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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

19. Februar 2010 5 19 /02 /Februar /2010 12:57
 

 

Die große Liebe


Irgendwo

gibt es

den Menschen

der sogar mich

lieben möchte

 

Irgendwann

werden wir uns

vielleicht

begegnen,

einander sehen,

lächeln,

weitergehen

 

und uns schon

vergessen haben

 

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13. Februar 2010 6 13 /02 /Februar /2010 10:43
 

Dem einen sind es Gedichte...

 

 

Du sagst,

du würdest bald dreißig.

Da hättest du

alles gesagt,

was es als Gedicht

zu sagen gäbe.

 

Aber ein Mann

wird nie

so erwachsen.

 

Also schenke ich dir

weiter

Gedichte

und du zweifelst

weiter,

ob du sie verstehst.

Wenn du es versuchst,

ist es schon

gut.

 

Sollte ich sie einmal

selbst nicht mehr verstehen,

bist du

vielleicht

noch da

sie mir

zu erklären.

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10. Februar 2010 3 10 /02 /Februar /2010 09:18
 

 

Volkslied – leidkulturisch

 

Wir sind nur ein harmloser Trachtenverein

mit Politischem nichts am Hut.

Wir lassen nicht jeden Fremden rein

nicht Dönerfresser, nicht Jud.


Und sollte was Anderes Mode sein

Multikulti und Fidschi-Kultur.

Dann stopfen wir Neger in die Ledernen rein

und kringeln vor Lachen uns nur.


Ja, am Berg da singt man das Deutschlandlied -

das ganze, so wie sichs gehört.

Weil man hier voll Inbrunst durchs Heimatland zieht

und der Hirsch auf den Lichtungen röhrt.


Wir lieben den Trenker, die Erika.

Wir lieben das Land, wie es wächst.

Und in Breslau da wärn wir als erste da

und schwarz-braun ist unser Text.

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10. Februar 2010 3 10 /02 /Februar /2010 09:17
   

Nicht Ich

 

    

Ich laufe mir nach

hol´ mich nicht ein

suche und

finde mich nicht

klingle nach mir

öffne nicht

schlage nach mir

kein Schmerz

brülle: Zurück!

Auf die Antwort warte ich noch immer

Obwohl ich sie längst weiß

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5. Februar 2010 5 05 /02 /Februar /2010 20:18

 

Lied vom schwarzen Schaf

 
Sind wir in unsre Zeit als Schaf hineingeboren
in eine Herde, die laut blökend folgsam bleibt? 
Der Hunde Bellen klingt vertraut in unsren Ohren.
Und richtig scheint, wohin der Schäfer treibt.
So schwarz erscheint das Schaf, das dagegen spricht:
Oder nicht?


Wir sind so dankbar glücklich für den grünen Rasen,
den wir bekauen, bis kein Halm mehr steht;
wir sind gehorsam, wenn die Hörner blasen,
dass es für uns nun noch nach unten geht.
So schwarz erscheint das Schaf, das dagegen spricht:
Oder nicht?


 Doch sei es, dass wir Menschen wären,
dass wir uns Schafen gleichend wenig wehren,
dass unser Denken frisst das Geld, welch Bammel,
und wir uns geben wie ne Herde Hammel?
Da fehlt das schwarze Schaf, das dagegen spricht:
Oder nicht?

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3. Februar 2010 3 03 /02 /Februar /2010 13:26
 

 

Vom Anderssein

 

Was ist so schön am Anderssein?

Ist das nicht offenbar?

Das hat für mich grad jenen Sinn,

dass auch ich selber anders bin,

als ich noch gestern war

und da war ich allein.

 

Was ist so schlimm am Anderssein?

Du bist voll Zärtlichkeit.

Hast mich zwar noch mit Fingern gern,

doch lebst schon auf dem nächsten Stern,

bist noch zum Liebesspiel bereit

doch bald bin ich allein.

