jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Du warst so heiß bei mir im Bett, mein Mund war offen dir und nett. Als ich im Feuchten schwach gesteckt hast du mir dein Gefühl entdeckt. Konnt ohne dich ja doch nicht ruhn; ich schlürfte dich - was sollt ich tun? Ich war geschwächt und nicht gereckt...
Post lesenOperieren mit Müller-Milch Kriecht Berlin auf allen Vieren hat kein Geld zum Investieren bleibt das Kapital-tulieren modern Sprech: Privatisieren. Das ist logisch – keine Frage und PRIVAT ist keine Plage sondern nutzvoll – wenn ichs sage! Man dreht den...
Post lesenDer Dichter liegt im Krankenhaus drum fällt die Weltverbessrung aus. Erst später kommt die Wunderwelt, die nicht mehr Geld zusammenhält. Den Mann plagt nämlich ganz allein sein fest verhakter Nierenstein. Der muss erst raus, gar keine Frage, ein jedes...
Post lesenManche Welt wird klein Plötzlich ein Name am Bett neben dir Abdeckfolie gibt Unschuldsweiß frei So jung, so Mann dein Zwangsnachtgefährte Nacheinander werden ihn drei Mädchen besuchen die er nacheinander er sagt gevögelt habe Jetzt wird er schwanzklemmend...
Post lesenEin jeder Kranke kennt solch Graus Sehr strenge Ordnung braucht das Haus Wer möchte schon Narkose treiben mit Opfern, die nicht nüchtern bleiben. In einem feinen Dreimannzimmer da läuft das Fernsehn beinah´ immer, man hat auf Sport sich grad geeinigt,...
Post lesenEin Vorhang verwandelt ein Waschbecken in die Zone intim Am für dich gehbaren Weg zu selbst bestimmten Rest Leben Restleben über den gerade unbenutzten Betten Abdeckfolien Hygiene contra Milbenstaub Noch liegt keine Folie über dir
Post lesenDes Galgens Triangel Dein Weg zur aufrechten Haltung sonst lieg still russischer Schwestern Fürsorge schiebt dir den Abendbrottisch über die Decke über den Katheter der dir die natürlichen Dinge des Lebens abnimmt
Post lesenNach dem Katheterschlauch die Windelhose Erwachsenwerdung im Schnelldurchlauf Nur erspart bleibt die Fütterung mit Spinatbrrrrei aber WIR achten auf Ihre gesunde Ernährung
Post lesenAn den Wänden Natur gebändigt Mohnknospen ohne Rausch zart züngelndes Blütenblattfeuer erwärmen Blicke an Betten gefesselt Frierender
Post lesenmanche tage strafen dich mit der beruhigungspille auf nüchternen magen mit angeschnalltsein auf der bahre mit aufwachen im schmerzbad röhrchen regeln wie die zeit in dich tropft und dich blutfarben verlässt mancher tage 24 stunden sind leer und lang
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