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jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Slov ant Gali: Exil im eigenen Land

veröffentlicht in "worträume":


Slov ant Gali: E xil im eigenen Land 

 

Zu Hause einst

trat ich

für meinen

Traumvogel

in die Pedale.

 

Bergauf schiebend

ahnte ich

die höher gelegene

Ebene.

 

Heute

erstehe ich

Sonderangebote

Flüge ins

Traumvogelland,

erwerbe

Vögel

aus Glasperlen.

 

Vom Rad

im Keller

wische ich

Staub

mit einer Feder.


 

 

 


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O
<br /> Hallo lieber Slov,<br /> so sieht man sich wieder, auch mich hat dieses Bild sehr berührt und ich habe es in einem Lyrikvideos verwendet, als Sinnbild für eine Welt in der Beten allein nicht hilft:<br /> http://www.mypoems.de/lyrikvideos-und-multimedia-f5/gunshots-poetry-t9923.html#p47586<br /> <br /> Liebe Grüße<br /> <br /> <br />
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G
<br /> Zu "Zähne zeigen"<br /> Von der Idee über die sprachliche Umsetzung bis hin zum Aufbau ein absolut gelungenes Gedicht.<br /> Zunächst bin ich - ein Metrikfanatiker, wenn es um Gereimtes geht - ein bisschen im Rhythmus gestolpert, aber wenn man sich die Mühe macht, das Gedicht laut zu lesen und ihm dabei mittels Betonung<br /> den Charakter eines echten Aufrufes zu geben, passt alles zusammen (selbst die durchgängige Großschreibung der Personalpronomen zur Unterstreichung passt auf ihre seltsame Art ins Bild)<br /> <br /> LG<br /> Gunda<br /> <br /> <br />
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B
<br /> Zehn vor zwölf<br /> <br /> Seht ihr Völker denn nicht die Signale,<br /> spürt ihr nicht selbst den Weltuntergang?<br /> Wir stehen kurz vor dem Finale,<br /> uns rettet weder ein Gott noch die Bank.<br /> <br /> Um uns schmelzen die Gletscher und Pole<br /> und es geht schneller, als jeder denkt.<br /> Ihr streitet euch noch um die Kohle<br /> während die Uhr tickt, die Zeit ist verschenkt.<br /> <br /> Haben nicht alle großen Konzerne<br /> seit hundert Jahren nur profitiert?<br /> Klimarettung in weiter Ferne?<br /> Wer ist`s , der diesen Wettlauf verliert?<br /> <br /> Hört ihr Völker denn nicht unsre Erde,<br /> wie sie schon pfeift aus dem letzten Loch?<br /> Wir müssen handeln! Und es werde<br /> Licht! Wir schaffen es noch!<br /> <br /> <br />
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S
<br /> "GottesFÜRCHTIG" ist m.E. nicht die Lösung: Wer wirklich an Gott glaubt UND ihn FÜRCHTET, der müsste sich eher dem Höheren gefällig verhalten. Es muss schon etwas i.S. "scheinheilig" sein... Und<br /> ich GLAUBE, das mache ich auch...<br /> danke<br /> lg<br /> Slov<br /> <br /> <br />
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G
<br /> Zu "Sterntaler"<br /> jepp, "Gottes" ist für das Gedicht wichtig. Mögliche Alternative:<br /> <br /> zitternd vor dem Haus<br /> eines Gottesfürchtigen stand<br /> <br /> lieben Gruß<br /> Gunda<br /> <br /> ... mehr zu lesen/kommentieren fehlt mir jetzt die Zeit, evtl. heute Nachmittag mehr. Werde gleich den "Rentnergeburtstag" zu Gehör bringen, sozusagen auf einer kleinen Vorfeier für Samstag.<br /> <br /> Ach, und was "zwielicht"ige Gedichte angeht ... männo, du kannst mir aber auch keine Illusion lassen, was? *g*<br /> <br /> <br />
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