

All seine Werke waren

vom ersten Tage an

bis zu der Kinder Kinder Kinder Zeit

als dass,

sollte ER, was ER so wünschte,

gestorben sein,

um wieder

geboren werden zu können,

wie er gewesen war in jugendlicher Bartlosigkeit,

auf einer Festplatte abrufbar

für alle Ewigkeit

IHM selbst

SEINE Größe

zu erhalten.

Und es war gut.

 

Allein

als ER aus dem Mittagsschlummer schreckte,

drückte ein winziges rotes Männchen auf einen Knopf

escape

und entsetzt verfolgte ER

einen Moment noch

wie ein fetter Walfisch die Zeichen auf dem Monitor verschlang.

Nichts blieb,

was da geschrieben gewesen wäre.

Alles war weg.

Und ER grübelte,

ob ER denn lieber

die Festplatte neu beschreiben

oder die Schöpfung neu schöpfen solle

oder ob das eine nicht das andere sei,

und so grübelte er und grübelt

bis heute.

Diesen Post teilen

Repost0
11. März 2011 5 11 /03 /März /2011 06:44

 Warum musst´ ich nur Dichter werden,

verbrach so Schlimmes ich auf Erden?

Warum musst ich mein Wort dir geben,

wie soll ich mich denn ohne leben?

 

Ach wär ich in die Politik gegangen,

mit meinem Worte wär nichts anzufangen.

Du nähmst es mit nur ´n kleines Stück

und gäbst es hilflos nachher mir zurück.

 

Wie ich´s gedacht, so ist es auch gekommen:

du hat mein Wort mir doch nicht abgenommen.

Hast mich statt dessen abgerichtet,

damit du ewig jung bleibst, lieb bedichtet ...

Diesen Post teilen

Repost0
2. März 2011 3 02 /03 /März /2011 07:36

Die Zeit ist eine Domina.

Wie hart nimmt sie mich ran.

Sie peischt, wo ich empfindlich bin,

wenn ich nicht kommen kann.

 

Die Zeit hüllt sich in Leder ein,

hat Stacheln am Gelenk,

legt mich in Fesseln, schlägt nach mir,

wenn ich mal denk, ich denk.

 

Die Zeit ist eine scharfe Frau

und ich ein Mann, nicht schwul.

Sie ist die eine, die ich hab,

um deren Gunst ich buhl.

 

Ach, hätt´ ich einen Harem nur

aus Zeiten frei zur Wahl,

ich wählte die, die wohl noch kommt,

zuckte zurück, erkannte prompt

Die Zeit, der meine Liebe gilt,

die meine wilde Sehnsucht stillt,

ist Kind der heutgen Qual.

Diesen Post teilen

Repost0
1. März 2011 2 01 /03 /März /2011 16:58

 Es ist etwas Anderes

zu wissen

um die Wurzelballen

des Bösen

und es

nach dem Blutregen

wachsen zu sehen.



Nicht schon wieder

Aus diesem einen Satz

möchte ich

ein ganzes Buch machen

aus Endlospapier

mir um das Gefühl wickeln

das weiß

der kalte Verstand

hat Recht

und ihm nicht glaubt



Denn Hoffnung heißt

im Distelfeld

an dornenlose Rosen

zu glauben

Diesen Post teilen

Repost0
1. März 2011 2 01 /03 /März /2011 16:03

Der Bayer hat den Bart am Hut,

der Preuße exerziert

beim Ali-Schießen seinen Mut,

glaubt nicht, dass er verliert.

 

An solchem deutschen Wesen

soll diese Welt genesen?

Diesen Post teilen

Repost0
1. März 2011 2 01 /03 /März /2011 15:42

Wenn Polizei mein Ziel ist, erschaffe ich mir Diebe,

Wenn ich mit einer Andern flirte, kämpf ich um deine Liebe.

Frag ich, was ich versäume,

erweck ich neue Träume.

Und mit dem Goldnen Schuss

mach ich mit mir nicht Schluss ...

 

Diesen Post teilen

Repost0
1. März 2011 2 01 /03 /März /2011 15:15

Manchmal da trink ich und dann bin ich blau.

Dann stell ich mir vor, Beethovens Zugehfrau

wär meiner Uromas Oma gewesen,

und die hätte beim Meister Noten gelesen.

 

Einen Zettel damit wollt´sie gerade entfalten,

da sagte der Meister, den könnt sie behalten.

Und ich (in in meinen bedustelten Stunden)

hätt´n gefunden.

 

Dank der Kraft der Musik könnt´ ich Jahre lang trinken.

Zu mir würden die Frauen ins Bett hinein sinken.

So flüstert das Schicksal, ich hör es genau,

würd´s mir gehn als Erbe solcher Zugehfrau.