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3. Februar 2010 3 03 /02 /Februar /2010 13:24
 

 

Frühjahrsputz

 


du willst das wochenende nutzen
zum staubvernichten und zum putzen
nach besen mob und duftsubstanz
erstrahlt dein heim in neuem glanz

doch dann
welch ekelvoller schreck
ist all die frische-freude weg
die ecke links der kellertür
bereitet blanken horror dir  

ein spinnennetz von dieser wand
umwindet plötzlich deine hand
wie hast du das nur zugelassen
dass dirs geschah hineinzufassen

ins zeichen düsterer gemäuer
für hexenhäuser ungeheuer
die treppe knarrt
oh wies dir graut 
auf deinem rücken gänsehaut

du weißt gleich wird ein mord geschehen
kannst diese tat vor augen sehen
mit einem schuss desinfektion
erteilst du deine putzlektion

es störte deine reinlichkeit
der spinne wohngemeinlichkeit
dabei hing dieses tier am leben
wollt einzig fliegen netze weben

du nutztest chlorostickphosphat
für so sterile saubertat 
mir bleibt die spinne nur im sinn
vielleicht weil ich ne hexe bin?

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1. Februar 2010 1 01 /02 /Februar /2010 17:03
In der Ecke

Schlaghand
geschwollen

längst zu feige
noch einen
knock out
zu riskieren

meine Sterne
im Staub

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1. Februar 2010 1 01 /02 /Februar /2010 16:30
kleine Inventur

Im Album
ein Adler

noch, aber

mein Nest
quillt über von

verlorenen
Federn.

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28. Januar 2010 4 28 /01 /Januar /2010 09:42
 

Die Moritat vom Tal der Blinden

 

Oh, höret die Geschichte,

was einst geschehen ist.

Es hatte angefangen

vor unbekannter Frist.

Vielleicht war es das Wasser,

vielleicht die schlechte Luft,

denn wer gewohnt im Tale

vergaß bald deren Duft.

denn wer gewohnt im Tale

vergaß bald deren Duft.


Es ist, wie schlimm, geschehen,

dass niemand mehr was sah,

von seinem grünen Tale,

der Sonne, wunderbar.

Bald wurde dort geboren

ein jedes Unschuldskind,

mit eben jenem Makel:

Die Augen waren blind.

mit eben jenem Makel:

Die Augen waren blind.


Jedoch der Kreis der Menschen

hat später es geschafft,

zu sehen ohne Augen

durch Ohr und Geisteskraft.

Sie fanden eine Höhle

für ihre Sicherheit.

Der Sonne Licht und Bilder -

längst nur Vergangenheit.

Der Sonne Licht und Bilder -

längst nur Vergangenheit.


Die Schönheit der Geschlechter

als Bild sich schnell verlor;

doch durch der Finger Spitzen

war warm sie wie zuvor.

Das Tal war abgeschieden,

die Höhle unbekannt.

In Hunderten von Jahren

kein Mensch sie wiederfand.

In Hunderten von Jahren

kein Mensch sie wiederfand.

 

Ein Flugzeug, das schon brannte,

gab den Piloten frei.

Am Fallschirm ging er nieder

ins Tal der Blindenei.

Der Mann sah dort ein Mädchen

beim Höhleneingang stehn.

Das hatte blonde Haare,

war blass, doch wunderschön.

Das hatte blonde Haare,

war blass, doch wunderschön.


Der Mann ging hin es küssen,

es blieb leicht zitternd stehn.

Er haucht ihr in die Ohren,

wie herrlich, dich zu sehn.

Sie hat ihn nicht verstanden,

was er damit gemeint,

doch weil sie Liebe fühlte,

sich zart mit ihm vereint.

doch weil sie Liebe fühlte,

sich zart mit ihm vereint.


Die Andren sind gekommen

bald in der Abendstund´

Das Paar gab voll Entzücken

die reine Liebe kund.

Man hat sehr wohl empfunden

des Mannes Eigenheit.

Doch war man noch gewogen

der Liebe Mächtigkeit.

Doch war man noch gewogen

der Liebe Mächtigkeit.


Der Mann war voll Entsetzen:

Ihr seid ja alle blind!

Verstand nicht ihre Worte

vom Fühlen zart im Wind.

Er fand der Blindheit Wurzel,

er fand der Rettung Weg.

Doch niemand ist gegangen

auf seinem lichten Steg.

Doch niemand ist gegangen

auf seinem lichten Steg.


 

Du kannst das Mädchen haben,

doch bist du krank, kannst sehn.

Wie willst du wie wir fühlen;

wie willst du uns verstehn.

Du sollst ein unserer werden,

von Krankheit ganz geheilt.

Nur wer wie wir so blind ist,

voll Glück im Tal verweilt.

Nur wer wie wir so blind ist,

voll Glück im Tal verweilt.


Die Liebe war so mächtig,

das Universum fern.

Der Mann hatte das Mädchen

so wie die Sonne gern.

Am Tage seiner Hochzeit

die Augen waren leer.

