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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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23. Februar 2014 7 23 /02 /Februar /2014 09:49

 

 

 

Heute Morgen stand ich unter Nobelpreisverdacht,

ich fing also an, hab Modelle gemacht

für die ultimative Maschine,

die den Menschen befreit von der Arbeit als Biene.

 

Da hast du geklingelt, ich sei dran heut mit Putzen,

zu irgendetwas müsst ich ja nutzen.

Es läge der Staub dick auf allen Regalen,

das allein schon zu sehen, bereite dir Qualen

 

Ich habe geputzt, doch ich merkte indessen,

die große Entdeckung war schon vergessen.

So entgingen mir schreckliche Eckspinnenweben -

und du bist gegangen, keiner kann mit mir leben.

 

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23. Februar 2014 7 23 /02 /Februar /2014 09:47

 

Frisch geduscht

begrüßt mich

maiwarme Luft

 

Ich creme

meine rissige Lunge

mit ungewohnt

reinem Sauerstoff ein

 

Zurück im

Bürotag

erwarte ich

neuen Smog

 

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23. Februar 2014 7 23 /02 /Februar /2014 09:42

 

Was ist nur grad fürn schlechter Tag,

dass ich erst mich, dann dich nicht mag,

dann auch die Menschen dieser Welt

sowie, soweit´s nicht meins ist, Geld.

 

Bin wohl nicht richtig aufgestanden,

musst hart auf meiner Schnauze landen.

 

Da gibt es eine Lösung nur.

Im Bett verliert sich meine Spur.

Ich back mir einen schönen Traum.

 

Das stört die ganze Menschheit kaum.

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22. Februar 2014 6 22 /02 /Februar /2014 07:31

 

Da liegt das Buch

und grinst mich an,

wie nur ein Buch

halt grinsen kann,

und sagt zu mir,

du fauler Hund,

was machst du hier

zu dieser Stund?

Hast du dich etwa aufgegeben,

verzichtet auf das volle Leben?

 

Ich schlag es auf,

beginn zu lesen,

find drin, was ich

gehalten für mein eignes Wesen,

und sag Nein, nein,

schlag ich´s auch zu,

find ich doch keine Seelenruh.

Es ist egal, wie ich es wend´,

 

ich lese weiter bis zum End´...

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22. Februar 2014 6 22 /02 /Februar /2014 07:29

 

 

es sagte einst ein weiser mann,

an dem man wenig rütteln kann,

dass eine seite ehrlich bleibt,

solang nicht schrift was auf ihr treibt.

 

auch solche wahrheit ist voll preis,

denn weiße seiten sind nicht weiß.

nur ihren dreck im sonnenlicht,

warum auch immer, sieht man nicht.

 

Ich suche deine weiße haut

die noch kein sonnenstrahl geschaut

dass du sie mir zeigst, macht mir sorgen

 

wem blieb sie sonst noch nicht verborgen ...

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22. Februar 2014 6 22 /02 /Februar /2014 07:10

 

 

Ich tue

keiner Fliege

was zuleide,

sagte der Vater

beim Betrachten

der Schriemen

auf dem Rücken

seines Sohns.

 

Ich verabscheue es,

Menschen einzusperren,

grinste der Polizist

beim Schließen der Gittertür.


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22. Februar 2014 6 22 /02 /Februar /2014 07:08

 

 

Ich erwache,

bin glücklich,

weil der Wecker,

auf den ich schaue,

vier Uhr dreiundzwanzig zeigt

und ich mich auf die andere Seite

drehen kann zum Weiterschlafen.

Schade, dass das

kein Gedicht ist.

 

Ich erwache,

bin glücklich,

weil der Wecker,

auf den ich schaue,

vier Uhr dreiundzwanzig zeigt

und ich mich auf die andere Seite

drehen kann zum Weiterschlafen..

Schade, dass das

noch immer

kein Gedicht ist.

 

Ich erwache,

bin entsetzt,

weil der Wecker,

auf den ich schaue,

vier Uhr dreiundzwanzig zeigt

und ich sicher sein muss,

er ist stehen geblieben

und ich habe verschlafen,

und es ist

noch immer

kein Gedicht.

