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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

30. Dezember 2010 4 30 /12 /Dezember /2010 07:09

 

Mitschuldig

 

Was wundert euch mein Büßerhemd

als rief´ Canossa mich

welch Schild hab ich mir angeklemmt

so schrill, so maßlos ICH?

 

Wie meine Schuld auch aussehn mag,

ich trag sie wütend ab

Egal, was wirklich an mir lag,

Nichts nehm ich mit ins Grab.

 

Natürlich lastet auf mir Schuld

ich hoffe, nicht zu viel,

Doch reißt der Faden der Geduld

bei eurem Aschespiel.

 

Ich war noch fünf beim Mauerbau

jetzt soll ich auf die Knie

als Monster, Kommunistensau?

Doch nicht mit mir. Nein! Nie!

 

Ich zieh ihn an, den Büßersack

als Buße und als Spott,

und speise all euch Richterpack

als Nachtisch zum Kompott.

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29. Dezember 2010 3 29 /12 /Dezember /2010 06:53

 

Wär ich mit aufrechtem Gang geschlagen

 

Komm, Spielmann, klimpre die Lieder

Lass mich beim Tanz nicht allein

Es schwindet die Scham um die Fetzen,

kann ein Stück im Ensemble ich sein.

 

Die gelben und roten Sterne

Wer lacht, klatscht, sich biegt, sieht sie nicht.

Die an Kreuzen und Haken verbluten

sie spielen zum Spruch bei Gericht

 

Auf dem Kopf die Kappe berechtigt

zur Wahrheit, im Lachen versteckt.

Wie hämisch die Gesslers noch grinsen,

muss ich betteln, vom Staube bedeckt.

 

Ihr werft euren Münzen ins Hütchen,

wenn ich singe und tänzel dazu.

Ihr belacht jeden Grimm in Grimassen,

doch ich geb, so ich steh, keine Ruh.

 

Komm, Spielmann, klimpre die Lieder:

Deine Saiten sind mir Gewehr

Und vor besseren Zeiten fürchten

sich nur Maden bei meinem Verzehr.

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27. Dezember 2010 1 27 /12 /Dezember /2010 14:04

 

Klassisch: Nicht im Regen stehen

 

Wohl dem, der sein Büro beschläft in Ruh,

Dann ungebräunt daheim sitzt bei den Seinen.

 

Es kann der Nacktste nicht in Sonne baden,

wenn es der bösen Wolke nicht gefällt

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26. Dezember 2010 7 26 /12 /Dezember /2010 13:23

 

DenKverbot?

 

Wer ein verruchtes K-Wort sagt,

den schickt ihr zu Pol Pot.

Noch nicht am Körper wird’s gewagt,

doch geistig heißt´s: Schafott!

 

Wie groß muss eure Sorge sein,

dass Massen es verstehn,

dass andre Schritte wärn zu klein,

und Richtung K-Wort gehen.

 

Bisher hat niemand dieses Ziel

in Wirklichkeit erreicht,

sodass man manch Sadistenspiel

mit dem Ideal vergleicht

 

Jedoch die da am lautsten schrein,

Sadisten sind´s der Welt.

Sie schlagen unsre Zukunft klein

mit ihrem dicken Geld.

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22. Dezember 2010 3 22 /12 /Dezember /2010 13:31

Wir

(1)

 

ich bin

wie du

weil du

nicht bist

wie ich

 

ich bin

wie sie

weil sie

nicht sind

wie du

 

ich bin

wie du

wie sie

weil wir

sind einzig

alle

 

(2)

 

soweit du

nicht bist

wie ich

bin ich

wie du

 

soweit sie

nicht sind

wie du

bin ich

wie sie

 

Ich bin

wie du

wie sie

wie wir

sind

 

(3)

 

ich bin

nicht

wie du

 

du bist

sie ist

er ist

wir sind

 

wie ich

anders

gleich

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16. Dezember 2010 4 16 /12 /Dezember /2010 19:43

 

Die Wolke

 

Vom grünen Grün nach oben stieg

ein Dunst gewordner alter Tropfen.