Er ließ vom Weib sich führen;

er nahm es noch nicht schwer.

Er ließ vom Weib sich führen;

er nahm es noch nicht schwer.


In all den spätren Jahren

hat Fühlen er gelernt,

doch blieb trotz aller Mühe

von allen er entfernt.

Es wurd ein Kind geboren,

das in die Höhle schaut.

Zuerst war es mit Fühlen

und dann mit Seh´n vertraut.

Zuerst war es mit Fühlen

und dann mit Seh´n vertraut.


Die Eltern wollten hüten

das fehlerhafte Kind.

Das war nicht wie die Andern,

zwar hörend, doch nicht blind.

Die Eltern hießen´s schweigen,

so lang es möglich war,

doch wuchs, entdeckt zu werden

alltäglich die Gefahr.

doch wuchs, entdeckt zu werden

alltäglich die Gefahr.

 

 

Der Mann ist fortgezogen,

das Kind hat ihn geführt.

Es hat die Welt gesehen,

es hat die Kraft gespürt.

Doch denkt es an die Mutter,

der Mann denkt an sein Weib,

von dem er fortgegangen

trotz Flehen, bitte bleib.

von dem er fortgegangen

trotz Flehen, bitte bleib.


Nun kann der Mann nicht sehen

in seiner eignen Welt.

Gar mancher stellt ihm Beine,

zu testen ob er fällt.

Er möchte gerne retten,

sein Weib, von Liebe still,

und dass sie letzten Endes

auch selber sehen will.

und dass sie letzten Endes

auch selber sehen will.

 

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23. Januar 2010 6 23 /01 /Januar /2010 12:44
 

 

Unser Augenblick

 

wir brauchen 

kein Wort mehr 

kein Schweigen


was zu sagen war

sucht keine
Couch

 

mit den Kuppen

der Finger
verstehen wir
uns
 

 

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23. Januar 2010 6 23 /01 /Januar /2010 12:42
 

 

nachgesang

 

 

 

wir alle
sind felsige inseln
im ozean

doch es treibt uns sturm

manchmal strandgut an


auf uns

reiten sirenen den
sonnigen punkt

und wir bilden uns ein

es habe gefunkt
 

es kuschelt sich
hartes an grindige haut
wir haben uns selbst

so wenig durchschaut

wir wünschen momentlang

dass alles uns bliebe

auch wenn stürme

wehen und 
nennen es
liebe

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23. Januar 2010 6 23 /01 /Januar /2010 12:40
 

 

Beim Erwachen

 


An der Eckkneipe

blinzeln müde Nächtige

ins Licht des neuen Morgens.

 
Krähen saufen aus Pfützen,

die vergeblich

den Abend erträumen.

 


Der Regen von gestern

ließ den Gräsern Tropfen,

die zur Sonne dunsten.

 

Schneckenhäuser zerbrachen

in Schrittspuren

stampfender Stiefel.

 

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22. Januar 2010 5 22 /01 /Januar /2010 12:27
 

 

Warteschleife

 

Zehn Jahre waren sie ein Paar

und ein paar Tage noch, sogar.

Er hat die ganze Zeit gewartet,

dass es bei ihr nun endlich startet,

 
das große, schlimme Missgeschick,

bei dem er da steht, welch ein Glück,

um rettend sie noch abzufangen,

bevor ihr alles schief gegangen.

 

Sie wollte all die Jahr´ ihn stützen,

ihm, sollt´ er fallen, selbstlos nützen.

Sie war zur Hilfe stets bereit

in ihrer Ehe Einsamkeit.

 

Dann stürzten sich zu ihrem Leide

so elend einzeln alle beide.

Allein für sich noch jeder denkt,

wär doch wer da, der mich jetzt fängt.

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10. Januar 2010 7 10 /01 /Januar /2010 09:03

 

nachbar

 
immer morgens zwischen

sieben uhr fünfzehn und

sieben uhr dreißig
verließ er das haus
steckte antworten
in den kasten
auf nie erhaltene grüße

arbeits-lose
arbeitstage
brauchen
ihre ordnung

irgendwann
nicht mehr

doch erst
sein verwesungsgeruch
fiel auf

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7. Januar 2010 4 07 /01 /Januar /2010 11:05
 

Voices

 

Ich schaute ihm ins Gesicht;

das stammte aus früheren Jahren

Mich täuschte das Dämmerlicht.

Der Mann hat den Krieg erfahren.