 

Ich trinke und träume, werd´ traurig und stiller,

bis mir einfällt, mein Geburtstag gleicht dem Friedrichs von Schiller.

Ich beginne sogleich damit, Dramen zu schreiben.

Ach, vielleicht wird den Erben was übrig bleiben ... 

Diesen Post teilen

Repost0
28. Februar 2011 1 28 /02 /Februar /2011 10:21

 

Ich kann sie mir

vorstellen

die Welt in der

Gerechter Krieg klingt

wie Gefolgschaft raubender Ritter

die Welt in der

Prinzessinnen auch in Märchen

nur gepudert sind und stinken

die Welt in der

dasselbe wäre

zu sagen allen gehört alles oder

nichts gehört jemandem außer dem

was den Einzelnen als

Besonderen heraushebt

wie Anderes jeden Anderen als

Besonderen heraushebt



Manchmal beim Graben

nach Schätzen der Erde

werden Menschen Splitter finden

sie den Besuchern

vom fernen Sternennebel zeigen

und sagen

Seht ihr

deshalb haben wir euch

so spät erst

kennen gelernt



Ich möchte sie uns

vorstellen

diese Welt

Diesen Post teilen

Repost0
26. Februar 2011 6 26 /02 /Februar /2011 14:49

Wenn du in mir

bohrst nach dem

Öl der Liebe,

vergiss nicht

die Augenblicke,

in denen ich

für dich brenne.

 

Später dann

wirst du im

Wüstensand versinken.

 

Aber fluche nicht so laut,

ich wäre

wenig fruchtbar gewesen.

Diesen Post teilen

Repost0
25. Februar 2011 5 25 /02 /Februar /2011 15:02

 

Ich tanz´ nur Tango,

sagt die Zeit sich selbst,

und spielt mit Engelszungen unter ihren Röcken

Ich bin zum Unschuldsraub bereit

Wo sind die Räuber nur mit ihren Stöcken?

Ich kann es einfach nicht erwarten,

dass sie mit ihren Manneskünsten starten.

 

Ach bitte warte noch die eine Nacht.

Du stirbst doch nie und kannst dich gehen sehen.

Die Liebe sei dir liedreich dargebracht

Und wenn wir Nachtigallenschläge überstehen,

dann ist der Tag erfüllt von vielen Vögeln,

die um die nächtens starken Mauern schnäbelnd segeln.

 

Ob wir gemeinsam eine neue Sonne schüfen,

lass uns beim Tango tagsseits überprüfen.

Diesen Post teilen

Repost0
25. Februar 2011 5 25 /02 /Februar /2011 15:01

 

 

Nichts ist vollbracht

Der Morgen fehlt

Nichts ist zu sehn

Welch gute Nacht

Wenn weg der Baum

Wo´s Sterben schön

An dem ich frei

In warmem Wind

Mich möchte hängen seh

Wie dich, mein Kind.

 

Warum hab ich

Nicht einmal nur die Wahl

Für einen Baum voller Lebenskraft

Verloren ist, was ich geschafft

Ein Käuzchen kitzelt meine Qual

Ich bin dein Freund

so klingt, was es grad spricht.

 

Durch diese Nacht

Der Morgen fehlt

Nichts ist zu sehn

Welch gute Nacht

Wenn weg der Baum

Wo´s Sterben schön

Diesen Post teilen

Repost0
23. Februar 2011 3 23 /02 /Februar /2011 20:19

 

Schmerz in der Stimme

einsamer Löwe

brüllender Mann

bleibt cool.

Brusthaare

kraulen Gitarre und

Mundharmonika und

die Frau auf der Suche.

Geboren als

getretener Hund

Niemand lohnt ihm

den Veteranen

Held zu sein und

nichts verstanden zu haben

zu singen

Hauptsache

nichts verstanden zu haben.

 

Ach hätte das Verstehen

seine Stimme

Lauscht

Denkt

Am Board

dreht der Moderator

gut bezahlt schon

den Ton ab.

Diesen Post teilen

Repost0
23. Februar 2011 3 23 /02 /Februar /2011 20:16

 

Man stell sich vor, in einen Land

sind Menschen grundverschieden.

Da gab es ein Vielfarbenmix,

der wurde strikt gemieden

von allen reinen Rassen …

Die gab es auch in Massen.

Die Weißen war´n das Herrenvolk,

besaßen Staat und Geld.

Die Schwarzen war´n zur Arbeit da

in Minen, auf dem Feld.

 

Dann kam der große historische Sieg

nach langem schweren Bürgerkrieg.

 

Nun drängt´s die Schwarzen

an Regierungsruder.

Aus und vorbei

das weiße Geluder.

Doch weiter beherrscht das weiße Geld

die schwarze Welt.