Die Flucht erschien ihm erst als Sieg

vorm Flaschenknast mit korknem Pfropfen.

 

Er fühlte sich sehr einzigartig

und rief zum Abschied, Erde wart´, ich

komme wieder -

sing mir zu Ehren schöne Lieder.

 

Als er so dunste in die Höh,

da wurd es leider kalt und kälter.

Oh, Gott, du machst mich ja zu Schnee,

der flockt, wenn dann zur Erde fällt er.

 

Da kann mich nur ein Sturmwind retten

vor Oma Holles alten Betten.

Bitte wehe,

damit gen Süd ich reisen gehe.

 

Er wolkte fort zum At-lan-tik

das war an Flug ein weites Stück

Von unten dunst´s, der Tropf wird lahm

die Wolk´ mit Regen niederkam.

 

So wurd des Tropfens Wiederkehr

zum Sturze in das graue Meer

und dort erkannte man ihn schwer

vor Tropfverkehr.

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15. Dezember 2010 3 15 /12 /Dezember /2010 10:48

 

Gärtners Antwort

 

Es ist Vernunft dem Menschen Zier

doch kommt er weiter ohne ihr

 

Wenn er die Mächtigen umschleimt

was sich oft lohnt und diesmal reimt

 

Ist erst die Lebenswelt vernichtet

bleibt keiner übrig, der uns richtet.

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14. Dezember 2010 2 14 /12 /Dezember /2010 11:14

 

Prometh ohne eus

 

Bedeck doch deinen Himmel, Mensch,

Mit Schwefeldunst

Und übe, dem Orang gleich,

Der Äste bricht,

Am Urwald dich und letzten süßen Seen;

Musst mir meine Erde

Doch lassen stehn

Und meine Täler, die du nicht gebaut,

Und meine Flüsse,

Um deren Kraft

Du mich beneidest.

 

Ich kenne nichts Ärmeres

Unter der Sonne als euch, Menschen!

Ihr nähret kümmerlich

Von Fruchtbarkeiten

Und Erdvernichtung

Eure Majestät

Und darbet, wären

Nicht Vernunft

Und Fleiß unter einigen

Der euren.

 

Ihr solltet Kind sein,

Noch finden, wo es lang geht.

Kehrt eure verirrten Augen

Nicht zur Sonne nur

Sie hat kein Ohr,

Zu hören eure Klage,

Ist´s erst zu spät.

 

Helft selbst euch

Wider der Tyrannen Übermut!

Wer rettet denn das Leben euch?

Wann seid ihr frei?

Wenn ihr das Ende selbst vollbracht,

Mit aus Eis erwecktem Gas?

Hofft ihr auf Rettung

Täuschend euch

Im Gelde?

 

Ich euch tränken?

Habt ihr die Schmerzen gelindert

Je einander?

Habt gepflanzt ihr

Je die Früchte für übermorgen?

Habt nicht ihr die Männer verdammt,

Die dachten

Über den Tag hinaus?

 

Bald ist es Zeit,

Ihr müsst das Leben hassen,

In Wüsten fliehen,

Weil, wenn ich dann komme,

Dann im Übermaß.

 

Hier schwebe ich, forme Träume

Nach andrem Bilde,

Ein Geschlecht, das gleich sei,

Im Leiden, im Weinen,

Im Genießen und im Freuen sich,

Und darin,

Das Leben zu achten,

Wie ich!

 

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13. Dezember 2010 1 13 /12 /Dezember /2010 18:35

 

Der Wolke Lied

 

Ach, bitte, Wind, blas Richtung Ost,

so, wie du´s gerne tust,

und treibe vor mir weg den Frost,

bevor du wieder ruhst.

 

Ich schenkte meine Tropfen gern

der heimlich lieben Braut,

die sehnsuchtsvoll zum Himmel fern

nach meinem Bäuchlein schaut.

