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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

1. Dezember 2009 2 01 /12 /Dezember /2009 14:35
 

in meinem terrarium

warten
identitäten
auf die verwandlung
in mein ich

wenn wieder
woher immer
gefahr droht
wechseln sie

ihre farben

spotten der vergangenen
beschreibung 

zwischen falschen tönen

bleibt nur

das rot

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27. November 2009 5 27 /11 /November /2009 16:33

 

 

Seitensprung

 

Ich habe mit der

Gewissheit gelegen.

Nicht lange
da ging sie

geschwängert 

mit Fragen.

Seitdem zahle ich 

Unterhalt für

mein unbezweifelbares

Aber.

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27. November 2009 5 27 /11 /November /2009 16:28
 

 

Knockin`... covern

 

sie klopften an die himmelstür

kein schmerz im herzen

aber an den handknochen

sie krallten nach

sternen in gold

 

sie warfen nur 

ihre selbstachtung

in den abgrund 

 

   

so legte sich mir

die große schwarze wolke

aufs herz und 

ich klopfte

an die tür

des vergessens

 

aber auch mir

wurde nicht aufgetan...

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27. November 2009 5 27 /11 /November /2009 13:51
 

Hoffnung

 

Wer soll ich sein

für dich?


Hinter Spinnennetzen

im Keller meiner Gefühle

finde ich Holzkisten

fabrikneu verpackt

von der Firma

Illusionen & Co.


Schau hier:

Die Antwort

auf meine damalige Reklamation:

Ich könne ich mich

anstellen hinter

den Gläubigern.

Die Insolvenzmasse

reichte nicht..


Ich mag mich nicht

trennen von dem Gerümpel.


Kämst du nur mit

warmen Decken,

wir kuschelten uns

auf dem morschen Hoffnungsholz

aneinander

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27. November 2009 5 27 /11 /November /2009 13:20
 

 

singen auf der kreuzung

 

es ist das falsche lied
das deine ohren füllt
es ist der falsche mann
der deine wünsche stillt
es ist der falsche tag
der mich dich treffen ließ
es ist der falsche wind
der dir ins auge blies 

es kommt ein augenblick
in dem ich einfach sage
dass ich das falsche meide
und niemals wieder klage 

dann dreh ich auf der straße
mich hoffend nach dir um
du tätst das falsche nicht
stellst dich nicht weiter dumm

ich wünsche durch mein lied
brächt ich dein herz zum klingen
und keine schulter zuckt
als könnt´ ich so schlecht singen

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27. November 2009 5 27 /11 /November /2009 13:14
 

 

Daunenweich

 

(1)

Und dann sagt er, wie schön du bist,

flüstert so leise,

dass es nur ein unsichtbarer,

aus dem Nest gefallener,

um seine letzten Stunden wissender Jungvogel,

den er dicht an sein Gesicht gehalten,

gehört, aber nicht verstanden hätte,

ihren Namen.

Die Angesprochene aber wendet sich angewidert ab:

Wie hässlich du bist!

Und sie ruft den Spottnamen,

mit dem die Kinder des Dorfes so oft hinter ihm her liefen.

Er aber presst die Hände gegen die Ohren

und der unsichtbare kleine Vogel fällt

auf blumenlosen Asphalt.

 

(2)

Und dann sagt sie, wie schön du bist.

Er aber flüstert verwundert und so leise,

dass es nur ein unsichtbarer,

aus dem Nest gefallener,

um seine letzten Stunden wissender Jungvogel,

den er dicht an sein Gesicht gehalten,

gehört, aber nicht verstanden hätte,

den ihren.

Und auf einmal beginnt sie schallend zu lachen,

bis ihr der Atem vergeht.

Sie rennt zurück zu ihren kichernden Freundinnen

und sie sind sich einig:

Ist der blöd!

Zwischen den Fingern des Jungen aber

quillt der unsichtbare Brei

eines zerquetschten Vogels hervor.

 

 

(3)

Und dann sagt er, wie schön du bist,

flüstert so leise,

dass es nur ein unsichtbarer,

aus dem Nest gefallener,

um seine letzten Stunden wissender Jungvogel,

den er dicht an sein Gesicht gehalten,

gehört, aber nicht verstanden hätte,

ihren Namen.

Sie aber sieht ihn an,

als hätte sie ihn noch nie zuvor gesehen.

