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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

4. Februar 2014 2 04 /02 /Februar /2014 07:18

 

Der Abend ist des Morgens Feind.

Er schließt, was jener angefangen.

Doch ist ihm mancher Streich schon durchgegangen,

sind beide doch zum Tag vereint.

 

Und sagt der Abend kategorisch: „Schluss!“,

so meint der nächste Morgen, dass sei Stuss.

Er hätte völlig unverbrauchte Hände,

 

und das Tagwerk vom verpatzten Gestern bringe er zu Ende.  

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1. Februar 2014 6 01 /02 /Februar /2014 15:10

 

Vom Baum fallen

getrocknete Erfahrungen

der vergangenen warmen Zeiten,

um den auf fruchtbaren Boden

gierigen Keimen

Schutz vor der Zeit

der Eiskönigin zu bieten.

 

Stürme ersticken

beim Gelächter

über solchen naiven

Übermut.

 

Wenn der Baum

im Jahresringereichtum

schwelgt,

wird er herabschauen

auf die Bäume,

die einst nur

sein Keim gewesen

und der Stürme

Allmachtsphantasie

 

weiter wachsend trotzen.

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1. Februar 2014 6 01 /02 /Februar /2014 15:09

 

 

Das Leben

ist als Schule streng,

es ist ein drohendes Gemäuer.

Und seine Lehren

sieht es schrecklich eng

und seine Strafen häufig ungeheuer.

 

Ich baue mir

mein eignes Schulgebäude

mit sehr viel Licht in jedem Klassenzimmer

Und Lehrers Hauptfach

heißt dort Freude

und mir nen andren wählen kann ich immer.

 

Ich lad´ dich ein

zum Unterricht

in einen meiner Partnerkurse

und reimt sich mal ein Lied

dem Wunsch entsprechend nicht,

dann wird’s wohl nicht das richtge sein …

 

 

 

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1. Februar 2014 6 01 /02 /Februar /2014 15:01

 

 

Im Fall der Liebe werde ich nicht klug.

Wie oft beging ich neu die alten Fehler.

Ich bin doch sonst ein wüster Weisheitsstehler.

Doch an Erfahrung mach ich nie genug.

 

Na gut. Auch du bist immer reingefallen.

Und Männer, das sind alles Schweine.

Das sagst ja nicht nur du alleine.

Doch was schön klingt, muss nicht schön widerhallen.

 

Wir haben eine kleine Spur

des fremden Weges keck betreten.

Wir wollten den Verstandswuchs aus dem Gefühlsweg jäten.

Doch blieb dann nackte, harte Erde nur.

 

Wir wollten uns in Rosendornenbetten betten, 

als ob wir noch die Ahnungslosigkeit vom ersten Schamhaar uns erhalten hätten.

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1. Februar 2014 6 01 /02 /Februar /2014 14:07

 

Lege dich nieder

auf den hohen

Ameisenhaufen

im tiefen Wald

 

Die emsigen Krabbler

werden dich

für Abfall halten

auf ihrem Bau

und versuchen

ihren Wald

sauber zu halten

wie sie es

immer tun.

 

Lege dich nieder

auf den hohen

Ameisenhaufen

im tiefen Wald

damit

die Vollstrecker

der Natur

in dir

 

einen Sinn sehen

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1. Februar 2014 6 01 /02 /Februar /2014 14:06

 

 

Hat der alte Dichtermeister

Sich für immer wegbegeben!

Und nun sollen seine Geister

Auch nach meinem Willen leben.

Seine Wort´und Werke

Merkt ich und den Brauch

Und mit Geistesstärke

Kann ich dichten auch.

 

Dichte, dichte,

Dass zum Zwecke

Auf der Strecke

Schweiß dir fließe

Und zu einem Wortgerichte

Auf dem Schreibtisch sich ergieße.

 

Doch, oh Schreck,

So viele Strophen!

Mein Elan ist längst schon weg

Und wer soll das Druckwerk koofen?

Goethes Wort´und Werke

Nehmt im Orginal.

So viel Dichterstärke

Ist mir zu viel Qual.

 

 

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27. Januar 2014 1 27 /01 /Januar /2014 07:10

 

Der ferne Stern

der nur eine Nummer

und keinen Namen hat,

lässt sich

von einem Planeten

der Klasse M begleiten.

 

Viele Millionen

unserer Jahre

dauerte auch dort

eine Evolution

zu einen Wesen,

dass sich selbst

einen Namen gab,

den ein guter Sprachcomputer mit

Mensch

übersetzen könnte.

 

Mit hoch auflösenden

Teleskopen

bestaunen wir

die Lichtpunkte

in jener Himmelsrichtung

und was wir sehen

so wie was

die dort sehen

ist, dass noch nichts

angefangen hat.

 

Irgendwann werden wir

zu diesen Wesen

aufbrechen

und die zu uns.

Wenn sie bei uns ankommen,

sind wir nicht mehr da.