 

Sie ist von Liebe tief erfüllt

im bunt geschmückten Leib

und hätt die Sehnsucht gern gestillt

nach zartem Zeitvertreib

 

Zum Schneemann bauen ist sie wohl

zu rund und auch zu reif

Sie nippte längst am süßen Pol

in einem Nebelschweif.

 

Ach, guter Wind, blas mich nach West

da tauch ich weg ins Meer

Sie nimmt mich nicht zum Frühlingsfest

denn ich bin grau und schwer.

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12. Dezember 2010 7 12 /12 /Dezember /2010 20:56

 

Gedanken zu Hänsel und Gretel (2)

 

Die Geschichte kläng´anders, wär sie heute geschrieben,

weil wir wirklich politisch Korrektes lieben.

Zuerst einmal sind die Geschwister zu wechseln,

bevor sie durch ihre Öko-Welt hexeln.

 

Und die Hexe müsst korrekter HexerIn heißen,

bevor die Kinder ins Biodach beißen.

Und klar, dass die Seniorin im Management

niemand mit Knöchelchen abfinden könnt..

 

Nur ihr End´zu beschreiben würde sich lohnen

als Musterentsorgung von Generationen

die ihr Leben pensioniert so unnütz strecken,

denn nicht alle kann man in Heime stecken.

Und die Heimkehr mit Schatz ist so bärtig, so alt:

Heut käm´n sie zurück mit Aktien vom Wald.

 

Ach, gebt mir die Chance, dass ich´s Ende neu dichte …

aber das wär ne entschieden andre Geschichte.

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12. Dezember 2010 7 12 /12 /Dezember /2010 18:25

 

Gedanken zu Hänsel und Gretel (1)

 

Wer macht denn so was

Kinder aussetzen

den würden heute Häscher hetzen

solch ein Verbrechen ist nicht von Pappe

der Wald missbraucht als Babyklappe

Und solcher Hunger

der ist uns fremd

vor Hungrigen schützt doch das frontex-Hemd

Und die hungern nicht waldens, sondern sterben auf See

noch weit von uns weg – da tut´s uns nicht weh.

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10. Dezember 2010 5 10 /12 /Dezember /2010 12:39

 

Rainer, Maria & Silke

An unsere Wolke

 

Wolke du!

Am Himmel gefangene

Tränen des Trennungsschmerzes

unserer unzertrennbaren Liebessehnsucht.

Wie weinen wir

mit dir

mit den schmachtenden Menschen

in ihren rissigen Panzerhäuten

 

Wolke du!

Löse dich

von der Fessel,

die das ferne Firmament

dir trotz deiner Höhenangst angelegt.

Komm herunter zu uns und

lass uns dich herzend

empfinden

ein letztes Mal

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9. Dezember 2010 4 09 /12 /Dezember /2010 12:33

 

Der Wunsch der Wüstenmänner

 

Es stehet am Sahararande

der Tu A Reggen edle Bande.

 

Getrocknet nach dem heißen Lauf

da seufzten sie zum Himmel rauf

 

Ach fielen endlich Tränen runter

dann würden wir viel schneller munter

 

Der Herrgott schien dies einzusehen

und hieß die Wolken loszugehen,

 

die Männer, die beim Bet- und Bitten

mit reichlich Wasser zuzuschütten.

 

Sie spüln den abgekämpften  Mannen 

die Wüstensandhaut ab mit Kannen

 

Sie lassen ihre Güsse fließen,

als sollten Wasserschrippen sprießen.

 

Die Erd in ihrem trägen Lauf

nimmt bald die Massen nicht mehr auf

 

Aus der Sahara feinem Sand

wird ein Atlantis ohne Strand.

 

Ein jedes sich zum Bösen wendet,

sofern es überhaupt nicht endet.