 

 

 

 

 

 

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21. Februar 2014 5 21 /02 /Februar /2014 06:42

 

 

sie haben ihn bestraft

den verurteilten mörder

sie haben gelöscht

was in seinem gehirn

gespeichert war

 

sie haben ihm gegeben

einen unbesudelten namen

 

er weint

wo bin

ICH?

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21. Februar 2014 5 21 /02 /Februar /2014 06:40

 

alle fehler

meiner vergangenheit

ausgelöscht

kein mensch von mir

gekränkt

kein schaden von mir

angerichtet

kein falscher weg von mir

gewählt

 

ich stehe wieder

vor den fettnäpfen

von einst

und halte sie wieder

für balsam

 

alle klugheit

aus erfahrung

ausgelöscht

wie viele menschen ahnen nicht

meine kränkung

jeder schaden lauert noch

unerkannt

an jeder weggabelung lauert noch

der zweifel der entscheidung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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19. Februar 2014 3 19 /02 /Februar /2014 12:41

 

So viel Schuld haftet mir an

für alles, was ich schlecht getan.

Doch schwerer wiegt, ich mags nicht fassen,

das Gute, das ich unterlassen.

 

Ich stehe, Arme breit, am Tor,

als Sperre gegen Flut davor.

Was drin war strömt voll Kraft hinaus

und was darin getickt ist aus.

 

Vielleicht erschlägt mich diese Stille.

Ich brülle, das war nicht mein Wille.

Doch eine Stimme aus der Leere

spricht: Du kommst keinem in die Queere.

 

Du bist für jeden Kampf zu schwach.

Ich stöhne innerlich, denk Ach,

die längst verstummte Stimme spricht es aus.

Ich gehe folgenlos nach Haus.

 

Ich hab im Leben nichts erreicht,

auch wenn man es mir DIR vergleicht.

Du weißt es nicht, du bist nur stumm.

 

Ich brachte meine Tage wissend um.

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18. Februar 2014 2 18 /02 /Februar /2014 09:56

 

Oh, mein Name ist Niemand, 
Mein Alter noch unbedeutender 
Das Land, aus dem ich komme 
nennt man den Mittleren Westen. 
Dort lernt man 
Die Gesetze einzuhalten  und 
Dass das Land, in dem ich lebe, 
Gott auf seiner Seite hat. 

 

Oh, die Geschichtsbücher erzählen es. 

Sie sagen es so gut, 

Die Kavallerie griff an 

Die Indianer fielen 

Die Kavallerie griff an

die Indianer starben 

Oh war das Land jung und 

Mit Gott auf seiner Seite. 

 

Der Spanisch-Amerikanische Krieg

Hatte seinen Tag 

Und auch der Bürgerkrieg 

War bald beiseite gelegt 

Und die Namen der Helden

Wurden, um sie sich zu merken 

Mit Kanonen auf unsere Hände geschrieben

Und Gott war auf ihrer Seite. 

 

Der Erste Weltkrieg, Jungs, 

Er kam und er ging 

Einen Grund für den Kampf 

Habe ich nie bekommen 

Aber ich habe gelernt, ihn zu akzeptieren,

Zu akzeptieren mit Stolz 

Für dich zählen nicht Tote, 

Ist Gott auf deiner Seite. 

 

Als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging 

vergaben wir den Deutschen 

und dann wurden wir Freunde 

Obwohl sie ermordeten sechs Millionen 

in den Öfen gebraten. 

Die Deutschen haben jetzt

Gott auf ihrer Seite. 

 

Ich habe gelernt,

Russen zu hassen

Alle durch mein ganzes Leben 

Wenn ein anderer Krieg kommt 

Müssen wir kämpfen ,

Sie hassen und fürchten

Um zu laufen und uns zu verstecken 

Und zu akzeptieren wir sind alle tapfer

Mit Gott auf unsrer Seite. 

 

Aber jetzt haben wir Waffen 

Den chemischen Staub 

Wenn wir gezwungen sind

Sie zu abfeuern, 

Dann müssen wir sie abfeuern 

Ein Knopfdruck und ein Schuss weltweit.

Und stell keine Fragen,

Wenn Gott auf deiner Seite ist. 