 

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27. Januar 2014 1 27 /01 /Januar /2014 07:09

 

Er kam zu mir nicht um zu dichten.

Er kam wegen seiner Steuergeschichten.

Er wollte nichts hören von Gnomen und Elfen.

Er kam in der Hoffnung, ich könnte ihm helfen.

 

Ich bin nur der Käptn am fantastischen Steuer,

bin gar nicht gemacht für Alltagsabenteuer.

Ich flüchte lieber in Märchen und Sagen

als schier zu verzweifeln an kleinlichen Fragen.

 

Doch manchmal gelingt es, ganz ohne zu streiten,

uns gegenseitig ein Stück auf dem Weg zu begleiten.

Ich versteh nichts von ihm, er versteht nichts von mir -

doch momentlang sind wir beide weit weg von hier …

 

 

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26. Januar 2014 7 26 /01 /Januar /2014 15:36

 

 

Wirf weg, wirf weg,

wirf weg, wirf weg!

Freie deutsche Jugend,

wirf weg!

Du hast vielleicht

eine Zukunft,

alle andern Menschen sind Dreck.

 

Es ist dieselbe Melodie.

Frage deinen Großvater!

Aber verstopfe dir

die Ohren:

Er wird erzählen

wollen,

das hier

 

habe er nicht gewollt ...

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26. Januar 2014 7 26 /01 /Januar /2014 15:32

 

Einst sangen wir
Venceremos

und dachten

wir gingen voran.

Nun lernten wir

den Kopf einzuziehen

und dass die Zeit

zurückrollen kann.

 

Ach, hats dir die Stimme

verschlagen?

Sind die Träume nun

zum Containern Müll.

Nein, ich muss weiter

zweifeln und fragen.

Bin zwar unten,

doch trotzdem nicht still.

 

 

 

 

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21. Januar 2014 2 21 /01 /Januar /2014 17:18

 

um kanzlerin zu werden

müsste ich

einen duktus haben

also

nicht meinen

den habe ich ja

sondern den

einer kanzlerin

 

weil ich aber

den nicht will

krieche ich

welten und zeiten

in ihren duktus

verändere

den meinen und

nenne das

 

ich dichte

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21. Januar 2014 2 21 /01 /Januar /2014 17:08

 

es kam aber der tag

da dachte ich mir

ich kann noch nicht

geboren sein

vielleicht

tausend generationen später

wenn dann menschen

also richtige menschen

auf der erde

gelebt haben sollten

also

du verstehst

dass mir die zeit

schwer fällt

gut ich schreib schon

schwerfällt

denn ein irrtum

versetzte mich

in die zeit vor

tausend generationen

und ich gebe

rauchzeichen für

meine stammesbrüder

hinter den hügeln

oder werfe

kleine atombomben

nach mammutzähnen

und der schamane

erklärt mir

die erde unter

meinen sohlen

gehöre ihm

und ich

jage mir

nadeln in die haut

und schreie

denn

ich werde nicht wach

und niemand

wäscht die luft

in meinen nasenlöchern

meine trommel aber

bittet

lasst mich

 

hier weg  

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21. Januar 2014 2 21 /01 /Januar /2014 17:02

 

wie lange noch

schreibe ich

flämmchen

in den wind

um mein herz

vom hochofen

der es nie war

zum fusionsreaktor

aufzuwerten?

 

poesie

aus basalt

schlagen

und sagen

hier speie ich

und kann nicht anders

 mich vulkan

nennen

und eis sein

 

 

 

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21. Januar 2014 2 21 /01 /Januar /2014 16:41

 

wortkerzen

in die geistesschwärze

zu werfen

damit sie erleuchtet sei

welch erhabene

naive dummheit

 

mag anthrazit

licht und wärme bringen

versinkt doch

mein gesprochenes stearin

im asche-grus-gemisch

 

wahn wars

den ofen so zu feuern

wenn ich mit kurzem licht

sogar auf wärme hoffe

verunreinigung

 

wer gab dem unsinnsbaum

so viel humusgrund

wenn neu

eine fragende eva

auf fühlzungige adams

losgelassen

worein

wird er beißen?

Was apfel hieß

trägt langnamige

geschmacksverstärker

urfrucht

zu dir zurück

kehrt adam nur

auf seiner allerletzten reise

 

wie schön dirigiert

luziferus

den chor der neuen engel

nicht einmal

sterben

lohnt noch

 

 

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21. Januar 2014 2 21 /01 /Januar /2014 16:39

 

neugierig

fragten junge wörter

nach dem sich hinter ihnen

versteckenden sinn

 

sind sie denn nur noch

schwarze kerzen

die gerade geborenes

bild in

sepia altert

 

kühle

sucht bewunderung

der finger

auf dem brennenden docht

lässt die finsternis flackern

 

 

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21. Januar 2014 2 21 /01 /Januar /2014 16:29

 

 

An einem Kaktus stand

laut weinend ein Kamel.