 

Aus dem geleerten Whiskyfass

geputzt mit Wodka, Tequila,

tief unten, wo das Holz rauchig nass,

kriecht geschwärzt seine Tonkamarilla.

 

Du zwitscherndes Blumenkind,

klangst so rein wie kreolische Glocken

und fragtest, wo the flowers sind,

und gerührt wollten Kriege wir blocken.

 

Heut such ich Gesang von Gewicht,

bin wohl taub, denn ich höre ihn nicht.

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1. Januar 2010 5 01 /01 /Januar /2010 11:08
 

 

Lets Dance

 

Wenn du aus dem Fenster schaust

und kein Schalter ist zu finden,

ist es Zeit, dass es dich graust,

schwarzes Licht wird nicht verschwinden.


Schmeiß die Blumen vom Balkon

und den Liebesfilm ins Feuer,

Längst verhallt der dritte Gong

Jagdsaison der Ungeheuer.


Tanz ich Anarchistenrock

auf dem Wolkenkratzerdache,

gönn ich allen diesen Schock,

kommt, hört hin, wie laut ich lache.


Zwar sind Hände dargeboten,

doch den Mund fülln Pfefferschoten.

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1. Januar 2010 5 01 /01 /Januar /2010 10:53
 

 

radikal


genug!

endlich
erwartung


dass es

rumst

dass sich
was ändert

und ich

bin dabei


ich habe es satt
immer nur
unschuldig zu sein

und damit

mitschuldig

 

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16. Dezember 2009 3 16 /12 /Dezember /2009 14:34
 

 

das maß

 


weil wir uns

unterscheiden

sind wir gleich


alle unsere werte

zusammengezählt

ergeben bei jedem

eins

der einzige wert

mensch


heutige rechner

umgolden

etappensieger

der geschichte

so lange

bis sie im zeitmeer

versinken


lernen wir

schwimmen

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6. Dezember 2009 7 06 /12 /Dezember /2009 15:24
 

 

En passant

 

Zwar hatt ich bei Schwangrenbauchoffensichtlichkeit

ein Stück ihr die Unschuld genommen,

gegen Stachel des Zweifels blieb sie trotzdem gefeit

im Geist war sie eine der Frommen:

 

Sie sagte, die Welt ist halt so wie sie ist,

und schwer ist die Last, die wir tragen,

doch kommt mal der Tag, wo du alles vergisst,

sei zuvor also leise beim Klagen.

 

Die Einsicht, die fiel mir unendlich schwer

dass wir niemals zum Einswerden fänden.

doch bevor Arm in Arm ich vertrocknet wär

gelang´s mir den Bund zu beenden.

 

Erwachsene Zweifel gehn heut neben mir her,

schauen suchend sich um, Mutters Platz, der ist leer.

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2. Dezember 2009 3 02 /12 /Dezember /2009 17:05
 

 

Universum 2

 

sie gaben gott
sechs tage
die welt
zu erschaffen 


sie wussten nicht
ein solcher tag
dauerte
jahrmilliarden
  

wir blinzeln
zum sekundenzeiger
er scheint
zu stehen


wann schlägt
einer besseren welt
die stunde?

zu schaffen

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2. Dezember 2009 3 02 /12 /Dezember /2009 17:03
 

Titan

 

Am Tag,

an dem mein Gedanke

am Schwarzen Loch vorbeirauscht,

verkümmert

Lichtjahre hinter mir

der Sog eurer Welt.



Fragt nicht,

was vor mir liegt,

wenn meine Zeit sich

krümmt.



Eure beschwörenden Hände

weisen

in einen

leeren Himmel.

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2. Dezember 2009 3 02 /12 /Dezember /2009 17:01
 

 

Reise

 

über mir

ein voller mond
ich schließe

die augen

steige in
mein lied
treibe
mit dem großen wagen
über den orion 
zum kreuz des südens 

uferlosen ozeans
richtung sirenenland

erwache

von meinem heulen

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1. Dezember 2009 2 01 /12 /Dezember /2009 15:01
 
komm zurück 

 

rabenvögel
verdunkeln
den himmel

selbst dein irrlicht
erhellte nun
meinen sumpf  

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1. Dezember 2009 2 01 /12 /Dezember /2009 14:41
 

Ersatz

 

Blumensamen
auf Gräber streuen
im Gedicht

Liebe
empfangen
im Gedicht

Leben
leben
im Gedicht

ohne Gedicht
welch Leben

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