Und der Spottname,

mit dem die Dorfkinder hinter ihm her liefen,

gleitet von seinen Zügen.

Für ihr Lächeln schenkt er ihr

den noch immer unsichtbaren Vogel.

Und kaum,

dass der ihren Handteller berührt,

fliegt er fort.

In seinem hellen Lied

werden die zwei Menschen

für alle anderen

unsichtbar.

 

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27. November 2009 5 27 /11 /November /2009 13:12


verletzt

manchmal taucht
dein schwieliger körper 

in meine regentonne
voll
vom dach gefallener
wolken
 

mit langem holz
helfe ich dir
grinde vergangener male
von deiner back
zu bürsten

 

vergeblich versucht

meine zunge

deine haut

zu trocknen 

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25. November 2009 3 25 /11 /November /2009 15:53
 

Nach einer Nacht

 

In der Amseln Morgenstunde

poppen wir ein letztes Mal.

Füttern Sehnsucht an die Hunde,

leugnen noch des Tages Qual.


Ach, ich würd mir deinen Namen

ritzen lassen in den Arml

Dass wir hier zusammen kamen,

hielt ich als Erinnrung warm.


Doch woher soll ich denn wissen,

ob dein Name wirklich stimmt.

Einmal noch wolln wir uns küssen,

eh´ der Tag uns alles nimmt.


Wenn den Mittag wir verdönern,

werden wir uns Fremde sein.

Welches Glück ist denn nicht tönern,

welcher Nachbar nicht allein.

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25. November 2009 3 25 /11 /November /2009 15:48

Verbissen



Im Gestrüpp


meines Lebens


lauern


durstige Zecken.



Ich laufe


nackt


zwischen ihnen hindurch.


 

Krank schon,


hoffe ich weiter,


blutvolle


Gedichte


fallen

von mir ab.

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25. November 2009 3 25 /11 /November /2009 15:37
 

 

2. januar

der weihnachtsbaum
abgeräumt
die gäste
gegangen

vielleicht lasse ich
das gästebett
ungemacht

vielleicht kommt
die liebe

gleich wieder

meine geöffnete faust
legt ein gedicht
auf das laken
voller melancholie

 

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25. November 2009 3 25 /11 /November /2009 10:50
 

 

Paradoxon

 

Worte verändern nicht

die Welt,

sagte er,

da bedarf es schon

der Taten.

Seine Taten aber

waren die Worte.

 

Meine Worte

ändern nicht

die Menschen,

schrieb er

und es war wahr.

Die das lasen aber

änderten sich.

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25. November 2009 3 25 /11 /November /2009 10:24
 

 

neuer tag

     

In graublauer Nacht

schmolzen

unsere Eishäute

 

Der Kuss der aufgehenden Sonne..

trifft Nebel auf

restwarmem Laken.

 

Ob das Abendrot

noch weiß von

unserer Liebe?

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25. November 2009 3 25 /11 /November /2009 09:51
 

 

vom werden besserer menschen


wie war er enttäuscht
weil sie nicht
der bessere zukuftsmensch

werden wollte
und er hatte ihr doch den weg
genau erklärt

 

nachdem er es
ein letztes mal versucht
und sie weiter keine anstalten machte
einer zu werden
wusste er sich
nicht anders zu helfen
als sie zu packen
und mit schlagenden argumenten

zu bearbeiten

in den pausen
dazwischen
fragte er immer wieder
bist du nun ein besserer mensch
und sie schrie 
ja doch

er
sehr zu recht
glaubte ihr nicht

also schlug er weiter
in der hoffnung
den besseren menschen
zu schaffen
und merkte nicht
wie seine worte schwanden
und ihm ein fell

überzog

als er endlich
auf bäumen des waldes
verschwand
weinte sie bitterlich
warum
war sie denn nicht
ein besserer mensch
geworden


ihr aber

boten keine bäume
platz

darauf zu leben

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19. November 2009 4 19 /11 /November /2009 20:47
 

Horizonte

 

unsere eine

erde ists

dem würmchen ist

das verdeck des wagens

himmel

obendrauf fallen

schneeflocken

letzte strahlen
winterlicher sonne

wärmen
ein greises paar

 

ein pilot
sieht abends

sonnenaufgänge


komm,
die erde

kuschelt sich
an das wort

wir

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19. November 2009 4 19 /11 /November /2009 20:41
 