 

Eine brüllt: Ne Quote muss her,

das ist doch als Lösung gar nicht so schwer.

Und gerecht klingt es doch außerdem,

für jeden Menschen einzuseh´n:

Wo immer vier von fünf Menschen Schwarze sind

man für vier von fünf Posten Schwarze gewinnt.

Als Arbeiter und im Management,

damit man gleich die Quote erkennt.

Die Firma, die das nicht schafft, wird unverdrossen

von uns geschlossen.

Berechnet werden die Quoten pro Provinz

da rettet manch König sich seinen Prinz.

 

In einer einzigen nur gibt es in Massen

ein Völkchen von lauter gemischten Rassen.

Dort ändert sich für jedes Kind

nur, dass die Weißen jetzt Schwarze sind.

Und wird den Gemischten ne Wahl aufgetischt,

wähl´n sie gemischt.

Den schwarzen Weißen passt das nicht,

Sie bringen den Fall vor ein schwarzes Gericht.

Und das fordert die Quote für alle Instanzen

im Land der Schwarzen – und zwar im Ganzen.

Zwar wird das im Mischland die Macht verzerren -

dafür sind nun die Schwarzen überall die Herren.

 

Gerechtigkeit durch Quote und durch Waffen

gelingt bürokratisch … und sie abzuschaffen.

 

Diesen Post teilen

Repost0
22. Februar 2011 2 22 /02 /Februar /2011 11:44

 

und wieder kam der tag

da GOTT

seinen adam

auf den heißen stuhl setzte

kann er

sich beherrschen

und seine natur

also SEINE

damit er

an SEINE

stelle träte

 

und der mensch schrie

alles meins

öl und

atom und

schöpfung und

reichtum und

besitz und

bomben bomben bomben

 

und GOTT verwarf

alle guten prognosen

der täter kommt

wieder als täter

menschlich würde ER

nicht abgelöst

verfluchte ewigkeit

amen

Diesen Post teilen

Repost0
21. Februar 2011 1 21 /02 /Februar /2011 20:10

 

 

Komm, schau einmal her: Dat isn Gedicht.

Weil sich da was reimt? Nein. Deswegen nicht.

Dat is nur, weil ein gepresster Gedanke

so etwas wie Form braucht, eine weibliche, schlanke.

 

Manch einer sagt dazu auch Po-e-sie …

Wohin du gleich guckst … Du begreifst det nie.

Dat is gar nich peinlich, intim, nur für´s Herz,

und auf das reimt sich schließlich noch Andres als Schmerz.

 

Das ist eine Einheit von Gefühl und Verstand,

wird aus Worten gemeißelt durch die meisternde Hand.

Und wird mal nach all deinen Seiten gefragt,

dann wäre die Antwort als Gedicht gut gesagt.

 

Nun hör endlich auf, mich vollzudichten -

ich sollt´ nur für die Schule von den Eltern berichten ...

Diesen Post teilen

Repost0
21. Februar 2011 1 21 /02 /Februar /2011 15:55

 

Nur eine Woche ists gewesen,

von der ich noch nicht ganz genesen,

in der galt Motto Gummimann,

der zwar viel will, doch gar nichts kann.

Nun heißt es kraftvoll zuzupacken

um nicht im Müllberg zu versacken.

Zwar das Gemüse ist vergammelt,

doch hat sich Arbeit angesammelt,

bei der ich nur entscheiden kann,

bei welcher fange ich wohl an:

Bei der, die freundlich zu mir ist?

Bei der, die brüllt und wichtig ist?

Bei der, die auch zuerst gekommen?

Oder die Spitze übernommen

von jenem Berg verdammter Pflicht?

Ich weiß es nicht.

Obs hilft, wenn ich den Berg zerlege

in hundert kleine Arbeitswege,

die ich dann Weg für Weg zerstampfe?

Ich glaube, besser wärs, ich mampfe

zuerst ein leckres Pausenbrot -

Das macht das Magenflimmern tot

Im Angesicht von so viel Pflicht.

Ich merke, ich genas noch nicht.

Ich brauche noch des Schlafes Kraft

und dass die Pflicht sich selber schafft.

Diesen Post teilen

Repost0
20. Februar 2011 7 20 /02 /Februar /2011 15:51

 

Wenn die Wärmestrahlen

unseres großen

Fusionsreaktors

mir einen

Guten Morgen

wünschen,

graut mir

vor dem Tag,

da ihm

die Erde

solchen Gruß

zurückstrahlt.

Diesen Post teilen

Repost0

Lesetipps

Satirisch-Heiteres:
Wolfgang Reuter
"High-matt-Land"
Rolf Stemmle     
"Der Mensch im Tier"

Petros´ Netz-Lyrik