 

In vielen dunklen Stunden 

Habe ich habe ich darüber nachgedacht,

Jesus Christus 

Wurde von einem Kuss verraten 

Aber ich kann nicht denken für euch 

Ihr werden euch entscheiden müssen 

Ob Judas Iskariot 

Hatte Gott auf seiner Seite.

 

So, jetzt gehe ich

Ich bin höllenmüde

Die Verwirrung, die ich fühle 

Kann keine Zunge beschreiben, 

Die Worte füllen meinen Kopf 

Und fallen auf den Boden

Wenn Gott auf unserer Seite sein sollte, 

 

Wird er den nächsten Krieg stoppen.

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18. Februar 2014 2 18 /02 /Februar /2014 09:54

 

 

ein wirrer sagte eines morgens schon

erkennt mich an als gottes sohn

mit einem giftgen kräutertrank

gelang es ihm wohl (gott sei dank)

dass er ganz locker kreuzlast trug

erst auf dem hügel wars genug

 

ich nehm euch eure sünden ab

geht unbelastet ein ins grab

denn besser als im jammertal

geht es euch später allemal

doch mich find man so möcht ich wetten

nicht als gerippe umzubetten

 

und magdalena fand sogleich

die lösung für den letzten streich

sie macht kaum fehlt verkehr

die unbegrabne leichstatt leer

es ruft ein in der schrift schon kunder

kommt seht nur welch eine wunder wunder

 

bei jedem der dran glauben will

sind alle sünden fortan still

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18. Februar 2014 2 18 /02 /Februar /2014 09:32

 

 

in einem wasser voller haie

da wuchs ein hai mit superzahn

dem sah man seinen hunger an

schnell schlang er runter mehr als zweie

 

die alten haie schockte sehr

dass dieser neue so viel fraß

und das mit appetit und spaß

sie schimpften der wird uns zu schwer

 

der frisst uns unsre beute weg

bald lässt er uns an hunger leiden

wenns ihm gelingt ganz abzuweiden

das meer was unser hausgedeck

 

der superzahnhai sah dies ein

und nährte sich nun selbst von haien

um sein gewässer zu befreien

er wollt der einzge raubfisch sein

 

 

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16. Februar 2014 7 16 /02 /Februar /2014 11:29

 

die welt

ist virtuell

und voller übergänge

alles ist da

buchungen anstatt

brieftasche

konkurrenzlos

kreativ wünsche

kennen die du selbst

erst erkennen wirst

 

eine welt

die deine

bedürfnisse

befriedigt indem

sie sie lenkt

und sie will doch nur

dein konto

 

warte bis

kein geld mehr ist

dann wird auch

der rest anders


 

 

 

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16. Februar 2014 7 16 /02 /Februar /2014 11:27

 

 

am eisloch

der meinungen

nach der schmackhaftesten

zu angeln

setzt eine gute

spitzhacke voraus

 

nachher

gibt sich

der partner

mit fisch

aus der truhe

zufrieden

 

manche meinung

stinkt

wenn man sie

aufgetaut hat.

 

 

 

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16. Februar 2014 7 16 /02 /Februar /2014 11:26

 

durch die löcher in

plastikflaschentagen

streue ich gedichte

über geschmacklose

zeit

noch zu existieren

 

dazwischen als

pfeffer

mein wissen

der countdown läuft

 

ach kinder

habt ihr euch schon so

an die geschmacksverstärker

gewöhnt

dass euch

salz und pfeffer

nicht mehr reichen?

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16. Februar 2014 7 16 /02 /Februar /2014 06:49

Nein, mein Freund, ich werd nicht alt.

Nur verrunzelt die Gestalt

all der Weisheit, die ich spucke,

wenn ich auf das Heute gucke,

sehe, wie mir Hühneraugen

Dinge zeigen, die nur taugen

zum beschleunigten Vergessen.

Nein mein Freund, das alles fressen

werd ich nicht.

Lieber schreib ich dies Gedicht.

Und voll herzensfroher Säure

ätz ich dir in dein Gesicht

Lebensnarben auf die Stirn.

Doch ein jeder, der dich sieht

und vor Einfallsmangel sprüht,

hält´s für Hirn.