Postfach sein

 

alle gehen
tag für tag

an mir vorbei
verstopfen mich
mit spam

kauf

wenn du kannst


mein ruf
hier bin ich
bleibt unerhört

mancher schaut
als sei ich
sein lange nicht
geputzter spiegel und
spuckt und rubbelt
mich blanker zu bekommen

als flaschenpostflasche
geheimnisgefüllt
öffnete mich derselbe
mit freudiger erwartung

gerade zuckt er

abschließend

abwertend
alles nur
müll drin

 

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18. November 2009 3 18 /11 /November /2009 17:31

Das Spiegellied b

 

Ich wollte zu mir finden,
doch ich fiel mit der Tür ins Haus.
Und 1000 Spiegel zerbrachen
und ich sah so bloßhäutig aus.

 

Das strahlende Licht von draußen
drang nicht bis zum Schmerz in mir
1000 Spiegel hatt´ ich zertrümmert
doch sah ich so wenig von mir.

 

1000 Spiegel verdeckten das Draußen
und ich wollt´ mich so gerne befrein
Und ich sah mein Ich nur in Spiegeln
und ich stürzte mich gradwegs hinein

 

Jetzt habe ich mich verloren
und weine ganz heimlich allein.
Die Splitter in meinen Poren
stecken tief, zum Entfernen zu fein.

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18. November 2009 3 18 /11 /November /2009 17:30

Das Spiegellied

 

Ich wollte zu dir finden,
doch ich fiel mit der Tür ins Haus.
Und 1000 Spiegel zerbrachen
und ich sah so bloßhäutig aus.

 

Das strahlende Licht von draußen
drang nicht bis zum Schmerz in mir
1000 Spiegel hatt´ ich zertrümmert
doch sah ich so wenig von dir.

 

1000 Spiegel verdeckten das Draußen
und ich wollt´ dich so gerne befrein
Und ich sah dein Ich nur in Spiegeln
und ich stürzte mich gradwegs hinein

 

Jetzt habe ich dich verloren
vielleicht weinst auch du nun allein.
Die Splitter in meinen Poren
stecken tief, zum Entfernen zu fein.

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18. November 2009 3 18 /11 /November /2009 15:11

November

 

Draußen lachts

„Hier spricht Edgar Wallace!“

Aus dem Nebelmeer tritt

der Mörder

heiterer Gesänge.

Auf meine Stimmung

legt sich

Reif.

Mit erstarrenden Fingern

gebe ich

deine Nummer ein.

Es meldet sich

eine Mailbox.

Den Schrei

des einsamen Passanten,

der das Messer in

meinem Rücken bemerkt,

schluckt der

gefrorene Dampf.

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18. November 2009 3 18 /11 /November /2009 15:04
 

 

Fensterplatz

 

Wenn die Bäume

am Weg

schnell genug

an meinen Augen

vorüberfliegen

ihre Narben zu verbergen

verschöbe ich gern

das Ankommen.



Zeitgepeitschte Bäume

am Bahnhof

neben mir

winken dem entschwindenden Zug

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7. Februar 2008 4 07 /02 /Februar /2008 05:47

Slov ant Gali: Entschuldigung

 
Nicht zärtlich ists, den Dolch zu schmieden,
der diese Welt verändern muss,
nicht kuschlig warm, den Stahl zu sieden
doch nötig vor dem guten Schluss.


 Viel lieber reimte ich auf Liebe,
die ewig während mich betrifft,
auf Herzensschmerzen und auf Triebe,
Verführung, die ich grad´ umschifft.

 
Doch einer muss die Worte sagen,
der andre führ´n das scharfe Schwert.
Die Erde, die soll Menschen tragen,
auf Dauer, ja, das ist es wert.


Dass dieses schneller wird geschafft,
setzt ich es ein, mein kleines Wort
und meine kaum trainierte Kraft,
denn mir ist klar, bald bin ich fort.

 

Und heißen Schwert und Dolch heut auch Computer,

mein Schlachtfeld der Befreiung Internet,

ich bin ein Kämpfer drauf, wenn auch nicht oft ein guter,

der dich so gern an seiner Seite hätt´,

 


 

 

 

 



 

 

 

 



 

 

 


 


 

  

 


 

 

 


 


 


 

 

 



 

    

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 








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