Es hatte hatte grad gehört,

dass es ein Schimpfwort sei.

 

Des Kaktus Stachelfell

entfaltet Heiterkeit.

Genausogut schimpft ich

dich mit dem Worte Mensch.

 

Steht wer am Wüstenrand,

stockt ihm der Höckerspott.

Dann wär er gern wie du

 

und geht vor Scham verhüllt.

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21. Januar 2014 2 21 /01 /Januar /2014 16:27

 

 

Was guter Tag dir gab

soll schlechte Nacht nicht nehmen,

weil erst die letzte Stund

dir jede Rechnung nullt.

 

Es bleibe Überschuss

dir stets an Alltagsfreuden,

damit du Jahr um Jahr

dich andern fröhlich schenkst.

 

Und kannst du kein Gedicht

und auch kein Handwerk meistern,

besitzt vielleicht du Mut,

der andre leben lässt.

 

 

 

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21. Januar 2014 2 21 /01 /Januar /2014 16:20

 

Faserstraßenblatt

lichtfanggrün überzogen 

Sauerstoffatem

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21. Januar 2014 2 21 /01 /Januar /2014 16:15

 

Es kam der Tag,

da wurde der Text der Bibel

in modernes Deutsch übersetzt.

Seitdem hat GOTT

die Welt

in acht Tagen

erschaffen.

Nach dem Erholungssonntag

folgte der Frusttag.

An diesem strafte

der HERR

seine Geschöpfe

mit der Erklärung

ihrer Steuern.

 

 

 

 

 

 

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19. Januar 2014 7 19 /01 /Januar /2014 10:46

 

in jener nacht

als wir uns fanden

da haben wir nur eins verstanden

uns nicht

und trotzdem bleibt mir dies gedicht

in dem erinnrung zu mir spricht

 

an hohen flug und leichtes landen

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19. Januar 2014 7 19 /01 /Januar /2014 10:45

 

 

was liebst du nur den regenbogen

er ist des lichts vergänglich spiel

so spurlos bald schon fortgezogen

war er nur da ganz ohne ziel

 

ich wollte ihn auch nicht berühren

ich freute mich weil ich ihn sah

nicht jeder weg muss vorwärts führen

doch gut ists ist er einfach da

 

 

 

 

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18. Januar 2014 6 18 /01 /Januar /2014 16:21

 

was liebst du nur den regenbogen

er ist des lichts vergänglich spiel

so spurlos ist er fortgezogen

er war nur da ganz ohne ziel

 

ich wollte ihn auch nicht berühren

ich freue mich weil ich ihn sah

nicht jeder weg muss vorwärts führen

 

doch gut ists ist er einfach da

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18. Januar 2014 6 18 /01 /Januar /2014 15:57

 

die zeit

hetzte ihre

pferdebremsen auf mich

 

nackt zittere ich

im baggersee von morgen

und versuche

arme herumwedelnd

die sauger

von meiner haut

fern zu halten

 

viele sind es

wenige dazwischen

lernen aus

den vergeblichen mühen

der ersten

 

endlich gebe ich nach

ich verrate nicht jene stelle

die die mutigste bremse fand

ich genieße den schmerz des stichs

ich genieße das abfließen meines bluts

ich genieße den gedanken

die bremsen der zeit

fliegen zu dir

und

grüßen deine haut

von mir

bevor sie

 

ledrig wird

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15. Januar 2014 3 15 /01 /Januar /2014 08:29

 

 

 

Es ist ein Bischof

A PRIORI

von jeder weltlich Sünde frei,

ja, ganz egal,

was es auch sei.

 

Manch Jüngling lernt´

beim Flötenspiel

bei seinem Oberhirten viel.

Meist wurd´ darüber spät berichtet

und auch der Hirte nicht gerichtet.

 

Jedoch war solches

Gürteltun

nicht ewiglich

still abzutun

und letztlich schädlich für den Ruf,

den sich manch Seelenhüter schuf.

 

Da war der Tebartz andres Holz.

Der war auf seinen Taten stolz.

Er macht aus Geld was,

seht nur her.

Ich bin bei Gott

nicht irgendwer.

Ich bin die allererste Wahl

und eines Tages Kardinal.

Ich üb´ an Limburgs stolzem Dom

schon für die Zukunft

bald in Rom.

Verstehe nicht, dass meine Sekte

mich zwischenzeitlich feig versteckte.

Denn meine weiten Messgewänder

 

verbergen keinen Kinderschänder.

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15. Januar 2014 3 15 /01 /Januar /2014 08:28

 

 

Es ist der Widersinn der Macht,

dass sie sich selbst in aller Pracht

des Zopfes vom Baron Münchhausen,

der Frechheit ewiger Banausen

aus selbst gestellten Regeln zieht,

sofern nicht Gegenmacht geschieht.

Ihr wundert euch grad in DEM Falle?

Seid nicht naiv: So sind sie alle ...

 

 

 

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