 




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12. Februar 2014 3 12 /02 /Februar /2014 12:09

 

wären

alle menschen

gleich

wärest du

ein mann

oder ich

eine frau

aber du

müsstest ja

so ein mann wie ich

oder ich so eine frau wie du sein

 

wir liebten uns

als liebe zum

spiegelbild

und wären froh

uns nicht auch noch

im reagenzglas

reproduziert zu sehen

 

freuen wir uns

über so

unzählbar

viele unterschiede

dass es schon wieder

gleich ist

 

 

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12. Februar 2014 3 12 /02 /Februar /2014 12:00

 

leben heißt

von tausendundeinem menschen

geliebt zu werden

 

so viele mitmenschen

kenne ich

die nie gelebt

haben werden

 

das glück der dichter ist

sich nicht nur

hassend zu begegnen

 

manchmal

leben sie sogar

für dich mit

 

 

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7. Februar 2014 5 07 /02 /Februar /2014 08:22

 

Mag sein, es ruht manch toter Hund

in meines Amtes Keller.

Der macht mein Wasser ungesund.

Ich bin nunmal nicht schneller.

 

Mich dämpft in meinem Tatendrang

halt der Beamtenstatus.

Dafür sorg ich für Antragsgang

von Pontius zu Pilatus.

 

Der Ausdruck ist dir unbekannt

aus Reiterbotenzeiten?

Bei mir schmiert man noch Hand in Hand.

 

Wir wolln uns doch nicht streiten.  

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7. Februar 2014 5 07 /02 /Februar /2014 07:55

 

 

Ich müsste von meinen Gedichten

und noch nicht geschriebnen Geschichten

am besten die meisten vernichten -

sie sind wirklich Scheiß,

ich weiß.

 

Doch ganz genau diese Sachen

muss ich, weil ich ich bin, machen,

getrieben vom Wind wie ein Drachen -

jedes Leben hat seinen Preis.

Ich bin der Beweis.

 

Ich muss mich nun einmal bewegen

so ganz ärgerlich auf euren Wegen,

kommt euch das auch nur wenig gelegen.

Sonst verlegt doch ein anderes Gleis

und fahrt nicht – so wie ich – im Kreis.

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7. Februar 2014 5 07 /02 /Februar /2014 07:53

 

 

Was ich nicht weiß

macht mich nicht heiß

meint das

expandierende Universum

und nähert sich

mit steigender Geschindigkeit

dem absoluten Nullpunkt

ohne selbst den

je

zu erreichen

 

 

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7. Februar 2014 5 07 /02 /Februar /2014 07:52

 

Auf seiner Reise

in die endlose Zeit

atmete er auf

der Lichtstrahl

als er

im Gegensatz zu

seinem Nachbarn

nicht auf

die Erde stieß

 

Einen verschwindenden

Moment

trauerte er

um den erhofften

Freund für die Ewigkeit

Nun war nur

Schatten von ihm übrig

 

Der andere aber

beleuchtete

das Spiel

glücklicher Kinder

und freute sich

endlich

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7. Februar 2014 5 07 /02 /Februar /2014 07:49

 

Menschen erfanden

Götter

nach ihrem Bilde

die den Menschen

nach ihrem Bilde

schufen

 

Vom Urknall

zum Schwarzen Loch

und umgekehrt

kreisen

in Galaxien

Monde um

Planeten um

Sterne

wabert Raum

in Zeit

 

In ewigem

Werden im Vergehen

muss endlich einmal

Vernunft werden

 

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6. Februar 2014 4 06 /02 /Februar /2014 07:38

 

Ich friere so, ich fühl mich krank,

hab nur noch wenig Kerosin im Tank -

Ich bin so ungeheuer nah dem Grab,

und höbe doch so gern wie früher ab.

 

Die Liebe bringe ich nur theoretisch;

allein bei Vollmond schnarche ich poetisch.

Du willst aus Tradition auf meine Kraft vertrauen,

anstatt dich rollatorenwärts jetzt umzuschauen-

 

Na gut,

für mich bist du mit mit deiner Runzelfleckenhaut

noch eromatisch zart gebaut.

Und hältst du Ausschau nach den jungen harten Stutzen,

weil ich gelegentlich mich würd´ beschmutzen,

wünsch ich dir ein Verstandesstück,

dass dir empfielt, geh schnell zum Heinz zurück.

 

 

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