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9. Dezember 2010 4 09 /12 /Dezember /2010 12:29

 

Wladimir Mabukowski

Weltenwandel

 

Ihr da oben

behimmelte Delirianten

kotzt ihn endlich ab

euren Urinoscheiß

rotzt mir

meinen Tank voll

Weg frei zur

Revolution!

 

Fort mit

alten Kloakendüften!

Reißt mir

das Alte

vom Leib!

Wenn ich schon

stinken soll,

dann nach

Kommunismus,

dessen Humus

ihr über mir

ausgeschüttet!

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7. Dezember 2010 2 07 /12 /Dezember /2010 16:30

 

Zum Elfenbeinturm hinauf gerufen ...

 

Dichte nur,

in deiner Falle

sitzen eines Tages alle

Dichter, die mit Herzblut schreiben,

doch noch realistisch bleiben:

Jeder Stoff geht mal zu Ende,

hoff erst gar nicht auf die Wende:

Tausend Worte warn dir frei,

deren Zeit ist nun vorbei.

Tut die Rübe noch so weh,

´s sind nicht Wehen ´ner Idee.

In dem Hirn manch Lücken klafft

ohne Geistes Schwangerschaft.

 

Geh hinein ins wilde Leben

und sie bleiben an dir kleben

für Gedichte pralle Stoffe -

also sieh und leb und hoffe!

 

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4. Dezember 2010 6 04 /12 /Dezember /2010 13:35


Meine Sparpaket-Reimerei

 

Das Sparen ist ne gute Sache,

da stimmt wohl jeder zu, der denkt,

jedoch ist Null der Nutzen,

wenn, was du sparst, wird umgelenkt

 

von deiner in des andren Tasche,

der´s dann auf seine Art verprasst.

Womit für alle wär verloren,

was du gerad gewonnen hast.

 

Als Lösung sehe ich an Wegen

zumindest zwei, die funktioniern,

bei denen du des Tages Sieger bliebst

und du für dich würdst nichts verliern:

 

Der eine wäre, das Sparen dir zu sparen,

weil du nur sicher heute lebst.

Sein Nachteil ist, dass du für deine Kinder

am Sargtuch des Verderbens webst.

 

Der andre ist, die Taschen zuzunähen,

für die, was du geschaffen, Ware ist,

und voll Vernunft im Heute zu benutzen,

was Wohlstand wahrt in Enkelfrist.

 



 

 

 

 

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4. November 2010 4 04 /11 /November /2010 13:41

 

Für Marina (3)

 

Noch falten

Schmetterlinge

aus deinem Bauch

auf nackter Hand

die Flügel

 

Dir zucken die Glieder

zum nächsten Tanz

mit sich windenden Armen

himmelwärts doch

in unseren Breiten

überstehen Schmetterlinge

den Winter

nur aufgespießt

und deine Hände

vergessen

in Seife

was verflog

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4. November 2010 4 04 /11 /November /2010 13:38

 

Für Marina (1)

 

Die Tür deines Kleiderschrankes

Stargate

durch Zeiten

und Welten

Aus den Fesseln

der Jeanszeit

steigst du

in den Tanz der Zigeunerin

durchs Feuer

ins Ballkleid der Prinzessin

mit diamanten funkelnden Augen

in die Magie der Frau

für die der Urwald sang

Deine Finger streicheln

Striche, Töne

das Wort und

den knisternden Stoff

der Ferne,

die dir die Haut krault.

Ich wünsche

mich dir

zum Schlüssel

des Schrankes

im warmen Tal

und dass deine Türen

niemals knarren.



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30. September 2010 4 30 /09 /September /2010 20:06

 

 

Kassandra

 

  

Kopf

in einer Wand

aus Watte

 

Ich sehe 

das Boot

untergehen

 

Zwangsernährt

liege ich

in der Kombüse

und weine

um den Koch

der lacht.

 

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25. September 2010 6 25 /09 /September /2010 11:17

 

Wahrheit zum Zweiten, zum Dritten ...

 

Einst

hatten wir

die Wahrheit

gepachtet,

schnell vergessen,

dass wir sie also

nicht besaßen.

 

Berauscht von dem

was wir in den Händen hielten,

unser Stück Wahrheit,

vergaßen wir

die fälligen Raten,

aber wo

Bezahlen Usus,

ist nichts umsonst.

 

Heute

sitzen wir

im virtuellen Sotheby´s

zwischen Reichtumsvermehrungscomputern

mit integriertem money printer

und heben

schüchtern

unbemerkt

die Hände

zum Gebot:

 

Gebt uns

die Wahrheit

wieder!

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23. September 2010 4 23 /09 /September /2010 09:35

 

Suche nach Wahrheit b

 

Im Schatten noch erkenne ich Wonne:

Auch dort gibt es Licht, strahlt mir die Sonne.

Und wär sie, wie ich, ausgebrannt,

so wär mir auch kein Schatten bekannt.

 

Des Nachts am Himmel die Sterne

vertrösten nicht auf Wahrheitsferne.

Der Morgen kommt wieder bestimmt,

der die Schwärze vom Denken mir nimmt.

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18. September 2010 6 18 /09 /September /2010 14:55

 

ansicht

 

1

nachts

in der videothek

lacht das alien

 

die menschen

stellen sich seinesgleichen

ja noch hässlicher vor

als sie es selbst sind

 

2

nachts

in der bibliothek

weint das alien

 

da erwarten menschen

dass es

menschliche gestalt annehmen kann

für einen kontakt

 

es ist doch

wie es ist

und am tage

verschwunden

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2. September 2010 4 02 /09 /September /2010 15:51

 

 

Zwei Strophen mit dumm und schlecht

 

Am Tischrand sitzen

die Worte spitzen

mich überwinden

und Reime finden

trotz schlechtem Tag

der mich nicht mag

nicht hündisch hecheln

mal freundlich lächeln

 

Das Hirn noch stumm

fühl ich mich dumm

doch find´ sich immer

wer der noch dümmer

greif seine Hand

Kopf an die Wand

doch dann oh Schreck

die Wand ist weg

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30. August 2010 1 30 /08 /August /2010 10:03

 

 

Verhinderter Migrant

 

Wenn der Sonne Oberfläche

schwärzt vereiste Illusion

baute ich mein Raumschiff schon

Mit dem reisen Völker weit

zum Planet der Menschlichkeit.

 

Bald schon brennt

die Haut der Hand

die mit den Gedichten schießt

Gleichheitsblumenbeete gießt

der der Dünkel unbekannt

 

Doch erwachend sag ich mir

dass vielleicht noch Jahrmillionen

unsre Sonne Wärme schenkt

also nicht ins All gelenkt

und nicht in die Ferne dichten

und mit mutigen Geschichten

unsre Erde wohnlich richten

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21. August 2010 6 21 /08 /August /2010 10:24

 

mit Tracy über Revolution sprechen

 

Ach bitte, Tracy,

sag ein schönes deutsches Wort für

finally!

 

Ist es

der Tag

an dem wir,

du und ich,

abrechnen,

hinter uns die,

die sich schwarz geärgert,

die blutlos blass Getretenen,

die noch immer,

die gerade erst

wehrlos Wissenden,

die ungerecht Gerechten oder

gerecht Ungerechten?

Ist es

der Tag

den wir

nie erleben?

 

Die Tische stehen fest,

die Chefsessel nur

drehen sich,

drehen uns

neue Glatzen zu,

die wir noch

eifrig polieren.

 

Die vor uns davonrennen,

rennen, rennen sollen

richten die Hunde ab -

nacheinander erst gegen dich

dann

gegen mich

sie

ihn

und wir

rennen, rennen, rennen

 

 

Finally …

Ist es

der Tag

des Jüngsten Gerichts?

Ist es

der Tag

des gesung´nen Gedichts?

 

Ach bitte, Tracy,

sag,

was heißt

finally?

 

(Für die, die es nicht erkannt haben ... Hier ist Tracy ...)

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